da wir gerade bei der spRAche waren.
1. ich behaupte das die sprache uns gegeben wurde, so wie füsse, hände,verstand und ect.
Da hast du wohl recht. Kommunikation ist veranlagt.
2. wo kommt das begrief "deutsch" her?
"Das Wort (Glottonym = der Name der verwendeten Sprache) „deutsch“ bildete sich aus dem germanischen Wort thioda („Volk“, Adjektiv „thiodisk“, „diutschiu“) heraus. Es bedeutet so viel wie „zum Volk gehörig“ und entwickelte sich zu einer Bezeichnung für die Sprache der germanischen Stämme Mitteleuropas, die im Gegensatz zur Sprache der angrenzenden romanischen Bevölkerung und zum Latein stand."
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_…eutsch.E2.80.9C
Nicht zu verwechseln mit dem griechischen Theos, was Gott bedeutet. Wenn man's doch verwechselt, könnte man meinen, die Deutschen wären "zum Volk Gottes gehörig". Dabei sind wir doch nur arme Teutonen.
Auch nicht zu verwechseln mit Zeus, Deus, denn:
"Der Name entspringt derselben indogermanischen Wortwurzel wie lat. Iuppiter, alt Diou-, und vedisch-altind. Dyaúh pitá ('Vater Himmel'), die Ausdruck eines gemeinsamen indogermanischen Gottesbildes ist, wovon auch Wörter für 'Gott' abgeleitet sind, z. B. lat. deus, germ. *Tiwaz und vedisch-altind. devá."
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeus
Klingt aber auch alles so ähnlich.
3. auf dem territorium das heute Deutschland gennant wird lebten sehr viele stäme,völker,familien.
Ja, leider ist es schwer, die Stammesangehörigkeit heutiger Menschen nachzuweisen.
4.heutiges germanisch alias Deutsch, ist eine kunstsprache.
Richtig wenn du Standarddeutsch meinst. Ursprüngliche Dialekte sind relativ natürlich entstanden. Leider beherrschen immer weniger Leute ihren Heimatdialekt und der Wortschatz nimmt ab.
5. verwendung von artikeln ist vereinfachung
Verwendung von bestimmten und unbestimmten Artikeln ist Präzisierung und erlaubt zugleich einen kreativen und phantasievollen Umgang mit der Sprache, was den Dichter erfreut, auch da Artikel nicht immer nötig sind.
6. nur 26 schriftzeichen. öfters verwendet man mehrere buchstaben um ein laut zu beschreiben.
Das Deutsche hat natürlich weit mehr Schriftzeichen. Nämlich 28 Großbuchstaben, 29 Kleinbuchstaben und dann noch die vielen Satzzeichen. Typographen oder Setzer werden's genauer wissen.
7. viele wörter sind nur im block verschachtelt und austauschbar.
Das hab ich jetzt nicht ganz verstanden.
( es gibt ein gegenstand aberman nicht weiss was es ist. zB Regenbogen was nur bedeutet Regen und Bogen. was ein wenig primitiv ist.
Wenn man einen neuen Gegenstand entdeckt, dann versucht man zuerst einmal, das Wort dafür aus alten Wörtern zusammenzusetzen. Das funktioniert wunderbar und am Ende weiß jeder, was damit gemeint ist. Das ist nicht primitiv, sondern vollkommen logisch. Siehe z.B. Fallschirm, ein Schirm, der den Fall abschirmt, wie ein Regenschirm den Regen schirmt. Oder Hubschrauber, relativ neu, aber ganz in der alten deutschen Tradition eine Zusammensetzung aus Hub (= heben) und schrauber (er schraubt sich bildlich in die Höhe).
nur aber wenn man weiss das regenbogen ein gebrochenes sonnenlicht wiedergibt, dann heisst das ding- RaDuGa. Ra -licht,Du-zwei/doppelt/mehr und Ga-gehen/beschleunigen.
Wäre doch genau so eine Zusammensetzung. Du solltest vielleicht dazuschreiben, wenn du Russische Wörter verwendest. Das weiß ja nicht jeder. Im Übrigen steht im Russischen Wiktionary gar nichts von dieser Zusammensetzung unter радуга. Kannst du ja ergänzen, wenn das wirklich so etymologisch richtig ist.
oder zB. die Funke ( sagt was?) - slawisch ist es"iz(s)kRA" was wieder genau das ursprung des dingswiedergibt "von Lichte/vom RA"-"IskRA"
Auch zu искра finden sich deine Erläuterungen nicht in der Wiktionary. Hast du dir das selbst ausgedacht oder ist die russische Wiktionary so stark verbesserungsbedürftig?
Im Übrigen ist der Funke (wie auch der Ursprung) im Deutschen männlichen Geschlechts und bedeutet nichts anderes als Feuer oder Teil eines Feuers.
"althochdeutsch funcho, funko, mittelhochdeutsch / mittelniederdeutsch vunke, gotisch fōn = Feuer"
http://de.wiktionary.org/wiki/Funke
8. also deutsch ist oberflächlich, beschreibt das was ist und sind zuwenige begriefe um zu beschreiben was dachinter steht.
Woraus leitest du jetzt ab, dass die Deutsche Sprache oberflächlich ist? Im Gegenteil treffen viele Deutsche Wörter genau ins Wesen der Dinge. Und wenn du sagst, dass es zu wenige Begriffe im Deutschen gäbe, dann gehst du vermutlich von deinem eigenen Wortschatz aus. Deutsch ist eine der vokabelreichsten Sprachen überhaupt, wenn nicht sogar die Vokabelreichste, wenn man alle möglichen Zusammensetzungen als Vokabeln durchgehen ließe. In anderen Sprachen sind solche Zusammensetzungen nicht so ohne weiteres möglich.
Ein paar lustige:
Oberdampfschifffahrtsgesellschaftskapitän
Massenkommunikationsdienstleistungsunternehmen
Trambahnschienenritzenreinigungsmaschinenauspuffrohrleitung
Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz
Donaudampfschifffahrtskapitänswitwenversicherungspolicenvermittlerprovisionvorsteuerabzugsberechtigungsklausel
Zuckerrübenfabrikdirektorengehaltsteurungszulagenbotenuniformknopfputzpomadenklauergefängniszellenwärterschlüsselbund
Quelle: Google
als beweiss: zuviele philosophen, zuviele philosophische bücher.
Viele Philosophen sind also ein Beweis für eine oberflächliche Sprache... wieso? Ich hätte ja eher gesagt, dass sich diese Sprache dann wohl besonders gut für tiefgehendes eignen würde. Ist Griechisch dann auch eine oberflächliche Sprache?
9.zuletzt gebrüder Grimm waren von der andere seite. die märchen dürfen nicht verändert werden weil drinnen die weisheit des volkes steckt. die märchen trugen in sich denk aufgaben, sie erzählen von tradition und von gefahren in eine form das ein kleines kind sie verstehen kann.
Gut, das kann ich nachvollziehen. Aber inwiefern stützt das deine These?
Grmms und anderen veränderten unsere tradition und damit das denken. und heute sind wir so dumm das wir mit eigenen händen die denkmäler unseren unterdrückern bauen.
Die Gebrüder Grimm schrieben Volksmärchen auf, die sie aus verschiedenen Erzählungen zusammengetragen haben. Außerdem schrieben sie ein ganz ausgezeichnetes Wörterbuch der Deutschen Sprache, wofür ihnen die Sprachwissenschaft auf ewig dankbar sein wird.
http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/WBB20…y?lemid=GA00001
na , war das wieder schlag auf denkklische?
Ja, erschütternd. Vor allem der Titel ("?") ist so treffend.