Spielplätze müssen jetzt auch gegendert werden, weil es angeblich zu wenige Geräte für Mädchen gibt, wie einer Gleichstellungsbeauftragten aufgefallen ist: http://www.br.de/mediathek/vide…laetze-100.html
Das zeigt wieder mal die Widersprüchlichkeit dieses Systems. Die Ideologie sagt, es ist diskriminierend und manifestiert Stereotype, wenn es im Supermarkt Abteilungen für Mädchen und Jungen getrennt gibt. Andererseits will sie auf dem Spielplatz jetzt mehr Geräte speziell für Mädchen. Einerseits ist Fußball angeblich für Frauen völlig normal, andererseits hat sie was gegen "Bolzplätze", weil das ja eher was für Knaben ist. Im Gender Mainstreaming kommt es immer wieder zu solchen Widersprüchen, weil es eben nicht einfach ist, Frauen zu bevorzugen, ohne die Tarnkappe der Gleichberechtigung fallen zu lassen.
Es ist in Ordnung, wenn Spielzeug und Geräte für jeden gebaut werden. Mädchen haben ja tatsächlich meist etwas andere Interessen als Jungen. Dementsprechend ist es möglich, dass sie andere Geräte vorziehen. Wenn jetzt ein paar Bauwerke mehr auf dem Spielplatz stehen, (z. B. ein Kaffeekränzchen-Tisch und eine Hängematte, die man im Beitrag sieht) schadet das keinem. Man muss halt nur darauf achten, dass die Geräte auch tatsächlich den Interessen der Spielplatzbesucher entsprechen. Und dass nicht eine Gruppe, die vielleicht sogar eine Minderheit darstellt, dabei bevorzugt wird.
Es wäre ja grundsätzlich eine positive Sache, wenn Spielplätze für alle attraktiver würden. Im Gegensatz zur Benutzung digitaler Bildschirmmedien hat das freie Spielen draußen eine sehr positive Wirkung auf die Entwicklung von Kindern.