Beiträge von Illuminatus

    Scheinbar muss heutzutage alles gegendert und infantilisiert werden... Wenn das ein Einzelfall wäre, wäre es kein Thema. Es ist ja nicht tragisch, wenn ein Sender eine bestimmte Zielgruppe erreichen will. Leider hat das ganze ein System. Die Frauenquote soll nicht nur auf prestigeträchtige (!) Arbeitsplätze angewendet werden, sondern auch auf Zielgruppen der Medien. Wenn ein Programm überwiegend Männern in mittlerem Alter gefällt, muss sofort alles umgestellt werden, damit sich die Verhältnisse umkehren. Am liebsten wäre es denen wohl, wenn nur noch Frauen ihr Radio hören würden.

    Jetzt hat man also den Bildungsanteil in diesem sogenannten Wissensradio reduziert, um mehr Frauen unter 30 zu erreichen, oder die Männer zu vergraulen. Die Absurdität spricht für sich.

    DRadio Wissen könnte man jetzt fast schon Popradio Women nennen.

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    Der neue Atheismus, Richard Dawkins & Co. (Prof. John Lennox)

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    »Gott im Fadenkreuz - Warum der Neue Atheismus nicht trifft« (Prof. John Lennox)

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    Interview von Eigentümlich Frei mit Thilo Sarrazin, Akif Pirincci und Götz Kubitschek.

    Ein Rechner mit Internetzugang ist prinzipiell ein Sicherheitsrisiko. Um die Gefahren, denen man beim Surfen ausgesetzt ist, zu reduzieren, empfiehlt es sich, einen abgesicherten Browser zu verwenden. Hier einige Empfehlungen:

    Browser

    • SRWare Iron: "Der Browser der Zukunft - basierend auf dem freien Quelltext "Chromium" - ohne Bedenken beim Datenschutz und der Sicherheit"
    • Tor Browser: "The Tor software protects you by bouncing your communications around a distributed network of relays run by volunteers all around the world: it prevents somebody watching your Internet connection from learning what sites you visit, it prevents the sites you visit from learning your physical location, and it lets you access sites which are blocked."
    • BitBox (Browser in the Box): "Bestmöglich vor den Gefahren im Internet schützen, die gewohnte Funktionalität nur wenig einschränken und dabei keine hohen Kosten verursachen – das waren die Anforderungen an die Entwicklung von BitBox. Das Gesamtprojekt umfasst ein Konzept und einen Prototyp – eine sichere Umgebung für das Internetsurfen."

    Erweiterungen

    Im besten Fall verwendet man auch einen residenten Virenscanner, der den Browser ständig überwacht. Kostenlos gibts das zum Beispiel bei Avast, das auch eine Erweiterung installiert, die die Reputation von Websites anzeigt. Ein VPN (virtuelles privates Netzwerk) wie etwa Perfect Privacy kann die Sicherheit ebenfalls erhöhen. Wer dabei allerdings ausreichende Geschwindigkeit und Anonymität möchte, muss meistens etwas bezahlen.
    Hier gibt es noch einige Hintergrundinformationen zum Thema: BSI, Verbraucher sicher online

    Wer öfter mal bei Deutschlandradio reinhört, hat sicher mitbekommen, dass das Konzept und die Website von "Deutschlandradio Wissen" umgestaltet wurden. Deutschlandradio Wissen ist laut Wikipedia ein Jugendradio, was mir in den letzten Jahren allerdings nicht aufgefallen ist, da die Inhalte im Vergleich zu anderen Radiosendern recht anspruchsvoll gewesen sind.

    Die Website sieht jetzt mehr wie Windows 8 aus, also dieses Kachel-Schema, das wohl für Touch-Screen-Bildschirme praktisch sein soll. Gravierender ist aber die Änderung des Programmschemas. Fast alle Sendungen sind rausgeflogen und durch neue ersetzt worden. Aus den knapp 30 RSS-Feeds wurden folgende 9 Podcasts:

    Eine Stunde Film, Eine Stunde Liebe, Eine Stunde Netz, Eine Stunde Was mit Medien, Einhundert, Hörsaal, Redaktionskonferenz, Update, Zeitmaschine;

    Lediglich der Hörsaal und die Redaktionskonferenz sind übrig geblieben. Das Programm ist insgesamt musiklastiger geworden (überwiegend Pop), d.h. es enthält weniger Wissen. Bildungsprogramm ist teilweise einfach rausgeflogen. Der Grund für diese Änderungen wird in der ersten Folge (20. Februar 2014) der Sendung "Eine Stunde Netz" (Minute 12) genannt:

    "Wir haben auf jeden Fall gemerkt, wir erreichen zu wenig Frauen. [...] Wir haben gemerkt, zu viele Männer, oder vornehmlich Männer, auch mitte 40 fanden wir also mittelgut, wir wollten an die Ende 20-jährigen ran."

    Zitat

    Hans Cousto:"Der Goldene Schnitt ist ein ganz typisches Beispiel. Zur Konstruktion eines Fünfsternes oder eines Zehnsternes braucht man den Goldenen Schnitt, die göttliche Teilung. Und die harmonische Teilung, das ist also immer wieder das gleiche Verhältnis der einzelnen Abschnitte, ist im Grunde genommen ein Blick in die Unendlichkeit. Denn man kann in jedem Fünfstern wieder einen Fünfstern zeichnen, wieder einen Fünfstern, und es bleibt stetig immer das gleiche Teilungsverhältnis."

    Beim "Goldenen Schnitt", lateinisch: "proportio divina", teilt man eine Strecke so in zwei Teile, dass der Minor kleinere Teil, sich zum Major größeren Teil genauso verhält wie der größere Teil wiederum zum Ganzen. Der "Goldene Schnitt" ist universell. So liegt der menschliche Bauchnabel bei exakt 61,8 Prozent der Körpergröße, also dem Major-Bereich. Auch der Mittelfinger ist nach dem "Goldenen Schnitt" unterteilt, und Leonardo Da Vinci verwendete in seinem "Mona Lisa"-Gemälde goldene Schnitte: das Gesicht etwa beginnt rechts genau am "Goldenen Schnitt" des Bildes.

    Zitat

    In diesem Zusammenhang steht auch die "Blume des Lebens". Als Symbol taucht sie an den Säulen des Osireion in Abydos, Tempel Sethios des I. ebenso auf, wie in abendländischen Kirchen.

    Zitat

    Du, Herr, hast alles nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet und Deine Macht ist unvergleichlich.


    Mathematik und Kirchenbau - Goldener Schnitt und Heiliger Geist - Über die "Heilige Geometrie" in sakralen Räumen

    "Die Daten zeigen entgegen den Einlassungen der Autoren, dass es gerade den Menschen, die besonders viel Fleisch essen, am besten von allen geht. [...]
    Denn laut der echten Chinastudie gibt’s zwischen dem Verzehr von Fett und Krebs keinen Zusammenhang – ja es gibt nicht mal einen zwischen Fett und Herzinfarkt.
    Bei der Frage nach den Folgen von Fleischeiweiß bieten die Originaldaten nicht den Hauch eines schädlichen Zusammenhangs, egal um welche Todesursache es auch immer gehen mag."
    http://www.deutschlandradiokultur.de/wissenschaftss…ticle_id=281485

    Wichtig dabei: Korrelation bedeutet nicht Kausalität. Nur weil jemand, der X isst, gleichzeitig auch gesünder ist, heißt das nicht, dass er wegen X gesünder ist. Das heißt: Sollte es stimmen, dass Personen, die viel Fleisch essen, normalerweise gesünder als Vegetarier sind, dann bedeutet das nicht unbedingt, dass ein Vegetarier durch mehr Fleischkonsum gesünder würde. Es kann auch sein, dass Kranke aus anderen Gründen kein Fleisch essen, oder Gesunde eben viel.

    „Der schwarze Kabarettist Marius Jung rechnet in seinem satirisch-provozierenden „Handbuch für Negerfreunde“ mit den „Sprachpolizisten“ ab: „,Neger‘ ist nicht mehr nur ein Wort. Es verkörpert das Böse. Und wer braucht schon noch eine Haltung, wenn er die bösen Wörter aus seinem Sprachgebrauch, aus Kinderbüchern und -liedern und auch aus der Satire und Ironie verbannt. Mit der Vernichtung des Bösen, also des Wortes ,Neger‘, wird jeglicher Rassismus aus dieser Welt getilgt. ... Diese intelligente Form des Umgangs mit gesellschaftlichen Problemen kannte man vor der political correctness nur aus Kinderzimmern. Sie heißt ,Bettdecke übern Kopf.‘ ... Die Tabuisierung unabhängig vom Kontext verlangt aus meiner Sicht zwingend eine satirische Trotzreaktion.“ Nicht das Wort sei böse, „sondern die Haltung dessen, der es in diskriminierender Absicht verwendet.“ Besser kann man es nicht sagen.“
    (Ein „Handbuch für Negerfreunde“, Deutsche Sprachwelt, Nr. 55 (2014), S. 8)

    Die Deutsche Welle ist der offizielle staatliche Auslandsrundfunk Deutschlands. Man konnte sie über Mittel- und Kurzwellenempfänger in vielen Ländern der Welt empfangen. Im Jahre 2011 wurde jedoch die Ausstrahlung über Radio eingestellt. Das Angebot beschränkt sich seitdem auf das Internet und Fernsehsendungen. Das ist bedauerlich, denn es gibt immer noch viele Leute, die sehr gerne Radio hören. Manche haben auch gar keinen Zugang zu moderneren Medien. Und wenn ich mir vorstelle, auf einer Expedition im tiefsten Busch zu sein, wäre es sicher angenehm, dort mit einem Weltempfänger heimische Klänge vernehmen zu können. Das mit den heimischen Klängen scheint aber auch bald ein Ende zu haben. Der Sender stellt jetzt sein zentrales Angebot auf Englisch um! [size=8][1][/size] Der Kundenservice begründet diesen Schritt damit, dass sie konkurrenzfähig bei der Zielgruppe bleiben wollen, die aus globalen Entscheidern und Teilnehmern der politischen Meinungsbildung bestehe. Und diese Personen sprächen nun mal untereinander Englisch. Was noch deutsch bleibt, sind die Deutsch-Kurse und einige Dokumentationen, die von ARD und ZDF übernommen werden.

    Es ist schade um einen der letzten verbliebenen seriösen Informationssender.

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    [size=8][1] „Deutsche“ Welle: „Englisch wird zentrales Angebot“, Deutsche Sprachwelt, Nr. 55 (2014), S. 2[/size]

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    Möglicherweise kein richtiger Erstkontakt, vielleicht ist manches in dem Film auch gestellt, aber so ähnlich könnte es wirklich ablaufen.

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    How Whites Took Over America

    Um das nicht unkommentiert stehen zu lassen: Kritische Auseinandersetzung wäre wünschenswert.

    Bei allgemein anerkannten wissenschaftlichen Theorien sollte man nicht vorschnell irgendwelchen unwissenschaftlichen Abweichlern hinterherrennen, die meinen, irgendetwas entdeckt zu haben, das alles ändern würde. Aber es stellt sich dennoch immer wieder die Frage: Existiert der Treibhauseffekt überhaupt in der Form, wie wir ihn bisher gelehrt bekamen?

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    UnterBlog - Der Treibhauseffekt

    Tipp: Kommentare lesen. Die Thematik ist recht kompliziert und das Video wird möglicherweise auch zu Recht kritisiert.

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    https://www.youtube.com/watch?v=E_2_4KyR-6k#t=9m50s

    Hat die Wissenschaft Gott begraben? - Gastvorlesung von Prof. John C. Lennox (Universität von Oxford) - live aufgezeichnet im Audimax der TU Wien

    Uptalk ist eine Sprechweise, bei der die Stimme am Ende von Sätzen nach oben geht, auch wenn es sich nicht um Fragesätze handelt. In bestimmten Gebieten der Vereinigten Staaten ist dieses Verhalten speziell unter Mädchen Usus geworden. Normalerweise verbindet man mit einer derartigen Intonation eine gewisse Unsicherheit oder Hilfsbedürftigkeit des Sprechers.

    http://en.wikipedia.org/wiki/High_rising_terminal

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    "Die Sache mit der Krim ist eindeutig. Man mag von der Regierung in Kiew halten, was man will, oder „frühere Fehler des Westens“ im Umgang mit Moskau beklagen: Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich ein Staat unter massiver Androhung von militärischer Gewalt zu Lasten eines anderen souveränen Staates durch Berufung auf Blutsbande territorial vergrößert. Das lässt sich durch nichts rechtfertigen."
    http://www.cicero.de/berliner-repub…m-syndrom/57257

    Vlad: Bitte Zitate korrekt kennzeichnen. Ein neuer Absatz genügt nicht, um deutlich zu machen, dass ein Zitat endet. In Deutschland verwendet man Anführungszeichen folgendermaßen: „Zitat“ oder »Zitat«
    Weil es die Zeichen auf normalen Schreibmaschinen nicht gibt, behelfen sich viele auch mit diesem Zeichen: "Zitat"

    Du kannst auch BBCode benutzen, das geht so:

    Code
    [quote]Zitat[/quote]

    oder

    Code
    [quote=Quelle]Zitat[/quote]

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    Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

    Aspartam ist ein Süßstoff, der im Verhältnis zur sehr starken Süßkraft kaum Kalorien hat. Auch der Blutzuckerspiegel und die Insulinwerte werden nicht beeinträchtigt. Es hat einen schlechten Ruf, weil im Verlaufe der Zeit immer wieder Verdächtigungen geäußert wurden, es könne Krebs und viele andere Gebrechen verursachen, oder sogar - entgegen der Versprechungen - dick machen.

    Warum verwenden dann so viele Firmen immer noch Aspartam als Süßungsmittel? Ein halbwegs intelligenter Lebensmittelproduzent kann sich doch ausrechnen, was passiert, wenn irgendwann mal rauskommt, dass er Gift in seine Produkte gemischt hat. Auch wenn er vielleicht durch eine fragliche Ersparnis kurzfristig mehr Gewinn machen sollte, wird er langfristig ruiniert sein, wenn das an die Öffentlichkeit gerät. Keine gute Strategie.

    Der Grund dafür, dass man den Stoff immer noch verwendet, ist: Aspartam gilt offiziell als sicher. Das wurde durch wissenschaftliche Analysen und Studien in den letzten Jahren hinreichend belegt.
    Wer aber den Staat und die Wirtschaft grundsätzlich für böse hält, wird sich durch Wissenschaft nicht irritieren lassen. Auf einschlägigen Verschwörungs-Websites finden sich immer noch diverse Behauptungen, die jedoch bereits untersucht und für haltlos befunden wurden.

    Zitate und Quellen

    "Von Verbrauchern wurden wiederholt Fragen nach potentiellen unerwünschten Wirkungen bzw. Nebenwirkungen zum Beispiel bei Verwendung des Süßstoffs Aspartam gestellt. Dabei wurden die im Stoffwechsel aus Aspartam entstehenden Stoffe Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol mit unerwünschten Wirkungen wie Kopfschmerzen, Allergien, neuroendokrinen Veränderungen, Epilepsie oder Hirntumoren in einen mutmaßlichen Zusammenhang gebracht. Nach eingehender Überprüfung durch den SCF und andere Expertengremien konnten die vermuteten Zusammenhänge nicht bestätigt werden (Opinion of the Scientific Committee on Food: Update on the Safety of Aspartame, expressed on 4 December 2002)."
    http://www.bfr.bund.de/cm/343/bewertung_von_suessstoffen.pdf

    "Das am 3. Mai 2006 von der EFSA angenommene wissenschaftliche Gutachten kommt zu dem Schluss, dass auf der Grundlage der vorgelegten Daten weder ein Grund besteht für eine erneute Überprüfung des früheren wissenschaftlichen Gutachtens zur Sicherheit von Aspartam noch zur Neufestlegung der vom SCF festgelegten ADI."
    http://www.europarl.europa.eu/sides/getA…940&language=DE

    "Diese angeblich ausgelöste cephalische Insulinsekretion wurde nur vermutet und nicht wissenschaftlich belegt. Unterdessen konnte mehrfach von führenden Medizinern und Ernährungsexperten, wie z. B. von Härtel und Steiniger wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass Süßstoffe keinerlei Einfluss auf die Regulationsmechanismen von Insulinausschüttung, Hunger oder Appetit haben. Der Insulin- und der Blutzuckerspiegel, verändern sich nach dem Verzehr von Süßstoffen nicht – weder sofort nach dem Essen noch während des Verdauungsprozesses."
    http://www.suessstoff-verband.de/fileadm…dSaettigung.pdf

    "Mit Bezug auf Blundell/Hill wurde die Hypothese aufgestellt, dass Süßstoffe ebenso wie Zucker eine verstärkte Ausschüttung von Insulin kurz nach ihrer Aufnahme bewirkten (cephalische Insulinreaktion), obwohl diese im Gegensatz zu Zucker und Kohlenhydraten dem Körper keine Glucose zuführen. Kurze Zeit später komme es dann zu einem starken Abfall des Blutzuckerspiegels, was die Hungergefühle erkläre. In mehreren Versuchen wurde jedoch dieser Effekt nicht bestätigt, allerdings zeigt eine Studie aus dem Jahr 1998, dass verschiedene Süßstoffe mit einer bitteren Geschmackskomponente (Natriumsaccharin, Natriumcyclamat, Steviosid und Acesulfam-K), nicht jedoch Aspartam, an isolierten Ratten-Pankreas-Inselzellen die Insulinausschüttung statistisch signifikant steigern."
    http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BC%C…gernden_Wirkung

    "Immer wieder werden Gesundheitsrisiken oder sogar eine krebsfördernde Wirkung von zugelassenen Süßstoffen diskutiert. Vor einigen Jahren war das auch bei Aspartam der Fall: Obwohl die Substanz schon längere Zeit als Süßstoff zugelassen war, kam in Studien an schwangeren Frauen sowie im Tierversuch der Verdacht auf, sie könne das Krebsrisiko steigern. Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA bewertete Aspartam daher neu. Einen Beleg für eine krebssteigernde Wirkung fanden die EFSA-Experten dabei nicht. Bei einer erneuten Prüfung 2013 kamen die Gutachter zu dem Schluss, dass Aspartam so, wie es derzeit in der EU verwendet wird, unbedenklich ist.
    Alle bisher zugelassenen Süßstoffe gelten somit auch weiterhin als gesundheitlich unbedenklich und dürfen bei der Herstellung von Lebensmitteln verwendet werden."
    http://www.krebsinformationsdienst.de/vo…usatzstoffe.php

    "Aspartam ist nach gründlichen Sicherheitsbewertungen in vielen Ländern weltweit seit fast 30 Jahren zur Verwendung in Lebensmitteln sowie als Tafelsüßstoff zugelassen. Die erste in Europa durchgeführte Sicherheitsbewertung von Aspartam wurde 1984 vom Wissenschaftlichen Ausschuss für Lebensmittel (SCF)[*] veröffentlicht. Daran anschließende, ergänzende Bewertungen des SCF erfolgten in den Jahren 1988, 1997 und 2002. 1984 legte der SCF eine zulässige tägliche Aufnahmemenge (Acceptable Daily Intake – ADI) von 40 mg/kg Körpergewicht für Aspartam fest. Der ADI-Wert ist die auf der Basis des Körpergewichts geschätzte Menge eines Lebensmittelzusatzes, die ohne nennenswertes Gesundheitsrisiko ein Leben lang täglich aufgenommen werden kann.

    Das EFSA-Gremium für Lebensmittelzusatzstoffe und Lebensmitteln zugesetzte Nährstoffquellen (ANS-Gremium) hat eine vollständige Neubewertung der Sicherheit von Aspartam durchgeführt und gelangte zu dem Schluss, dass Aspartam in den derzeitigen Expositionsmengen unbedenklich ist. Das Gremium ist der Auffassung, dass der vom SCF festgelegte ADI-Wert für Aspartam für die allgemeine Bevölkerung (einschließlich Säuglingen, Kindern und Schwangeren) unbedenklich ist und die Exposition der Verbraucher gegenüber Aspartam unterhalb dieses ADI-Werts liegt. Dies gilt nicht für Personen, die an PKU leiden"
    http://www.efsa.europa.eu/de/faqs/faqaspartame.htm

    "FDA has completed its review concerning the long-term carcinogenicity study of aspartame entitled, "Long-Term Carcinogenicity Bioassays to Evaluate the Potential Biological Effects, in Particular Carcinogenic, of Aspartame Administered in Feed to Sprague-Dawley Rats," conducted by the European Ramazzini Foundation (ERF), located in Bologna, Italy. FDA reviewed the study data made available to them by ERF and finds that it does not support ERF's conclusion that aspartame is a carcinogen. Additionally, these data do not provide evidence to alter FDA's conclusion that the use of aspartame is safe."
    http://www.fda.gov/food/ingredientspacka…s/ucm208580.htm

    "Neuerdings kursieren haltlose Anschuldigungen über Aspartam durchs Web. Aspartam wird beschuldigt, Auslöser für verschiedenste Krankheiten von Multipler Sklerose bis Alzheimer zu sein. Da EUFIC sich einer sachlichen, auf wissenschaftlichen Grundlagen basierenden Information verschrieben hat, ist es wohl an der Zeit, beim Thema Aspartam Dichtung und Wahrheit voneinander zu trennen.
    [...]
    Es gibt Personen mit einer sehr seltenen Erbkrankheit, der sogenannten Phenylketonurie, bei denen die Aminosäure Phenylalanin eine kritische Rolle spielt und die deshalb auf Aspartam verzichten müssen, da der Suessstoff diese Aminosäure enthält.
    [...]
    Eine Kampagne, über das Internet verbreitet, versuchte ohne jede wissenschaftliche Begründung eine Verbindung zwischen Aspartam und Multipler Sklerose herzustellen. Viele Gesundheitsorganisationen haben entsprechend ablehnend auf diese Kampagne reagiert. Dr. David Squillacote, medizinischer Beratungsleiter der Multiple-Sklerose-Stiftung stellte klar, daß keine wissenschaftlichen Hinweise bestehen, daß Aspartam in irgendeiner Weise Multiple Sklerose auslösen, fördern oder die Situation von MS-Patienten verschlechtern könnte."
    http://www.eufic.org/article/de/artid/aspartam/

    "Die FDA wertete eine große Anzahl toxikologischer und klinischer Studien zu Aspartam aus und erklärte 1981 den Gebrauch für sicher, sofern eine Tagesdosis von 50 mg/kg Körpergewicht/Tag nicht überschritten wird. Der EU-Grenzwert wurde auf 40 mg/kg Körpergewicht/Tag festgesetzt. Praktisch bedeuten 40 mg/kg Körpergewicht für einen 70 kg schweren Menschen etwa 266 Süßstofftabletten, oder 26,6 Liter Cola light, die an einem Tag eingenommen werden müssten.
    [...] Im April 2006 veröffentlichte das US National Cancer Institute eine aktuelle Studie mit dem Ergebnis: „es gibt keinen Beweis für eine krebserzeugende Wirkung des Aspartams“.
    [...]
    Es existieren viele wissenschaftliche Quellen, die Gesundheitsgefahren von Aspartam aufzeigen oder widerlegen. Ein Faktum ist, dass im Wissenschaftsbetrieb allgemein viele Studien von der Industrie, die Aspartam oder auch Zucker herstellt, (ko-)finanziert werden und daher möglicherweise von verschiedenen ökonomischen Interessen beeinflusst sind. "
    http://www.chemie.de/lexikon/Aspartam.html#_ref-4/

    "Aspartam und seine Abbauprodukte sind für den menschlichen Verzehr in den derzeitigen Expositionsmengen sicher, so die Schlussfolgerung der EFSA in ihrer ersten vollständigen Risikobewertung des Süßungsmittels. Zur Durchführung dieser Risikobewertung nahm die EFSA eine gründliche Auswertung sämtlicher vorliegender wissenschaftlicher Forschungsergebnisse zu Aspartam und dessen Abbauprodukten vor, einschließlich Studien an Tieren und Menschen."
    http://www.efsa.europa.eu/de/press/news/131210.htm

    "Es gibt keinerlei ernstzunehmende medizinische Studien, die einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Aspartam-haltigen Lebensmitteln und Krankheiten wie Krebs oder Multipler Sklerose nachweisen konnten. Gemessen daran ist es geradezu erschreckend, wieviel Unsinn darüber im Internet verbreitet wird. Aber natürlich sind alle Studien, die keine solchen Zusammenhänge gefunden haben, von der Lebensmittelindustrie gekauft - ebenso wie Universitäten, Zulassungsbehörden, Gesundheitsorganisationen usw. ... ;-)"
    http://hoax-info.tubit.tu-berlin.de/hoax/aspartam.shtml

    Trotzdem sollte man grundsätzlich immer vorsichtig bleiben. Etwas Zucker ist auch nicht ungesund und kann in Verbindung mit Sport sogar sinnvoll sein. Häufig jedoch wird zu viel Zucker aufgenommen und es findet zu wenig Sport statt. Die gesundheitsschädigenden Auswirkungen davon sind hinlänglich bekannt. Einen Teil der Zuckeraufnahme durch Aspartam zu ersetzen, ist nach aktuellem Stand der Forschung also für gesunde Menschen vollkommen unbedenklich und kann sich langfristig positiv auf die Gesundheit auswirken, wenn dadurch eine Aufnahme von zu viel Zucker verhindert wird.