Der Papst tut was er kann... sicher, es gab negative P?pste nicht zu knapp, aber man sollte beim Vatikan nie pauschalisieren. Da gibts innerhalb m.E. hei?e Machtk?mpfe zwischen der guten und der b?sen Seite. Aber man muss immer differenzieren. Und vor allem nicht alles glauben was in der Presse steht. Zum Beispiel in der Rheinpfalz vom 29.5.2006 im Artikel ,,Benedikts schwerster Gang" steht so einiges drin:
,,Der Papst kann bei seinem auschwitz-Besuch nicht alle Erwartungen erf?llen''
Dabei hat der Papst an jedem einzelnen Gedenkstein angehalten und gebetet. Das ist ,nicht alle Anforderungen erf?llt'??
Er hat sogar gesagt:,,An diesem Ort des Grauens, einer Anh?ufung von Verbrechen gegen Gott und den Menschen ohne Parallele in der Geschichte, zu sprechen, ist fast unm?glich - ist besonders schwer f?r eine Christen, einen Papst, der aus Deutschland kommt."
Die Rheinpfalz, genauer, Gabriele Lesser, schreibt weiter:
,,Mit Spannung war darauf gewartet worden, ob der Papst au?er einem kurzen Gebet auch seine Ansprache in deutsch halten w?rde. ,,Deutsch in Auschwitz? Das geht nicht. Rechts! Links! Achtung! Nie wieder wollen wir das in Auschwitz h?ren!", hatte schon Tage zuvor Schewach Weiss, der langj?hrige Chef der israelischen Holocaust-Gedenkst?tte Yad Vashem im Fernsehen erkl?rt. Auch im Bus der j?dischen Gemeinde war die Ansprache des deutschen Papstes ein gro?es Thema:" ... Wie kommt Frau Lesser in den Bus der ,j?dischen' Gemeinde? weiter..:
,,Wie w?rde Benedikt sich in Auschwitz verstehen? Als Oberhaupt der katholischen Kirche oder als Deutscher? Er braucht sich nicht zu entschuldigen f?r den Holocaust. Die Toten k?nnen ohnehin nicht mehr vergeben." Da frage ich mich doch, ob der Papst selbst je jemanden umgebracht hat? Denn wer nichts verbrochen hat, dem muss man sowieso nichts vergeben! ,,Er soll den Juden, den damaligen Opfern und den heute Lebenden seinen Respekt erweisen. ",,Benedikt wird in Birkenau nicht alle Erwartungen erf?llen. ,,An diesem Ort versagen die Worte, kann eigentlich nur ersch?ttertes Schweigen stehen"" was wollen diese Pseudojuden eigentlich noch? Benedikt spricht weiter:,,In solchem Schweigen verbeugen wir uns inwendig vor der ungez?hlten Schar derer, die hier gelitten haben und zu tode gebracht worden sind; dieses Schweigen wird dann doch zur lauten Bitte um Vergebung und Vers?hnung, zu einem Ruf an den lebendigen Gott, dass er solches nie wieder geschehen lasse." Und jetzt kommen die Presseheinis:
,,Doch dann meint der Papst als Deutscher sprechen zu m?ssen. Er empfindet es als seine Pflicht gegen?ber Gott und den Opfern, ,als Sohn des deutschen Volkes' an diesen Ort zu kommen und um die ,Gnade der Vers?hnung zu erbitten' - von Gott zuerst, von den Menschen die hier gelitten haben, und schlie?lich die Gnade der Vers?hnung f?r alle, die auch heute noch unter der von Hass gesch?rten Gewalt leiden." wer wills ihm verdenken? Eigentlich doch eine gute ansprache, oder?! :
Alicja Kobus von der j?dischen Gemeinde in Posen sch?ttelt den Kopf: ,Schade, dass er nur ?ber die deutschen Verbrechen geredet hat. Vergebung kann es nicht geben. Die toten sind tot. Ein paar Worte ?ber die, die ?berlebt haben oder ?ber das Leben an sich h?tten uns mehr gefreut.
Aber er ist eben ein deutscher Papst."
So endet der Artikel. Da ist mir das Christentum mit der Vergebung und dem Leben nach dem Tode doch wesentlich lieber. Der Papst entschuldigt sich sogar noch f?r Dinge, die er nicht getan hat, wie der Gro?teil des deutsch?n Volkes es hier auch gemacht h?tte (sinnloser weise) und wie man es von Deutschen in Auschwitz auch erwartet. Und als Dank der Pseudojuden kommt: Vergebung kann es nicht geben.
Wenigstens hat die Zeitung mal das Zitat von Papst Benedikt XVI. gedruckt: ,,Es geht um euer Leben und um eure Freiheit. Lasst euch nicht von den Illusionen dieser Welt unterjochen!"
Kommt mir nicht wie ein ,b?ser' Papst vor. Und selbst als Marionette w?rde er anders handeln.