Beiträge von Illuminatus

    Britta Schinzel hielt am 28. Dezember beim 29. Chaos Communication Congress einen Vortrag über das Gendern der Informatik. Nachdem anfängliche Computerprobleme gelöst waren, bemerkte man schnell, dass auf das Formale, den Aufbau und die Struktur desselben weniger geachtet wurde. Aber auch inhaltlich ließ er zu wünschen übrig, wie wir aus nachfolgender Kritik erfahren können.
    http://www.danisch.de/blog/2012/12/2…ritta-schinzel/

    Stimmt, so eine Sprache könnte die Konsequenz davon sein, dass man den Unterschied zwischen dem grammatischen und biologischen Geschlecht nicht berücksichtigt. In der Praxis ist das wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt, weil es einfach zu unpraktisch ist. Sogar das Binnen-I scheint deshalb auf dem Rückzug zu sein. Und im Vergleich zu dieser Kunstsprache ist das noch harmlos. Eine andere Möglichkeit wäre, dass wir alle anfangen, Finnisch reden. In der finnischen Sprache gibt es nämlich keinen Genus. Dass das zu mehr Chancengleichheit oder Freiheit führt, bezweifle ich aber.

    Warum heißt es "der Gott"? Das hat Kristina Schröder nicht verstanden.
    Erstens ist Gott eine Person (oder die absolute Persönlichkeit), weshalb ein sächlicher Artikel nicht zutreffend ist.
    Zweitens gibt es unabhängig von der theologischen Frage nach Gottes Geschlecht einen Unterschied zwischen dem biologischen und dem grammatikalischen Geschlecht von Wörtern.
    Drittens ist der monotheistische Gott des Christentums, Islams und Judentums eine klassische Vatergottheit (in diesem Aspekt mit Wotan, Zeus und Jupiter vergleichbar). Ihm werden Attribute zugeschrieben, die mit Väterlichkeit in Verbindung gebracht werden. Er übersteigt das Irdische. Muttergottheiten haben hingegen Attribute, die man im Christentum teilweise bei Maria (als Mutter Gottes) wiederfindet. Sie stehen z.B. für das Irdische und die Fruchtbarkeit oder die Geburt.
    So ergibt es Sinn, dass der eine Gott, der alle Eigenschaften des perfekten weiblichen und männlichen in sich vereint, trotzdem mit einem maskulinen Artikel angesprochen wird. Mit Diskriminierung hat das nichts zu tun, sondern mit Theologie und Sprachentwicklung. Über viele hunderte von Jahren war diese Bedeutung den unterschiedlichsten Völkern klar, nur Frau Schröder und ihrer Bagage nicht. Das ist ein typisches Beispiel dafür, wie aus absoluter fachlicher Unkenntnis heraus Dinge über den Haufen geworfen und ihres Sinnes entleert werden. Das ist der innere Kern dieser kulturzersetzenden, real existierenden Ideologie namens Gender-Mainstreaming, die überall dort, wo es dem radikalen misandrischen Feminismus dienlich ist, unreflektierte Gleichmacherei betreibt, völlig ohne inhärente Unterschiede zu berücksichtigen. Und diese Ideologie will eben nicht gleiche Rechte und Chancen für alle. An ihren Früchtchen werdet ihr sie erkennen (Matthäus 7,16).


    Hier nochmal die Doku von Harald Eia, da die obigen Versionen gelöscht wurden:
    Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=mguctw0i-rk
    Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=uJo9LSJFrcc
    Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=yQqTCkKQJI0

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    Erfolgreich stimmt nur zur Hälfte. "Ihre Methode ist keine Erfolgsgarantie, sondern sie geht zu fünfzig Prozent auf - wie beim Roulette." (FAZ) Auf der anderen Seite sind Kinder, die in ihrem Rahmen Freiheiten genossen haben und spielerisch lernen durften nicht automatisch charakterschwach. Sie haben bestimmte Fähigkeiten besser ausgebildet.
    Eigeninitiative und Begeisterung für sinnvolle Dinge müssen geweckt werden. Das geht nicht ohne Grenzen zu setzen, aber ohne Entscheidungsfreiheit ist das Unterfangen gänzlich zum Scheitern verurteilt. Keine leichte Aufgabe. Natürlich ist es einfacher, dem Kind den Lernstoff mit Konditionierung und Gewalt einzutrichtern. Aber ob das dauerhaften Erfolg bringt, ist wie schon gesagt eher anzuzweifeln. Der Schaden könnte den Nutzen übertreffen.

    Die meisten Leute hören gerne Musik. Manche Menschen machen Musik. Die einen, weil es ihnen Spaß macht, die anderen um Geld zu verdienen. Wie kommt man dazu, Musik zu machen?

    • Man hört eine bestimmte Musikgruppe oder einen Musiker gerne und nimmt sie resp. ihn sich zum Vorbild. (intrinsisch)
    • Man wird durch äußere Umstände wie Armut oder Eltern dazu gezwungen. (extrinsisch)

    Es ist es überwiegend gerne gesehen, wenn jemand aus eigenem Willen und mit Begeisterung ein Instrument gut spielt. Manche Kinder oder Jugendliche fangen von sich aus damit an. Andere werden durch ihre Eltern auch gegen ihren Willen dazu veranlasst, sich mit dem Erlernen eines Instrumentes zu befassen. In beiden Fällen kann es vorkommen, dass das Kind den Spaß daran verliert und sich mit anderem befasst. Aber es kann auch vorkommen, dass es trotz anfänglichem Widerwillen plötzlich Freude daran findet, sobald es merkt, dass es immer besser spielen kann.
    Nun gibt es kulturelle Unterschiede in der Erziehung. Das Abendland, Europa und die Vereinigten Staaten sind überwiegend von Individualismus geprägt. Das spiegelt sich auf allen Ebenen der Kultur wieder, was auch in die Gesetzgebung und vieles mehr eingeflossen ist. Im Mittelpunkt steht fast immer der Einzelne und sein Wille. Er ist nicht Teil einer Masse, die Massen bestehen aus unterschiedlichen Persönlichkeiten. Das Individuum passt sich nicht dem Kollektiv an, sondern formt das Kollektiv aus sich selbst heraus, eigenständig. So ist es auch zu verstehen, dass Eigenmotivation einen so hohen Stellenwert einnimmt. Das gilt natürlich auch für die Erziehung. Interesse und Begeisterung bei Schülern zu erwecken wird als Optimum verstanden. Nicht das stumpfe mechanische Lernen durch Zwang.
    Es wird angenommen, dass in östlicheren Gebieten wie im fernen Osten gegenteilige Tendenzen zu erkennen sind. Dort herrscht eher Kollektivismus, der einzelne leidet und opfert sich für die Masse auf (vergleichbar mit Märtyrertum). Wo im Westen der einzelne Superheld im Mittelpunkt der Filme steht und das Böse und die Ungerechtigkeit überall bekämpft, sind es im Osten oft ganze Einsatztruppen. Solche kulturellen Tendenzen lassen sich auch nicht durch noch so viele McDonalds-Filialen und Import von westlicher Technik übertünchen. In der Erziehung und beim Lernen verlangen Eltern in manchen asiatischen Ländern oft sehr viel Disziplin. Allgemein bekannt ist es, dass viele Kinder dort täglich zu stundenlangem Lernen gezwungen werden, wobei körperliche und psychische Gewalt an der Tagesordnung sind. Wer einmal chinesische Sportkaderschulen besucht hat, weiß das sehr genau. In vielen Privathaushalten sieht es sicher ähnlich aus. Dort werden die Kinder erzogen, wie Pokemons.
    Jetzt gibt es eine Frage: Welche Auswirkungen hat das auf die Entwicklung der Kinder? Einerseits weiß man, dass Lernen mit Gewalt zwar funktioniert, aber nicht so gut wie Lernen mit Spaß. Wer unter Angst lernt, kann das Wissen auch nur am besten abrufen, wenn er Angst hat. Wie ist das mit der Musik? Sehr viele Asiaten kommen mit gutem Grund nach Europa, um Musik oder etwas anderes zu studieren. Vorher haben manche viele Stunden damit verbracht, daheim unter Aufsicht des Rohrstocks die Stücke von meist europäischen Musikern nachzuspielen.
    Tatsache ist, dass der Hauptunterschied zwischen Profimusikern und mittelmäßigen Musikern die Anzahl der Stunden ist, die sie mit dem Üben ihres Instruments verbracht haben. Wer viel übt, wird einfach besser, technisch gesehen. Aber die interessanteste Frage dabei ist, ob es vielleicht einen Unterschied geben könnte zwischen Musikern, die viele Stunden mit Spaß und Freude geübt haben und Musikern, die von ihren Eltern in der Kindheit genau so lange dazu gezwungen wurden. Musik ist mit Mathematik vergleichbar. Es gibt klare Tonfrequenzen und man trifft sie oder man trifft sie nicht. Entweder sie werden schnell oder langsam gespielt, in bestimmten Verhältnissen zueinander und mit einer bestimmten Dynamik. Für diese Faktoren spielt es keine große Rolle, auf welche Weise man dazu gekommen ist, sie zu beherrschen. Dennoch gibt es die Wahrscheinlichkeit, dass stures, mechanisches repetitives Üben unter Zwang mehr zu einer rein technischen Spielweise führt, ohne Kreativität, ohne Improvisation, seelenlos wie ein Computer, der nur das ausführt, was ihm eingetrichtert wird. Ganz ohne Eintrichtern kann zwar niemand kreativ sein, denn Kreativität bedingt unter anderem das Vorhandensein von Informationen, die man verknüpfen kann. Aber wenn das kollektive Eintrichtern zum Fundament der gesamten Erziehung und des Lernens wird, wird das Gehirn genau darauf geeicht und es werden selbstbestimmte kreative Fähigkeiten im Keim erstickt. Die bedauernswerte Person wird mehr und mehr zum Abspielgerät, kommt vielleicht in einem Orchester unter und bekommt Geld dafür, aber könnte ansonsten auch durch ein Tonband ersetzt werden.
    Vokabeln kann man durch ständiges Wiederholen lernen. Man wird sie dann auch auf Abruf wieder genau so in der Reihenfolge aufsagen können, nur lernt man dadurch nicht, sie im Gespräch richtig zu verwenden, geschweige denn ein neues Buch daraus zu schreiben. Genau so ist es auch mit der Musik.

    „Was nützt all das perfekte Beherrschen einer Partitur, wenn man sie nicht interpretieren kann?“

    http://www.faz.net/aktuell/feuill…lt-1581560.html
    http://niniane.blogspot.de/2008/03/chines…op-forcing.html

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    Ich befürworte keine Todesstrafe und ich sage auch nicht, dass man jede Regel und jedes Gesetz befolgen soll, die es auf der Welt gibt. Das wäre ziemlich unsinnig.
    Jeder darf jede beliebige Meinung haben. Dagegen gibt es in Deutschland meines Wissens auch kein Gesetz. Nach deiner Meinung darfst du meiner Meinung nach nicht handeln, wenn dadurch Gefahr für andere entsteht. Wenn du beispielsweise keine Steuern zahlst, mit denen die Bundeswehr finanziert wird, bist du indirekt dafür verantwortlich, dass Bürger dieses Landes schutzlos fremden Ländern ausgeliefert sind. Ich will keinen Krieg. Tatsache ist aber, dass es auch ohne Steuern immer wieder Krieg gibt, seit die Menschheit existiert.
    Aber angenommen eine Regierung würde ein Projekt finanzieren wollen, mit dem ich nicht einverstanden bin. Beispielsweise ein Mittelgebirge am Rhein mit 200 Meter hohen Windkraftanlagen zupflastern. Dann habe ich im Rahmen der Gesetze immer noch genug Möglichkeiten, dagegen vorzugehen. Ob ich darin erfolgreich bin, ist eine andere Frage. Falls ich in einer Diktatur lebe und diese Möglichkeit nicht habe, habe ich nur noch die Wahl, unterzugehen oder mich der Regierung zu beugen. Je nach dem wie die Regierung entscheidet, kann das gut oder schlecht sein. Der Bürger, der eine andere Meinung hat, hat in dem Fall natürlich Pech. Demokratie lebt von vielen verschiedenen Meinungen, die alle gegeneinander abgewogen werden müssen, um zu einer Entscheidung zu kommen. Diese Entscheidung, die am Ende dabei herauskommt, muss für alle gelten und nicht nur für die, die sich ihr angeschlossen haben. Eine Gesellschaft, in der jeder nach anderen Gesetzen und Regeln lebt, ist chaotisch und ungerecht. Es ist eigentlich gar keine Gesellschaft, weil man sich auf nichts und niemanden mehr verlassen kann. Angenommen du bist der Meinung, dass du erst um 8 statt morgens um 5 am Arbeitsplatz im Krankenhaus erscheinen musst. Du glaubst vielleicht, dass an dem Tag sowieso nichts los ist. Vielleicht hast du recht. Vielleicht gibt es aber auch einen Unfall und der Patient ist schon tot, wenn du um 8 ankommst. Damit das nicht passiert, hat jeder seine geregelte Arbeitszeit. Wer sich nicht daran hält, beendigt sein Arbeitsverhältnis. Oder er fliegt raus. Ein Krankenhaus, eine Firma, eine Gesellschaft kann nicht funktionieren, wenn jeder nach anderen Gesetzen und Regeln lebt. Beliebigkeit zersetzt Zivilisation.
    Ich bestreite nicht, dass es Fälle gibt, in denen ungerechte und schädliche Entscheidungen getroffen werden. In diesem Fall sollte man sich nicht dieser Entscheidung anschließen, wenn man mit dem Risiko leben kann. Wenn jemand dann dafür bestraft wird, dass er sich einer schädlichen Entscheidung nicht angeschlossen hat, ist das nicht zu befürworten. Aber bei der US-Army kommt das schon öfter vor, dass jemand für eine Tat degradiert wird, die Menschenleben gerettet hat, aber gegen die Befehle der Vorgesetzten war. Justitia ist blind.
    Wichtig ist es aber auch zu unterscheiden, ob es um eine Meinungsverschiedenheit geht, oder um einen Fall, in dem unterschiedliches Faktenwissen vorliegt. Angenommen wir haben folgende Meinungsverschiedenheit: Du willst eine klassische Reiterstatue auf dem Marktplatz sehen, aber der Bürgermeister will irgendwelche abstrakten Würfelformen hinstellen. Er will das von den Steuern aller Einwohner zahlen, weil alle sich einig sind, dass da ein Monument stehen soll. Spenden alleine würden für keines der beiden Projekte ausreichen. Du willst diese Steuern aber nicht zahlen, weil du diese Form der abstrakten Kunst nicht schön findest. Du protestierst und verteilst Flugblätter, aber es hilft nichts. Am Ende landest du im Gefängnis. Wer hat falsch gehandelt? Der Bürgermeister, weil er ein Projekt umgesetzt hat, für das die Mehrheit abgestimmt hat? Oder du, weil du keine Steuern gezahlt hast, zu denen du gesetzlich verpflichtet bist? Darf man die Freiheit einer Minderheit zugunsten der Mehrheit einschränken, darf man einen opfern um tausend zu retten?