Beiträge von Glückskind


    Bakterien sind BÖSE.
    Man muss sie von der Zunge schrubben und die Toilette muss total keimfrei
    sein. Am besten nur mit Schläppchen in die eigene Dusche.
    Den Toilettensitz - auch zuhause - immer erst desinfizieren.
    Und bloss keine böse Rohmilch trinken - da sind gaaaaanz natürliche und böse Bakterien drin.

    Bei den Amis muss der (falsch verstandene) Hygienefimmel ja auch besonders schlimm sein. Und wir importieren ja sowieso gerne deren tolles Gedankengut.
    Der Desinfektionswahn war ja auch hierzulande ein paar Jahre so schlimm das sogar Muttermilch!!! als bedenklich galt. "Dank" dieser Irrung wurde dann fast eine ganze Generation mit der möglichst sterilen Flasche großgezogen. Ich vermute mal, viele Allergiker sind da heute jeden Frühling aufs Neue ganz toll stolz auf diese Sache.


    Immerhin
    hat sich unser Bauer am Milchstreik beteilgt und gestern seinen
    gesamten Tank weggekippt. Gibt keine Milch für die Milch-Mafia.

    Schade, hatte er nicht genug Kälber als Abnehmer? Finde ich eine sehr elegante Lösung für die viele "überschüssige" Milch. Für die ist ja immerhin die Kuhmilch gedacht. Na, da wird wohl zur Zeit mehr Milch übrig sein als durstige Kälber da sind :)


    In einem Dorfkindergarten werden von selbst mitgebrachten Speisen der Kinder nun immer Proben genommen und eingeschickt.
    Am besten bringen die Kinder kein eigenes Essen mehr mit - das könnte nämlich nicht keimfrei sein.

    Krass. Habe ich noch nie gehört. Hoffentlich macht das nicht Schule. Die sollte man mal fragen wie es die Kinder vor dieser Regelung geschafft haben die Kindergartenzeit zu überleben - vielleicht bringt das den Denkaparat wieder in die richtige Richtung in Schwung.


    In degenerierten Körpern können nur degenerierte Geister stecken.

    Wir haben ALLE zu einem gewissen Grad degenerierte Körper. Sich vorzumachen, dem wäre nicht so, ist Selbstbetrug. Aber es gibt schon heftige Unterschiede und man kann da auch schon an einer Verbesserung seiner eigenen Lage arbeiten. (Nur komisch wenn dan Teilweise sogar Drogen und Rauchen hier von manchen verharmlost werden).


    Du meinst andersrum, nicht? Ist es nicht der Körper, der dem Geist folgt?

    Wer war zuerst da: die Henne oder das Ei? Beides steht in Wechselwirkung zueinander. Du kannst auch durch Einwirkung auf den Körper den Geist ändern. Beispiele: Alkohol trinken: Geist verändert sich. Wie Innen so aussen -> das geht in beide Richtungen.
    "That which is below is like that which is above & that which is above is like that which is below" Newton-Übersetzung d. Tab. Sma.. Da kommt es doch gut rüber wie es gemeint ist.


    ...immerhin kann man auch über die Gefahr des Feuers lernen, indem man mit selbem spielt...

    Entschuldige, das ist Schwachfug. Musst du aus einem Hochhaus springen um zu lernen das das meist tödlich endet? Musst du im Mist wühlen um zu lernen das man hinterher stinkt? Kann ja jeder machen wie er/sie will, aber ich finde man hat genug damit zu tun möglichst viel von dem Mist der in jeder Hinsicht in Umlauf ist zu vermeiden so gut es nur geht. Shivas Ansatz, ihre Aussage hierzu und ihre Schlussfolgerungen sind da in dem Punkt wesentlich klüger.

    Schöne Grüße

    Glückskind


    Der Punkt ist, ich esse Tiere, weil Tiere nun einmal auf diesem Planeten von anderen Tieren aufgegessen werden. Es ist normal so, es ist natürlich so.

    Ja, Aasfresser und Raubtiere z.B. machen das so: vollkommen korrekt. Das ist ja eben auch deren Aufgabe (Abfallbeseitigung / Auslese der Schwachen).
    Wir sind aber - meiner Meinung nach - keine Aasfresser oder Raubtiere.


    Vegetarismus ist eine unnatürliche Essensentscheidung.

    Genau falsch herum: Fleisch essen ist unnatürlich, weil der Mensch eben von Natur aus kein Fleischesser ist. Sieht man ja schon an der Anatomie. Bliebe die Möglichkeit Aasfresser, aber den Schuh möchtest du dir wohl auch kaum anziehen, odeR? Ich jedenfalls nicht.


    Auf den Gedanken auf Tierprodukte zu verzichten kann man erst kommen, wenn man genügend andere Nahrung zur Verfügung hat.

    Auf den Gedanken, Tiere zu essen, kommt man erst wenn wegen der Überbevölkerung Nahrunsmittelknappheit herrscht. Ausserdem ist Tierfleisch als Sekundärnahrung (oder wie es halt heisst) ineffizient. Siehe das Argument mit dem Flächenverbrauch (hast du wohl nicht alles gelesen oder Fakten ignoriert?).


    Es geht einfach darum, dass es viele Veggies als Mord ansehen ein Tier zu töten.

    Das ist doch keine Ansichtssache! Du schreibst selbst: 'ein Tier zu töten' - das töten gibst du also immerhin zu. Wunderbar: ein wenig Realitätssinn ist noch vorhanden.
    Ob du das dann als Töten verharmlost oder Mord nennst ist für mich eigentlich nur noch Wortspielerei: Mord klingt halt provokanter (vielleicht ganz gut so, damit ein paar wachgerüttelt werden) - das wars. De facto ist jedenfalls nach dem Schlachten ein Tier tot - das wollen Vegetarier halt nicht mittragen. Streite wegen mir den Mord ab, nenne es töten. Die moralische Schuld bleibt sich gleich - egal wie du oder ich oder sonstwer es nennt.

    Gruß

    Glückskind


    Jedes Tier würde sich über diesen Blödsinn was man essen sollte oder nicht köstlich amüsieren (, wenn es soweit denken könnte).
    Man frisst was essbar scheint, gut riecht oder aussieht und gelernt oder aus Erfahrung für gut befunden wurde.

    Da kann ich zustimmen, du vergisst aber einen sehr wichtigen Unterschied: Tiere in freier Wildbahn essen eben tatsächlich nur genau das was auch für sie richtig ist. Der Mensch, aufgrund seiner fehleranfälligen Logik, wähnt sich oft schlauer und isst was er für richtig hält. Aufgrund versauter gesellschaftlicher Umstände etc. meinen die Leute halt, da gehört Fleisch mit auf den Teller.


    Ach, und erklärt mir jemand warum Adrenalin den tierischen Körper vergiftet, so dass ich das Fleisch nicht mehr essen kann?

    Also da u.a. ich das Thema mit aufbrachte nochmal ganz langsam für dich zum mitmeiseln: natürlich kannst du Fleisch essen. Da ist ja kein sofort tödlich wirkendes Gift drin (sonst bräuchten wir ja hier über nichts diskutieren :) sondern es wirkt 'nur' schleichend. Ausserdem geht/ging es mir nie nur ums Adrenalin. Auch dein liebevoll gefangen gehaltenes Kaninchen (Oxymoron ick hör dir trapsen) ist am Ende ein totes Stück Fleisch auf deinem Teller. Ich generiere meine Lebenskraft lieber aus lebendigen Dingen, wenn du (und viele andere) es für schlauer hälst, Lebenskraft aus Leichenteilen zu erzeugen: bitteschön.


    Und dass du ihnen ein schönes Leben (in einem Stall?) machst, legitimiert dich irgendwie mehr dazu, dass du sie töten darfst?

    Hihi, du erkennst immer so schön die Denkfehler in der kruden Logik anderer.


    Ja, unnormal ist es nicht... Da ist ja auch das Problem.
    Aber in ein paar Jahrzenten wird sich das auch gelöst haben.

    Mach mir keine Angst - ich hoffe stark darauf das es schneller geht. Polizeistaat 2.0 wird doch schon überall getestet & ist teilweise schon recht weit fortgeschritten implementiert. Wenn das mal keine deutliche Zeichen sind weiß ich auch nicht...


    Ja warum denn bitte nicht? Nahrungsaufnahme ist lebensnotwendig. Tiere sind Lebensmittel. Das ist auf diesem Planeten wohl nichts Neues, dass ein Lebewesen ein anderes aufisst. Warum sollte man bitte dagegen was sagen? Was gibt dir ein Recht, da was gegen zu sagen?
    Ich brauche dafür genausowenig eine Legitimation, wie dafür ne Pflanze abzurupfen. Solange es meine ist. Ja ich nehme Pflanzen und Tiere in Besitz.

    Ah, damit wäre das ja geklärt. Na, ich wünsche dir dann einfach mal das das 'harmlose' Fleisch bei dir besonders effizient seine Wirkung tut.

    Zitat von Jean-Jacques Rousseau


    "Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen »Dies gehört mir« und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: »Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört«."

    SO sieht das ein Mensch der gerade mal klar sieht. DEINE Ansicht ist erbärmlich.


    Dafür was wir dürfen, oder nicht dürfen haben wir Regeln z.B. Gesetze aufgestellt. Es kommt bei allen möglichen Lebensformen vor, dass sie sich gegenseitig umbringen.

    Jedes Töten, jeder Mord ist ein Verbrechen. Es geht einem Vegetarier oder Veganer unter anderem darum, seinen persönlichen Anteil daran mal überhaupt zu minimieren.


    Wie sie das dann rechtfertigen ist nicht mein Problem.

    Du musst aber rechtfertigen können was DU tust, das ist bzw. wird dann ganz alleine dein Problem sein. 'Wir' haben uns wenigstens Mühe gegeben und haben uns einen oder mehrere Schritte weg von der heutzutage leider Alltäglich gewordenen Abartigkeit bewegt.


    Warum ist es besser einfachere Biomaschinen als komplexere zu töten? Gibt es dafür nen Grund? Den Nährwert, gesundheitliche Bedenken?

    Wurde genau das nicht bereits hier und anderswo schon oft genug erläutert, erklärt, durchgekaut etc.? Es sind genug Argumente vorhanden, wenn du sie nicht einsiehst ist das ja in Ordnung, aber wieso sollten wir dir deine mangelnde Einsicht hinterhertragen? Dann würden wir ja gleich wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, man würde missionieren ;)


    Für mich ist es gut zu essen, ja notwendig. Die Qualität kann ich nur in nem gewissen Rahmen beurteilen. Ich atme auch Luft, wo ich nicht sehe was drin ist. Ich kann natürlich versuchen die Qualität zu verbessern. Das schmeckt dann auch besser. Hühner und Eier von Oma sind kein Vergleich zum Supermarktprodukt.

    Na siehst du: ein Rest von Verstand ist auch bei dir noch vorhanden.


    PS: Gene sind nicht schädlich. Rofl. Was genetisch mit nem Tier gemacht wird, ist mir zwar nicht egal, aber für die Ernährung unwichtig. Schadstoffe sind, wie das Wort schon sagt, in der Nahrung schädlich. Gene sind überall drin. Ich paare mich nur nicht mit Nahrung.

    Ich dachte auch lange so ähnlich. Tja, man ist nie vor Irrtümern sicher, nicht wahr?
    Also ich finde wenn Genfutter Tiere unfruchtbar macht ist das doch schon ein überdeutliches Zeichen das manipulierte Gene eben in der Tat schädlich sind. Aber manche meinen halt, sie wären schlauer als die Natur. Na, für deinesgleichen passt das ja wenn du das Zeugs dann auch wenigstens konsequenterweise weiterhin isst.

    Ich sage dir noch vorher du sollst nicht einzelne Sätze rauszitieren, weil du sonst den Sinn verfälscht. Und was machst du ? Sorry, deine Interpretation bezieht sich nicht auf das, was ich ausdrücken wollte. Antworte bitte noch einmal, aber auf das, was ich geschrieben habe. So, dass es sinnvoll wird.

    Sätze rauszitieren ist aber nun mal recht übliche Praxis wenn man auf genau diesen Satz eingehen will. Ich kann nicht erkennen das Chris da jetzt fies zerstückelt und/oder verfälscht hätte. Verfälschen geht ja im Endeffekt gar nicht weil deine Aussagen in deinem Beitrag ja jederzeit zur Überprüfung des korrekten zitierens direkt obendrüber sind. Was ich erkennen kann: dir passen seine Antworten nicht. Macht ja nichts, mach schön weiter mit deiner Ernährung wie du es für richtig hälst - ist ja auch dein Körper.

    Schöne Grüße

    Glückskind

    ach, und du tust das nicht? *g

    Nein, wie ich bereits erwähnte geht mir das ziemlich weit am Hinterteil vorbei.

    du hast 2 Postings von mir gelesen und schreibst "so jemand wie du"?
    bischen übereilt, findest du nicht?

    Hmm, vielleicht, mag sein. Oder auch nicht. Chr*stliches Licht & Liebe Gefasel macht mir eine Kategoriesierung schon ziemlich einfach :)


    dann wende deine klugen Zeilen auch auf die junge Frau (die Tochter) an - und auf dich. ;)

    Hey hey, sachte: ich kann mich nicht erinnern das ICH mit dem Liebe-Gefasel angefangen habe. Das warst vielleicht du? Ich wollte lediglich einwerfen das echte Liebe doch bitteschön beinhaltet das man andere so liebt wie sie sind - wenn Eltern also ihr Kind wirklich lieben dann lieben sie es so wie es ist - egal wie es ist!
    Dem Kind gestehe ich übrigens zu das es auch ziemlich 'ärgerliche' Dinge macht wie z.B. Trommel spielen oder Haare rot färben. Es steht ihm zu, sich frei zu entfalten - da sollten Eltern nur eingreifen wenn es um Schutz vor fatalen (gesundheitlichen o.ä.) Folgen geht - sonst nicht! Das Kind ist ja nicht lieblos, es lernt und wächst und macht dann halt auch mal Trotz-Phasen usw. durch.


    "würde ich (=Glückskind) tatsächlich lieben, würde ich (=Glückskind) dich (=Gina) auch dann lieben!

    Du phantasierst. Ich habe lediglich den rein logisch völlig korrekten Einwand gebracht das echte Liebe wohl kaum darin bestehen kann das man ein braves Kind hat das immer tut was man sagt und man es eben nur dann 'liebt'. Liebe wird sowieso viel zu inflationär benutzt (man liebt Filme, Eis, Autos, was weis ich, ...).
    Wer sagt denn das ich lieben will - und wieso ausgerechnet dich? Wie kann man jemanden lieben den man nicht mal richtig kennt?
    Egal, lass mich mit dem Liebes-Kram bitte einfach aussen vor, ja? Es geht und ging mir nur um den Punkt das du falsch lagst: wenn Eltern *wirklich* lieben zwingen sie eben ihren Kindern nicht ihren Willen / ihre Ansichten auf. Das gehört sich sowieso nicht und hat mit Liebe schon mal rein gar nichts zu tun.

    danke für die übersichtliche Begrüßung.

    In der Kürze liegt die Würze. Sie erspart sich damit klugerweise, sich noch weiter mit dir herumplagen zu müssen :)

    Schöne Grüße

    Glückskind


    das thema ist zumindest für uns total vom tisch, der kleine wird nicht getauft, und auch meine eltern und die anderen verwandten reden nicht mehr davon. wir sind dann einfach alle fein essen gegangen und dieser tag wird später der "god`ntag" sein...

    Ist doch prima gelaufen! Erst machen sie Wind, wenn man den nur durchsteht legt sich die ganze Aufregung auch irgendwann von selbst.


    der einzige der mich gestern erst drauf angesprochen hat war mein onkel, zu dem ich so gut wie nie kontakt habe, er ist mir zufällig beim einkaufen-gehen über den weg gelaufen, bedeutete mir, mal zu ihm hin zu kommen, und als wir (der kleine und ich) dann vor ihm standen, meinte der onkel: "hallo, du namenloser! bist ja nicht getauft! sag mal, sonja, wie stellst du dir das vor, das geht doch nicht, er hat doch keine zukunft, er braucht doch einen taufschein, wie wollt ihr denn das machen mit der schule?"

    Also in Deutschland ist ja nicht alles hoffnungslos verloren. Der Name eines Kindes wird kurz nach der Geburt auf dem Standesamt beurkundet, man bekommt dann eben eine Geburtsurkunde. Diese ist dann auch das für Behörden etc. relevante Dokument; also nix mit Namenlos wegen fehlender Taufe (zumindest gemäß Deutschem Recht). Wäre ja auch noch schöner. Es gibt schliesslich auch Kinder von Atheisten oder Kinder deren Eltern eben anderen Religionen anhängen.

    Wie ist das denn in Österreich geregelt? Sonja kann uns ja vielleicht genauer aufklären :)


    Ulkig, dass diese..."guten Christenmenschen"...irgendwie alle einheitlich sind und dauernd alle EXAKT das Selbe runterbeten...ich hätte Dir sogar sagen können, wie die Antwort Deiner Mutter auf Deine Antwort aussieht...

    Dann denk mal ganz intensiv darüber nach wieso das so ulkigerweise so ist. Dann vergeht einem nämlich (leider) der Ulk.


    Diesen Satz da: " is eigentlich e total umsonst dass wir drüber reden, denn für dich zählt nur was du denkst, was du willst, was du meinst." kenne ich sogar von meinen Eltern und mein Mann kennt sie von seinen. Das hilft Dir vielleicht nicht, aber ich finde das irgendwie amüsant...

    Ich habe damals irgendwann augenrollend darauf geantwortet:
    NATÜRLICH zählt für mich, was ICH als richtig empfinde. Was soll denn sonst für mich zählen? Was mir andere vorsagen vielleicht?
    Soll ich so ein feiger Schlappschwanz sein?!

    Hihi. Das verstehen die feste chr.stlich eingestellten halt nicht mehr, es übersteigt wohl deren Horizont ;)


    Ich habe mich von allen Leuten langsam, aber stetig entfernt - die mir in einer solchen Weise Schaden zufügen wollten (es tut nämlich sehr weh). So ganz lasse ich meine Familie nie aus den Augen - ich beobachte sie alle - (weil ich ein dämlicher Harmonie-Trottel bin und ich solche Bande nie ganz aufgeben kann)

    Das ist doch gut so - nix Trottel. Wer Disharmonie stiftet ist der Trottel. Naja, in Ordnung, wer bei Disharmonikern Harmonie sucht vielleicht auch ein wenig - seine Familie kann man sich halt nicht aussuchen - oder etwa doch? ;)


    Wer Dich nicht so mag wie Du bist, der ist es nicht wert, dass Du Dir um ihn/sie einen Kopf machst.
    Ist so.

    Gerade die Chr*sten müssen dich doch so mögen wie du bist. Ich würde ihnen ihre eigenen Lehren um die Ohren hauen ;)


    na also, dann hatten deine Eltern ja vollkommen recht mit ihrer Aussage.
    und was sollte diese Aggressivität ihnen gegenüber und diese krasse Wertung?

    Es ist nicht mehr und nicht weniger als die adäquate Reaktion auf ein ungefragtes Einmischen in das eigene Leben.
    @Shiva: du siehst - mir ist mein eigener Fehler von vor einiger Zeit durchaus klar; schade das ich es auch icht besser hinbekam - ich übe halt noch...


    ist heutzutage komplett out. outer als Geranien aufm Balkon allemal.

    Es zeigt, wes' Geistes Kind du bist wenn du in Kategorien wie 'in' und 'out' denkst. Immerhin hat es auch sein Gutes - ich nutze das gelegentlich selbst als Orientierung: allerdings konträr :)

    hätten sie sich freundlich lächelnd (wenn auch indirekt) als "feige Schlappschwänze" beleidigen lassen sollen? du bist ja witzich ..

    Ich wage es zu bezweifeln das sie diesen Schluss überhaupt gezogen hatten. Sie waren einfach beleidigt weil 'ihr' Kind tatsächlich die Dreistigkeit hat einen eigenen Willen zu besitzen UND ihn auch noch durchsetzt. Kinder zu einer eigenständigen Persönlichkeit zu erziehen ist übrigens 'in'. In dem Fall sogar mal zu Recht. Da müssen die Eltern dann auch damit leben das es nicht immer so kommt wie sie es gerne hätten.


    oder vielleicht, weil sie dich lieben, soll´s ja geben. allerdings nur einmal - pro Person. tja ..
    kann man natürlich auch in die Tonne kloppen, wenn einem die gefärbten Haare und Trommeln wichtiger sind.

    War ja klar das so jemand wie du jetzt damit kommen musste. Was hat denn das bitteschön damit zu tun? Wenn überhaupt ist es doch genau umgekehrt: würden die Eltern tatsächlich lieben, würden sie ihr Kind auch dann lieben! Was du meinst ist keine echte Liebe, was du meinst ist ein besitzen und bestimmen wollen. Manche halten das dann für 'Liebe'. Liebe besteht vielmehr darin den anderen so sein zu lassen und zu mögen wie er ist. Das beinhaltet auch seine/ihre Fehler. Wird kaum noch praktiziert und das ist leider sehr typisch für unsere Zeit. Immer schön 'in' sein, was?


    manchmal braucht´s auch einfach ein paar Jährchen länger.

    Ja, bis man lernt noch eine Ecke weiter zu denken.

    Gruß

    Glückskind


    Was ist mit Mücken?
    Fliegen, Ameisen, Spinnen, Käfern?

    Dazu könntest du hier im Faden was nachlesen - u.a. ging es vor einiger Zeit zwischen Abraxas und mir darum.
    Da sagte ich bereits das es einen Unterschied macht ob ich etwas absichtlich tue oder nicht. Nur Ersteres kann ich gezielt verhindern, Letzteres kann ich höchstens versuchen zu minimieren.


    Fährst Du Auto? Wieviele Tiere klatschen da immer so gegen die Scheibe?

    Mein Arbeitsweg, der eh schon lächerlich kurz ist wird per Fahrgemeinschaft bestritten und bei besseren Wetter auch gerne mal mit dem Rad.


    Tötest Du Fliegen im Sommer? Oder Asseln?

    Damit du keine Mühe beim suchen hast: nein, ich töte keine 'lästigen' Insekten. Wenn sich mal eines ungünstig platziert ins Haus verirrt wird es wenn irgend möglich lebend ins freie gebracht. Komischerweise werde ich nur seltenst von Insekten belästigt.


    Was ist mit Deinen Gebrauchsgegenständen und Deiner Kleidung....Kosmetik? Für vieles davon sterben Lebewesen.

    Auch das habe ich mehrfach geschrieben: es ist in der Tat konsequenter vegan zu leben und ich strebe das langfristig auch an. Körpepflege ist z.B. bereits auf Tierleichenfrei umgestellt. Mal ehrlich: das ist doch voll eklig sich mit sowas einzuschmieren, oder? Kleidung: ist sowieso überwiegend pflanzlich und es wird mir auch keine neue Lederhose o.ä. mehr ins Haus kommen.

    Nur: wieso soll ich mir da eigentlich von Fleischessern ein schlechtes Gewissen machen lassen? Hast du da etwa selbst gerade eine kleine Schuldkeule in der Hand?


    Oder gehst Du Kompromisse ein?

    Es geht (mir) darum, die Lebensweise so naturfreundlich wie möglich zu leben, ohne dabei zum völligen gesellschaftlichen Aussenseiter zu werden. Dazu sind in der Tat ein paar Kompromisse nötig, aber ich habe genug damit zu tun diese weiter zu minimieren und habe immerhin Schritte in diese Richtung unternommen. Nur weil tatsächlich weiterhin Kompromisse notwendig sind belasse ich die Dinge nicht einfach wie sie sind. Das wäre auch nicht konstruktiv.


    Vorsicht mit solchen Aussagen...wir sind andauernd Verursacher für alles mögliche und wir können das unmöglich überblicken!

    Schon recht. Nur, den Teil den ich überblicken und vor allem: beeinflussen kann -> an dem Teil arbeite ich auch. Und du?

    Schöne Grüße

    Glückskind


    Das Du ein Problem mit dem Tod hast, muss ja nicht heißen, dass alle anderen dieses Problem auch haben.

    Ich habe null Probleme mit meinem eigenen Tod - was du ja damit andeuten wolltest, oder? Ich habe ein Problem damit, Verursacher von Tod für noch dazu wehrlose Lebewesen zu sein.


    Man könnte ja statt der Tiere auch die ganzen Arschgeigen essen, die so rumspringen *G* - aber das darf man ja wieder nicht.
    Dann würden die Tiere leben und die Idioten gegessen. Politiker zum Beispiel - sie sind schön gut genährt. *GGGGG*

    Na da sind wir uns ja mal einig. ;)

    Schöne Grüße

    Glückskind


    Ich glaub nicht, das igendwer hier ignoriert, das Tiere sterben, wir nehmen es lediglich biligend in kauf. (im wahrsten Sinne des Wortes)
    Ich habe keine Gewissensbisse, wenn ich Fleisch esse, da es einfach für mich zu teuer wäre, auf Fleisch zu verzichten. möchte ich mich wirklich umfangreich vegan ernähren mit allem rum und dran, ohne an Mangelerscheiningen leiden zu müssen, würd ich ungleich viel mehr an der ernährung ausgeben, als würde ich weiterhin Fleisch und co. auf meiner Einkaufsliste erhalten.

    Da bist du jetzt wenigstens ehrlich und verleugnest und beschönigst es nicht.


    Tiere sterben, Tiere werden geboren, Menschen sterben, Menschen werden geboren und am Ende sind doh eh alle tot, nur um wieder geboren zu werden.
    Ändern will ich das sicher nicht :3

    Ich ganz sicher auch nicht. Ich will aber auch nicht länger der Hauptgrund für den Tod vieler Tiere sein - sterben sollen die auf natürliche Weise und vor allem ganz ohne das ich da eine Mitschuld daran trage.


    DU bringst den energetischen Stempel automatisch beim Schreiben in alle Beiträge mit rein...es ist DEINE Energie, die in Deinen Beiträgen steckt.

    Die ich vor allem vergeude.


    Anderen "Schuld" aufdrücken zu wollen kann nie positiv sein.

    Anderen Schuld aufzuzeigen ist falsch, sagte die Beschuldigte.

    Schöne Grüße

    Glückskind


    Wenn "Fleischesser" in solchen Fäden schreiben ist die Grundenergie der Beiträge gewöhnlich neutral bis positiv.
    Wenn "Überzeugungs-Vegetarier" (solche, die unbedingt den Fleischessern den "Spiegel" vorhalten müssen) in solchen Fäden schreiben,
    dann ist die Grundenergie meistens neutral bis negativ...

    Ahh, ja, klar: jetzt verströme z.B. ich 'negative' Energie weil ich in der Tat über ein finsteres Thema rede. Ihr seid ja so positiv, ich muss das nur erkennen - Tiermord ist gerecht! Ich Verblendeter! Ich gehe später zum lachen in den Keller.


    Jo lebt, so ich weiß, auf dem superplatten Land.
    Da werden die Tiere des Bauerns sicher auch noch wie bei uns auf der Weide grasen und sind kein Massenzuchtvieh.

    Du beweist nur was ich gerade schreib: du ignorierst das auch das glückliche Rind auf der Weide am Ende doch getötet wird bevor ihr davon etwas essen könnt.


    Man KANN über dieses Thema nicht diskutieren, man kann nur seine Meinung dazu äußern und da ist auch schon Schluß.

    Eine Diskussion ist ein Gespräch, oder? Und da kann man seine Meinung äussern, richtig? Genau das KANN man tun und genau das wird hier ausschlisslich getan: Meinung kundgetan.


    Dieses ganze Missionarsgehabe (egal zu welchem Thema) kotzt mich wirklich an - ich laufe auch nicht rum und bete Vegis vor, dass sie gefälligst Fleisch essen sollen.
    Missionare sind Scheuklappen-Menschen.

    1.) Ich sage nur was ich denke. Wie gesagt: nennt es rummissioniererei wenn es euch leichter macht auf die Art ein paar unangenehme Fakten zu ignorieren.
    2.) Ich würde sofort damit aufhören wenn ihr es nicht jedesmal schaffen würdet am Ende doch wieder etwas lächerliches a la 'ich esse nur glückliche Rinder' zu schreiben.

    Aus deiner Sicht würdest du also mit dem Motto: "Don't feed the trolls" am ehesten Ruhe reinkriegen.

    Gruß

    Glückskind


    Und was ich esse oder trinke, geht nur mich und meinen Körper etwas an.

    Ah, die Tiere haben also nicht zu melden? Ja, das stimmt leider - so richtig wehren können sie sich nicht. Sie sind uns quasi ausgeliefert. Sagt es nicht sehr viel über jeden Einzelnen aus wie verantwortungsvoll er mit dieser Ausgeliefertheit der Tiere umgeht???

    Springt nicht sofort jeder annährend anständige Mensch entrüstet auf wenn er/sie hört/sieht wie Robbenbabies brutal geschlachtet werden u.ä.? Tierquälerei ist ja nun doch (zu Recht) allgemein verpönt. Es ging und geht mir nur um den eigentlich völlig logischen und konsequenten Schluss, das Fleischessen sogar extreme Tierquälerei ist (da es für die Tiere zwangsläufig tödlich endet). Was man aus diesem logischen Schluss macht, bleibt in der Tat jedem selbst überlassen.

    Wenn man dann aber anfängt: oh, das schlachten beim Bauer ums Eck ist gar nicht schlimm; wir geben den Schweinen vorher Sekt; Mord ist eine Beziehungstat u.ä., dann wir einfach versucht sich da larifari mässig rauszureden statt die Konsequenz zu ziehen.

    Es war (glaube ich) nicht einer hier der gesagt hätte: ja, die Tiere sterben für mich, ist mir doch egal. DAS wäre immerhin ehrlich gewesen.


    Und ich sehe absolut keinen Grund dazu, es vor einem Veganer oder Vegetarier zu rechtfertigen, wenn ich Fleisch esse.

    Das verlange zumindest ich nicht, auch wenn es für manche hier so aussieht. Du solltest es aber vor dir rechtfertigen können, oder nicht? Bist du denn da wirklich objektiv und fair den Tieren gegenüber? Wenn du das Tiere töten vor dir selbst nicht mehr rechtfertigen kannst - genau dann wirst du doch eben plötzlich ganz freiwillig Vegetarier (oder Veganer usw.).


    Ich denke auch nicht, dass der Mensch zum Vegetarier geboren wurde, es ist eine Lebenseinstellung und private Angelegenheit - und je fanatischer jemand seine Einstellung vertritt, umso mehr schreckt sie mich ab.

    Es kam und kommt oft der Vorwurf, von Seiten der Vegetarier würde 'missioniert'. Schon mal darüber nachgedacht das man euch einfach den Spiegel vorhält der etwas zeigt was ihr nicht gerne sehen wollt? Basieren nicht sehr viele der Argumente pro vegetarischer Ernährung auf simplen Fakten - soll man euch denn vor diesen Fakten schützen indem man vornehm schweigt? Was (hier) an teilweise jämmerlichen Wiederlegungsversuchen abging; was an offenkundiger aber niemals selbst als solche erkannter Ignoranz abging - das alles passt echt auf keine Kuhhaut. Die Wahrheit tut nun mal des öfteren weh. Und Fleischesser töten nun mal (direkt oder indirekt) Tiere. Da beist die Maus keinen Faden ab. Nennt es ruhig 'Missioniererei' - damit könnt ihr diese unangenehme Geschichte genauso fröhlich verdrängen wie ihr es verdrängt das ihr totes Tier esst. Ich reibe euch das nur dann und wann unter die Nase - erzwingen kann und will ich nach wie vor nichts - ich hoff(t)e nach wie vor darauf das es zumindest manche(n) nachdenklich macht. Die Hoffnung ist weitgehend dahin - also macht fröhlich weiter was ihr wollt, das macht ihr ja sowieso ;)

    Übrigens passt euer Milch-Argument genau zu dem was ich hier schon mehrfach selbst sagte: höherwertige, möglichst natürliche Nahrungsmittel sind wann immer man Einfluss darauf hat zu bevorzugen. Ich für mich schliesse halt Produkte mit Tierleichenbestandteilen aus - Produkte von lebenden Tieren (noch?) nicht. Ihr bestätigt mich in dem Milch-Punkt also nur in meiner allgemeinen Aussage: natürlicher ist besser :)

    Gruß

    Glückskind

    PS: sehe gerade, Chris war schneller als ich und wieder äusserst präzise damit befasst, mit dem Finger auf die wunden Punkte euerer Argumente zu zeigen. Meinen längeren Text erspare ich euch trotzdem nicht :)

    Hallo Abraxas,


    Obst fällt bei mir schonmal flach, da ich eine Kernobstallergie habe.

    Bleiben z.B. noch Beeren und Steinobst gibbet auch, geht das denn alles auch nicht?


    Und immer nur Bananen etc essen geht net, die hängen mir dann irgendwann zum Halse raus.

    Verständlich - ich sag ja: abwechslungsreich - ist eh gesünder. Ist halt blöd wenn man durch starke Allergien eingeschränkt wird - da ist Kreativität besonders gefragt (wenn der Wille überhaupt da ist).


    Was vegetarisch angeht kann ich jedem empfehlen von Döner auf Falaffel umzusteigen. ;)

    Eben! Jeder Weg fängt mit einem einzigen kleinen Schritt an.

    Schöne Grüße

    Glücksind


    Um Bananen steht es sehr schlecht. Der Nährwert einer Banane und der in ihr enthaltenen Nährstoffe ist in den letzten 10 Jahren um gut 90 Prozent! zurückgegangen.

    Mir ist neulich mal deutlich aufgefallen das Bio-Bananen eine deutlich festere und dickere Schale haben als die normalen Supermarktdinger. Scheint zumindest ein Indiz für einen tatsächlichen Qualitätsunterschied zu sein. Kartoffeln direkt vom Bauer schmecken auch ganz anders als Supermarktware etc. Man kann sich da also schon noch mit brauchbarer Qualität versorgen, es ist in der Tat teurer; sollte es einem aber wenn irgend möglich auch wert sein (finde ich).
    Man erreicht ja schon viel wenn man erst mal am anderen Ende ansetzt und eben weniger bzw. möglichst gar keinen üblen Dreck (Fastfood; Softdrinks u.ä.) mehr zu sich nimmt. Das alleine wäre ja für die meisten schon eine deutliche Verbesserung der Ernährungslage.


    Insgesamt ist die Qualität bei Obst und Gemüse stark zurückgegangen. Interessanterweise ist da mal beim Bundesministerium für Gesundheit und Ernährung zu gucken, was dieses empfielt. Demnach soll man täglich! mehre Kilo Obst und Gemüse essen um eine gute umfangreiche Ernährung zu gewährleisten. Ich glaube soviel Zeit zum kauen habe ich gar nicht.

    Hmm, da gibt man in meinen Augen einen guten Ratschlag (mehr Obst etc.) und überzieht ihn dann am Ende doch. Mal als kurzer Eigenerlebnis-Bericht: ich dachte auch vor meiner Umstellung, als Vegetarier wäre ich kaum satt zu bekommen (bin ein Vielfraß und war ein schlechter Futterverwerter). Das ist aber quatsch: wir futtern in der Regel eh mehr Kalorien in uns rein als wir brauchen. Der Magen wird oft überfüllt - das raubt dir dann viel Energie. Der Energieverbrauch der Verdauung ist ja sowieso recht hoch, besonders bei nicht pflanzl. Nahrung ;)
    Gerade als Vegetarier kommst du also eher besser hin, zumindest wenn du mit ein wenig bedacht an die Sache rangehst. Lieber mehrere kleine Mahlzeiten: dürfte als Ernährungsratschlag in so ziemlich allen annährend brauchbaren Ernährungsratgebern stehen. Und das stimmt - kann man einfach ausprobieren. Wenn du dich mal an einem fetten Braten überfressen hast weisst du vermutlich was ich meine. Den verkraften viele ja nur dadurch das sie womöglich noch einen Verdauungsschnapps hinterherkippen (betäubt einfach den Magen -> wirklich helfen tut der gar nicht). Versuch mal dich mit Obst zu überfressen: das geht gar nicht. Du hörst automatisch auf wenn du satt bist. Hinterher fühlt man sich wesentlich energiegeladener und leichter (nicht so vollgepfropft). Man bekommt in der Tat etwas öfter wieder Hunger - und kann dann wieder eine Kleinigkeit zu sich nehmen. Bei den Hauptmahlzeiten dann möglichst an dem Punkt aufhören, an dem der Körper signalisiert das es reicht. Langsamer essen, nicht so hastig schlingen etc. Das ist (in meinen Augen) so wesentlich gesünder und erhöht das Wohlbefinden spürbar! Probier es doch mal ein wenig aus - hör auf deinen Körper etc. Gerade letzteres muss man meist erst mal wieder erlernen :(


    Ich persönlich liebe die italienische Küche mit Pizza und Pasta. Davon besteht der Großteil auch aus vegetarischer Art. Mal von Thunfischpizza
    und Bolognesesauce abgesehen. Wobei ich auf Fisch völlig verzichte. Die Meere sind eh schon komplett überfischt worden.

    Thunfisch!?!


    Nur ich persönlich könnte nicht veganisch leben.

    Eins nach dem anderen. Die Umstellung auf vegetarische Ernährung ist schon ein Ding für sich, danach kann man immer noch weitermachen und Veganer werden. Ich bin ja für letzteres auch noch nicht so weit :/ Mache ich selbst jedenfalls auch nur schrittweise, z.B. indem ich bei Körperpflegeprodukten drauf achte das da kein totes Tier mit drin ist.

    Larah: ich stimme ja mit dir in vielen Punkten überein. Ganz für mich selbst betrachtet ist es aber schon ein Schritt bzw. umgelegter Schalter das ich auf vegetarisch umstellte. Das zeigt mir persönlich ja schon das ich zu positiven Veränderungen erfolgreich in der Lage bin. Was du schilderst, machst oder vorhast wäre für mich ein zu großer Schalter der dick und rot ist und sagt: nicht drücken. Ich brauche für mich eher viele kleine Schalter die ich nach und nach erfolgreich umlege. Damit habe ich gut genug zu tun und folge dabei einem Spruch den ich für recht schlau halte: "Wenn du es eilig hast, dann gehe langsam." (Frei nach Prof. Seiwert. Gibt ein Buch das so ähnlich heisst: kann man sich aber sparen wenn man sich einfach den Titel verinnerlicht :)

    Schöne Grüße

    Glückskind

    Bearbeitungsgrund: " Larah" - Absatz hinzugefügt.


    und nu seit ihr schon bei der Lichtnahrung :(

    Ähm, 'ihr' ist übertrieben.


    Wer die Kirlian Fotografie kennt, weiß das Licht, ab dem Moment, an dem die Frucht gepflückt wird, massiv schwindet! Obst aus dem Supermarkt enthält fast kein Licht mehr! Somit bleibt die einzige Möglichkeit; Direkt vom Baum pflücken und essen!

    Das ist nicht die einzige, wir leben ja schliesslich auch mehr oder weniger gesund ohne baumfrisches Obst. Du hast damit aber klar erkannt: es ist in der Tat die beste / gesündeste Ernährungsmöglichkeit (zumindest von denen die ich kenne und für gleichzeitig praktisch umsetzbar halte). Frischfrucht-Frutarier quasi :)


    Und da geht es los.
    Kaum jemand kennt die heimischen Obstbäume. Fast niemand weiß wie man diese veredelt, beschneidet, kreuzt etc..

    Kann man lernen, und ich gebe dir da gerne Recht: es ist tatsächlich sinnvoll darüber mehr zu lernen.


    Stattdessen erzählen Vegetarier was über die positiven Eigenschaften von Bananen. Hätten sie die chemischen Bäder gesehen, in denen Bananen in Costa Rica und anderswo tagelang getränkt werden um diese für den Transport haltbar zu machen, würden sie sicher nie wieder Bananen essen!

    Ihhh, ähm, ja, klingt eklig. Ich erwähnte bereits das Bio-Produkte oder noch besser selbst angebautes zu bevorzugen wäre. Schon vergessen? Gute Gründe dafür hast du ja gerade selbst gebracht. Schilderungen über Lebensmittelskandale im Obst/Gemüse-Bereich sind trotzdem kein sinnvolles Argument gegen pflanzliche Ernährung sondern sind nur ein Argument dafür, als Konsument aufmerksam und kritisch zu sein. Führt halt (wiederkäu) in der Tat dazu das man tendenziell mehr Geld für seine Ernährung ausgibt oder selbst Sachen anbaut.


    Das durch diesen massiven Chemieeinsatz dort die Umwelt verseucht wird scheint dabei auch egal zu sein.

    Unterstellst du - ist es den meisten Vegetariern / Veganern aber gewiss nicht. Das es um normale Supermarktbananen so schlimm steht war mir nicht bewusst - betrifft mich aber eh nur selten weil das bei Bio-Produkten ja wohl kaum so gehandhabt wird. (Ja, da mag es auch mal schwarze Schafe geben, das ist dann aber eben nicht die Regel sondern die Ausnahme).


    Meinetwegen könnt ihr auch so viel Soja essen wie ihr wollt. Aber dann nicht über Impotenz wundern ;)

    Wann kapiert ihr endlich das Vegetarier nicht zwangsläufig ständig Soja / Tofu essen? Kommt bei mir sehr selten vor. Du sprachst von einheimischen Produkten. Nimm doch mal alles zusammen was hier so an Obst, Gemüse, Salat, und Getreide wächst - das ist 'ne ganze Menge und sorgt schon für sehr viel Abwechslung. Wer mag kann dann ja noch importiertes dazunehmen: da wird der Speiseplan so schnell nicht langweilig. Ist nicht jeder so phanthasielos...


    Beim Punkt "quälen" wärst du wieder beim "wie" (beim töten),

    Nein, ich versuche auch mal sprachlich abzuwechseln da die Argumente schon monoton genug sind. Mir geht es in dem Punkt überhaupt nicht ums 'wie' sondern immer nur ums 'ob'. Ich wollte euch das ständige wiederholen von 'morden' und 'töten' lediglich ersparen. Du versuchst es lediglich wieder zum 'wie' zu ziehen, vermutlich weil du dann nicht so das Töten selbst vor Augen / in Gedanken hast. Das ist und bleibt aber der relevante Punkt um den es (mir) geht. Schönes Eigentor, Cloud.


    ich halte das Maß des ganzen für entscheidend.

    Hmm, ja. Massenmörder verabscheue ich eventuell auch mehr als Einzeltäter. Bin mir aber auch nicht so sicher ob sich die Verabscheuung da jetzt wirklich groß variiert.


    Der Mensch ist natürlich, denn die Natur ist nicht nur Schöpfer, sondern auch Vernichter und Wiederverwerter (Wiederkäuer). Nur wo zerstört wird, kann neues entstehen.

    Das kann und macht die Natur aber ganz wunderbar selber; die braucht dich da nicht zu.

    Die Schimpfworte habe ich weggelassen :)


    Und auch wenn niemand Fleisch essen würde, würde es zu Punkt kommen, wo wir mhr Land brauchen, als wir haben, dann entstehen auch Kriege und Brandrudung.

    Kopf -> Tischkante. Die Überbevölkerung ist es ja gerade die das alles noch so viel schlimmer macht.


    Lichtnahrung? Ich nehm ab und zu ein Sonnenbad, aber ich fürchte,das hat mit Lichtnahrung relatiev wenig zu tun, hmm?

    Hihi, mir ist auch nicht ganz klar wie das gehen soll.


    Die Annahme ist doch, das sich der Mensch auch ausschlieslich von dieser "Energie" ernähren kann, richtig? Dann wär das Problem, das Energie den Körper nicht aufbauen kann, da der menschliche Körper als solcher nicht Energie in Materie verwandeln kann, vieleicht in 500 Jahren. Letzendlich brauchen wir mehr, als Energie, sonst wären wir sicherlich Energiewesen.

    Die Gedanken formen die Materie; wir sind Energiewesen du Genie.

    Schöne Grüße

    Glückskind


    Es gibt kein innerhalb, sondern nur eine Fragestellung. Das einzige was hierbei innerhalb ist, ist, dass du innerhalb eines Bewußtseinsfeldes mit diesem Thema arbeitest und dieses beinhaltet neben der Fragestellung und Lösung auch immer den Aspekt über das Gewohnte hinauszugehen.

    Es deucht mir, dein Lösungsvorschlag geht noch weit über das hinaus was die meisten hier mit ihrem Bewusstseinsfeld bearbeiten wollen bzw. können.


    Wenn ich das recht verstanden habe geht es hier um Gesundheits- und Umweltaspekte. Optimal verwertbare Energie und Massen von freiwerdenden Flächen Natur, die sich wieder erholen können...

    Richtig, das waren (u.a.) die Argumente der Vegetarier / Veganer hier :)


    beides läßt sich optimal mit Lichtnahrung lösen,

    Die Frage liesse sich in einem seperaten Beitrag mit der Fragestellung 'Ist der Mensch fähig, von Lichtnahrung zu leben' o.ä. toll fortführen; hier jedoch haben wir mit der wesentlich einfacheren Frage Fleisch ja/nein doch wirklich schon genug Punkte über die diskutiert wird, findest du nicht?


    wenn schon konsequent, dann richtig!

    Da ist was dran; aber: ein nach dem anderen. Bei einem schwer Drogensüchtigen (harte Drogen) wirst du ja auch nicht zuerst seine Alkoholsucht behandeln wollen? Bei einem Raucher ist es (meiner Ansicht nach, wie immer)auch recht sinnfrei ewig lang über gesunde Ernährung zu lamentieren - erst mal sollte das Rauchen angepackt werden. Usw. Wer also bereits vegetarisch isst kann den nächsten Schritt (Veganismus) anpacken. Wie gesagt: eines nach dem anderen. Oder wie stellst du dir die Umstellung auf Lichtnahrung vor?


    Alternativ sehe ich die Möglichkeit sich einzugestehen, dass Vegetarier genauso Kompromisse eingehen wie Fleischesser.

    In der Tat, deshalb ist der nächste konsequente Schritt ein Schritt in Richtung vegane Ernährung. Soweit will hier ja kaum einer mitgehen, und du kommst eben daher und propagierst doch gleich in einem Sprung die anderen Entwicklungsschritte zu überspringen. Davon mal ganz abgesehen bin ich nicht so sicher ob der normale, heutige Mensch davon Leben kann - dafür bin ich dann wohl auch nicht weit genug ;)


    Ein Kompromiss kann grundsätzlich nicht besser als ein anderer sein, da jeder Kompromiss das Leben einer Halbwahrheit oder Lüge bedeutet.

    Ächz. Der "Kompromiss" Fleischesser hat aber auf meine Umwelt ganz andere Auswirkungen als der "Kompromiss" Vegetarier. Und letztere machen (meiner Meinung nach) eben immerhin einen Schritt in die richtige Richtung während erstere da sitzen bleiben und den Kompromiss entweder verleugnen oder ignorieren.


    Noch ein nettes Bildchen zum Appetit anregen :)

    Ich spiel mal Cloud: kannst du mir beweisen das DU dich von Lichtnahrung alleine ernähren kannst. Ich stelle auch Kost und Logis ;)
    (Das war ein SCHERZ!)

    Schöne Grüße

    Glückskind

    So wird man von seinen Wünschen eingeholt... Lichtnahrung ist zwar wirklich ein neuer Aspekt beim Thema Ernährung, soo innovativ hatte ich das aber nicht gemeint.
    Es ist schon kompliziert genug sich über die Fragestellung Vegetarier ja/nein zu unterhalten. Innerhalb dieser Fragestellung hätte ich mir sinnvolle neue Aspekte erhofft :)

    Das Thema mit veganen Gesichtspunkten anreichern macht ja durchaus noch Sinn, aber für Lichtnahrung wäre vielleicht ein eigener Faden sinnvoller? Wir sind (hier in diesem Faden) noch nicht so weit, wir arbeiten ja noch an der Vegetarierfrage, weissu?

    Schöne Grüße

    Glückskind


    Das mit den Hormonen halte ich für Unfug. Hormone haben nur eine begrenzte Lebendsdauer und sind längst zerfallen, wenn das Schnitzel auf dem Teller liegt. Andernfalls zerfallen diese spätestens in der Pfanne oder im Kochtopf! Angst hat mir Fleisch auch noch nie gemacht. Meine Oma (96) freut sich noch heute über jede Rollada! Und die ist für ihr Alter top fit! Und ich kann Euch allen versichern. Sie hat ihr leben lang Fleisch gegessen!

    Sehr schön - sie wird aber sicherlich aufgrund anderer Vorteile (z.B. gute Gene, nicht so verweichlicht) so alt geworden sein. Und wichtig: Für sie hat die extreme Umweltverschmutzung die die Jüngeren unter uns bereits das ganze Leben begleitet ja erst wesentlich später eingesetzt. Irgendwas muss da schon richtig gelaufen sein. Ich sage ja: Fleisch ist ungesund, nicht das es schnell und zuverlässig tötet.

    Nur: der Punkt "für ihr Alter" gibt hier wohl kaum einem zu denken? Warum werden die meisten Menschen eigentlich nicht deutlich älter und bleiben viel länger gesund?

    Ehrlichen Dank an Agitator das er zumindest versucht und mithilft das mal ein-zwei neue Aspekte auf den Tsich kommen.


    Wo Fleisch gesundheitsschädlich sein soll ist mir ein Rätsel. Antibiotika-Rückstände im Fleisch, ok. Der Spritzmitteleinsatz bei Obst und Gemüse dürften an Giftigkeit allerdings keine Probleme haben, diese zu toppen.

    Wer sich für gesunde Ernährung stark macht wird wohl auch eher Bio-Produkte kaufen oder ungespritztes, selbst Angebautes bevorzugen. Wer kein giftiges Fleisch will will selbstverständlich auch kein giftiges Gemüse. Dein Argument zielt also ziemlich ins Leere. Ja, dann wird es dann wie Cloud richtig bemerkt etwas teurer. Wenn euch nicht mal euere eigene Gesundheit das max. finanzierbare wert ist -> selbst Schuld. Wiederkäu...


    Richtig ist allerdings, dass das Wesen des Tieres auf den Esser übergeht.

    Aha, das glaubst du? Aber das die Todesängste auf dich übergehen nicht? Selektive Wahrnehmug / Welt schönreden würde ich das nennen.


    Das merkt man (Aus diesem Grunde esse ich ungern Geflügel! :D)
    Somit sehe ich es nicht als Mord, sondern als eine Art "Verschmelzung", an. Das Wesen des Tieres lebt in mir fort. :)

    Also ich glaube eher du hörst zuviel Ramstein ;)


    Oder anders: Ich habe mich morphogenetisch mit der Seele des Tieres verknüpft.
    Gilt für Pflanzen übrigens auch!
    Und daher sehe ich es eher als eine Art "Deal" an, da das Tier nun ebenfalls die Möglichkeit hat, ein höheres Bewußtsein, nämlich mich, zu erfahren.

    Jetzt sollen die Tiere fürs getötet werden auch noch dankbar sein? Absurder geht es gerade nimmer?


    Der einzige wirkliche Streitpunkt liegt doch lediglich im Tötungsprozess selber.

    Nein, du ignorierst gekonnt was Chris auch bereits deutlich klarmachte: es geht um das getötet werden des Tieres an sich, nicht um das 'wie'. Du magst das anders sehen, dein gutes Recht - für uns ist es aber eben nicht das 'wie' - auch wenn du es noch so gerne in die Richtung ziehen würdest.


    Den aber vermisse ich hier völlig. Waren es doch erst kürzlich "die Grünen", die es mit zu verantworten haben, dass das Schächten von Tieren wieder legalisiert wurde! Warum wird darüber nicht geredet? Habt ihr Angst Juden und Moslems zu kritisieren?

    Hälst du es für wirklich für logisch das jemand der Fleischesser Mörder nennt (und sich somit bei ca. 60-90% der Weltbevölkerung unbeliebt macht) Angst davor haben soll berechtigte Kritik zu üben - egal an wem? Juden und Moslems sind für mich / vor mir genauso wenig vor gerechtfertigkter Kritik gefeit wie alle anderen Bevölkerungsgruppen. Gleiches Recht für alle. Also extra für dich: alle Juden und Moslems die Fleisch essen sind von mir genauso der Mitschuld am Tiermord (ähm, Tiertotschlag) angeklagt wie z.B. du auch. So, jetzt steckst du mit denen in einem Topf - das wird dir sicher gefallen ;) :p


    Sicher, weil du den Willen des Universums und den Willen der Natur kennst, hmm?

    Nehein, nein, nein. Schön wär's. Ich kann es aber nun mal nicht für sinnvoll halten, Freunde zu quälen und zu essen. Warum ich trotzdem Pflanzen, die ja auch Lebewesen sind, esse -> siehe die älteren Beiträge. Ich kaue den Mist jetzt echt nicht ad infinitum mit dir durch. Du bringst übrigens nichts argumentativ Neues.

    Erinnere dich: mit der Natur oder dagegen. Mit allen Konsequenzen.


    Du traust dem Menschen zuviel zu.

    Hä? Ja, Menschen die sich als solche zu benehmen wissen oder es zumindest versuchen traue ich in der Tat sehr viel zu.


    Brandrodung? Wird auch eingesetzt, um Gemüse u pflanzen.

    Du beweist wieder das du nichts, aber auch gar nichts wahrnehmen oder gar wahrhaben willst: für die Fleischproduktion wird MEHR ZUSÄTZLICHES Land benötigt. Für ein Kilo Fleisch brauchst du ein zig-faches (ungefähr 6 bis 8-fache) an pflanzl. Futter. Das verbraucht jede Menge ZUSÄTZLICHE Anbaufläche. Würde keiner Fleisch essen käme man mit WESENTLICH weniger Land hin. Weniger Fleischkonsum = weniger Viehzucht = weniger Landverbrauch. Capicho?

    Habe es dir extra aus einer Finanzzeitschrift rausgesucht, wo aus genau diesem Grund Investments in Agrarrohstopffe (Weizen etc.) empfohlen werden. Hier, bitte:

    Zitat


    Denn für ein Kilo Fleisch muss ein Rind sieben Kilo Getreide fressen und die Bioethanol-Tankfüllung eines amerikanischen Geländewagens verschlingt so viel Mais, wie ein Mensch in einem Jahr zum Leben bräuchte.

    Quelle: Euro; Ausgabe 03/08; Artikel "Gold vom Acker"; http://www.finanzen.net/euro/archiv/be…erichtNr=156735

    Es ist also ein klarer, auf unstrittigen Fakten beruhender Zusammenhang zwischen 'höherem Landverbrauch' und 'Fleischkonsum' erkennbar.

    Grüße

    Glückskind


    Wenn ich auf die Straße gehe und irgendwen erschieße, ist das kein Mord.
    Wenn ichAmok laufe in einer Schule und 20 Leute töte, ist das kein Massenmord.

    Aus dem StGB, $ 211, Abs. 2:

    "Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
    heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
    einen Menschen tötet."
    http://bundesrecht.juris.de/stgb/__211.html

    Wenn du es in deinem Beispiel schaffst die Menschen ohne Beweggründe (grundlos) zu töten oder es tust ohne das man es heimtückisch oder grausam nennen kann: § 212: Totschlag. Auch nicht sonderlich viel netter. Totschläger werden umgangssprachlich wohl auch eher Mörder genannt, oder?
    Und Notwehr scheidet ja wohl bei unserem Thema - und in deinem Beispiel - aus.

    Der Gesetzbuchabschnitt ab § 211 heißt interessanterweise: "Straftaten gegen das Leben". Ersetze in § 211 & 212 Mensch durch Lebewesen: et voila...


    "Einklang mit Natur" ist aber etwas, das sich durchaus mit "Fleischkonsum" verstehen kann.

    Mit so Argumenten kann man sich zwar wunderbar selbst glücklich machen, richtiger wird das dadurch dennoch nicht. Das mit dem höhren Landverbrauch (Brandrodung etc.) hast du da auch mal wieder fein verdrängt.

    Alle anderen Rückfragen / Punkte die du brachtest hatten wir bereits zur genüge durchgekaut. Ich zumindest bin zwar Pflanzenesser, aber kein Wiederkäuer. Mach das wenn du wirklich aufrichtiges Interesse hast dir eine Meinung zu diesen Punkten zu bilden anhand der bereits gebrachten Argumente bitte selbst. Solange du / ihr nicht mal den Kernpunkt - die moralische Mitverantwortung der Fleischesser am Tier...ähm...totschlag? - einsehen willst / wollt macht es wirklich wenig Sinn irgendwelche anderen Punkte überhaupt zu betrachten / erörtern. Immerhin das sehe ich mittlerweile selbst ein.

    Nochmal zur Erinnerung: ich bin ja nicht als Vegetarier auf die Welt gekommen. Diese Mitverantwortung war mir selbst jahrelang durchaus bekannt und ich habe sie halt nur verdrängt, mit teilweise ähnlichen Argumenten wie ihr, bzw. durch 'nicht drüber nachdenken'. Irgendwann muss man sich aber seiner Verantwortung stellen - und das habe ich in dem Punkt getan. Besser spät als nie. ( Abraxas: die wenigen Insekten im Haus habe ich übrigens schon seit vielen Jahren möglichst lebendig nach draussen verfrachtet. Nur mal so als Info am Rande.)

    Wie ihr das alle handhabt wird mir nach dieser langen fruchtlosen Rumdiskutiererei mittlerweile wirklich immer schnurzegaler. Ich dachte halt bei so hell(sichtigen) Köpfchen hier könnte man was erreichen. Anfangs konnte man meinem (bewusst) provokanten Ton die Mitschuld am Scheitern geben, mittlerweile wird aber immer offensichtlicher das sämtliche Argumente entweder bestritten oder ignoriert werden. D.h. 'deine' Seite ist mehrheitlich keinen Deut an irgendeiner Einsicht gelegen. War da auch nur ein Punkt wo mal gesagt oder auch nur gedacht wurde: "Mensch, das stimmt ja!"??? Konnte ich hier nicht oder wenn dann nur in homöopathischen Dosen erkennen. Ergo bleibt mir nichts mehr übrig als euch noch guten Appetit zu wünschen wenn es das nächste mal heisst: "lecker medikamenteverseuchtes Gammelfleisch auf dem Teller" und viel Spaß mit sämtlichen damit einhergehenden Folgen. Übrigens: und wenn nur ein zehntel von dem was ich vermute stimmt wäre selbst das alleine neben allen anderen Argumenten immer noch Grund genug es sein zu lassen.

    Grüße

    Glückskind