Beiträge von Illuminatus

    Von Servern aus der Amazon-Cloud, die Dropbox benutzt, werden offenbar Dokumente geöffnet. Ein Sicherheitsexperte und Blogger hat einige Dokumente mit Honeydocs präpariert und dadurch herausgefunden, dass nach dem Speichern Zugriffe auf die Dokumente stattgefunden haben. Ein Word-Dokument wurde beispielsweise mit LibreOffice geöffnet.

    Das Verschlüsseln der Dateien vor dem Hochladen (z.B. mit Boxcryptor oder Truecrypt) schafft (je nach Verschlüsselungsmethode) eine gewisse Sicherheit. Noch sicherer ist es natürlich, wichtige Dateien mit sensiblen Inhalten nicht in Cloud-Diensten abzuspeichern.

    Quelle: http://wdrblog.de/digitalistan/a…ropbox_doc.html

    Hier gibts einen Comic zu dem Lied "Imagine" von John Lennon: http://i0.wp.com/www.stanleycol…/06/Imagine.jpg

    Der Comic ist ein gutes Beispiel für einen logischen Fehlschluss. Er ist zwar gut gemeint, aber weist in die falsche Richtung. Nur weil es unter anderem Kriege zwischen fanatischen/extremistischen Anhängern von Religionen und Ländern gibt, heißt das nicht, dass Frieden herrscht, wenn man Religion und Staat selbst abschafft. Man würde dadurch das Kind mit dem Bade ausschütten. Wer würde Fußball wegen ein paar Hooligans verbieten? Oder den ganzen Rechtsstaat wegen ein paar korrupten Richtern? Das würde im Faustrecht enden. Aber genau das wird hier suggeriert, ungeachtet der Tatsache, dass es Konflikte und Gewalt noch und nöcher auch ohne Religion gibt (prominentes Beispiel ist Stalin). Was religiöse Menschen und Staaten an Gutem hervorgebracht haben, sollte man auch bei allem Pessimismus und geschichtsvergessenem "living for today" nicht unter den Tisch fallen lassen. Es ist eine ganze Menge und das sind das keine Einzelfälle.
    Selbst wenn es nur einen Weltstaat gäbe (wie im letzten Bild dargestellt), der nur eine einzige Religion hat, welcher jeder angehört (oder auch gar keine), wird es unter Garantie insgesamt nicht besser sein, weil das eigentliche Problem gar nicht berührt wurde.
    Die Wurzel des Problems ist im Menschen selbst zu suchen. Jede beliebige Weltanschauung und Organisation lässt sich dazu instrumentalisieren, Unheil anzurichten. Ganz egal wie friedlich die eigentlichen Ziele sein mögen. Man löst das Problem aber nicht, indem man sämtliche Weltanschauungen und Gemeinschaften abzuschaffen versucht und jeden ideologisch gleichschaltet, sondern indem man dafür sorgt, dass die Menschen mit ihren Ansichten in aller Vielfalt und Individualität nebeneinander existieren können und sich dabei in Ruhe lassen. Genau da sollte man ansetzen und das hat John Lennon in seinem Rausch ;) nicht so genau bedacht.
    Der Text von dem Lied geht übrigens noch weiter: "Imagine no possessions / I wonder if you can". Das hätte auch von einem mittelalterlichen Bettelorden kommen können, oder aber von den Kommunisten. War dem amerikanischen Zeichner möglicherweise dann doch zu kapitalfeindlich, oder er hat Angst, dass dann seine Zeichnungen (c) geklaut werden. ;)

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    Genau genommen hast du natürlich recht. Die Hörspiele wurden also auf der Internetseite der BPB kritisiert, aber nicht von ihr selbst, sondern von Dr. phil. Gerd Strohmeier, Privatdozent an der Universität Passau, Lehrstuhl für Politikwissenschaft II. Dass die BPB aber gerade diesen Artikel veröffentlicht, zeigt zumindest, dass die Verantwortlichen der Meinung sind, dass die Kritik nicht völlig aus der Luft gegriffen ist.

    Die aufgezählten Themen sind ja auch untersuchenswert. Die Grünen haben sie sich vielleicht zu Hauptthemen erhoben, aber ökologische Probleme gehen die gesamte Gesellschaft etwas an, das bestreitet vermutlich keine Partei.
    Die Frage ist nur, ob die Inhalte differenziert betrachtet und ob auch Gegenmeinungen und Themen aus dem vollen politischen Spektrum untersucht werden. Das ist nämlich bei den genannten Hörspielen kaum der Fall, deshalb wurden sie auch von der Bundeszentrale für politische Bildung kritisiert. An einer Schule wäre das noch etwas fataler, weil dort ja direkt im staatlichen Auftrag gelehrt wird.

    Glaubst Du noch oder denkst Du schon? Der neue Atheismus - (Bayern 2. 22.07.2013)

    "Egal, ob es um den Sinn von Kirchensteuern, die Doppelmoral der katholischen Kirche oder islamischen Fundamentalismus geht - schnell gehen die Diskussionen los. Man muss sich erklären und klarstellen, dass wer an etwas Transzendentes glaubt, noch lange kein Kreationist sein muss. Religion gleich irrational gleich unwissenschaftlich, die Religiösen sind Feinde der Vernunft: solche Formeln sind zum kulturellen Mainstream geworden. Theo.Logik nimmt das zum Anlass, den "neuen Atheismus" genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer sind seine Wegbereiter? Wie unterscheidet sich dieser "neue" vom klassischen Atheismus?"

    Sendungsbeschreibung
    Sendung zum Anhören (MP3)

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    Teil 2/5
    Teil 3/5
    Teil 4/5
    Teil 5/5

    Transhumanismus:

    "Richtung der Philosophie, deren Anhänger das dem Menschen Mögliche erweitern wollen, indem neue Technologien eingesetzt werden" (Duden)

    "Transhumanismus (zusammengesetzt aus lat. trans ‚jenseits, über, hinaus‘ und humanus ‚menschlich‘) ist eine philosophische Denkrichtung, die die Grenzen menschlicher Möglichkeiten durch den Einsatz technologischer Verfahren erweitern will. Die Interessen und Werte der Menschheit werden als "Verpflichtung zum Fortschritt" angesehen. [...]
    Dem Transhumanismus wird vorgeworfen, dass er auf technologische Entwicklungen setzen würde, ohne die damit einhergehenden ethischen Aspekte hinreichend zu berücksichtigen.
    Der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama meint, dass Transhumanismus die progressiven Ideale der liberalen Demokratie auf kritische Weise unterminieren könne. Dies geschehe durch eine fundamentale Veränderung der menschlichen Natur und der menschlichen Gleichheit." (Wikipedia)


    Eugenik:

    "[griechisch, Lehre von der »guten« Erbveranlagung] die, Erbgesundheitslehre, Erbhygiene, von dem britischen Naturforscher F. Galton 1883 geprägte Bezeichnung für die Lehre von der Verbesserung des Erbguts. Ziel eugenischer Maßnahmen ist es, unter Anwendung genetischer Erkenntnisse den Fortbestand günstiger Erbanlagen in einer menschlichen Population zu sichern und zu fördern (positive Eugenik) sowie die Ausbreitung nachteiliger Gene einzuschränken (negative oder präventive Eugenik). - In der Zeit des Nationalsozialismus wurden mit der Eugenik der Massenmord und Zwangssterilisierungen an geistig und körperlich behinderten Menschen, aber auch an als »minderwertig« bezeichneten Menschen und »Gemeinschaftsfremden« (z. B. Nichtsesshafte, Asoziale) sowie unerwünschten ethnischen Gruppen (z. B. Juden, Polen, Russen, Sinti und Roma) begründet (Euthanasie)." (Brockhaus 2010)


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    Transhumanismus - Juliens Zukunftsvision (Arte)

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    Welt ohne Menschen? Transhumanismus: Chance oder Albtraum? (Arte)

    Zum Wort Zigeuner hier ein paar Ausschnitte aus einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

    "Romani Rose, der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, besteht darauf, daß das Denkmal unter Verwendung eines Zitats aus einer Rede des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog den „Sinti und Roma“ gewidmet sein soll, während Natascha Winter, die Vorsitzende der Sinti Allianz, die Bezeichnung „Zigeuner“ verlangt.
    [...]
    Diese Bezeichnung [Sinti und Roma; d.V.] hat sich zwar im deutschen Sprachgebrauch weithin durchgesetzt. Aber sie ist in vielfacher Hinsicht unsinnig und vor allem, was das Denkmal angeht, anachronistisch. In ihrer fünfhundertjährigen Geschichte und auch in der NS-Zeit, auf die es hier ankommt, wurden die Zigeuner niemals und von niemandem „Sinti und Roma“ genannt. Die traditionelle Bezeichnung entstand im vierzehnten Jahrhundert in Griechenland (atsinganoi: Unberührbare) und wurde von dort in andere Sprachen übernommen (deutsch „Zigeuner“, französisch „tsiganes“, italienisch „zingari“ und so weiter). Anderswo wurden die Zigeuner für Ägypter gehalten (daher englisch „gypsies“, spanisch „gitanos“). Die neue Bezeichnung wurde erst von dem 1982 gegründeten Zentralrat Deutscher Sinti und Roma geprägt. Die Begründung, das Wort Zigeuner sei abwertend, kann nicht überzeugen.
    [...]
    Überdies ist die Bezeichnung „Sinti und Roma“ diskriminierend, weil sie viele Zigeunergruppen ausschließt. Die Sinti sind zwar die größte Gruppe im deutschen Sprachraum, aber nicht die einzige; es gab und gibt hier auch andere Gruppen (die Lalleri, Litautikker und so weiter), und sie gehören ebenso zu den Verfolgten. Der Zusatz „Roma“ macht die Sache nicht besser.
    [...]
    Ferner ist zu berücksichtigen, daß die Bezeichnung „Sinti und Roma“ von vielen, wenn nicht den meisten Zigeunern abgelehnt wird. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg ist zwar die bekannteste und erfolgreichste Vertretung der Zigeuner in Deutschland, aber keineswegs die einzige.
    [...]
    Jedenfalls ist der Zentralrat nicht legitimiert, für alle Zigeuner in Deutschland zu sprechen. Die Sinti Allianz fordert seit langem immer wieder die alte Bezeichnung; sie empfindet sie nicht als abwertend, sondern besteht auf dem herkömmlichen Namen nicht zuletzt deswegen, weil die Zigeuner unter ihm verfolgt wurden. Wer sich übrigens auf Friedhöfen umsieht, findet dort häufig Grabsteine, auf denen die Zigeuner sich auch jetzt noch selbst als Zigeuner bezeichnen.
    Schließlich wird die Bezeichnung „Sinti und Roma“ nur in Deutschland verwendet. In allen anderen Sprachen werden die Zigeuner nach wie vor mit ihrem herkömmlichen Namen bezeichnet."

    Quelle: Jäckel, Eberhard: Denkmal-Streit. Sinti, Roma oder Zigeuner? In: FAZ (2005).

    Auch die Donald-Duck-Comics von Carl Barks sind vor einiger Zeit der politisch korrekten Zensur zum Opfer gefallen:

    Schnittberichte: Donald Duck #10 - Ein Zombie geht durch die Stadt
    Schnittberichte: Donald Duck #14 - Eine dunkle Story aus dem dunklen Erdteil

    Wie es für Comics charakteristisch ist, wurden in der Urfassung die Figuren klischeehaft und überzeichnet dargestellt. Als es sich dabei um schwarze Eingeborene handelte, wurde zensiert. Aber wenn andere Volksgruppen ähnlich überzogen dargestellt werden, ist das (zu Recht) nicht der Rede wert.

    [Blockierte Grafik: http://unimut.fsk.uni-heidelberg.de/unimut/images/1963-asterix-goten-gross.jpg]
    Asterix und die Goten

    [Blockierte Grafik: http://www.comic-salon.de/2008/fotos/Aus_150_BildChinasImComic_MorrisDieVerlobtevonLuckyLukeS34.jpg]
    Chinesen in Lucky Luke, Bd.48,
    "Die Verlobte von Lucky Luke"

    Das ist der gleiche Vorwurf wie bei Zigeunerschnitzeln und Mohrenköpfen/Negerküssen, deren Namen ja seit Langem, im Gegensatz zu denen der Speisen Hamburger, Amerikaner und Jägerschnitzel, der Diskriminierung verdächtigt werden. Die Frage ist hier wieder nur, ob das Wort "Zigeuner" eine Diskriminierung darstellt. Da es etymologisch wahrscheinlich von keinem negativ besetzten Wort abstammt, von Roma als Eigenbezeichnung und ansonsten als wertneutraler Überbegriff für bestimmte Personengruppen (das Fahrende Volk) und Volksgruppen verwendet wird, würde ich nicht von einer diskriminierenden Bedeutung ausgehen. Des Weiteren ist zu überlegen, inwiefern dieses "Forum für Sinti und Roma" überhaupt in der Lage ist, repräsentativ für alle Sinti und Roma zu sprechen. Selbst offizielle sogenannte Interessenvertretungen und Zentralräte maßen sich häufig Positionen an, die von der Mehrheit der angeblich von ihnen vertretenen Menschen gar nicht geteilt werden. Beispielsweise um den Opferstatus zu erhalten und dementsprechend von Fördermaßnahmen zu profitieren.

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    Wenn höhere Intelligenz/Wissen einen Vorteil in der Gesellschaft bringt, dann wird seit Jahrhunderten Aufwand betrieben, um das Wissen (Schul- und Universitätssystem) bzw. Vererbung von Intelligenz (Ehen und damit Kinder bevorzugt unter ähnlich intelligenten Menschen) zu verbessern.

    Ein überdurchschnittlich hoher IQ (der im Allgemeinen mit Wissen und Intelligenz verbunden wird) bringt nicht automatisch gesellschaftliche Vorteile.
    Hoher IQ ist nicht gleich hohe Leistung
    Vermutlich spielen auch andere Kompetenzen beim Erfolg eine große Rolle, die nicht unbedingt mit Intelligenz gekoppelt sind. Vorstellen könnte ich mir:

    • Kommunikationsfähigkeit
    • Stetigkeit
    • Selbstbeherrschung
    • die Fähigkeit, Belohnungen aufzuschieben

    Wird wirklich nur dann gefördert, wenn es gesellschaftliche Vorteile bringt?

    Dass mit dem schrittweisen Verständnis der DNA auch von diesem Wissen Gebrauch gemacht wird, ist kein Wunder (und per se sehe ich daran auch kein Problem).

    Ein Wunder ist es nicht, dass die DNS auch auf diese Eigenschaften untersucht wird. Aber problematisch könnte es werden, wenn es um die Umsetzung dieses Wissens geht.

    Dass bei dieser Form von Intelligenz die meisten Menschen in der Gesellschaft Kleinkindern unterlegen sind: hier deutet viel darauf hin, dass diese Verdummung (dies kann man offen sagen, wenn die meisten Erwachsenen Kleinkindern unterlegen sind) auf unser Schulsystem, welches kreativitätsunterdrückend wirkt, zurückzuführen ist.

    Ich glaube, das ist bis zu einem gewissen Grad eine natürliche Entwicklung. Teile der Gehirnfunktionen, die bis zu einem bestimmten Alter nicht konsequent benutzt werden, sterben ab. Das, was übrig bleibt, spezialisiert sich. So endet die frühkindliche hohe Vernetzung des Gehirns und die verbleibenden Bahnen werden sozusagen immer dicker und leistungsfähiger.

    selbst wenn wir hohen IQ als sinnvoll betrachten (wobei hier viel darauf hindeutet, dass für IQ vielmehr gilt, dass ab einem bestimmten IQ eine Erhöhung keine weitere Vorteile bringt): könnten existierende Gesellschaften dies überhaupt nutzen?

    Möglicherweise in Zukunft. Vielleicht, wenn die Gesellschaft insgesamt ein höheres Niveau erreicht hat. Dann gibt es auch weniger gravierende Verständnisprobleme.

    Die meisten Menschen wären gerne intelligenter. Was aber könnte passieren, wenn man sich die Intelligenz der Kinder aussuchen kann? Vielleicht kann man sich irgendwann die Eigenschaften seiner zukünftigen Kinder, von der Intelligenz bis zur Nasenlänge, in einem Internetformular zusammenklicken. Auch die sportliche Leistungsfähigkeit ist von den Genen abhängig. So ist es vorstellbar, dass man Wissenschaftler züchtet, unschlagbare Marathonläufer oder Sprinter. Irgendwann hätten wir vielleicht eine Welt voller spezialisierter Mutanten, die hoffentlich genau das machen, wofür sie gezüchtet wurden. Was passiert dann mit den natürlichen Menschen? Werden sie ausgegrenzt, weil sie vergleichsweise unfähig sind? Werden dann auch unintelligente Menschen gezüchtet, um einfache Arbeiten zu erledigen? Eine Sklavenrasse? Eine vergleichbare Welt beschreibt jedenfalls Aldous Huxley in Brave New World. In der Zeit des Nationalsozialismus gab es ähnliche Bemühungen (Lebensborn), nur ging es da um das Züchten von Menschen mit Merkmalen, die der Vorstellung von einer arischen Rasse entsprachen.

    Veränderung ist nicht immer Fortschritt. Wo der Fortschritt tatsächlich stattfindet, hat er immer auch seine Schattenseiten. Und diese sollte man nicht ausblenden.

    Politische Indoktrination von Kindern in Deutschland gehört möglicherweise nicht überall der Vergangenheit an.

    "Die Hörspiele von Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg haben häufig explizite politische Inhalte zum Gegenstand. Da in den Geschichten sehr oft ein politischer Bezug hergestellt wird, auch wenn dieser nicht zwingend notwendig erscheint,[36] bestimmte politische Inhalte (Umweltprobleme) immer wieder thematisiert werden und die von den Hörspielheldinnen und Helden sowie deren Freunden vertretenen politischen Positionen relativ eindeutig einem politischen Spektrum zugeordnet werden können, ist anzunehmen, dass die von den Blümchen- bzw. Blocksberg-Hörspielen bewirkten politischen Sozialisationsprozesse zum Teil durchaus beabsichtigt sind. Somit ist davon auszugehen, dass sie - neben latenten politischen Sozialisationsprozessen - auch manifeste politische Sozialisationsprozesse bewirken." BPB

    Elefant terrible und linke Hexe - Christian Schiffer über die politische Ausrichtung von Kinderhörspielen
    Politik bei Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg
    Wie Bibi Blocksberg Kinder politisch verhext

    Was darf man noch zu sich nehmen?

    • Brot
    • gekochte Nahrung
    • gebratene Nahrung
    • Rohkost
    • Vollkornprodukte
    • Weißmehlprodukte
    • Fleisch
    • Kartoffeln
    • Hülsenfrüchte
    • Milch
    • Obst
    • Fisch

    Die Liste ließe sich noch fortsetzen. Das alles darf man nicht mehr oder nur noch in kleinsten Mengen essen, wenn man alle Ratschläge und scheinbar wissenschaftlichen Artikel aus dem Internet ernst nimmt.

    Diese Bäume sind z.B. Douglasien. Man hat sie wegen den genannten Eigenschaften importiert. Mittlerweile will man sie in manchen Gebieten (Biosphärenreservaten) wieder loswerden, um den natürlichen Zustand und damit das ursprüngliche Gleichgewicht wieder herzustellen. Sie sind anfällig für Holzkäfer.
    Ansonsten ist allerdings zu sagen, dass der Wald außerhalb von Naturschutzgebieten und Biosphärenreservaten eben eine wirtschaftlich genutzte Fläche ist, ähnlich wie der Acker eines Bauern. Dementsprechend werden nutzbare Bäume angepflanzt. Allerdings geschieht das heute vorsichtiger als früher, wo man noch Monokulturen anpflanzte und damit massiv und mit gravierenden Konsequenzen für Flora und Fauna in das Gleichgewicht eingriff. Der Schwarzwald ist ein Beispiel dafür. Ursprünglich war er ein Mischwald, aber durch die Forstwirtschaft und das Anpflanzen von Nadelhölzern für Glashütten, Köhlerei und den Export (vor allem in die Niederlande) wurde er zum reinen Nadelwald. Wenn man so einen Wald sich selbst überlässt, kann er schnell durch Krankheiten und Schädlinge kaputtgehen, wie es im Nationalpark Bayerischer Wald schon mal geschehen ist.


    Mit politischer Korrektheit hat das meiner Meinung nach nichts zu tun.

    Weil Nubok das weiter oben zu einem anderen Thema auch schon gesagt hat, erkläre ich mal, was ich unter politischer Korrektheit verstehe: Die Existenz einer Diskriminierung wird behauptet und es werden Maßnahmen ergriffen, um diese Diskriminierung zu beseitigen. Diese müssen nicht auf die sprachliche Ebene beschränkt sein. In manchen Fällen kann wirklich eine Diskriminierung vorliegen und da sind bestimmte Maßnahmen vielleicht sinnvoll. Aber derzeit grassiert eine Art Seuche, die es zur politischen Ideologie gemacht hat, überall Diskriminierungen hineinzuinterpretieren, wo es lediglich um Unterscheidungen geht. Die Menschen sind nun mal unterschiedlich und es gibt Fälle, in denen das zur Geltung kommt.

    Ein Beispiel: Hans und Peter sind Langstreckenläufer. Sie haben gleichviel Zeit in ihr Training investiert. Jetzt starten sie ihren Lauf unter den gleichen Bedingungen. Peter gewinnt das Rennen, weil er aus Kenia stammt und genetisch für langes Laufen prädestiniert ist. Lange Beine, bessere Sauerstoffaufnahmefähigkeit, ein geringeres Körpergewicht bei gleicher Körpergröße und bestimmte Muskelfasern, die auf Ausdauerbelastung ausgelegt sind, sind sein Vorteil. Wurde Hans diskriminiert?

    Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man das Ergebnis bewerten kann:

    1. Hans wurde diskriminiert: Die Voraussetzungen sollen ausgeglichen werden. Peter bekommt Strafsekunden, weil er biologisch im Vorteil war. Oder Hans werden wegen seiner Benachteiligung Sekunden abgezogen, damit er besser dasteht. Das nennt man auch positive Diskriminierung (engl. Affirmative Action). Wenn man jedoch konsequent alle Unterschiede der Sportler durch Strafsekunden ausgleichen würde (inklusive Tagesverfassung, Ernährung etc.), wären die Zeiten letzten Endes exakt gleich und es gibt keinen Sieger. Das entspricht im übertragenen Sinne der Gleichstellung (gleiche Stellung, gleiches Endergebnis wird gefordert, ungeachtet der Tatsache, dass es sich um unterschiedliche Personen oder Personengruppen handelt, wie bei der Frauenquote). Es handelt sich um Gleichmacherei, die sich gegen den Individualismus richtet. Das heißt in der Konsequenz auch: Wer eine spezielle Begabung hat, darf keinen Vorteil daraus ziehen. Wer schlechte Leistung bringt, wird dafür belohnt.
    2. Niemand wurde diskriminiert: Die Zeit und das Ergebnis bleiben unverändert, weil jeder unter den gleichen gerechten Rahmenbedingungen gestartet ist. Jeder hat die gleichen Chancen. Individuelle Unterschiede müssen akzeptiert werden und dürfen keine Rolle spielen. Die reine Leistung wird bewertet, egal welche persönlichen Voraussetzungen jemand mitbringt. Das entspricht der Gleichberechtigung, da jeder die gleichen Rechte und Rahmenbedingungen hat. Keiner wird wegen Alter, Rasse und Geschlecht künstlich im Ergebnis bevorzugt oder benachteiligt. Das ist das Gegenteil von Gleichstellung.

    Politisch korrekte Maßnahmen fallen nach meinem Verständnis unter Punkt 1.
    Eine echte Diskriminierung liegt dann vor, wenn die beiden Läufer zeitgleich ankommen, aber Peter wegen seiner Hautfarbe nicht auf das Siegerpodest darf.

    Mal ganz davon abgesehen glaube ich aber, dass das nicht unbedingt ausschliesslich ein Problem moderner Zeiten ist, da in vergangenen Zeiten mit Sicherheit auch nicht alles erlaubt war, was wir heute einfach sagen koennen.

    Stimmt allerdings. Wenn die führenden Politiker totalitäre Tendenzen haben, wollen sie oft den Menschen vorschreiben, was sie sagen dürfen. Das gab es auch vor Jahrhunderten schon, aber durch die Verbreitung der digitalen Medien haben sich die Ausmaße geändert.