Hallo Jocelyne Lopez
Eine gute Frage! Also, bei mir läuft das folgendermaßen ab:
Aus einer Idee, Begebenheit oder aus einem Ereignis heraus, fange ich an mir eine Geschichte auszudenken. Die meisten davon habe ich jedoch Stunden später bereits wieder vergessen. Was auch ganz gut ist, da mir sonst bestimmt der Schädel platzen würde.
Nur ganz wenige Einfälle, die die mich wirklich über Tage beschäftigen, reifen nach und nach zu einer richtigen Geschichte heran, bis ich spüre jetzt ist es soweit, das könnte was werden! Dann setze ich mich hin und bringe eine Rohfassung zu Papier. Diese Rohfassung ähnelt einem in stenographischen Stil geschrieben Text. Fast alle Grundelemente und Eckpfeiler sind darin enthalten. Sozusagen mein Leitfaden der Geschichte. Aus diesem Leitfaden heraus schreibe ich den Rohbau. Steht dieser, fange ich an unsere Helden Kapitel für Kapitel auf die Reise zu schicken. Dabei hilft mir der Leitfaden wie ein Navigator, damit ich nicht den Überblick oder die Orientierung zu verliere.
Die einzelnen Kapiteln wiederum, schreibe ich frisch und frei aus dem Kopf heraus auf. Da ich mir alles bildlich vorstellen kann, brauche ich im Grunde nur das aufzuschreiben was ich vor meinem geistigen Auge sehe. Manches mal bin ich selbst über die eine oder andere Wandlung erstaunt, die sich einfach so aus einem spontanen Einfall heraus ergeben hat. Jedoch bei aller schreiberischen Freiheit, achte ich darauf meinen Leitfaden nicht aus den Augen zu verlieren.
Da ich kein professioneller Schreiber, sondern nur ein Hobby-Schreiber bin, ist das wichtigste für mich: Die Geschichte sollte in sich stimmig und spannend sein, sie muss glaubhaft wirken und sie sollte leicht und locker zu lesen sein, damit man sich darin verlieren kann. Und wenn sie dann noch anderen Lesern gefällt, ist es das schönste für mich.
Lieben Gruß
[color=#000099]Leon[/color]