Du magst auch recht haben mit dem was Du schreibst.
Davon geh ich aus. Du nicht?
Das ändert nichts an der Tatsache, daß es pupslangweilig ist, alles bis zum kotzgrünen Erbrechen zu analysieren und zu zerpflücken und totzureden und weichzukauen und jegliche Spontanität zu begraben.
Ein Diskussionsfaden in einem Forum ist kein Kneipengespräch. Man muss sich dessen bewusst sein, dass potenziell tausende von Menschen mitlesen werden und einige davon werden bestimmte Entscheidungen von den Informationen, die sie hier vorfinden, abhängig machen. Was hier steht, steht im Netz und ist auch noch in 50 Jahren zu lesen, wenn man sich an den netten kleinen Plausch im Wirtshaus längst nicht mehr erinnert. Selbst wenn diese Seite nicht mehr im Netz steht, wird man sie lesen können, da sie schon seit ihren Anfangszeiten von Internetarchiven aufgenommen wurde. Das Internet ist ein Wirkungsverstärker von Informationen. Viele Besucher werden hier bestimmte Passagen herauskopieren und zum Beispiel in Blogs, auf ihren Webseiten oder in sonstigen Publikationen für ihre eigenen Theorien verwenden. Viele sind unfähig zu erkennen, dass diese Informationen unbelegt, bloße Spekulation und bei näherer Überlegung sogar leicht widerlegbar sind. So entstehen die wildesten Gerüchte und das macht es den Menschen, die sich ernsthaft mit einem Thema beschäftigen, nicht gerade leichter.
Das ist Gedankenverwurstung, das ist Gehirnwäsche auf höherem Niveau.
Verwurstung im Sinne von: Das chaotische Hackfleisch in die richtige Bahn lenken. Gehirnwäsche im Sinne von: Die Klarheit der Gedanken wiederherstellen.
Ich beschäftige mich mit dem ganzen Kack schon sooooo lange, eigentlich mein ganzes Leben (mit Unterbrechungen) und ich habe vor allem eines festgestellt, die meisten "Aufgeklärten" ob Esos oder Wissenschaftler nehmen sich viehiiiiiieeeeel zu ernst.
Und was bedeutet das für dich? Welche Konsequenzen ziehst du aus dieser Erkenntnis?
Ich mein, es soll ja Leute geben, die anderen vorschreiben, wieviele Videos sie posten dürfen...
Wo zum Beispiel?
So ein Forum kann nur Zeitvertreib sein, für Analysen etc. gibt es Blogse. Rumstata.....Rumstata..................
Ein Forum eignet sich ganz besonders zur gemeinschaftlichen Erarbeitung von Analysen. Für fertige Resultate könnte man natürlich einen Blog verwenden, oder eine ganz normale Webseite.
Übrigens, was sagst du dazu, dass Youtube das Bewertungssystem von Sternchen auf Daumen umgestellt hat? Jetzt kann man, wie einst der römische Kaiser über Leben und Tod der Gladiatoren, über die Popularität von Videos entscheiden.
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Danke für den Hinweis auf den Tagesenergie-Podcast, ich glaube ich höre den öfter mal. Der Mann hat so eine beruhigende Stimme.