Beiträge von Illuminatus

    Das ist natürlich auch ein interessanter Punkt. Ich habe es deshalb nicht zitiert, weil die Beispiele schon ausgereicht haben, um zu zeigen, dass die Situation eben noch nicht so ganz klar ist.

    Wir wissen bereit das unbekannte scharfschützen in allen krisenregionen eingesetzt werden.

    Klar, das KSK zum Beispiel:

    "Keiner sieht sie kommen. Keiner weiß, daß sie da sind. Und wenn ihre Mission beendet ist, gibt es keinen Beweis dafür, daß sie jemals da waren."
    (Die Bundeswehr 8/97, S.66)

    Aha..Deshalb haben wir ja auch nur Fachleute in der Politik.

    Ja, Fachleute für Politik. Von Spezialthemen haben sie oftmals keine Ahnung, deshalb müssen sie sich von Experten beraten lassen.

    Das Problem ist doch das Logendenken der Politik und nicht die vermeindlich blöde Masse ! ;)

    Die Masse ist nicht blöd, aber sie ist Stimmungen und den aktuellen Trends der Medien unterworfen. Gerade auch deshalb, weil nicht jeder ein Experte für alle Themen sein kann, die in der Politik behandelt werden müssen.


    Es muss auch überlegt werden wie überhaupt die die diereckte volks demokratie aussehen muss.
    Früher hat mann die entscheidungsfindung gestandenen, erfahrenen männern überlassen. die durch ihr wirken und arbeit beweisen könnten das sie dem wohl der allgemeinheit dienen.
    Die Leute aus dem Dorf und umgebung wissen alles über jedem und wen sie wählen dann wissen sie wem.
    Und da der wählorgan aus den erfahrenen männern besteht ( und man kann ihnen nichts vorspielen) kann man sicher sein das der gewählt representant des dorfes oder provienz fähig ist die staats tragende entscheidungen zu treffen.

    Und genau das ist keine direkte Demokratie, sondern repräsentative Demokratie. Weil nämlich die Entscheidungen nicht direkt vom Volk kommen, sondern von einem gewählten Repräsentanten. Bei den Germanen gab es das Thingwesen.

    die fachleute können auch angestellt werden und nach getaner arbeit wieder entlassen.

    Das passiert ja bereits. Wenn es politische Entscheidungen zu treffen gilt, werden Experten zu Konferenzen einberufen.

    Tut mir leid, ich wusste nicht, dass GMX zu KGB (K-orruptions-G-ruppe-B-undesweit) gehört.

    Wo du deine Nachrichten empfängst, spielt ja keine Rolle. Die Frage ist nur, wer auf der Absenderseite sitzt. Aber das ist ja deine Privatsache.

    Nochmals als Wiederholung: mich kann niemand manipulieren.

    Klar, wenn du aus ideologischer Überzeugung agierst, bist du natürlich kaum Argumenten zugänglich. Aber so lange du noch ein menschliches Wesen bist, ist dein Gehirn für Manipulationen jeglicher Art offen. Das Gehirn ist eine Lernmaschine. Es lässt sich nicht einfach abstellen (außer vielleicht mit zu viel Vodka).

    Am Montag habt Ihr den nächsten Beweis.

    Was ist denn noch mal für Montag gemeldet?

    Das ist der einzige Grund warum ich die nackte Wahrheit schreibe.

    Die wenigsten schreiben im Internet, dass sie Lügen oder Irrtümer verbreiten. Sie tun es einfach, manchmal auch ohne es selbst zu wissen.

    Alle Politiker können mich .....

    Bist du Anarchist? Politiker sind ganz normale Menschen, die die Aufgabe haben, Schaden vom Volk abzuwenden und für Wohlstand zu sorgen. Manche erfüllen diese Aufgabe besser, andere schlechter.

    Vlad: Dein Link stammt wohl aus einer E-Mail oder sowas. Da ist jedenfalls noch der GMX-Dereferrer drin. Ich hoffe, du kriegst deine Instruktionen nicht direkt vom KGB. ;)

    Mit der Schuldzuweisung bist du ja recht schnell. Die Welt rätselt noch.

    Ein Demonstrant hat behauptet, dass Janukowitsch-Gegner (du nennst sie Neonazis) die Scharfschützen waren. Der Kreml behauptet, die Opposition wollte dadurch den Konflikt weiter provozieren.
    Hennadi Moskal (ehemaliger Vizechef des SBU) sagt, dass Heckenschützen des Innenministeriums und des SBU für die Schüsse verantwortlich waren, die den Konflikt eskalieren lassen sollten, um eine Polizeioperation zu rechtfertigen.

    http://www.welt.de/politik/auslan…dem-Maidan.html

    Vielleicht waren es auch überhaupt keine Scharfschützen, sondern nur Idioten, die nicht zielen konnten und ein paar Glückstreffer landeten.

    Bkid: Es ist kein Wunder, dass Vadim Kolesnitschenko, ein Abgeordneter der "Partei der Regionen", der auch Viktor Janukowitsch angehört, die anderen Parteien beschuldigt.

    Bitte benutze die Bearbeiten-Funktion und vermeide Doppelposts.

    Hallo und willkommen! Macht gar nichts, dass du deinen Namen nicht nennst. Die meisten sind hier nur mit Synonym unterwegs. Viel Glück in London! Was hast du denn vor zu machen? Theater oder sowas wie Fernsehserien?

    Das Thema Volksentscheide war kürzlich bei der Entscheidung der Schweizer für eine Zuwanderungsbeschränkung aktuell. Auch auf der Krim wird von Russland eine Voksabstimmung über die russische Annexion vorbereitet.

    Volksentscheide erscheinen als Mittel, den wahren Willen des Volkes politisch durchzusetzen. Warum basiert unsere Demokratie dann nicht auf ihnen? Weil die Mächtigen das Volk unterdrücken wollen? Ist die Sache so einfach?

    Die Gründer der Bundesrepublik Deutschland hatten die Möglichkeit, eine direkte Demokratie als Herrschaftsform zu etablieren. Sie haben sich aufgrund schlechter Erfahrungen (Beispiel Weimarer Republik) bewusst dagegen entschieden. In einer direkten Demokratie werden die Entscheidungen über Volksentscheide getroffen. Das sieht auf den ersten Blick so aus, als wäre das die demokratischste aller Möglichkeiten. Es hat jedoch schwerwiegende Nachteile.

    Volksentscheide brauchen viel Zeit. Ein Staat, der darauf basiert, ist schwerfällig und braucht zu lange, um Entscheidungen zu treffen. Häufig muss so schnell gehandelt werden, dass das einfach nicht mehr möglich ist. Je größer das Land, je mehr Einwohner es hat, desto teurer und schwieriger wird es.

    Ein weiteres Argument gegen Volksentscheide ist, dass es dadurch antidemokratischen Gruppen oder Diktatoren ermöglicht wird, an die Macht zu kommen. Die direkte Demokratie ist also nicht wehrhaft. Dazu ein Zitat:

    "Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahm zu legen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freikarten und Diäten zu geben, so ist das ihre eigene Sache. Wir zerbrechen uns darüber nicht den Kopf. Uns ist jedes gesetzliche Mittel recht, den Zustand von heute zu revolutionieren."
    ("Völkischer Beobachter" vom 30. April 1928, Joseph Goebbels)

    Ein Volksentscheid ist direkt von der aktuellen Stimmung in der Bevölkerung abhängig. Das ist eine große Gefahr, weil die Entscheidungen dadurch von aktuellen Medienberichten beeinflusst werden. Wenn jedoch gewählte Vertreter die Entscheidungen treffen, kann sichergestellt werden, dass dies unter sorgfältiger Abwägung und Beteiligung von Fachleuten und Experten geschieht.

    Direkte Demokratie und Volksentscheide können in manchen Fällen sinnvoll sein. Die Schwerfälligkeit der direkten Demokratie ließe sich möglicherweise durch EDV-Lösungen reduzieren. Häufig geht es in der Politik aber um Entscheidungen, die viel Fachwissen erfordern, das der Mehrheit der Wähler abgeht. In diesen Fällen erscheint es wenig ratsam, Menschen bedeutende Entscheidungen treffen zu lassen, deren Auswirkungen sie noch gar nicht überblicken.

    "Es zeigt sich sehr deutlich, dass eineiige Zwillinge in ihren Persönlichkeitsmerkmalen und in ihrem Verhalten deutlich ähnlicher sind, als zweieiige Zwillinge, sodass wir sicher sein können, dass genetische Einflüsse für die Persönlichkeitsentwicklung wichtig sind. Interessanterweise scheint es über die Lebensentwicklung hinweg zu sein. Also wenn wir älter werden, dass Gene an Einfluss eher gewinnen, als dass sie unwichtiger werden."

    "Gene haben einen größeren Einfluss auf die Entwicklung der Persönlichkeit, als die Umwelt."

    http://www.ardmediathek.de/das-erste/w-wi…mentId=20079608

    Heute vor genau 150 Jahren (10. März 1864) bestieg SM. Ludwig II. den Bayerischen Thron. In Bayern gibt es zu diesem Anlass Feiern und Gottesdienste.

    Über den vorzeitigen Tod und angeblichen Selbstmord des Königs kursieren Verschwörungstheorien. Vor allem der Geheimbund der Guglmänner verbreitet die Ansicht, dass Ludwig II. ermordet worden ist.

    Peter Scholl-Latour sollten die meisten, die sich für politische Hintergründe interessieren, längst kennen. Seine Eltern kamen aus dem Saarland und dem Elsaß (genau genommen ist er von der Abstammung her ein jüdischer Mischling ersten Grades, allerdings erzkatholisch erzogen). Er ist Journalist, Publizist, Experte für Nahost, Islam und Kritiker der Weltpolitik, er ist eine lebende Legende und Koryphäe auf seinem Gebiet. Anlässlich seines gestrigen 90. Geburtstages gab er Alfred Schier in der Sendung "Im Dialog" auf Phoenix ein Interview:

    http://www.phoenix.de/content/phoeni…ussionen/815496

    Empfehlenswert sind auch seine Dokumentationen, Bücher, Reportagen und vielen Fernsehauftritte.

    https://www.youtube.com/user/peterscho…low=grid&view=0
    https://www.youtube.com/results?search…oll-latour&sm=3


    Ich habe übrigens gerade den ersten ehrlichen und mutigen Journalisten gesehen. Er heisst Augstein. Zu bewundern sind seine präzisen und unfrisierten Analysen in der gerade abgelaufenen Sendung Maybrit Illner.

    Augstein ist Geschäftsführer und Chefredakteur der linksliberalen Zeitung "Der Freitag". Er scheint ja auch nicht so ganz unkontrovers zu sein:
    "Broder bezeichnete im September 2012 Jakob Augstein wegen dessen Äußerungen über die Politik der Regierung Israels in verschiedenen Kolumnen auf Spiegel Online u.a. als „lupenreinen Antisemiten“, da er judenfeindliche Ressentiments auf Israel projiziere."
    "Das Simon Wiesenthal Center (SWC) setzte Augstein 2012 auf Platz 9 seiner Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs und zitierte dabei Broders Einschätzungen zu Augstein."
    https://de.wikipedia.org/wiki/Henryk_M.…_Jakob_Augstein

    In einem Artikel seiner Kolumne "Im Zweifel links" zum Thema Krim-Krise vertritt er die Position, dass Russland nicht auf die Krim verzichten kann. Er verteidigt also die Annexion.

    Von der moskautreuen Führung der Krim wird gerade eine Volksabstimmung vorbereitet, in der die Bewohner der Krim entscheiden sollen, ob sie in die Russische Föderation eingegliedert werden wollen.

    Bkid: Bitte Zitate als solche kenntlich machen. Zum Beispiel mit Gänsefüßchen oder BBCode-Quotes.


    Hier noch ein paar Hintergründe, die schon 2009/2010 bekannt waren:

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    Bkid: Bandera gilt in der Westukraine überwiegend als Nationalheld, in der Ostukraine als Verbrecher. Er hat mal mit Sowjet-Partisanen gegen die Deutschen gekämpft und dann wieder gegen die Sowjets für die Unabhängigkeit der Ukraine. Deshalb wurde er 1959 in München vom KGB mit einer Blausäure-Pistole ermordet.
    Seine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Reich fand wohl nicht aus Sympathie zu Hitler statt. Er wollte eine unabhängige Ukraine. Weil seine Bestrebungen den Vorhaben der deutschen Nationalsozialisten entgegenstanden, kam er 1941 ins Konzentrationslager Sachsenhausen.
    Wenn Bandera tatsächlich am Massaker von Lemberg schuld ist, dann hat er zu diesem Zeitpunkt wenig heldenhaft gehandelt. Dann sollte die Swoboda ihre Definition von einem Helden noch mal überdenken. Aber in der neuen Regierung sind die wichtigeren Posten sowieso nicht von der Swoboda besetzt, sondern von der Vaterlandspartei, die entgegen ihrem Namen nicht nationalistisch, sondern gemäßigt und politisch eher in der Mitte anzusiedeln ist.

    Hat Deutschland keine staatlich kontrollierte Medien?

    Deutschland hat den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, das Pay-TV und die werbefinanzierten Medien. Das ist ein gutes Konzept, denn dadurch wird sichergestellt, dass die Medien eben nicht ausschließlich vom Staat oder nur von der Wirtschaft geprägt werden. Der Staat garantiert die Pressefreiheit und die darf nicht ohne weiteres beschnitten werden. Kritikpunkte gibt es natürlich trotzdem. Zum Beispiel, dass die ÖR trotz Gebühren auch Werbung schalten. Dennoch halte ich die deutsche Medienlandschaft für die beste weltweit, gerade auch was die inhaltliche Qualität betrifft. Und in welchem Land, außer vielleicht den Vereinigten Staaten, hat man sonst noch so eine enorme mediale Vielfalt? Es ist nicht alles perfekt, aber es ist im weltweiten Vergleich ziemlich gut.

    Ein freier Journalist mit seinem unabhängigen Artikel kommt gar nicht durch. Wenn er darauf besteht, fliegt er raus.

    Dann hat sein Artikel womöglich nicht zum Konzept seines Arbeitgebers gepasst. Viele Zeitungen haben eine bestimmte politische Linie, die tendenziell immer durchschimmert. Es gibt liberale, konservative, rechte, linke und bürgerliche Zeitungen. Er hat immer die Möglichkeit, selbständig etwas eigenes auf die Beine zu stellen. Das ist natürlich nicht leicht, dafür muss man etwas tun. Aber andere haben es auch geschafft. Und wenn man wirklich keine Zeitung findet, die den Artikel will, dann ist es in Zeiten des Internets wirklich kein Problem mehr, seine Meinung anderswo zu veröffentlichen. Notfalls über einen Weblog. Und wenn den keiner lesen will, dann liegt das nicht am Staat, am Klassenfeind oder Google, sondern an den Inhalten.

    Die Naivität des Deutschen Volkes bringt mich wieder und wieder zum Staunen.

    So viel Zensur wie in Deutschland habe ich nirgendwo erlebt. Trotzdem ist es mein Vaterland.

    Klingt nicht so überzeugend, wenn du im gleichen Beitrag dein eigenes Volk pauschal naiv nennst. In bestimmten Kreisen ist das allerdings angesagt.

    Dazu gibts was neues:

    "Die ukrainische Ärztin, die dem estnischen Außenminister Urmas Paet nach dessen Angaben erzählt haben soll, dass "alle Indizien" darauf hindeuteten, dass Menschen auf dem Majdan in Kiew "auf beiden rivalisierenden Seiten von ein und demselben Scharfschützen erschossen wurden“, hat Paet widersprochen. In einem Interview mit dem britischen "Telegraph" sagte sie, sie habe Paet nicht erzählt, dass Polizisten und Demonstranten auf die gleiche Weise getötet worden sein. "Ich habe nur Demonstranten gesehen. Ich weiß nicht, welche Arten von Wunden die Angehörigen des Militärs hatten", sagte Bogomolets in dem Interview. "Zu diesen Menschen habe ich keinen Zugang."" (FAZ, Oliver Georgi)

    Wenn ich mit der russischen Propaganda gemeint bin

    Ich glaube nicht, dass Deutschlandfunk dich persönlich gemeint hat. Oder arbeitest du für das russische Fernsehen?

    Heute habe ich zum ersten Mal sehr häufig keine Verbindung ins Internet zu dieser Seite, als Erklärung irgendein englisches Zeug, was ich nicht verstehe.

    Ich hatte das gleiche Problem. Muss irgendwas mit der Datenbank zu tun haben. Vielleicht hat jemand mal wieder einen DDoS-Angriff versucht.


    1)Diese Aussage ist auch höchst manipulativ. :)

    Wenn du den verlinkten Artikel liest, siehst du, dass der Vorwurf von DLF durchaus begründet ist.

    Auch gibt es in Russland kein Staatsfernsehen :)

    Zitat

    Der Demokratiereport 2008 der Konrad-Adenauer-Stiftung zeichnet ein düsteres Bild der Pressefreiheit in Russland.[8]

    Es gibt zwar heute in Russland eine große Anzahl an elektronischen Medien und Printmedien, ein großer Teil davon befindet sich allerdings unter staatlicher Kontrolle. Diese Kontrolle kann verschiedener Art sein:

    • Direkte staatliche Kontrolle. Der Staat kontrolliert direkt, wie beispielsweise die Rossijskaja gaseta oder die Nachrichtenagentur ITAR-TASS;
    • Via staatliche Unternehmen. Die Medien sind in der Hand mehrheitlich vom Staat kontrollierter Firmen befindlich, wie beispielsweise die Tageszeitung Iswestija (über Gazprom-Media Teil des mehrheitlich vom Staat kontrollierten Konzerns Gazprom) oder die Nachrichtenagentur RIA Novosti, die zum staatlichen Medienkonzern WGTRK gehört;
    • Via staatstreue Unternehmer. Unternehmer, die mit staatsnahen Firmen auf das engste verbunden sind, kaufen auf dem Medienmarkt eigene Medienimperien ein: Im Jahr 2007 beispielsweise erwarb Alischer Usmanow die Tageszeitung Kommersant, nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen bis dahin "eine der letzten Bastionen der unabhängigen Medien".[9]
    • Verstaatlichung von Druckereien.[8]
    • Repressalien und Einschüchterungsmaßnahmen. Haben in vielen Redaktionen zu Selbstzensur geführt.[8]
    • Zulassung von Journalisten. „Wenn der Präsident oder ein anderer Vertreter des Kremls eine Pressekonferenz gibt, werden nur Journalisten zugelassen, die regierungsfreundlich berichten. Darüber hinaus dürfen nur Fragen gestellt werden, die vorher mit dem Pressestab des Präsidenten abgesprochen wurden.“ (Grigori Pasko in einem Interview.)[10]



    Unabhängige Medien sind auf Moskau und größere Städte beschränkt. Die finanzielle Situation der unabhängigen Medien ist äußerst schlecht. Aufgrund der geringen Kaufkraft der Bevölkerung und der schlechten Anzeigenlage – im Fall der Nowaja Gaseta beispielsweise durch Druck auf Anzeigenkunden – leiden sie unter chronischer Finanzknappheit. Dazu kommen noch (gleichfalls wie im Fall Nowaja Gaseta) durch staatliche Institutionen eingeleitete steuer,- straf- oder zivilrechtliche Verfahren.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Medien_in_Russland


    Was für schwachsinn.
    Illu, was hast du vor,wenn du das postest. wahrheitsgehalt=0. emotionsgehalt=10.
    HILFE :) :) :) :)

    Auch hier empfehle ich, den zugehörigen Artikel zu lesen. Du behauptest, dass das alles nicht stimmt. Da steht Aussage gegen Aussage.

    Zitat

    Josef Zissels von der Euroasiatischen Jüdischen Kongress beobachtet seit 25 Jahren Antisemiten und Neonazis im postsowjetischen Raum. Die Ukraine sei mitnichten ein Problemfall, zumal gemessen an Russland. "In Russland sind allein mehr als 20 neofaschistische Gruppen unterwegs, und die treten weit aggressiver auf."

    "Die Lüge vom Faschismus"

    Josef Zissels, der als Dissident zu Sowjetzeiten sechs Jahre im Gefängnis saß, vermutet, dass sowohl die Maidanbewegung, als auch die neue Regierung in Kiew diskreditiert werden sollen, was im Westen am sichersten mit dem Vorwurf des Antisemitismus funktioniere. Er vermutet hinter der Diffamierung eine Kremlkampagne. "Putin hat drei Wahnvorstellungen: Dass NATO-Raketen an Russlands Grenze auftauchen, dass der Maidan auf den Roten Platz in Moskau übergreift und dass Russland zerfällt wie einst die Sowjetunion. Deswegen bringt er die Lüge über den Faschismus in der Ukraine in die westlichen Medien und Parlamente. Mit viel Geld. Und vielen einflussreichen Helfern im Westen. Die russischen Geheimdienste, die Diplomaten und Vereinigungen der russischen Landsleute - sie alle arbeiten an diesen Lügen, der Diskreditierung und den Provokationen."

    In dem Artikel von der Jungen Welt, den Vlad verlinkt hat, kann man folgendes lesen:

    Zitat

    Als Bestandteil des Informationskrieges will die von der EU und den USA unterstützte neue ukrainische Regierung den Empfang russischer Sender über die Kabelnetze des Landes blockieren lassen. Ausgerechnet ihr Beauftragter für die »Redefreiheit«, Mikola Tomenko, begründete dies damit, daß die Sender systematisch Falschinformationen verbreiteten.

    Wenn die russischen Sender tatsächlich Falschinformationen verbreiten, kann man diesen Schritt verstehen, aber man muss ihn nicht gutheißen. Zumal die Russen ja selber mit Störsendern das Mobilfunknetz auf der Krim lahmgelegt haben. Übrigens ist die Junge Welt nicht so neutral. Sie bezeichnet sich selbst als links und marxistisch. Damit sind die Autoren schon aus Prinzip Amerikagegner.
    Wikipedia: "Die junge Welt (jW) ist eine überregionale deutsche Tageszeitung mit linkem, marxistisch orientiertem Selbstverständnis.[2] Redaktionssitz ist Berlin, Regionalbüros bestehen in München und Bremen. Sie war von 1947 bis 1990 das Zentralorgan der FDJ in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR)."

    Zitat von Deutschlandfunk

    Russland behauptet, der Westen handle unverantwortlich, indem er in der Ukraine Neofaschisten und eine illegitime Regierung unterstütze. Wer das russische Staatsfernsehen schaut, der muss das glauben. Denn da wird auch mit Manipulation gearbeitet.
    http://www.deutschlandfunk.de/ukraine-der-bl…ticle_id=279003

    Zitat von Deutschlandfunk

    Wladimir Putin warnt vor rechten Tendenzen in der Ukraine. Doch dort hält kaum jemand die rechten Gruppen für gefährlich: Zu schwach und zersplittert seien diese. Eher seien die Gerüchte gezielt vom Kreml gestreut.
    http://www.deutschlandfunk.de/ukraine-keine-…ticle_id=279163

    Heute war Putins presse konferenz, das hättest du in original anhören sollen. um nicht ständig auf interpretationen den anderen zuzugreifen. :)

    Hätte mir wenig gesagt, ich verstehe diese Sprache leider nicht. Aber du hast recht, wenn man es sozusagen aus erster Hand hört, kann man sich ein besseres Bild machen, bzw. eine eigene Meinung bilden und muss nicht den Übersetzern glauben.

    Die Medien sind in Deutschland meiner Meinung nach freier, als in vielen anderen Staaten. Dass viele so oft das gleiche publizieren, liegt daran, dass sie häufig die selben Quellen haben. DPA, Reuters & Co. Es hindert dich aber keiner daran, alternative Nachrichten zu veröffentlichen. Nur wenn man weniger politisch korrekte Sachen veröffentlicht, kann es vorkommen, dass man mit Gegenwind rechnen muss. Das ist allerdings zu kritisieren.


    PS: [size=10]Die amerikanische UN-Botschafterin Samantha Power: "Ich denke, dass Moskau zum verlängerten Arm der schnellen Eingreiftruppe des UN-Kommissars für Menschenrechte geworden ist."[/size]

    Nein, das denkt sie eben nicht. Es war eine ironische Bemerkung. So siehts aus:

    Zitat von Welt.de

    Tschurkin betonte mit Blick auf das Vorgehen Russlands auf der Krim, die überwiegend von Russen bewohnt ist: «Alles was geschieht, geschieht in voller Übereinstimmung mit russischem Recht.» Es gehe nur um den Schutz von Minderheiten und den Kampf gegen «terroristische Kräfte». Nur, weil auf den Russen «herumgetrampelt» werde, hätten sich «Volksbrigaden für Selbstverteidigung gebildet».

    US-Botschafterin Samantha Power widersprach: «Wenn man Ihnen so zuhört, könnte man die russische Armee für den verlängerten Arm des UN-Kommissars für Menschenrechte halten.», sagte sie an Tschurkins Adresse. «Aber Sie haben das Völkerrecht und die Souveränität eines unabhängigen Landes verletzt. Und dass ohne jeden Grund, denn es gibt keinerlei Berichte, dass die russische Minderheit irgendwie bedroht oder drangsaliert wurde.»
    http://www.welt.de/newsticker/dpa…Aggression.html

    Zitat von DerWesten.de

    Viele Beobachter in Kiew und Moskau vergleichen die Besetzung der Halbinsel mit früheren Militärinterventionen der Sowjetunion: Erst besetzte eine Infanterieeinheit ohne Abzeichen das Krimparlament, dann versammelten sich unter ihrem Schutz prorussische Abgeordnete und wählten einen neuen Regierungschef. Der rief Putin um Schutz gegen "faschistische Banden" aus der Westukraine auf. Und Putin schickte mit Freuden seine Truppen. "Finnland 1939, Tschechoslowakei 1968, Afghanistan 1979 – immer wurden wir von einer Gruppe Genossen eingeladen", erklärt der Historiker Georgi Mirski. "In diesem Sinn hat sich wenig geändert seit Stalin und Breschnew.
    http://www.derwesten.de/politik/putins…-id9061048.html

    Janukowitsch wurde schon 2004 beschuldigt, die Wahlen gefälscht zu haben. Es gab auch den Verdacht, dass er sein Amt missbraucht hat, um Strafverfahren gegen die Opposition anzuzetteln. Unter seiner Führung gab es im Januar repressive diktatorische Gesetze, die demokratische Freiheiten wie Versammlungs- und Pressefreiheit einschränkten. Nach blutigen Protesten und Druck von EU und USA wurden diese Gesetze zurückgenommen.
    Danach aber hat Janukowitsch das Assoziierungs- und Freihandelsabkommen Ukraine-EU suspendiert. Das führte zu den Euromaidan-Protesten. Er hat eine Annäherung an die EU und Nato blockiert und dafür die Nähe zu Russland gesucht (er ist selber halber Russe). Beispielsweise hat er die Stationierung der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim bis 2042 verlängert.
    Drei ukrainische Parteien haben sich dann zusammengeschlossen, um den Präsidenten Janukowitsch abzusetzen. Nämlich die UDAR (Klitschko), die Allukrainische Vereinigung „Vaterland“ (Tymoschenko) und die nationalistische Allukrainische Vereinigung „Swoboda“ (Tjahnybok). Abgesetzt wurde der Präsident durch den Werchowna Rada (Parlament der Ukraine), nachdem er am 21. Februar von Kiew richtung Charkiw geflohen war. Janukowitsch hält seine Absetzung für illegal.
    Bei der neuen Regierung hat sich die UDAR zurückgehalten, aber Tymoschenkos Partei, die politisch ziemlich mittig anzusiedeln sei, ist neben der Swoboda stark vertreten.

    Für den Westen ist die Übergangsregierung wahrscheinlich einfach vorerst das kleinere Übel, selbst wenn da Nationalisten drin sitzen.

    Was mich die ganze Zeit schon wundert, sind die Milizen ohne Hoheitsabzeichen. Alle Welt glaubt ja, dass es die Russische Armee ist. Wahrscheinlich Einheiten von der russischen Schwarzmeerflotte. Wer sollte es auch sonst sein? Gibt aber schönen Stoff für Verschwörungstheorien.

    Mittlerweile hat die Übergangsregierung ein Kreditabkommen mit der EU ratifiziert, das Janukowitsch vorher abgelehnt hatte. Die Energieversorgung in der EU ist durch die Krim-Krise gefährdet. Russische Kriegsschiffe nehmen Kurs aufs Schwarze Meer. Der amerikanische Flugzeugträger USS George Bush geht im Hafen von Piräus vor Anker. Der DAX aber scheint sich zu erholen.