Ferner verhält es sich so, dass progressiv nicht mit aggressiv verwechselt werden darf, denn progressiv ist politisch gesehen nur das Gegenteil von konservativ. Konservativ hingegen sind diejenigen Menschen, die sich ewig zurückhalten, anstatt endlich einmal gegen etwas zu halten.
Meiner Meinung nach sollte man die positiven Seiten beider Richtungen vereinigen. Konservativ bedeutet nichts anderes, als "Erhaltend". Im positiven Sinne werden damit Werte und Kultur erhalten. Das schließt aber die Fortschrittlichkeit gar nicht aus.
Die Minnesänger oder auch Troubadoure genannt, versteckten diese Wahrheit in den Versen ihres Minnegesangs
Sehe ich ganz genau so.
Der Minnegesang war nicht nur ein dahergejole um irgendein Burgfräulein zu bezirzen. Minne hat ja auch nichts mit geschlechtlicher Liebe zu tun, sondern mit Gottesliebe.
Da kann man auch unterscheiden zwischen Hoher Minne, Niederer Minne und Gottesminne. Allerdings sehe ich auch in der Hohen Minne Hinweise auf Wahrheiten, die man göttlich nennen könnte.
Es ist meine volle Absicht solche Gegebenheiten nur an zu deuten. Nicht aus dem Grund , dass ich nicht mehr darüber zu berichten hätte, sondern weil ich euch damit keinen grossen Gefallen tue. Nur derjenige findet die Wahrheit, der anfängt sie zu suchen.
Man kann auch ganz konkret werden, aber dabei eine märchenhafte oder bildliche Sprache verwenden. Das wäre zum Nutzen den Suchenden.
Es ist nicht wichtig, die Rechtschreibung zu kritisieren oder nach zu forschen ob all meine geschichtlichen Angaben ihre Richtigkeit haben.
Rechtschreibung ist grundsätzlich "off topic", aber in Spezialfällen kann ich mir eine kleine Bemerkung nicht verkneifen. Ich alter Oberlehrer. Bei historischen Angaben sollte man allerdings schon korrekt bleiben, wenn man ernst genommen werden möchte.
Fragt euch lieber ob ihr danach lebt.
Wer hat das nochmal gesagt? "Eine Unze Praxis wiegt mehr als tausend Tonnen Theorie."
Wenn ihr verstehen wollt, müsst ihr mit eurem Herzen lesen, euer oberflächliches, intellektuelles Gehabe ablegen und versuchen alles intuitiv, also mit Gefühl zu erfassen. Die moderne Wissenschaft denkt, dass wenn man intellektuell an etwas herangeht, man dies dann mit Verstand tut.
Oberflächliches intellektuelles Gehabe ist nie gut, wer könnte da nicht zustimmen? Aber auf wissenschaftliche Methodik würde ich trotzdem nicht verzichten wollen. Allerdings: "Der Verstand ist ein guter Diener (oder Werkzeug?) aber ein schlechter Herr." Wer hat das denn nun schon wieder sinngemäß gesagt? Ich habe heute meinen Zitatetag. Nur nach Gefühl zu entscheiden kann auch böse ausgehen. In der Hinsicht lässt sich das Gehirn nämlich gerne mal betrügen, wie du auch angedeutet hast.
Wir entscheiden uns nicht aus dem richtigen Grund sondern aus egoistischen Gründen
Und woher wissen wir, was der richtige Grund ist? So ein Gefühl?
wir verkleiden uns mit schönster Kleidung die so strahlt, dass der graue Mensch der sich darunter befindet, gar nicht mehr auffällt.
Naja, die grelle Kleidung der 80er ist überstanden. 
Wenn wir alle nackt wären, glaubt ihr dass dann die Machtordnung immer noch die gleiche wäre?
Wie würde die neue Machtordung aussehen? Der Häuptling ist der durchtrainierte Einstein? Zum Beispiel ist es in Afrika für einen Häuptling keine Schande, fett zu sein. Im Gegenteil. Und großartige Kleidung ist dort auch nicht unbedingt bequem, bei der Hitze. Sonnenbrand kriegt man ja kaum, mit dunkler Haut.
Ich spreche von Ethik, Moral, Verständnis, Einsicht, Geduld, Güte, Barmherzigkeit, Mut, Nächstenliebe, Selbsterkenntnis und vor allem die Überwindung des eigenen Egoismus.
Im Christentum kommt noch die Feindesliebe hinzu.
Dein Text bietet interessante Denkanregungen, wirkt in einzelnen Passagen aber auf mich wie die Übersetzung eines Flugblattes einer amerikanischen Sekte (was die Theosophie natürlich nicht ist). Vielleicht ist es das, was du mit progressiv meinst. Trotzdem sind die Inhalte ganz interessant.
Also ich kann nur von mir sprechen, aber wenn zu mir jemand sagt: "DU MUSST!".... dann spürt sich das für mich anders an, als wenn jemand sagt: "DU DARFST!"
Wenn mir jemand sagt: "Du darfst mir jetzt mal das Wasser reichen.", dann wirkt das irgendwie herablassend, finde ich. Man hat sich dazu herabgelassen, den Befehl in ein "Dürfen" umzuformulieren.