Beiträge von ChMessier

    Ich habe mir mal den ersten Link angeklickt. Kann es sein, dass der wichtigste Absatz (aus Sicht des Seitenbetreibers) dieser ist?

    Zitat

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    Ich möchte nicht wissen, was eine erweiterte Mitgliedschaft kostet. Wahrscheinlich sind die Hintermänner Leute, die auf Teufel komm raus (vielleicht sogar im wörtlichen Sinn) an anderer Leute Geld kommen wollen.

    Die auf der herunterzuladenden Liste aufgeführten IP-Nummern sind in Florida, registriert.

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    Gruß
    ChMessier

    Wenn ich mir eine Liste der Bücher des Kopp-Verlages anschaue, dann handelt es sich fast ausschließlich um Bücher mit Verschwörungstheorien aus allen möglichen Gebieten. Je unwahrscheinlicher ein Thema ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass es vom Kopp-Verlag verlegt wird.

    Außerdem genießt der Kopp-Verlag in rechtsradikalen Kreisen einen ziemlich guten Ruf. Das muss doch irgendwie begründet sein.

    Hat es Atlantis je gegeben? Ich glaube, nein.

    Wir wissen von Atlantis nur von dem griechischen Philosophen Platon, der die Geschichte von einem alten Ägypter erfahren haben will. Ich denke, Atlantis wurde von Platon als Metapher benutzt, um eine bestimmte Botschaft an seine Landsleute loszuwerden.

    Wenn er wüsste, was er noch in unserer Zeit damit angerichtet hat, ich glaube, wir würden aus seinem Grab laut schallendes Gelächter vernehmen.

    Gruß
    ChMessier

    Warum zerbrecht ihr euch den Kopf über mögliche Raumschiffantriebe in der Zukunft. Braucht man doch alles nicht.

    Jo Conrad hat mir mal erklärt, wo er sein Wissen über die Beschaffenheit von Mond und Mars herbezieht. Von Remoteviewern.

    Das sind speziell dafür begabte Menschen, die sich in ein stilles Kämmerlein zurückziehen, sich dort in horizontale Lage begeben und ihren Geist schweifen lassen. Der Geist verlässte dann vorübergehend den Körper und kann innerhalb von Augenblicken jeden Punkt im Sonnensystem, ja sogar außerhalb, also im tiefen Weltraum, aufsuchen. Und er beobachtet dann die entsprechenden Objekte, Planeten, Monate oder was es sonst noch gibt.

    Nach dem Aufsuchen kann der Remoteviewer darüber berichten. Und so weiß man ganz genau, wie es auf diesen fernen Himmelskörpern aussieht.

    Wenn NASA und ESA andere Resulatate, zum Beispiel von der Marsoberfläche, vorstellen, dann lügen sie eben.

    Vorteil der Remoteviewer: Es ist kostengünstig, die erforderliche Energie kann in Form von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen zugeführt werden (Vitamine und Ballaststoffe sollte man im Interesse der Gesundheit der Remoteviewer nicht vergessen), wenn man mehrere dieser Personen auf ein Objekt ansetzt, erhält man genauer Beschreibungen aus verschiedenen Perspektiven, so dass man sich ein vollständiges Bild davon machen kann.

    Einen Nachteil will ich aber nicht verschweigen: Es ist noch nicht gelungen, auf diesen Geistreisen einen Photoapparat oder eine Kamera mitzunehmen, weder analog noch digital. Ich hoffe, dass man daran arbeitet.

    Diese Art der Weltraumerkundung dürfte wohl genau so effektiv sein, wie Raumsonden mit Magnetmotor oder Vrilantrieb. Nur viel kostengünstiger.

    Gruß
    ChMessier

    Ich fürchte, die Diskussion kommt um Jahrzehnte zu spät.

    Tatsache ist, dass sich die Erde erwärmt, und dies wesentlich schneller, als in der Vergangenheit.
    Der Rhone-Gletscher wird in den nächsten 50 Jahren völlig verschwinden. Er speiste bisher die Rhone-Quelle. War die Rhone in historischen Zeiten schon mal ohne Quelle gewesen?

    Öl, Erdgas und Kohle sind im Laufe von vielen Millionen Jahren gebundenes Kohlendioxid. Wir setzen es in wenigen Jahrzehnten frei. Auswirkungen auf unser Klima können dadurch nicht ausgeschlossen werden.

    Ob die jetzige Erderwärmung rein natürliche Ursachen hat, wie zum Beispiel ein Anstieg der Sonnenaktivität, oder ob der Mensch fleißig dabei mitwirkt, dürfte wohl egal sein. Denn alle Maßnahmen, die man jetzt vorhat, dürften keine wesentliche Änderung mehr bewirken. Die Temperatur wird ansteigen, nicht nur Gletscher und das Eis an den Polen wird schmelzen, sondern auch der Permafrostboden tauen und dann werden größere Mengen von Methan freigesetzt, das noch klimawirksamer ist als CO2.

    Wir sollten uns lieber einmal überlegen, wie wir wie wir die Menschen aus den Regionen, die demnächst vom Meer überflutet werden, unterbringen können. Denn verhindern werden wir die Erderwärmung nicht.

    Gruß
    ChMessier

    Andere Ansicht? Vielleicht, aber aus einer anderen, lange zurückliegenden Kultur.

    Vor 3000 Jahren wussten die Menschen noch nichts von DNA, von Gravitation oder von den Keplerschen Gesetzen der Planetenbewegungen. Aber die Verfasser der Genesis wussten, dass alles von Gott geschaffen worden ist. Und sie malten sich das dann eben so aus, wie es ihnen am besten passte.

    Immerhin wurde die Sonne von ihnen als Geschöpf Gottes angesehen, als eine Leuchte für den Tag. Bei den Nachbarvölkern genoss dieses "Lampe" zum Teil göttliche Verehrung.

    Pinchas Lapide, ein jüdischer Theologe (1922 - 1997) sagte einmal, man könne die Bibel wörtlich nehmen, oder man könne sie ernst nehmen.

    Ich glaube mal, wichtiger als die Einzelheiten der Schöpfungsgeschichte sind die Aussagen der Bibel, wie wir Menschen miteinander umgehen sollen.

    Gruß
    ChMessier

    Für die katholische Kirche, ebenso wie für die orthodoxen Kirchen, gehört Jesus Sirach zur Heiligen Schrift, ist also Bestandteil des Alten Testaments.
    Man übernahm es aus der jüdischen Septuaginta, eine vorchristliche Übersetzung der jüdischen Schriften ins Griechische. Angeblich soll diese Aufgabe von 70 Schriftgelehrten innerhalb von 70 Tagen durchgeführt worden sein.

    Die Septuaginta war von Anfang an für die katholische Kirche als Heilige Schrift anerkannt worden.

    135 nach Christus wurde der jüdische Kanon verbindlich festgelegt. Und um als Heilige Schrift anerkannt zu werden, musste das Buch, eigentlich Schriftrolle, in hebräischer oder aramäischer Sprache geschrieben worden sein. Von Jesus Sirach hatte man aber nur den griechischen Text. Auch das Buch der Weisheit, Teile von Daniel und einige andere Bücher fielen durch, weil sie nur auf griechisch vorgelegen hatten.

    Sie werden aber nicht als apokryph, sondern als deuterokanonisch bezeichnet.

    Die eigentlichen apokryphen Bücher sind Sammlungen von Märchen, Legenden und Sagen, die schon vor 2000 Jahren zu phantastisch klangen, um als Wort Gottes durchzugehen.

    Gruß
    ChMessier

    Ich denke, man sollte nicht den Fehler machen, dreitausend Jahre alte Schriften mit dem Wissen von heute zu interprätieren.

    Die Genesis, ist wie auch die Schöpfungsmythen anderer Völker, sich die Entstehung der Erde und des Lebens auf ihr zu erklären. Dabei stand den Menschen damals eben nur das sehr begrenzte damalige Wissen zur Verfügung.

    Der bibliche Schöpfungsmythos sieht in allem eine Schöpfung eines allmächtigen Schöpfers und betrachtete auch Sonne, Mond und Sterne nur als Geschöpf dieses Schöpfers.

    Wer versucht, diese alte Texte wörtlich zu nehmen, der sieht schnell vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Und dieser Wald heißt: Gott hat den Himmel und die Erde erschaffen. Alles andere ist zeitbedingte Ausschmückung, mehr nicht.

    Gruß
    ChMessier

    Vor meiner Antwort, meinem ersten Beitrag hier im Forum, noch eine kleine Frage.

    Welchen Zeichencode soll ich einstellen, damit ich die Umlaute richtig lesen kann? In den Beitraegen jedenfalls sehe ich die deutschen Sonderzeichen alle entstellt.

    Und jetzt zur Sonnenentfernung. Dank der Keplerschen Gesetze der Planetenbewegungen konnte man schon im 17. Jahrhundert ein massstabgerechtes Modell des Sonnensystems herstellen. Was fehlte, das der Massstab, also 1 : x.

    Und dank der Keplerschen Gesetze der Planetenbewegungen brauchte man nur eine Entfernung im Sonnensystem sicher zu bestimmen, um dann alle anderen Entfernungen ausrechnen zu können.
    Der englische Astronom Edmund Haley (nach ihm der Haleysche Komet benannt) entwickelte eine Methode, wie man die Distanz Erde Sonne durch einen Transit des Planeten Venus hermittel konnte. Mit dieser Methode konnte diese Entfernung recht genau ermittelt werden. Im 19. Jahrhundert kamen dann noch andere Methoden hinzu (z. B. Messungen bei Asteroiden).

    Die Lichtgeschwindigkeitkeit, für die man jahrhundertelang nur Annäherungswerte kannte, wurde im 19. und 20. Jahrhundert immer genauer ermittelt, so dass man davon ausgehen darf, dass sowohl die Entfernungen im Sonnensystem als auch die LG sehr genau bekannt sind. Immerhin benötigt man beide Angaben, um Satelliten zu steuern, die um Saturn herumfliegen.

    Und wenn ich die Entfernung der Sonne von der Erde kenne und weiß, wie schnell das Licht ist, dann ist es sehr einfach auszurechnen, wie lange das Licht von der Sonne zur Erde braucht.

    Wer allerdings diese gesicherten Erkenntnisse der Wissenschaft bestreitet, dann sollte es egal sein, wie lange das Licht von der Sonne zur Erde braucht.

    Gruß
    ChMessier