Beiträge von Illuminatus

    Du meinst eine Erklärung für die indogermanische Völkerwanderung? Dafür gibt's einige Theorien, z.B. die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese.
    "Die US-amerikanischen Geologen William Ryan und Walter Pitman konnten Mitte der Neunziger die Flutung des Schwarzmeerbeckens um 5600 v. Chr. nachweisen. Diese möglicherweise sturmflutartige Überschwemmung der vormaligen Küstengebiete am Schwarzen Meer ist ihrer Theorie nach Ursprung der Sintflutmythen im vorderen Orient. [...] Zugleich sei diese Region identisch mit dem Ursprungsgebiet der Indogermanen (wobei die Autoren ausdrücklich von Indoeuropäern schreiben)."
    http://de.wikipedia.org/wiki/Lokalisie…ese_von_Schoppe

    Steht auf der Seite. "Die Obrigkeit war der Meinung, daß Wasser die Haut aufweiche und auch die Poren verschließe, so daß man nicht mehr atmen könne. "
    Man dachte auch, dass durch das Wasser die Krankheit (Pest, Seuche) in den Körper gelangen kann.

    Ich werfe dir nicht grundsätzlich Unrecht vor, sondern korrigiere nur ein paar Kleinigkeiten. Mag sein, dass dir das nebensächlich vorkommt, aber für einen Historiker ist das recht bedeutsam. Und nicht nur für Historiker, weil man auch bedenken muss, dass es eventuell Leute gibt, die hier falsche Dinge abschreiben. Und so verbreiten sich Gerüchte. Insgesamt ist es natürlich richtig, dass das mit der Christianisierung nicht von heute auf morgen ging. Wie du richtig bemerkt hast, stimme ich hierbei zu.

    Danke Jo.
    also fast bis 776. so lang dauerte die christianisierung. fast 400 jahre seit christentum von römischen reich übernommen worden. 400 jahren haben unsere vorfahren sich gewährt ( die slawen noch 200 jahren länger).


    Nö, hat später noch im 11. Jahrhundert die 2. iro-schottische Mission gegeben (siehe o.g. Artikel), da noch längst nicht alle Mitteleuropäer Christen waren.

    illuminatus. was meinst Du mit teilweise. 30:60,50:50 oder 10:90%


    Kann ich dir so genau nicht beantworten, ich weiß nur, dass es ganz unterschiedlich war und eben nicht nur gewaltsam geschah. Mitteleuropa wurde zum Beispiel zuerst zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert im Rahmen der iro-schottischen Mission relativ erfolgreich bekehrt. Eben nicht von Römern, wobei die kulturelle Barriere weniger groß ist.

    Warum? Weil das so nicht stimmt. Die Römer hatten natürlich eine Hochkultur mit ihren Thermen und durch ihre großen Städte haben sie in den vielen Jahren gelernt, wie man eine Stadt organisieren muss, damit sie nicht total verdreckt. Nachdem die römische Städtekultur schlagartig in Germanien einzug gehalten hatte, wurden eben auch dort Städte gegründet. Da aber die deutschen Stämme nicht viel Erfahrung mit größeren Ortschaften hatten (laut Tacitus standen die meisten Häuser in großem Abstand zueinander), waren die Städte später dann nur noch schlechte Kopien der römischen Originale. Die Organisation in Städten klappte in dieser Hinsicht nicht ganz so gut. Auf dem Land war es etwas anders. Da fließen saubere Flüsse, da entspringen saubere Quellen am Berg, dort konnte man täglich baden, auch mit Seife, da war Platz ohne Ende, dort konnte man seinen Unrat leicht entsorgen, ohne andere damit zu belasten. Natürlich war da noch nichts über Bakterien bekannt und man musste auch erst lernen, mit Seuchen zurecht zu kommen.
    Von Waschverboten im Mittelalter hab ich ja noch nie gehört. Es gab tatsächlich Hygienevorschriften. Sogar Badehäuser in allen Städten und größeren Dörfern (13. Jhdt.).
    Sehr erhellend: http://www.amuseum.de/medizin/CibaZeitung/jun37.htm

    Es geht hier um ein NewAge Drogenkult!


    Ist ja gut möglich, dass das stimmt, was auf Wiki steht. Der zweite Mann seiner Mutter gehörte also zu einer New-Age-Sekte. Reicht das, um J. Assange in Verruf zu bringen? Wenn er Drogen konsumieren würde, wären sicher so einige Geheimdienste daran interessiert.
    Wikileaks zu kritisieren ist gut, aber man muss ja nicht persönlich werden. Wenn er selbst jetzt dieser Sekte angehören würde, würde das an seinen Taten bei Wikileaks auch nichts ändern. Wo siehst du da einen Zusammenhang?

    Steht ja auch im Artikel, das wird keine direkte Konkurrenz zu Wikileaks. Urheberrechtlich ist das sicher ähnlich wie beim Filesharing. Da kann man nicht die Infrastruktur verantwortlich machen für die Straftaten ihrer Nutzer. Optimal wäre eine Verschlüsselung wie bei StealthNet.
    Trotzdem fällt mir nicht mehr diese andere Whistleblowing-Plattform ein. Und irgendwie sagt Google dazu auch nichts.

    Es gab doch mal eine ähnliche Plattform wie Wikileaks, nur dass die älter war. Wie heißt die nochmal?

    Daniel Domsheit-Berg plant eine Infrastruktur zur Publizierung von Dokumenten.
    "Domscheit-Berg möchte mit diesem Projekt nicht Dateien lagern wollen, sondern lediglich die Infrastruktur gewährleisten, sodass geheime Dokumente relativ sicher verschickt werden können. Der Unterschied zu WikiLeaks soll insbesondere darin liegen, dass die Quellen von den Adressaten selbst bestimmt werden können und nicht von den Plattformbetreibern."
    http://de.paperblog.com/alternative-zu…-starten-67299/

    Klar, packt alles in ein Forum, Deckel zu und Ruh'!
    So ein Forum wird dann sehr schnell von Interessengruppen unterwandert, die auf hinterhältige Weise ihre Meinungen propagieren. Dies geschieht zwar auch bei vielen kleinen unabhängigen Foren, ist aber in der Konsequenz weitaus weniger fatal. Bei einem Universalforum, das den Anspruch erhebt, alle Meinungen zur derzeitigen Situation darzustellen, sind Tür und Tor für Zensur, Meinungsmache und Manipulation geöffnet, ganz egal wem das Forum gehört. Und am Ende richtet sich schlimmstenfalls noch die Politik danach. So ein Forum wäre nichts anderes als ein Schlachtfeld der Propaganda von Lobbyisten und ähnlichen Personen.


    Religiöse Thesen dagegen sind offenbar weder verifizierbar (was naturwissenschaftliche Theorien auch nicht sind), noch falsifizierbar. Letzteres stellt einen echten Kritikpunkt seitens einiger atheistischer Naturwissenschaftler dar.


    Das können sie ruhig kritisieren, aber wird nicht viel bringen, da Religion ohnehin in den meisten Fällen keine wissenschaftlichen Ansprüche erhebt.


    Wie ich schon erklärt habe, um dein Argument zu widerlegen: wenn sich zwei (Natur-)Wissenschaftler nicht einig sind, führen sie im Zweifelsfall ein Experiment durch, um die Frage zu klären. Religiöse Thesen zeichnen sich dagegen nicht dadurch aus, dass es eine Möglichkeit gibt, wie man erkennen kann, welche Seite im Zweifelsfall Recht hat.


    Wenn du damit mich meinst: Da war gar kein Argument, das man widerlegen könnte. Ich habe nur am Beispiel verdeutlicht, wieso der Satz "Die Religionen sind sich nicht einig, also müssen sie falsch sein. " nicht stimmen kann. Wenn zwei sich streiten, bedeutet das doch nicht, dass keiner von beiden Recht hat. Religion und Wissenschaft sind selbstverständlich zwei Paar Stiefel. Dass verschiedene Religionen verschiedene Lehren haben, die sich teilweise scheinbar gegenseitig widersprechen, ist noch kein Argument dafür, dass nicht an einer von ihnen doch etwas wahres dran ist. So, wie wenn zwei Wissenschaftler sich über eine Theorie streiten. (Es mag vielleicht bessere Beispiele geben, aber das dient nur der verdeutlichung.) Wenn Religionen nicht auf wissenschaftlichem Wege falsifizierbar sind, ändert das daran ja auch nichts. Man kann darüber unter diesen Umständen einfach nicht diskutieren. Worüber man diskutieren kann, sind die Glaubensinhalte im speziellen. Und das auch nur, wenn man von einer gemeinsamen Grundlage ausgeht. So kann auch ein Atheist sich auf eine theologische Diskussion einlassen, wenn er vorübergehend auf der gemeinsamen Basis eines Gottesglaubens ausgeht. Aber wenn er nicht bereit ist, sich in den religiösen Standpunkt hinein zu versetzen, dann ist es unmöglich, über so etwas zu reden und zu einem Ergebnis zu kommen. Harald Lesch führt doch ab und zu auf Bayern alpha Gespräche mit einem Pfarrer. Er vom wissenschaftlichen Standpunkt aus und der Pfarrer als Theologe. Das ist ein Beispiel für fruchtbare Konversation: http://de.wikipedia.org/wiki/Alpha_bis_Omega

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    Und hier die Bundeswehr-Ausgabe:

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    Die Religionen sind sich nicht einig, also müssen sie falsch sein.


    Und wenn sich irgendwo die Wissenschaftler nicht einig sind, haben sie natürlich auch allesamt unrecht? Das ist doch kein Argument.


    Das lässt sich natürlich nicht widerlegen und auch die Beiträge in diesem Forum beweisen das.


    Welche Beiträge zum Beispiel?


    Der größte Teil der Muslime hat immerhin das Bewusstsein, dass es so etwas wie Wegweiser gibt, die sie Gott näherbringen, beispielsweise der Koran. Während die Bibel den meisten der sich noch immer als Christen Bezeichnenden längst unbekannt ist.


    In den Hauptströmungen des Islam wird davon ausgegangen, dass niemand Allah nahe kommen kann, da er unerreichbar hoch ist. Nur in kleinen Gruppen wie dem Sufismus wird das anders gesehen. Und natürlich im Christentum.

    Das interessante an Religionen sind auch die Punkte, in denen sie sich eigentlich nicht unterscheiden.