Beiträge von Sentinal

    ZARATHUSTRA


    Ein Name nur rollt aus nächtigem All

    wie ein Feuerrad, wie ein Flammenball -

    Zarathustra.

    Eines Mannes Sein, eines Sinnes Macht,

    eines furchtlosen Lebens gottgeistige Fracht -

    Zarathustra.

    Du hast so wie keiner gelauscht und gelehrt,

    von Liebe durchloht,

    du hast uns das seligste Wissen beschert:

    der Gottheit Gebot.


    Du gabest als erster den Jüngern kund,

    der Lichtfeind haust zwar im grausigen Grund,

    doch gieret er nicht nur nach Himmelsschein,

    er greift auch ins menschliche Herz hinein.

    Zur trefflichsten Rüstung hast du geraten:

    Übt helle Gedanken und Worte und Taten -

    dann soll euch der tückische Dämon bekriegen -

    ihr werdet siegen!


    Was würde das Licht ohne Dunkel taugen,

    Licht, wie auch Dunkel sind Gottes Augen.

    Es handelt der Herrgott mit beiden Händen;

    seine Rechte reicht er, um Segen zu spenden,

    seine Linke leistet Lügen und Leiden;

    der Mensch ist gerufen, sich zu entscheiden.

    Die weihenden, würgenden Mächte winken,

    sie rufen zur Rechten, sie locken zur Linken.

    Sind Menschen doch irdische Gottesgedanken,

    zwei Gruppen, welche sich zerren und zanken.

    Gott wollte die Welt mit dem Bösen beschweren,

    im Ringen nur kann sich das Rechte bewähren,

    im Widerstand mag sich das Gute erzeigen -

    so wird ihm im Streite der Kosmos zu eigen.

    Ein Liebes-Licht-Frieden erstürbe im Krampf -

    doch Gottes Gesetz ist das Leben, ist Kampf,

    bis zum höchsten Triumph, der göttlichsten Tat,

    da die Urkraft ihr Urselbst geläutert hat.


    Also klang dein Lied,

    das die Herzen durchzieht -

    Zarathustra.

    Die arische Urhoffnung hast du besungen,

    nie ist sie verklungen -

    Zarathustra.

    Nicht nur die Antike ist gefälscht sondern vor allem die Geschichte der Germanen.
    Die Kirche fälscht bis heute(Datum 10.1.08)die germanische Geschichte und vernichtet möglichst viel,wenn Archäologische Funde gemacht wurden.
    Um damit die Entstehung ihrer eigenen Kirchen geschichte ,die blutigste der Jahrtausende,und der Bibelgeschichte(Die Große Fälschung)stattdessen ins Bewußtseinzu injizieren.Also die Matrix der jüdisch-kirchenchristlichen in die Köpfe zu bringen.


    http://www.artemodus.de/cars/Antikenschwindel.html

    Die erfundene Antike
    Eugen Gabowitsch

    Die erfundene Antike
    Teil 2

    Die neue Jahrhundertzählung war zuerst nicht mehr als ein technischer Notbehelf, verstärkte allerdings bald
    die Neigung der Historiker, Ereignisse und Zeugnisse auch dann nach der Zeitfolge einzuordnen, wenn man für
    sie keine feste Jahreszahl kannte - und das waren noch immer die meisten.

    BORST, ARNO: Computus. Zeit und Zahl in der Geschichte Europas. Berlin: Wagenbach, 1991, S. 85


    19. Jahrhundert: Berühmtester Erfinder der Antike Poggio Bracciolini wird entlarvt

    Den späten, also humanistischen Charakter einzelner antiker Werke haben englische, deutsche und französische Historiker des 19. Jahrhunderts festgestellt. Sie haben sich überwiegend mit der Entlarvung des berühmten römischen Historikers Tacitus als einen erfundenen Autor beschäftigt und seine Werke als Apokryphen bezeichnet, also ihn und seine historischen Schriften als ein Produkt der Renaissancezeit. Eine kritische Betrachtung von Annalen und Geschichte von Tacitus begann Voltaire in seinem Philosophischen Lexikon. Weitere kritische Stimmen folgten, aber erst am Ende des 19. Jahrhunderts begann man ganz offen darüber zu sprechen, dass die Tacituswerke eine Renaissancefälschung darstellen. 1878 veröffentlichte John Wilson Ross (1818-1887) in London das Buch Tacitus and Bracciolini: the Annals forged in the XVth century (Tacitus und Bracciolini: die Annalen wurden im 15. Jahrhundert gefälscht), in welchem er die Beweisführung für die Fälschung der Tacituswerke durch den oder nach einer Bestellung von dem berühmten italienischen Humanisten Poggio Bracciolini präsentierte. 1890 führte der Franzose P. Hochart im Buch De lAuthenticite des Annales et des Histoires de Tacite (Authentizität von Annalen und Geschichten von Tacitus) einen noch detaillierteren und noch besser begründeten Beweis dafür, dass Poggio die Werke von Tacitus fälschte oder fälschen ließ. In einem zusätzlichen Band antwortete er seinen Kritikern und vertiefte die Beweisführung noch weiter.


    Abb. 1: Diese eindeutig spätmittelalterliche Festung Eluitherai im Nordwesten von Attika stammt nach
    Meinung der Wissenschaftler aus dem -4. Jahrhundert. Wissenschaft macht blind: Sie bemerkt keine
    Spuren des Mittelalters, weil für sie viel lohnender ist, alles der Antike zuzuschreiben.

    1920 veröffentlichte Leo Wiener im Buch, Tacitus Germania and other forgeries (Germania von Tacitus und weitere Fälschungen) seine philologische Untersuchung der Tacituswerke und behauptete, dass auch Araber an dieser Fälschung beteiligt gewesen seien. Alle diese kritischen Arbeiten wurden durch Historiker ignoriert. In Russland wurden sie in mehreren Büchern propagiert. Morozov zitierte ausführlich aus diesen Büchern und benutzte diesen Fälschungsfall für die Begründung seiner totalen Ablehnung der Antike. Auch Fomenko hat in mehreren Büchern den Fall detailliert beschrieben. Die entsprechenden Seiten aus der ersten englischen Übersetzung eines der Bücher Fomenkos veröffentlichte Günter Lelarge auf der Internetzseite der Zeitschrift Zeitensprünge. Leider wurde dieser Text von der Seite später entfernt (Herr Illig mag keine Zitate von Fomenko). Auch Uwe Topper in seiner Großen Aktion beweist die Unechtheit von Germania. Die Argumentation von Morosov wurde von Postnikov komprimiert und systematisiert präsentiert. Nach Postnikov kann man die Argumente von Hochart folgendermaßen darstellen:

    1. Die Manuskripte der Tacituswerke sind Zweifel erregend.
    2. Die Umstände der Auffindung der Manuskripte mit Hilfe von Poggio initiieren starke Verdachtsmomente über eine gezielte Fälschungsaktion.
    3. Es gibt viele Informationen in Annalen und Geschichten, deren Beschreibung unter den Bedingungen seiner Epoche für Tacitus unmöglich war.
    4. Es sind viele Spuren der Renaissancezeit in den Texten von Pseudo-Tacitus.
    5. Die hohe Meinung vom klassischen Stil von Tacitus verschwindet beim Vergleich mit anderen Schriftstellern, die der gleichen Epoche zugeordnet
    sind.
    6. Die Neigung zur Pornografie, die eine typische Erscheinung des 15. Jahrhunderts war, weckt weitere Verdachtsmomente. Übrigens wird auch die Echtheit von Petronius, der die gleiche Neigung hat und auch von Poggio gefunden wurde, aus dem gleichen Grund angezweifelt.
    7. Es herrscht die Meinung, dass verschiedene spätere Historiker wie Flavius,
    Plutarchos, Svetonius, Tertullian, u.a. Angaben von Tacitus wiederholen.

    In Wirklichkeit aber ist es umgekehrt: er hat diese Angaben aus den Schriften dieser Autoren entnommen.


    Abb. 2: Die heutige Ruinenstadt Mistra war noch im 19. Jahrhundert bewohnt. Als eine intakte Stadt
    zeigt sie diese alte Zeichnung (Stich) aus dem 17. Jahrhunderts (Athen, Gennadios-Bibliothek). Oben
    steht Misitra ehemals Sparta auf Latein geschrieben. Genau das behauptet Fomenko auf Grund seiner
    chronologischen Recherchen. Das Ende der Stadt kam nach der Gründung von Neu-Sparta durch König
    Otto im Jahre 1831.

    Zur Person von Poggio Bracciolini (angeblich 1380-1459) schrieb Lelarge, auf seine Fomenko-Übersetzung stützend, folgendes in einer Internetzdiskussion:

    Nehmen wir nur den berühmtesten Finder von antiken Dokumenten, der nach der Meinung von Zeitgenossen schreiben konnte wie die Kirchenväter - und auch die bis dahin unbekannte Germania von Tacitus unter mysteriösesten Umständen fand: Der aufwendige Lebensstil Poggio Bracciolinis war teuer und bewirkte, dass er immer in Geldnot war. Eine zusätzliche Einnahmequelle war die Suche, die Präparation und die Herausgabe von Manuskript-Kopien antiker Autoren. Es war eine sehr profi table Quelle ... für das 15. Jahrhundert. Mit Hilfe des Florentinischen Wissenschaftlers und Herausgebers ... Niccolo di Niccoli (angeblich 1363-1437) gründete Poggio Bracciolini so etwas wie eine Werkstatt, um mit antiker Literatur zu handeln, und versammelte Mitarbeiter, sehr gelehrt, die aber alle mit einer grauen Vergangenheit waren. Die ersten Fundstücke wurden von Poggio Bracciolini und Bartelomeo die Monte Pulciano zur Zeit des Konstanzer Konzils gemacht. In dem verlassenen feuchten Turm des St. Gallener Klosters, in dem ein Gefangener nicht drei Tage überlebt hätte, hatten sie das Glück, einen ganzen Haufen antiker Manuskripte zu finden, nämlich die Werke von Quintilian, Valerius Flaccus, Asconius Pedianus, Nonius Marcellus, Probus und anderen. Diese Entdeckung war nicht nur sensationell, sondern schuf auch eine literarische Epoche. (Fomenko, 247, S. 363-366). Bracciolini fand einige Zeit danach Fragmente von Petronius und Calpurnius Bucolica (ibid.). Die Umstände, unter denen all diese Funde gemacht wurden, wurden durch niemanden und nirgendwo abgeklärt. Außer mit den Originalen handelte Bracciolini mit Kopien, die er für enorme Geldsummen verkaufte. Zum Beispiel erwarb er nach dem Verkauf einer Kopie von Livius an Alfonso von Aragon eine Villa in Florenz. Er verlangte 100 Dukaten vom Herzog von Estais (1.200 Francs) für Eusebius Briefe. Poggios Kunden waren die Medici, Sforza, DEstais, aristokratische Familien Englands, das Herzogtum von Burgund, die Kardinäle Orsini und Colonna, so reiche Leute wie Bartelomea di Bardis, Universitäten, welche zu dieser Zeit ... gerade den Grundstock für Büchereien legten oder leidenschaftlich ihren Buchbestand erweiterten.

    Die wichtigsten Kopien von Tacitus ersten und zweiten mediceischen Handschriften wurden in florentinischen Buchläden aufbewahrt, unter deren Direktoren auch Poggio war.

    Laut traditioneller Geschichte waren diese Kopien die Prototypen aller anderen antiken Manuskripte von Tacitus. Die erste gedruckte Ausgabe wurde 1470 von dem zweiten mediceischen Manuskript angefertigt oder von einem anderen Manuskript, das in der venezianischen Libreria Vecchia bei St. Markus verwahrt wird. Auch Hochart vermerkt, dass Poggio klare finanzielle Interessen hatte, neue Manuskripte zu finden, dass er literarisch sehr begabt und klassisch gut gebildet war und durchaus imstande war alleine oder mit seinen Mitarbeitern zusammen alle von ihm gefundenen antiken Manuskripte zu fälschen. Die Atmosphäre der Epoche war sehr förderlich für die Wiederbelebung von klassischen Göttern, Künstlern und Schriftstellern.


    Antike als eine Erfindung der Renaissance

    Philologisch wurde um 1900 von Robert Baldauf begründet, dass viele mittelalterlichen Werke Früchte des Renaissancegeistes darstellen. Damit rückt "die Antike " in die unmittelbare Nachbarschaft der Renaissancezeit. Noch mehr: Im vierten Teil seines nie vollständig veröffentlichten Buchs "Historie und Kritik " (Einige kritische Bemerkungen), den er als "IV. Das Altertum [Römer und Griechen] " betitelte und im Eigenverlag 1902 als eine Broschüre veröffentlichte, kommt Baldauf zum folgenden Schluss: "Die durch weite Zeiträume getrennten: Homer, Aeschylus, Sophokles, Pindar, Aristoteles sind etwas näher zusammenzurücken. Sie sind wohl alle Kinder eines Jahrhunderts. Ihre Heimat ist aber gewiss nicht das alte Hellas, sondern das Italien des 14/15. Jahrhunderts gewesen, unsere Römer und Hellenen waren die italienischen Humanisten.

    Noch einmal: Die auf Papyrus und Pergament geschriebene Geschichte der Griechen und der Römer ist durchweg die auf Erz, Stein etc. geschriebene, zum großen Teil eine geniale Fälschung des italienischen Humanismus. Der Humanismus war es, der verkündete: exegi monumentum aere perennius! " ( "Ich habe mir ein Denkmal, fester als Kupfer, errichtet ".

    Erste Zeile aus einer berühmten Ode von Horatius, frei übersetzt E.G.). Baldauf sieht diese Fälschung nicht als eine isolierte Aktion, sondern als einen Teil der Fälschung der Geschichte.

    So schreibt er weiter:
    "Aber das ist nur die eine Seite des Humanismus. Sein zweites großes Werk ist die Aufzeichnung, d. h. Fälschung der Bibel, des Alten wie des Neuen Testaments und diese beiden Fälschungswerke ließen ein drittes erstehen, die Fälschung der ganzen frühmittelalterlichen Quellenliteratur. Planmäßig, systematisch erdichtet, erfunden ist die ganze Geschichte der europäischen Völker von Anfang an bis ins 13. Jahrhundert, verfälscht bis in die Zeit der Reformation.

    Der italienische Humanismus hat der Erde die schriftlich fixierte Welt des Altertums und die Bibel geschenkt, und im Verein mit den Humanisten der andern Länder die Geschichte des frühen Mittelalters.

    Die Periode des Humanismus ist keine receptive Zeit gelehrten Sammel eifers gewesen, sondern eine Welt der ureigensten, produktivsten, ungeheuerlichsten geistigen Thätigkeit: Über ein halbes Jahrtausend ist die Bahn gegangen, die er gewiesen hat. Das Christentum hat bis ans Ende des 13. Jahrhunderts nur in der Tradition bestanden, in der Tradition, die durch die Welt germanischen Götterglaubens tief beeinflusst war, und aus dieser mit heidnisch- germanischen Elementen durchsetzten christlichen Tradition schöpften die italienischen Bibelschriftsteller. Diese Behauptungen klingen abenteuerlich, mehr als seltsam, aber sie lassen sich beweisen, einige der Beweise liegen hier vor. Andere werden folgen, sie werden folgen, bis der Humanismus in seinem innersten Wesen erkannt ist. Thöricht wäre es, über die vorliegenden Thesen zur Tagesordnung überzugehen. es giebt mehr ding im himmel und auf erden, als eure schulweisheit sich träumt, Horatio! "

    Diese weiteren Beweise haben die russischen Antikeforscher, wie wir schon teilweise gesehen haben und unten noch einmal betont werden, erbracht. Es ist erstaunlich, wie nah die Folgerungen von diesen an den Schlüssen von Baldauf liegen, obwohl die Russen seine Schriften nicht kannten.


    Abb. 3: Athen: Ein früher Stadtplan. Der Parthenon sieht wie eine ganz normale Domkirche aus,
    keinesfalls wie eine notreparierte altgriechische Ruine. Das war die Kirche der Jungfrau Maria.


    Wilhelm Kammeier und seine Kritik des Mittelalters

    Zwar findet man schon bei Wilhelm Kammeier einige scharfe Bemerkungen über das Wesen der Spätantike, aber zu einem Konzept der erfundenen Antike ist er nicht durchgedrungen. Sein Hauptverdienst ist die Verbreitung der klaren Vorstellung von der Fälschung der mittelalterlichen Geschichte. Hier einige seiner Beobachtungen, die unseren geschichtlichen Vorstellungen widersprechen:

    Die Stadt Rom existiert erst seit dem 15. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert war Rom nur ein Dorf mit ein paar unbedeutenden Ruinen.
    Die römisch-katholische Kirche und das Papsttum konnten nur im ausgehenden 14. Jahrhundert entstehen.
    Die Vorstellung von einem großen Schisma der christlichen Kirche im 14. Jahrhundert ist eine große Lüge.
    1300 existierten noch keine Universalkirche und kein universal-kirchliches Dogma.

    Also sehen wir bei Kammeier die gleiche Verschiebung der Geschichte um rund elf Jahrhunderte wie bei Fomenko, wenn auch ohne klare Verallgemeinerung chronologischer Art. Etwas mehr mit der Erfindung der Antike hat seine scharfe Beobachtung zu tun, dass auf eine sehr geheimnisvolle Art von allen wichtigsten Werken der Antike ins Mittelalter nur je ein Exemplar gerettet wurde. Fast nie mehrere Exemplare, sondern beinahe immer genau ein einziges Exemplar. Die so erhaltenen Exemplare gehörten ins 5. bis 9. Jahrhundert. Er kommt zum Schluss, dass dies von einer Fälschung der antiken Werke spricht, sieht aber die Existenz der Antike dadurch nicht gefährdet, sondern folgert daraus die Existenz einer großen Verschwörung. Kammeier hat ein Kapitel der Verfälschung der Germania von Tacitus gewidmet und dabei auch den Bericht Caesars über den Gallischen Krieg als verfälscht angesehen. Er zweifelt aber nicht an der Existenz von Caesar und Tacitus und auch nicht an der ursprünglichen Autorschaft dieser beiden, sondern er ist überzeugt, dass diese Werke uns in einer verfälschten Form vorliegen.


    Der grobe Schwindel oder die erfundene Antike

    Im deutschsprachigen Raum beschäftigte sich mit dem Thema der Antikeerfi ndung Dr. Roman Landau (Hamburg), Historiker, Journalist, Fotograf und Herausgeber von geschichtskritischen Büchern. Er und seine Autoren, die aber noch nie anders als "Papiertiger " in Erscheinung getreten sind, haben etwa zehn Bücher veröffentlicht, und einige davon behandeln das Thema dieses Artikels. Man kann durchaus vermuten, dass sich hinter der ganzen "Hamburger Neuen Historischen Schule " nur der Mentor selbst verbirgt und damit einen Bourbaki mit der Innenseite nach außen darstellt (bei Bourbaki veröffentlichen zahlreiche Mathematiker verschiedene Bücher un- ter diesem einen Künstlernamen). Hinter dieser nett aussehenden Zurückhaltung verbirgt sich ein originell denkender und scharfsinniger Kritiker, der neue Bilder der Vergangenheit gut beschreibt, aber leider nichts von der viel weiter gehenden russischen kritischen Forschung weiß.


    Abb. 4: Nicht schlecht wurde die spätmittelalterliche Kirche der Jungfrau Maria gebaut, wenn sie nach
    einer gewaltigen Schießpulver-Explosion immer noch so aussah. Nämlich endlich wie ... Parthenon.

    Der Erfindung der Antike widmeten die "Hamburger Schüler " zwei Bücher:
    von Lucas Brasi, was ein Pseudonym von Ralph Davidson sein soll (das Buch hieß 1995 "Der grobe Schwindel " und 2005 "Die erfundene Antike "), sowie "Der Zivilisationsprozess " von Ralph Davidson, zu welchem Hanna Eisler eine Einführung schrieb. Im Vorwort zur zweiten Auflage schrieb er folgendes: "Diese Arbeit ist die überarbeitete Version von Der große Schwindel, der 1995 erschien und bei vielen kritischen Historikern auf großes Interesse gestoßen ist. Heribert Illig schrieb z. B. im Juni 1994, dass er diesen Text mit dem größten Vergnügen gelesen habe (vermutlich noch als Manuskript E. G.) und erstaunt war, wie zwei Menschen aneinander vorbei forschen und zu vielen ähnlichen Problemstellungen finden wie im Falle von uns beiden. Insbesondere die Gleichsetzung von Tyrus und Troia fand er nachdenkenswert, aber auch bei den Ethnien und Völkern fand er meine Argumentation sehr überzeugend. "

    Noch ein Zitat:
    "Es ist erstaunlich, dass die griechischrömische Antike heute immer noch für eine Realität gehalten wird. Und dass sich so viele intelligente Menschen an der Ausschmückung dieser Fiktion beteiligen. Wie ist das möglich? Vermutlich hängt es damit zusammen, dass jeder Gelehrte nur einen kleinen Teil der Fiktion überblickt. Und dass die historischen Wissenschaften so hochgradig arbeitsteilig sind, dass der Einzelne überfordert wäre, das Gesamtbild kritisch zu hinterfragen. Möglich wäre natürlich auch das, was Matthias Hone (DIE WELT) kürzlich festgestellt hat: Dass wir einfach zu blöd sind und laufend an unserer eigenen Blödheit scheitern. "

    Dass seine Kollegen Historiker eine Mafi a darstellen, die mit aller Gewalt und mit ihrer Herrschaft in den Massenmedien die Menschheit absichtlich zwingen, an die von dieser Mafi a ausgedachten Märchen zu glauben, lässt er nicht zu. Noch mehr: Er selber hat noch vor kurzem vielen Märchen seiner Zunftgenossen Glauben geschenkt: "Die eigentliche Schwäche des Textes, die sich erst im Laufe der Jahre herauskristallisierte, bestand aber darin, dass ich noch zu vieles aus der herrschenden Lehre für wahr erachtet hatte. (Weitere Studien, vor allem aber intensives Nachdenken, führten dann zu dem Text Der Zivilisationsprozess, der den vorliegenden Text in gewisserweise im Hegelschen Sinne aufhebt.) Heute halte ich die griechischrömische Antike in einem noch größerem Maße für ein Produkt der mittelalterlichen Geschichtsklitterung als damals. " Ob diese Deklaration mit dem Titel "Die erfundene Antike " voll übereinstimmt, bleibt dem Leser vorbehalten: Ist doch das Buch mit der alten Ausgabe fast identisch. Auch hat es der in Mailand geborene und in München und London studierende Brasi, der als freier Schriftsteller 1995 in Lausanne lebte, in diesen Jahren nicht geschafft, die englische Übersetzung von Fomenko zu lesen (auch Kammeier und Baldauf scheint er nicht zu kennen). Die chronologischen Erkenntnisse von Fomenko, die die ganze Antike in die spätmittelalterliche Epoche katapultieren, lassen ihn völlig kalt (übrigens versucht er, seine ganze Kritik durchzuziehen, ohne das Wort Chronologie nur zu erwähnen). Trotzdem gibt er zu, "dass Platon (als Mensch) natürlich erstens nie existiert hat und die (also "seine " E. G.) Texte zweitens im Mittelalter geschrieben worden sind ". Weil der so überlieferte Platon viele Fehler enthält, die sich "erstaunlicherweise auch in antiken Platonzitaten, vor allem bei Schriftstellern der Kaiserzeit, finden ", kommt Brasi zum Schluss, dass auch die antiken Schriftsteller der Kaiserzeit sehr verdächtig sind. "Hätte man Platon in Athen gelesen und verwirklicht, dann hätte es die griechische Antike nämlich nicht geben dürfen: Hätte er als Gesetzgeber das Hellenentum beherrscht, dann wäre damals durch ihn nahezu die gesamte wissenschaftliche und schöngeistige Literatur der griechischen Antike öffentlich verbrannt worden. (156, Orth bandt) ". Dass Kritiker Brasi keinesfalls die Antike radikal streicht, sondern diese nur im Rang etwas herunter schiebt, zeigt sein Reklametext auf dem Buchumschlag: "Die Geschichte der griechisch-römischen Antike ist voller Ungereimtheiten, die von der offi ziösen Historiografi e zwar nicht geleugnet werden, über die man aber nur höchst ungern spricht. Um diese Ungereimtheiten aufzulösen, analysiert ... Brasi die wichtigsten Quellen der Antike. Aus der sich daraus ergebenden Indizienkette wird deutlich, dass unser Bild von der Antike eine Fiktion ist. Athen und Rom waren keine Zentren der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Macht, sondern Randgebiete der orientalischen Hochkulturen. Alexander der Große war ebenso wenig ein Europäer wie Aristoteles. Unser Bild von der Antike, das wir hauptsächlich den (militaristischen) Staats-Historikern des 19. Jahrhunderts verdanken, ist sowohl mit den Quellen-Texten als auch mit den Fakten der Hilfswissenschaften unvereinbar. "
    Gut und schön, aber der Antike- kritiker Brasi vergisst, dass die "orientalischen Hochkulturen " auch nur ein Märchen der Historiker sind, die auf der falschen Chronologie und Verdoppelung und Vervielfachung der späteren vorderasiatischen Kulturen des Mittelalters basieren. Die Notwendigkeit einer vollständigen Streichung der Antike aus der konventionellen Chronologie folgt laut Morosov, Postnikov und Fomenko auch aus der Analyse und genaueren Datierung mit Hilfe der retrospektiven Berechnungen der astronomischen Angaben in den "antiken " Schriften.


    Abb. 5: So sah die alte Notation für Choralmusik aus.


    Die Antike als Spätmittelalter

    Anatoli Fomenko, ein Schüler von Postnikov, was die Geschichtskritik anbetrifft, setzte die Kritik von Morozov fort und errichtet ganz klare Vorstellungen von der Fälschung der Antike. Seine sehr detaillierte Theorie, in der er für viele historische Persönlichkeiten der Antike (insbesondere der "römischen ") ganz klar die mittelalterlichen Prototypen nennt, wurde in zahlreichen Büchern nach und nach entwickelt und fand im Buch aus der Literaturliste zu diesem Artikel 2005 eine vorläufige Vollendung. Dieses dicke Buch, in dem allein der Hauptteil ohne Anlagen rund 650 Seiten hat, kann hier leider nur stichwortartig beschrieben werden. Die griechische Antike betrachtet Fomenko als ein Abbild der mittelalterlichen Geschichte Griechenlands im 11. bis 16. Jahrhundert, was eine chronologische Verschiebung um etwa 1800 Jahre bedeutet. Dazu einige Stichworte und Gleichsetzungen (bei allen ist die chronologische Verschiebung etwa 1750 bis 1820 Jahre lang):
    Berühmter Perserkönig Darius I. = Friedrich II., König von Sizilien (1296-1337) und Oberherrscher von Athen seit 1311 [M. E. passt zu Darius besser der andere Friedrich II., der letzte der großen Stauferkaiser (Kaiser seit 1220, gest. 1250), der ein deutscher König seit 1198 und auch ein König von Sizilien war.]
    Perserkönig Kyros = Karl I. von Anjou (König 1265-1285).
    Homer = Dichter Saint Homer aus dem Homer (oder Omer)-Geschlecht, deren Vertreter am Krieg in Italien (=Großgriechenland) teilnahmen, in dem der siegreiche Karl I. von Anjou ein Ende der Stauferdynastie im Reich erzwang. Den Krieg hält Fomenko für de Prototyp des Trojakrieges.
    Perserkönig Kambyses = Karl II. von Anjou (König von Neapel 1285-1209).
    300 Spartaner von Leonidas = 300 gut bewaffnete mittelalterliche Ritter
    des Herzogs Jean de la Roche, die 1275 in der Nähe der Thermopylen eine riesige Armee der Türken, Griechen und Kumanen besiegte.
    Peloponesischer Krieg = Krieg in Griechenland in den Jahren 1374-1387 zwischen dem Herzogtum Athen und der Navarresen-Armee an der Halbinsel Peloponnes.
    Sparta der griechischen Antike = mittelalterlicher Despotat von Mistra (1348-1460).
    Der antike Platon = mittelalterlicher Philosoph Plethon (gest. 1450 oder 1452).
    Phillip II. = Sultan Mechmet II. (1432-1484).
    Ende der klassischen Periode in Griechenland = Eroberung des Byzantinischen Kaiserreichs durch die Osmanen (15. Jahrhundert). Die Identifi zierung der römischen Kaiserzeit mit der Zeit der Staufer, die Fomenko detailliert begründet, versetzt die ganze Antike in das Spätmittelalter. Es muss aber keinesfalls bedeuten, dass wir die konventionelle Beschreibung des Spätmittelalters für besonders glaubwürdig halten sollten. Diese Gleichsetzung ist eine Gleichsetzung der Beschreibungen, nichts mehr.


    Geschichte der Musik: Antike = Mittelalter

    Eine sehr starke Unterstützung bekamen Kritiker des Antike-Phantoms von einer völlig unerwarteten Seite. Der professionelle Historiker der Musik, russischer Wissenschaftler, Professor des Konservatoriums in St.-Petersburg und Autor zahlreicher Bücher, Forschungsartikel und Beiträge in verschiedenen Enzyklopädien Eugen Herzmann (russisch: Gerzman) veröffentlichte ein dickes Buch (mit Abbildungen fast 600 Seiten), in dem er Ergebnisse seiner 21 Bücher, Lehrbücher und Broschüren, seiner 47 Forschungsartikel und mehrerer Vorträge zusammenfasste. Der Autor ist ein habilitierter Historiker und ein führender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Russischen Institut für Kunstgeschichte in St.-Petersburg.

    In seinem Buch wurden fast 300 musikalische Manuskripte analysiert. Und der Autor hat eine vollständige Liste aller bekannten Musiker des Altertums zusammengestellt, sowie aller musikalischen Traktate, und die entsprechenden chronologischen Daten unter die Lupe genommen. Er versuchte auch herauszufinden, wie diese Daten entstanden sind. Sein Schluss ist niederschmetternd: Praktisch für kein altes Manuskript (er fand nur eine Ausnahme von dieser Regel) ist es möglich, die Zeit der Entstehung sicher festzulegen.

    Die Geschichte der alten Musik wurde in den letzten vier Jahrhunderten entwickelt. Die gängige Datierung wurde auf Grund der konventionellen Chronologie der Weltgeschichte produziert. Wenn in einem Manuskript solche Namen wie Aristoteles, Euklid, Plutarchos, Ptolemaios, Kassiodor etc. vorkamen oder wenn man diese bekannten historischen Persönlichkeiten für Autoren dieser Werke hielt, dann wurden auch die Manuskripte in die entsprechende Epoche datiert. Wenn aber ein Autor keine Spuren in der Geschichte hinterließ, was oft vorkommt, dann wurden die Traktate sehr willkürlich und ungefähr datiert. Leider hat man diese Datierungen mit der Zeit immer mehr für absolut richtig gehalten. Wenn aber eine Datierung von Anfang an sehr ungenau war (z. B. "am Anfang unserer Jahreszählung "), dann hat jeder Forscher sich frei gefühlt, ein ihm passendes Jahrhundert auszuwählen, was auch praktisch so geschah und zu Schwankungen im Rahmen von einigen Jahrhunderten führte.

    Trotzdem war die allgemeine Meinung die gleiche, wie in der Chronologie der Weltgeschichte: Die Chronologie der Musik ist abgeschlossen und gut bekannt. Lange stellte keiner z. B. die Frage, ob ein Autor Euklid auch wirklich mit dem Mathematiker Euklid unbedingt identisch sein muss (oder war). Und als man doch zum Schluss kam, dass es ein Pseudo-Euklid war, wusste man nichts über die Datierung seines Lebens. Trotzdem blieb man bei der alten Datierung nach Lebensjahren des Mathematikers. Wichtig sind viele Bemerkungen allgemeiner Natur, die das Buch enthält. So ist der Autor der Meinung, dass jede neue Generation der Wissenschaftler unbedingt die Grundlagen ihres Wissensgebiets hinterfragen soll.

    Wenn man ganz sicher ist, dass mit der Basis der Kenntnisse alles in Ordnung ist, kann man zur eigenen Forschung übergehen. Dass diese Hinterfragung eine sehr schwierige, oft fast unmögliche Sache ist, erfuhr er aus seiner eigenen Forschungsarbeit: Sehr lange hatte er keinen Zweifel an der Richtigkeit der Musikchronologie gehabt und ruhig im Rahmen der traditionellen Vorstellungen von der Geschichte der Musik gearbeitet. Man muss den Mut aufbringen, um Fragen auch über die "ganz klaren " Aspekte einer Theorie zu stellen und auch die kleinsten Diskrepanzen detailliert zu erforschen. Nur die Wissenschaftler waren wirklich erfolgreich, die gegen den Mainstream der Wissenschaft zu agieren wagten. Und man muss immer in Erinnerung halten, dass "die einzige Garantie (für die Richtigkeit unserer historischen Vorstellungen E. G.) die Autorität der heutigen Wissenschaft in Form der angenommenen historischen Chronologie ist, und keine andere Garantie, wie scheint, existiert ".


    Abb. 6: Das Buch von Eugen Herzmann. Der
    Umschlag zeigt eine antike Musikantin und
    einen alten Musiker aus alten Zeiten, der mit alten
    Zeichen eine Melodie aufschreibt. Oder?

    Herzmann kommt zum Schluss, dass die vorhandenen Kenntnisse über die Musik in den Jahrhunderten -13. bis 5 (das sind insgesamt 18 Jahrhunderte) nur für die Belegung von zehn Jahrhunderten der Musik in dieser Periode ausreichen. Acht Jahrhunderte sind überfl üssig. Auch in der byzantinischen Geschichte kann man aus elf Jahrhunderten nur sechs letzte mühsam belegen. Noch eine unerklärliche Tatsache stellt die ganze Chronologie der Antike in Frage: Nur in den Jahrhunderten -5 und -4 ist eine Entwicklung der Musik vorhanden. In der ganzen Zeit vorher und nachher bleibt die Musik plötzlich stehen und entwickelt sich überhaupt nicht mehr weiter. Aus seiner Expertensicht ist so etwas absolut unmöglich: Musik ist eine lebendige Kunst und hat sich immer sehr schnell weiterentwickelt. Auch in der byzantinischen Musik ist die Lage sehr rätselhaft. Kirchliche Dokumentationen berichten ständig über die musikalische Seite der Liturgie, die mehrere Male neu geordnet wird, von der aber keine Manuskripte oder Bücher mit den entsprechenden Texten vorhanden sind. In den Jahrhunderten 5 bis 10 sind Namen von Dichtern bekannt, aber kein einziger von einem Komponisten. Dann bis zum 13. Jahrhundert verschwinden auch die Poeten.

    Und erst im 13. bis 15. Jahrhundert sind die Namen von Dichtern wie auch von Komponisten wieder vorhanden. Auch die musikalische Theorie und die Philosophie der Musik bewegen sich sehr komisch. Nach einer gewissen Entwicklung kommt der Stillstand, und nach einigen Jahrhunderten beginnt die alte Entwicklung der Theorie vom gleichen Ausgangspunkt wieder. Und das wiederholt sich mehrere Male. So hat z. B. eine Diskussion darüber, ob die Musik zu Mut und Tapferkeit erziehen kann, nach konventioneller Chronologie in einem solchen Zickzack-Kurs zehn Jahrhunderte gedauert.

    Dazu schreibt Herzmann: "Nur ein Grund zwingt uns zu glauben, dass die alte Musikgeschichte (und überhaupt die ganze alte Geschichte) so langsam und passiv verlief: die konventionelle chronologisch-historische Konzeption. Und was, wenn sie nicht richtig ist? ... Jetzt ist es absolut klar: Das Bild der Geschichte der alten Musik in der Musikwissenschaft ist primitiv, falsch, und nicht nur entspricht es keinesfalls vielen festgestellten Gesetzmäßigkeiten des musikalischhistorischen Prozesses, sondern oft auch der elementaren Logik. Noch mehr, es ist in vielen Aspekten widersprüchlich ... "
    Am Ende des Buchs kommt der Autor zu folgenden Schlüssen:
    "Die Geschichte der alten Musik ist viel kürzer, als man bis heute annimmt: Aus 28 Jahrhunderten sind höchstens 16 durch das vorhandene Material belegt, mindestens 12 müssen gestrichen werden.
    Die Unterscheidung der alten griechischen und byzantinischen Musik ist praktisch unmöglich, weil nur im 13. Jahrhundert erste Unterschiede entstehen. (Wir würden sagen: die altgriechische Musik ist die byzantinische Musik vor dem 13. Jahrhundert).
    Nur ab dem 12. Jahrhundert kann man eine christliche Richtung in der überwiegend heidnischen Musik ausmachen, die sich dann langsam entwickelt.
    Ein sehr großer Teil der altgriechischen Musik ist praktisch identisch mit der byzantinischen des 10. bis 12. Jahrhunderts.
    Erst im 10. bis 12. Jahrhundert wird die Verwendung der altgriechischen musikalischen
    Notation langsam durch die neue byzantinische ersetzt. " [S. 521 ff.]


    Schlussfolgerungen
    Die Antike ist ein Kopfprodukt der Humanisten, die ihre unreifen chronologischen Vorstellungen durch immer neue Imitationen von Werken, die sie dem Altertum zuschrieben, zum Dehnen zwangen, auf über tausend Jahre streckten und letztendlich in die tausend bis zweitausend Jahre entfernte Vergangenheit abschickten. In Wirklichkeit aber war die einzige echte Antike in den an die Renaissancezeit unmittelbar grenzenden Jahrhunderten ab etwa 1200. Sie trägt heute sogar einige Züge der Renaissanceepoche selbst. Die so erfundene Antike wurde dann zwischen etwa 1600 bis 1800 von zahlreichen Historikern durch weitere Beschreibungen zu einer historischen Selbstverständlichkeit stilisiert und wird bis heute weiter untermauert. Kritische Forschung in erster Linie in Deutschland und in Russland hat die Mechanismen dieser großen Mystifi kation entlarvt und damit einen wichtigen Beitrag zur Korrektur unserer Vergangenheitsvorstellungen erbracht.


    Literatur
    Lucas Brasi, Die erfundene Antike. Einführung in die Quellenkritik, Hamburg, 2004
    Anatoli Fomenko. Antike als Mittelalter, St.-Petersburg, 2005 (Russ.)
    Eugen Herzmann, Geheimnisse der Geschichte der alten Musik, St.-Petersburg, 2004 (Russ.)
    Eugen Gabowitsch, Scaliger, Newton und Hardouin: Wer hatte Recht? SYNESIS, Nr. 42,
    1999, Heft 6 (November/Dezember), 45-46.
    Ferdinand Gregorovius. Athen und Athenais. Schicksale einer Stadt und einer Kaiserin im byzantinischen Reich. Essen: Emil Vollmer, o. J.
    P. HOCHART. De lAuthenticite des Annales et des Histoires de Tacite, 1880.
    Wilhelm Kammeier. Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums, Viöl, 2001.
    M. M.Postnikov. Kritische Erforschung der Chronologie des Altertums, Band 1, Antike,
    Moskau, 2000 (Russ.).
    JOHN WILSON ROSS. TACITUS AND BRACCIOLINI. THE ANNALS FORGED IN THE XVth CENTURY. London 1878.
    S. auch http://library.beau.org/gutenberg/etext05/8tcbr10.txt
    Uwe Topper. Große Aktion, Tübingen, 1998
    Leo Wiener. Tacitus Germania and other forgeries, 1920

    aus: SYNESIS-Magazin Nr. 1/2007, S.34-39
    Quelle
    http://www.efodon.de/html/archiv/ch…ch_antike-2.pdf

    Es stellt sich eher die Frage, warum das BKA so viele nachdrückliche Hinweise für geboten hält,wenn schon die "nackten Zahlen" nach allen Regeln der Kunst bearbeitet sind

    Jo du spricht mir aus der Seele,denn auch diese Statistik ist unvollständig.Man denke nur an die Drogendealer(Ausländer).Die werden 1 Std. nachdem sie verhaftet wurden wieder freigelassen.Wenn die sitzen müßten wären alle Gefängnisse zu fast 100 % von Ausländern gefüllt.
    Was die Mordstatistik angeht so ist die obige geschönt.In Wahrheit gehen mindesten 50% auf das Ausländerkonto.
    Ich muß noch hinzusetzen,daß nach meinen eigenen Infos(von Bekannten die damit zutun haben) die Zahl der Inhaftierten Ausländer mindestens 80% beträgt.

    @ Phasenverschobener

    Dein Einstein-Zitat ist nicht verkehrt,aber ich halte mich an ein anderes von ihm.
    "Nicht der Böses tut ist schuld,sondern diejenigen die es zulassen".
    Das ist die ganze perverse(= verdrehte) Logik,die hier von den Verteidigern von kriminellen Ausländern geführt wird!

    Quelle :
    alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/01/dreh-das-rad-du-dummer-hamster.html

    Leider sind die meisten von uns gefangen in der Matrix der Antinazi-Antisemitismus Polarität,also mehr oder weniger in der Paradoxie der diabo-logik.
    Besonders die 68iger Generation(politisch speziell die Grünen,SPD,Linke) die aus dem Netz der Frankfurter Schule,dem induzierten Irrsinn stammen.(Ich will hier nicht die CDU-CSU ausnehmen-aber deren Richtung ist mehr die Heuchelei)
    Denen kann man nur raten sich mit den kriminellen Ausländern in deren Heimatland zu immigrieren,und dort dafür zu sorgen,daß sie kriminell bleiben.Denn sonst würde ja die Existenzgrundlage ihres Irrsinns verloren gehen.Der Grüne Cohn-Bendit(übrigends selber ein Krimineller-er wurde rechtskräftig verurteilt, weil er sich an Schutzbefohlenden Jugendlichen vergangen hatte),hat aber trotzdem mal was richtiges gesagt".Die Grünen müssen lernen,daß der Ausländer nicht der bessere Mensch ist."(Oder die besseren Kriminellen?)
    Haben sie aber nicht gelernt.Im Ausland dürfen sie ,die Grünen,dann weiter in Richtung der BRDDR schreien Nazi-Nazi,wobei sie aber immernoch nicht gemerkt haben,daß die BRDDR kein Deutscher Staat ist, sondern ein Semitischer.Deshalb ist das schreien ja berechtigt.
    Um sich aus Matrix des Irrsinns zu befreien dazu braucht es schon einiger geistiger Kraft.Aber woher nehmen?Vielleicht fällt den Ideologischen Traumtänzern ja was beim stricken ein.Meines erachtens ist aber der Irrsinn der 68 iger kaum zu heilen,denn welcher schwer Nerverkranke wird schon erkennen,das er selber krank ist.Er wird im Gegenteil behaupten alle anderen seien krank.Ähnlich einem Geisterfahrer der glaubt alle anderen fahren falsch.
    Also es bleibt dabei,der Affe im Affenhaus schmeißt mit seiner eigenen Schei.....


    Schall und Rauch
    Die Welt ist eine Illusion die uns vorgegaukelt wird um uns zu manipulieren und wie Schafe zu treiben. Schall und Rauch eben. Die Aufgabe dieses Blog ist es, was wirklich passiert zu beschreiben und im Zusammenhang zu erklären.

    Montag, 7. Januar 2008
    Dreh das Rad du kleiner Hamster

    Ja die Politiker und Medien wissen schon, dass was ganz faul ist. Aber sie erzählen uns nicht die Wahrheit, damit ihr Hamster weiterhin schön brav die Tretmühle dreht, um die Wirtschaft am laufen zu halten. Wenn das Rad stillsteht, dann gibt es nicht genug heisse Luft um den Ballon der Finanzsystem heisst weiter aufzublasen.

    Dreh das Rad du kleiner Hamster.

    Deswegen komme ich immer wieder zurück auf meine Forderung, wir müssen aufhören zu funktionieren. Wir können dieses verbrecherische System in die Knie zwingen, und dabei selber von der Knieposition aufstehen, wenn wir nicht mehr tun was von uns verlangt wird.

    Ich kann es nicht mehr hören, wie ihr alle immer jammert Was können wir schon ausrichten? Wir haben doch nichts zu sagen. Die machen sowieso was sie wollen. Ja, der Grund ist weil ihr es zulässt, weil ihr jeden Tag wie Roboter spurt, weil ihr das macht was man von euch erwartet. Ihr seid selber Schuld. Seht ihr nicht was der Grund für das ganze Übel ist?

    Dreh das Rad du kleiner Hamster.

    Feinde werden geschaffen, Gefahren erfunden, Panik verbreitet, damit die Elite ihr Programm durchziehen kann, die Demokratie zerstört, ihre Kriege führt und die Konzerne davon profitieren. Gesetze werden verabschiedet welche euch die Freiheiten nehmen und tausende dadurch zu neuen Kriminellen abstempelt. Wieso lasst ihr euch das gefallen? Wo ist der Widerstand?

    Genau wie in der Tierwelt gibt es das Raubtier und die Beute. Die Welt muss so sein wie sie ist, damit ein kleiner Prozentsatz in Saus und Braus lebt, sie die Mehrheit ausbeuten und so viel Vermögen wie möglich anhäufen können, mehr als sie je benötigen. Ihr Ziel ist alles für sich zu raffen und dafür für alle anderen um so weniger übrig zu lassen. Das funktioniert nur weil ihr mitspielt. Weil ihr den Raubtierkapitalisten erlaubt die Welt auszuplündern.

    Dreh das Rad du kleiner Hamster.

    Warum werden Sachen so kompliziert gemacht? Damit wir es nicht verstehen, so wie die Gesetzgebung, damit sie uns legal unterdrücken und ausrauben können. Und da kommen die Rechtsgelehrten ins Spiel. Deshalb erfinden sie Möglichkeiten um die Verfassung auszuhebeln, schaffen sie komplexe Systeme und eine Sprache und besondere Ausdrücke, damit wir nicht wissen um was es geht, damit unsere Demokratie zerstört werden kann, damit sie Kriege "legalisieren", damit die Rechtsverdreher auf beiden Seiten sehr viel Geld verdienen, und ihre Auftraggeber die Konzerne natürlich noch mehr, um euch auszutricksen, abzuzocken und einzusperren.

    Sie geben euch Kredite und Geld welches sie aus Luft schaffen, um unnötiges Gerümpel zu kaufen, in dem sie einfach Zahlen in einen Computer tippen. Damit besitzen sie euch. Damit seid ihr ihre Sklaven. Sie verlangen Zinsen und Zinseszinsen in exorbitanten Höhen und erreichen damit, das ihr aus dem tiefen Schuldenloch nie raus kommt. Sie können das Geld im Überfluss bereitstellen oder es verknappen, wie sie wollen. So erzeugen sie Wirtschaftskrisen die nicht zufällig passieren. Ja, so ein Crash dient nur einem Zweck, um einen Vermögenstransfer von den Armen und der Mittelschicht zu den Reichen zu ermöglichen. Die Reichen werden immer reicher, haben Milliarden-Vermögen und ihr wisst nicht mal wie ihr das Essen auf den Tisch bekommt.

    Dreh das Rad du kleiner Hamster.

    Wenn man sich die Geschichte anschaut, dann haben alle Könige und Königinnen, alle Religionen, alle Regierungsformen, sei es Diktaturen oder Demokratien, alle eines gemeinsam, sie dienen nur zum Vorteil einer kleinen Elite und zum Schaden der Mehrheit. Leute, ihr seid nur gut genug um als Arbeiter zu dienen, Steuern zu zahlen und sonst habt ihr den Mund zu halten, damit sie wie Maden im Speck hausen. Ach ja, als Kanonenfutter dürft ihr euer Leben auch noch hergeben, für die imperialen Träume und Eroberungskriege der Elite und der Geldsäcke die sie finanzieren.

    Ihr seit Sklaven, obwohl man euch eine angebliche Freiheit einredet. Die einzige freie Entscheidung die ihr treffen könnt, ist was ihr kauft oder nicht kauft. Als Belohnung für euren Fleiss dürft ihr konsumieren. Dürft ihr Sachen kaufen die ihr nicht benötigt, die man euch mit Werbung einredet. Sonst habt ihr nichts zu sagen. Die interessieren sich sonst einen Dreck für euch.

    Dreh das Rad du kleiner Hamster.

    Aber die welche der Elite dienen, die welche das Imperium verwalten und steuern, sind auch Sklaven. Sie sind Sklaven ihrer eigenen Gier, ihres Egoismus, ihrer pervertierten Moral. Habt ihr euch noch nie gefragt, warum die Manager der Elite, sollten sie überhaupt ein Gewissen haben, nicht dieses Betrugssystem auffliegen lassen und es verraten? Weil sie so tief drinstecken und nur an sich selber denken und meinen, es geht ihnen gut dabei, sie ihr schlechtes Gewissen mit Materialismus, Statussymbolen und Macht zum Schweigen bringen, mit Drogen zudröhnen und im Alkohol ertränken. Sonst wäre der Seelenverkauf ja nicht auszuhalten.

    Also, was wollen wir dagegen tun? Was können wir tun um die überwiegende Mehrheit der Unterdrückten auf dieser Welt eine Chance zu geben? Wir müssen versuchen ein besseres System zu schaffen. Ein besseres System ist nur eins, dass allen Menschen gleichwertig nützt. Eines das den Überfluss den wir auf dieser Welt haben gerechter verteilt. Damit meine ich nicht den Sozialismus oder Kommunismus, noch so eine Erfindung der Elite um die Menschen zu versklaven.

    Wir können ein besseres System erreichen, in dem wir bei uns selber anfangen. In dem wir Frienden, Liebe und Gerechtigkeit in unserer Umgebung zuerst schaffen. Wieso befolgen wir den ganzen Mist den die Politiker und Medien uns erzählen, wie wir uns verhalten sollen, was wir tun und glauben sollen? Damit fängt es doch schon an. Hören wir doch gar nicht mehr dieser ganzen Propaganda, dem Hass und dem Gift das sie versprühen zu.

    Wir müssen zusammen halten und gemeinsam von der Führungselite verlangen, jetzt ist Schluss mit der Lüge, mit den Kriegen, mit der Ausbeutung und der Zerstörung des Planeten. Wir müssen die wenigen Politiker unterstützen die auf uns hören und unsere Interessen wirklich vertreten und nicht so wie es tatsächlich ist, nur den Konzernen und der Elite dienen. Die Volksvertreter in den Parlament müssen die klare Botschaft erhalten, wenn sie nicht das tun was WIR ihnen sagen, dann fliegen sie raus bei der nächsten Wahl.

    Jeder der seinen Abgenordneten nicht wenigstens einen Brief, ein Fax oder E-Mail geschrieben hat, in dem man seine Meinung äussert, in dem man sie daran erinnert was ihre Aufgabe ist, was sie im Parlament zu tun haben, und dass sie abgewählt werden wenn sie sich nicht daran halten, muss überhaupt nicht jammern, darf nicht mitreden und hat nicht seine Pflicht als Staatsbürger erfüllt.

    Darin muss man fragen, warum beschliesst ihr Gesetze welche die Freiheiten einschränken, welche die Verfassung zerstören, welche die Kriege verlängern, welche Truppen in ferne Länder schicken, welche die Souveränität des Landes verraten und welche immer mehr Steuern und Abgaben vom Volk verlangen? Wir müssen ihnen sagen, das wollen wir alles nicht, und sie tausendfach, ja millionfach mit unserer Meinung konfrontieren und keine Ruhe geben.

    Und was machen wir wenn sie uns weiter ignorieren, mit Ausreden kommen oder sogar die Wahlen manipulieren und fälschen? Dann müssen wir aufhören zu funktionieren. Sie sind nur so mächtig wie wir es zulassen. Nichts mehr kaufen, nichts mehr konsumieren, Dienst nach Vorschrift, einen kollektiven Ungehorsam. Was wollen sie dann machen? Nichts können sie machen. Wenn Millionen sich weigern dieses perverse System noch weiter am Leben zu erhalten, bricht ihre Macht zusammen. Die Blutsauger leben doch nur von uns. Das beste Beispiel wie man gemeinsam und friedlich etwas erreichen kann sind die Montagsdemonstrationen.

    Wie lange wollt ihr noch darauf warten? So lange bis es so unerträglich wird, bis das Leben nicht mehr lebenswert ist, bis der Schmerz und das Leid so gross wird, dass die einzige Lösung nur noch ein blutiger Aufstand ist? So weit darf es nicht kommen. Wir müssen die Notbremse jetzt ziehen und nicht erst wenn eine Revolution der einzige Ausweg übrig bleibt.

    Hört auf zu sagen, was will der eigentlich? Damit hab ich nichts zu tun, mir geht's doch gut, es ist alles nicht so schlimm, das ist alles Schwarzmalerei, ich habe nichts zu verbergen, es sind die anderen oder weit weg. Habt ihr nichts aus der Geschichte gelernt? Hat man euch nicht beigebracht, wie eine Diktatur und der Faschismus langsam, immer von einem "Ereignis" zum nächsten, schrittweise, mit "legalen" Mitteln die Macht übernimmt und den Polizeistaat etabliert, alles unter dem Vorwand uns "beschützen" zu wollen? Wacht ihr erst auf, wenn Orwells Prophezeiung eingetroffen ist, man eure Tür eintritt und ihr am eigenen Leib spürt was los ist? Reagiert ihr erst, wenn man nichts mehr ändern kann?

    Dieses Jahr und die kommenden werden zehnmal so dramatisch ablaufen wie die vergangenen sieben. Ihr werdet Sachen erleben die ihr nicht erleben wollt. Das System kracht in allen Fugen. Wie lange wollt ihr noch eure Füsse im Hamsterrad wund laufen, bis euer Hirn das Schmerzsignal empfängt? Wollen wir wie der Frosch im heissen Wasser erst aus dem Topf springen, wenn er kocht? Dann ist es zu spät.

    Möget ihr in interessanten Zeiten leben ist ein altes chinesisches Sprichwort. Diese Zeit ist jetzt. Also, was wollt ihr tun ihr kleinen Hamster? Was willst DU tun?

    Gepostet von Freeman um 05:45

    Thema: Diktatur, Menschenrechte, Terror

    Vorweg :

    "Wenn die Gerechtigkeit fehlt, was sind Staaten dann anders als große Räuberbanden." (Remota itaque iustitia, quid sunt regna nisi magna latrocinia.) AURELIUS AUGUSTINUS latein. Kirchenlehrer (354 - 430)


    Sind das die Ausländer die wir integrieren sollten ?

    Kriminalität
    Das verschweigt
    uns die Statistik
    Von EINAR KOCH
    Hamburg Im Amtsdeutsch gibt es sie gar nicht: Ausländer-Kriminalität in Deutschland! In der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) tauchen Ausländer als nichtdeutsche Tatverdächtige auf.

    Ob er in der Statistik vorkommt? BILD berichtete über Abdul H. (27). Der Hartz-IV-Empfänger aus Algerien fuhr einem Rentner beide Beine ab
    Die ungeschminkten Fakten hinter der Begriffs-Kosmetik:

    Mehr als jeder fünfte von der Polizei ermittelte Täter (22 Prozent) besaß laut Kriminalstatistik 2006 nicht die deutsche Staatsangehörigkeit.

    Zwar zählt die Statistik auch Illegale und Touristen als Tatverdächtige mit, doch werden andererseits eingebürgerte Ausländer kriminalstatistisch als deutsche Straftäter erfasst.

    Bereinigt um einschlägige Ausländer-Delikte wie Verstöße gegen das Aufenthalts- und Asylrecht betragen die Tatverdächtigenanteile Nichtdeutscher noch immer 19,4 Prozent!

    Ausländer-Kriminalität nach Deliktgruppen (Tatverdächtigenanteile):

    Mord/Totschlag:
    28 Prozent

    Vergewaltigung/sexuelle Nötigung: 29,6 Prozent

    Raub: 28,9 Prozent

    Schwerer Diebstahl:
    22,4 Prozent

    Einfacher Diebstahl:
    20 Prozent

    Rauschgift: 23,4 Prozent

    Betrug: 19,2 Prozent

    Urkundenfälschung:
    40,9 Prozent.

    Alarmierende Zahlen, wenn man bedenkt, dass der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung nur 8,8 Prozent beträgt!

    Aufgeschlüsselt nach Staatsangehörigkeit kommen die meisten nichtdeutschen Tatverdächtigen aus:

    Türkei: 23,3 Prozent

    Polen: 8,1 Prozent

    Serbien und Montenegro:
    7,8 Prozent

    Italien: 5,9 Prozent

    Russland: 2,7 Prozent

    Griechenland: 2,3 Prozent

    Rumänien: 2,0 Prozent.

    Vor allem jugendliche Intensivtäter stammen immer öfter aus Ausländerfamilien: In Berlin z. B. ist nur jeder fünfte Nachwuchs-Verbrecher aus Deutschland.

    [
    1) Hast du den Text verfasst? Ist er gedruckt worden? Wenn ja, wann und wo?[/quote]

    Wer den Text verfasst hat habe ich bereits angeben.Gleich bevor der Text beginnt sind die Angaben zu lesen.
    Zusätzlich erkundige dich eingehend(und nicht statistisch bereinigt)beim Ministerium für innere Sicherheit,und den dazu gehörigen Zahlen und Angaben bezüglich der Kriminalität.
    Leider sind heutzutage die Verfassungsschutzberichtet schon teilweise zensiert und enthalten verdeckte und versteckte Zahlen,aber mit etwas Geduld kannst du die Zahlen herausfiltern.
    Ich werde mich auch nochmals damit beschäftigen um dir dann behilflich zu sein die Zahlen zu erkennen.

    Interessant ist ja,daß -wenn man die Berichte der Inneren Sicherheit liest,festzustellen ist,daß Ausländische Bürger die größte Verbrechergruppe in der BRDDR ist.Was die Morde angeht stehen sie an erster Stelle.(Aber das ist ja von Staat gewollt,denn die Ausl.Verbrecher werden ja mit Samthandschuhen angefasst.Ich erinnere mich mehrerer Mordfälle von Ausländern an Deutschen,wobei die Ausländer sofort freigelassen wurden,nach Zahlung einer Buße.)
    Ich erinnere mich an eine Statistik des Jahres 1999 ,da werden Morde an 1000 Deutschen(begannen von Ausländern) gegenübergstellt "einem" Mord an einem Ausländer von einem Deutschen. Verhältnis 1:1000.
    Später ca.2002(?) war das Verhältnis 16 :1000.
    Das nur zu den Morden.Wenn man die Proportionen ließt,über die anderen Morde in bezug auf die Ausländeranzahl,dann ....dann.. wird einem schlecht.
    Das kann man auch auf die anderen Straftaten beziehen.Körperliche Gewalt und...und...und.
    Grausam wie Allah(nicht anderes als der Schadenstifter).

    der anfang von multikulti findet sein ende bereits seit längerem jetzt, mitten und unter dem vermeintlichem aufschwung!
    grüppchen formieren sich in links, rechts, und haste nicht gesehen....der obrigkeit willen.

    Die einzige richtige Antwort ist nicht Integration sondern Rausschmiss!

    Autor Thema: Ausländische Verbrecher - Roland spricht deutsch!
    Guntram
    » 30.12.07 09:49 « GerhardHess@gmx.de Antworten · Melden

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    Der Hessische Ministerpräsident Roland Koch hat das proausländische Gezeter der Linken längst erwartet: Mit einer Verbalattacke gegen SPD & Co. wies er in einem Zeitungsinterview jeden der läppischen Einwände gegen seine korrekten Äußerungen über den Umgang mit ausländischen Lumpenhunden zurück.

    Die von Seiten der Union übertriebene Koalitionsraison hatte ihm lange genug Fesseln angelegt. Mit der Faust in der Tasche musste sich der hessische Ministerpräsident dem Harmoniediktat seiner Kanzlerin beugen. Doch die beginnende unseriöse Wahlkampfhetze der SPD gibt ihm nun freie Hand Deutsch zu reden. Ist Koch der deutsche Roland, auf den der deutschgebliebene Teil der Nation so lange schon wartet?

    Die parteiübergreifende Empörung der Linken, Juden, Schwuchteln und Psycholiberalen über seine längst fälligen Bemerkungen über kriminelle, jugendliche Ausländer traf ihn natürllich nicht unvorbereitet. In einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" holte er zum großen Abwehrschlag gegen SPD-Tante und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries aus. Ihr warf er eine Blockadehaltung beim Jugendstrafrecht vor. "Die Union hat im Bundesrat viele Vorschläge für ein effektiveres und härteres Jugendstrafrecht gemacht. Bundesjustizministerin Zypries hat sie alle verhindert". "Ich führe diese Debatte schon seit vielen Jahren und nicht erst im Wahlkampf und lasse mir es auch nicht zum Tabu erklären, nur weil Wahlkampf ist", fügte der CDU-Politiker hinzu.

    Mit vollem Recht erkennt er die Verantwortung für die Probleme mit jungen fremdblütigen Verbrechern der SPD zu: "Die Sozialdemokraten tragen die Verantwortung dafür, dass in den achtziger und neunziger Jahren nicht konsequent gegen ausländische jugendliche Kriminelle vorgegangen wurde", sagte er. Die SPD weiche auf dem Feld der inneren Sicherheit dem notwendigen Verhalten aus und versuche zu verhindern oder zu verzögern, kritisierte Koch. "Ich möchte nicht dafür verantwortlich sein, dass wir das Problem in zehn Jahren immer noch nicht gelöst haben."

    Wenn es so weitergeht wie bisher, wenn diese Ausländerschwemme bei völlig offenen Grenzen anhält, dann gibt es in zehn Jahren kein Ausländerproblem mehr, dann gibt es für die herrschenden Türken hierzulande ein Problem mit den restlichen Deutschen!

    Roland forderte erneut, Kriminelle zwischen 18 und 21 Jahren müssten in der Regel als Erwachsene behandelt werden, nicht mehr als Jugendliche. Warum auch sollte ein ausgewachsener Kerl in diesem Wahlalter als Kind behandelt werden? "Ein Straftäter in diesem Alter muss davon ausgehen, dass er mit höchster Wahrscheinlichkeit wie ein Erwachsener behandelt und auch bestraft wird." Das ist längst überfällig, aber die SPD verhindert es in ihrem Wahn, unter diesen Altersgruppen potentielle Wähler zu verlieren. Wahltaktik auf Bürgers Kosten! Das Schicksal der Deutschen war der kryptojudaistischen SPD immer völlig wurscht!

    Auch CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla meint: "Wenn unter den jugendlichen Straftätern überproportional viele Ausländer zu finden sind, dürfen Staat und Politik nicht darüber hinwegsehen", sagte er in Berlin. Der Einsatz gegen diese Gewalt von Jugendlichen, die sich oft aus nicht gelungener Integration und Perspektivlosigkeit ergebe, müsse verstärkt werden. "Ich warne die Kritiker aus den Reihen von SPD und Grünen davor, mit absurden Argumenten wie dem der Ausländerfeindlichkeit eine wirklich notwendige Debatte abzuwürgen. Wer so handelt, setzt auch die Akzeptanz der Bevölkerung in einen handelnden Rechtsstaat aufs Spiel", betonte Pofalla.

    SPD-Zypries blödelte in der "Frankfurter Rundschau", dass härtere Strafen nicht wirksam vor Straftaten abschreckten. Wenn das der Fall wäre, sind die härteren Bestrafungen noch nicht hart genug! "Jugendliche, die Haftstrafen verbüßt haben, weisen eine höhere Rückfallquote aus, als jene, die mit anderen Sanktionen bestraft wurden", sagte sie.

    Der ewig wiederholte, verlogene Irrsinn kam vom hessischen FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn. Er sagte der "Passauer Neuen Presse", die Integrationspolitik Kochs sei in Hessen ohne Erfolg gewesen. Als ließen sich Islamisten und überhaupt Orientalen harmonisch integrieren, das ist bei Juden in den vergangenen Jahrhunderten nicht gelungen und gelingt in keinem Land der Welt mit Moslems.

    Menschen von soviel anderer Rasse, Moralauffassung, Frauenbeurteilung und einem völlig fremden Glaubenshintergrund sind in keine Gesellschaft reibungslos eingliederbar. Der alte deutsche Hausspruch hat seine unverrückbare Gültigkeit: Gleiches zu Gleichem bringt Mehrung; Ungleiches zu Ungleichem Zerstörung!

    was das licht angeht, wird der einschaltknopf erst noch dafür gebaut werden müssen, und dass funktioniert erst wenn alle gaaanz gaaanz tief auf den boden der tatsachen "gefallen" sind.

    im wohlstand/biedermeiertum ist noch niemand irgend ein licht aufgegangen =>

    Kann ich dir zum Teil zustimmen nur bin ich der Meinung das das Licht nur für betimmte Personen aufgehen wird und nicht ganz allgemein für alle.Das heißt die einen merken davon nichts.Die brauchen auch erst garnicht zu fallen,da sie eh im Dunkeln bleiben.
    Andere auf die es ankommt sind wach und einige werden wach,was aber weniger mit dem politischen System zutun hat sondern eher mit einer geitig-sittlichen Haltung.

    Da hab ich irgendwie eine treffendere Übersetzung erwischt. Aber "ihr" seid trotzdem die Kinder des Teufels. Da ich sehe, dass diese Diskussion keinen Sinn ergibt, verweise ich einfach auf die apokryphen Schriften: die geben das ganze noch mal deutlicher wieder.

    Mate hat ganz recht."Ihr" meint das Volk zu dem er spricht.Der Text ist nicht aus dem Zusammenhang gerissen,denn der ergibt das Christus vielleicht an 2 Tage mit dem Volk diskutierte.Er meinte diese ganz klar und deutlich.Der Vers 48 zeigt nämlich wer sich angesprochen fühlte.Nämlich(so heißt es in dem Vers):" Da sprachen die Juden ....."
    In der Offenbarung Kap. 2,9 und 3,9 wird sogar davon gesprochen ,daß sie eine Synagoge des Satans sind.
    Zwei Texte des AT zeigen das Satan und Jahwe ein und das selbe sind.
    1.Chroniker 21,1 und 2.Samuel 24,1.Mal lesen.
    Gott ist die Liebe nicht die Vernichtung.
    Er ist auch nicht allmächtig,wie der Jahwe von sich selber tönt, denn Gott kann nicht Lügen.

    im übrigen wirds höchste zeit sich vorzubereiten, um alle phasen überhaupt überstehen zu können =>
    für kommendes jahr sehe ich üble politische und soziale verwerfungen....ob das nun gelenkt oder ungelenkt geschieht spielt m. e. weniger eine geige, man muss sich nur klar sein was die veränderungen für alle bedeuten, und danach handeln.

    Wie vorbereiten?
    Eine richtige Vorbereitung kann nur im Geist liegen.Wer in der Ruhe(Gelassenheit)und in der eigenen Reinheit sich bewegt und handelt,braucht keine Angst zu haben vor dem großen Eingriff.Der Vater weiß jeden einzelnen Menschen richtig zu behandeln,im kommenden Umschwung!
    Wichtig ist für uns jetzt nur noch für das Licht zu arbeiten,denn der Kampf geht gegen jene Weltbeherrscher und gegen die bösen "Geister"!

    @ Don

    ich bin mir noch nicht mal sicher ob das alle Arbeitslosen sind,denn ich vermute,daß viele Asylanten garnicht in der Statistik erscheinen.
    Das sind ja durchweg Arbeitslose oder Sozialhilfeempfänger.Kann ich aber noch nicht beweisen.Vielleicht später mal.

    Ich habe hier einen Text der die Sache mal so beleuchtet.

    "Die neue Weltordnung-The New World Order"

    Die neue Weltordnung wird in 3 Phasen eingeführt werden.Im Augenblick erleben wir die Stufen der Phase 1 der neuen Weltwirtschaftordnung.Dieses Programm wird abgelöst werden durch die Phase 2- die neue weltpolitische Ordnung und als Vervollständigung dieser Pyramide werden wir in Kürze die neue weltreligiöse Ordnung erkennen. Dieses System der "EINEN-WELT-REGIERUNG" von der Elite und für die Elite,wird alle Bereiche imLleben des durchschnittlichen Bürgers kontrollieren.

    Der Übergang von einer sozialdemokratischen in eine sog.neo-liberale Gesellschaft wird gekennzeichnet sein durch geplante Kriege,geplante Nahrungsmittelknappheit,geplante Gesetzlosigkeit und einen geplanten sozialen Zusammenbruch.Der Mensch ,der nur denkt,was man ihm zu denken erlaubt und der wenig Verständnis hat über jene Dinge,die sich um ihn herum abspielen,wird bereits nach kurzer Zeit bereitwillig jede Lösung gegen den wirtschaftlichen Zusammenbruch seines geliebten Systems annehmen...."

    Aus . "The McAlvany Intelligence Advisor" April 1991

    Da weiß man was man hat !

    Der Staatsmann Benjamin Disraeli-Earl of Beaconfield(1804-1881)
    sagte mal folgendes:

    "So sehen Sie also,die Welt wird von ganz anderen Figuren regiert als es diejenigen träumen,die nicht hinter den Kulissen stehen"
    Ich sage dazu :
    "Wenn du merkst,daß du zur Mehrheit gehörst,wird es Zeit,deine Einstellung zu revidieren."(Mark Twain)

    Habe kürzlich einen interssanten Text gelesen der* nahash* bestätigt.
    "Aufreißt Jahweh die Erde,macht sie wüst und leer,kehrt das unterste zu oberst und zerstreut seine Bewohner....geleert,geplündert wird die Erde.Jahweh hat es befohlen!"
    Steht im AT Jes.24,1-23
    Das wird wohl die neue Weltordnung sein (?)

    wodekind@arcor.de
    Blutslied

    Das Blut ist unsere Fahne
    Verascht im letzten Licht
    Die Helden sind gestorben
    Die Sonn im Angesicht.
    Nicht Trauer und nicht Zagen
    Erfüllt das müde Herz
    Den Kampf erneut zu wagen
    Die Sonn im Angesicht!

    Wir sind die letzten Recken
    Oh´n Führer, ohne Volk
    Das Urteil zu vollstrecken
    Sind wir bereitgestellt.
    Das Blut in unsren Adern
    Ist heil´ges deutsches Gut

    Den Bann erneut zu brechen
    Mit Zions wilder Brut.
    Wir sind der Ahnen Lanze
    Der Toten Wiederkehr
    Wir sind des Wappners Büste
    Des Blutes Heil`ge Ehr!
    Des Salamanders Heimstatt
    Ward unser Totenzelt
    Dort schlafen die Gerechten
    In einer bess`ren Welt.
    Dort ziehen wilde Raben
    Von Zeit zu Zeit die Bahn
    Und Balder kehrt nach Hause
    Aus Helgard mit dem Kahn.
    Durch Nebel wabern Zeichen
    Und Blut gerinnt im Hirn
    Das Schlachtfeld voller Leichen
    Und Du bist mittendrin!
    Du kannst ihm nicht entrinnen
    Dem Häscher Neuer Nacht
    Du kannst den Tod gewinnen!!
    Dort hälst Du einsam Wacht.
    Du hast den SIEG erkoren
    Durch Deines Wortes Macht

    Du bist erneut geboren
    Hast Schicksal nun vollbracht!
    Die Himmel werden weinen
    Ob Deiner Neuen Macht
    Du wirst das Volk vereinen
    In alter deutscher Pracht!

    Du bist der Art-Gerechte
    Der Stauffer letzter Sproß
    Der König aller Goten
    Auf seinem güld´nen Roß.

    JarlVidar, Verkünder des letzten Avatars und Torwächter Garils
    Im Scheiding 2007

    Quelle
    (1) Bundesagentur f.Arbeit 13.11.07 und 9.12.07
    (2) Bund der Steuerzahler 13.11.07 und 9.11.07

    Erwerbstätige Nov.07 : 40,359 Mill.(1)

    Offizielle Arbeitslosigk. : 3 378 378 (1)

    Versteckte Arbeitslosigk.Maßnahmen d.Arbeitsmarktpolitik: 1 544 748 (1)

    Leistungsempfänger
    Arbeitslosengeld I : 932 643 (1)
    Arbeitslosengeld II : 5 160 589 (1)
    Sozialgeld : 1 943 211 (1)


    offene Stellen

    Nov.07 : 577 027(1)

    Schuldenzuwachs pro Sekunde: 539 Euro (2)

    Zusammenfassend sind es also ca. 9,5 Millionen Arbeitslose. Offiziell : 3 378 378!

    Alles klar aur der Andrea Doria

    Wie C.G. Jung 1916 sagte(Die sieben Rden an die Toten(vermutlich geistig Toten))

    "Da jammerten die Toten,denn sie kamen aus Jerusalem,wo sie nicht fanden was sie suchten!"
    Soviel zur Lügenfabrik der Jakobsfraktion!

    Die Stadtverordnete Frau Eskandari-Grünberg würde vielleicht sagen:"Wenn es Ihnen nicht paßt ,müssem sie woanders hingehen!"
    Wohin ? In die Türkei oder Jerusalem?

    Germanien

    Nicht sie, die Seligen, die erschienen sind,
    Die Götterbilder in dem alten Lande,
    Sie darf ich ja nicht rufen mehr, wenn aber
    Ihr heimatlichen Wasser! jetzt mit euch
    Des Herzens Liebe klagt, was will es anders
    Das Heiligtrauernde? Denn voll Erwartung liegt
    Das Land, und als in heißen Tagen
    Herabgesenkt, umschattet heut
    Ihr Sehnenden! uns ahnungsvoll ein Himmel.
    Voll ist er von Verheißungen und scheint
    Mir drohend auch, doch will ich bei ihm bleiben,
    Und rückwärts soll die Seele mir nicht fliehn
    Zu euch, Vergangene! die zu lieb mir sind.
    Denn euer schönes Angesicht zu sehn,
    Als wärs, wie sonst, ich fürcht' es, tödlich ists,
    Und kaum erlaubt, Gestorbene zu wecken.

    Entflohene Götter! auch ihr, ihr gegenwärtigen, damals
    Wahrhaftiger, ihr hattet eure Zeiten!
    Nichts leugnen will ich hier und nichts erbitten.
    Denn wenn es aus ist und der Tag erloschen,
    Wohl triffts den Priester erst, doch liebend folgt
    Der Tempel und das Bild ihm auch und seine Sitte
    Zum dunkeln Land, und keines mag noch scheinen.
    Nur als von Grabesflammen, ziehet dann
    Ein goldner Rauch, die Sage, drob hinüber,
    Und dämmert jetzt uns Zweifelnden um das Haupt,
    Und keiner weiß, wie ihm geschieht. Er fühlt
    Die Schatten derer, so gewesen sind,
    Die Alten, so die Erde neubesuchen.
    Denn die da kommen sollen, drängen uns,
    Und länger säumt von Göttermenschen
    Die heilige Schar nicht mehr im blauen Himmel.

    Schon grünet ja, im Vorspiel rauherer Zeit
    Für sie erzogen, das Feld, bereitet ist die Gabe
    Zum Opfermahl, und Tal und Ströme sind
    Weitoffen um prophetische Berge,
    Daß schauen mag bis in den Orient
    Der Mann und ihn von dort der Wandlungen viele bewegen.
    Vom Äther aber fällt
    Das treue Bild, und Göttersprüche regnen
    Unzählbare von ihm, und es tönt im innersten Haine.
    Und der Adler, der vom Indus kömmt,
    Und über des Parnasses
    Beschneite Gipfel fliegt, hoch über den Opferhügeln
    Italias, und frohe Beute sucht
    Dem Vater, nicht wie sonst, geübter im Fluge
    Der Alte, jauchzend überschwingt er
    Zuletzt die Alpen und sieht die vielgearteten Länder.

    Die Priesterin, die stillste Tochter Gottes,
    Sie, die zu gern in tiefer Einfalt schweigt,
    Sie suchet er, die offnen Auges schaute,
    Als wüßte sie es nicht, jüngst da ein Sturm
    Toddrohend über ihrem Haupt ertönte;
    Es ahnete das Kind ein Besseres,
    Und endlich ward ein Staunen weit im Himmel,
    Weil Eines groß an Glauben, wie sie selbst,
    Die segnende, die Macht der Höhe sei;
    Drum sandten sie den Boten, der, sie schnell erkennend
    Denkt lächelnd so: Dich, unzerbrechliche, muß
    Ein ander Wort erprüfen und ruft es laut,
    Der Jugendliche, nach Germania schauend:
    »Du bist es, auserwählt,
    Alliebend und ein schweres Glück
    Bist du zu tragen stark geworden,
    Seit damals, da im Walde versteckt und blühendem Mohn
    Voll süßen Schlummers, trunkene, meiner du
    Nicht achtetest, lang, ehe noch auch Geringere fühlten
    Der Jungfrau Stolz und staunten, wes du wärst und woher,
    Doch du es selbst nicht wußtest. Ich mißkannte dich nicht,
    Und heimlich, da du träumtest, ließ ich
    Am Mittag scheidend dir ein Freundeszeichen,
    Die Blume des Mundes zurück und du redetest einsam.
    Doch Fülle der goldenen Worte sandtest du auch
    Glückselige! mit den Strömen, und sie quillen unerschöpflich
    In die Gegenden all. Denn fast, wie der heiligen,
    Die Mutter ist von allem,
    Die Verborgene sonst genannt von Menschen,
    So ist von Lieben und Leiden
    Und voll von Ahnungen dir
    Und voll von Frieden der Busen.

    O trinke Morgenlüfte,
    Bis daß du offen bist,
    Und nenne, was vor Augen dir ist,
    Nicht länger darf Geheimnis mehr
    Das Ungesprochene bleiben,
    Nachdem es lange verhüllt ist;
    Denn Sterblichen geziemet die Scham,
    Und so zu reden die meiste Zeit
    Ist weise auch, von Göttern.
    Wo aber überflüssiger, denn lautere Quellen,
    Das Gold und ernst geworden ist der Zorn an dem Himmel,
    Muß zwischen Tag und Nacht
    Einsmals ein Wahres erscheinen.
    Dreifach umschreibe du es,
    Doch ungesprochen auch, wie es da ist,
    Unschuldige, muß es bleiben.

    O nenne, Tochter du der heiligen Erd,
    Einmal die Mutter. Es rauschen die Wasser am Fels
    Und Wetter im Wald, und bei dem Namen derselben
    Tönt auf aus alter Zeit Vergangengöttliches wieder.
    Wie anders ists! und rechthin glänzt und spricht
    Zukünftiges auch erfreulich aus den Fernen.
    Doch in der Mitte der Zeit
    Lebt ruhig mit geweihter
    Jungfräulicher Erde der Äther,
    Und gerne, zur Erinnerung, sind
    Die unbedürftigen, sie
    Gastfreundlich bei den unbedürftgen
    Bei deinen Feiertagen,
    Germania, wo du Priesterin bist
    Und wehrlos Rat gibst rings
    Den Königen und den Völkern.«

    Dem Landgrafen von Homburg

    Friedrich Hölderlin (1770-1843)

    Stammt aus http://www.Sternenfall.de