Beiträge von TheIsland

    Zitat von Cherub


    Was findest Du denn hierzu ?
    "Who is" gibt da nicht allzu viel her !

    Sollen angeblich Adressen des BND sein.

    Gruß,Cherub

    joa das sind wohl Adressen von BND-Netzwerken, die vor 2 Jahren Leute des BND benutzt haben um Wikipedia-Einträge zu ändern. Verraten haben sie sich letztlich dadurch dass sie das ganze zusammen mit T-Systems verschleiern wollten und die Inhaber der Adressen unkenntlich machen ließen (kurz gesagt).
    Ist schon krass was die sich rausnehmen, andererseits ist Wikipedia nunmal offen und man muss immer damit rechnen dass irgendjemand dort Informationen löscht oder falsche verbreitet.
    Im Falle des BNDs zeugt das nur von seiner Inkompetenz - unser Glück ;)

    Gruß,
    TheIsland

    PS: Es ist natürlich umso wichtiger, alle Informationen aus dem Netz erstmal argwöhnisch zu betrachten - jetzt wo man weiß wer da u.U. so alles dran mitschreibt!

    Hi Jo, nein, ich wollte dich nicht persönlich angreifen, war mehr ein Rundumschlag, zugegebenermaßen war ich den Tag eh schon ein wenig in Rage, weil mich mehrere Arbeitskollegen mit Sarrazin-Zitaten aus der Bild geflasht haben...und "wie recht der Typ doch hat"...;) ja, natürlich, er hat mit vielem recht, trotzdem ist das ganze nur sehr oberflächlich wie gesagt in meinen Augen sehr vereinfacht und daher oft falsch dargestellt. Es gibt ja mittlerweile schon Sarrazin-Symphatisantengruppen auf Facebook, mit nicht wenigen Mitgliedern... Aber letztlich muss natürlich jeder selbst entscheiden, wen er zum Vorbild haben will und wem er was glaubt. Ich kann nur von derlei Typen abraten und die empfehlen, die die einzelnen Themen lange erforscht haben und sich wirklich damit auskennen.

    Zu der Genetikgeschichte:

    Also laut relativ neuen Erkenntnissen aus der Epigenetik wird wohl so ziemlich alles von den Genen gesteuert und an die nächste oder nachfolgende Generationen weitergegeben. Es ist nur auch so, [color=#FF0000]dass das gesamte Umfeld des Menschen großen Einfluss auf die Entwicklung der Gene des einzelnen hat[/color], so verändern sich die Gene von Generation zu Generation. Das kann in beide Richtungen gehen, mehr zum schlechten oder eher zum guten. Daraus ist doch zu folgern, dass Menschen sich immer verändern und sich ihrem Umfeld anpassen, und das eben auch mit den Genen. Also sind wir und unsere Nachkommen immer Opfer der Umstände, in denen die vorigen Generationen gelebt haben.
    Daher kann ich unmöglich jemand verurteilen für das was er ist, oder wie er lebt und denkt. Ich kann nur nachvollziehen warum das so ist und anhand dessen versuchen jemanden in Richtungen zu führen, die meinen Wertvorstellungen oder z.B. denen des jeweiligen Landes entsprechen. Dann kann sich über ein paar Generationen schon einiges geändert haben.

    Ich finde das ist, wenn man Erde und Menschen als Einheit sieht, die beste Lösung für alle beteiligten.

    Wir hatten hier letztens doch mal über Epigenetik gesprochen, daraus ein Artikelauszug:

    "Michael Meaney, der Psychologe von der kanadischen McGill University, hingegen überlegt, welche Folgen die Epigenetik für die Sozialpolitik hat. Er gibt zu bedenken, dass die frühe Eltern-Kind-Bindung durch Armut, ein Leben in zerrütteten Verhältnissen oder Dauerstreit beeinträchtigt wird. Das wiederum hemmt, wie man auch ohne Epigenetik weiß, die kognitive Entwicklung der betroffenen Kinder. Aber wirken sich die negativen Faktoren womöglich über epigenetische Prozesse auch auf künftige Generationen aus? "Wir beginnen damit, Ursache-Wirkungs-Pfeile zwischen sozialen und ökonomischen Makrovariablen und kindlicher Hirnentwicklung zu ziehen", sagt Meaney. Und diese Abhängigkeiten seien womöglich ziemlich eng. Lawrence Harper, Psychologe an der University of California in Davis, macht sich ähnliche Gedanken. Er vertritt die These, dass unser epigenetisches Erbe eine Reihe von Persönlichkeitsmerkmalen - darunter Temperament und Intelligenz – beeinflusst. Deshalb dauere es vermutlich mehrere Generationen, um in einer Bevölkerung die Folgen wieder wettzumachen, die Armut, Krieg und Vertreibung im epigenetischen Code hinterließen.""

    http://www.geo.de/GEO/mensch/medizin/53101.html?p=4

    LG,
    TheIsland

    Also Du willst jetzt allen ernstes sagen dass die Migranten unser Problem sind? Das find ich lächerlich und feige. Es ist paranoid und es zeigt nur eure Angst. Wenn ihr mutig wärt, würdet ihr über das System wettern (und versuche dagegen etwas zu tun), dass die Zustände schafft, nicht über die Opfer dessen. Aber dazu müsste man sich ja mit irgendwas auskennen oder sich zumindest reinlesen, da ist es natürlich einfacher wenn man sich die Meinung von immer neuen Schreihälsen vorkauen lässt ne?
    Ich mache vor nichts die Augen zu,und ich denke auch dass es ein Problem mit Migranten gibt, so wie es ein Problem gibt mit Leuten die Deutschland den Rücken kehren, mit Leuten die auf Kosten anderer Leben, mit Leuten die nichts zur Gemeinschaft beitragen und vielen vielen anderen.
    Es wird oft die Maus zum Elefanten gemacht, die Bild hilft ja immer eifrig mit wenn´s um Minderheitenbashing geht, wer auch immer es gerade ist. Es geht um Auflage, um die fette Kohle - um nichts sonst. Und natürlich geht es darum uns zu teilen. Deswegen wundert es mich auch jo, dass gerade du darauf reinfällst.
    Aber oben steht ja wie das kommt...

    Naja, ich denke da werden wir hier im Forum nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen, allein schon wegen der kognitiven Dissonanz, der sich niemand erwehren kann.
    Man kann nur immer versuchen, Dinge objektiv zu beurteilen und nicht beeinflusst von persönlichen Erfahrungen oder Ansichten.
    Und man muss sich Mühe geben. Die Wahrheit ist oft nicht so einfach wie es heißt, gerade in heutiger Zeit muss man sie suchen und manchmal tief graben in Löchern, über die man nichts in der Bild ließt... Die wahren Fakten sind kompliziert und nicht mit einer Stammtischparole zusammenzufassen. Die meisten verstehen sie auch nicht, wollen sie auch nicht verstehen und interessieren sich auch gar nicht für solche komplizierten Dinge. Deswegen kann man mit der Wahrheit auch keine Kohle machen, und deswegen schreiben die Sarrazins und Becks auch nicht über die Wahrheit, sondern über Dinge die man schön Abends in der Kneipe und morgens auf der Arbeit nachplappern kann. Die müssen auch gar nicht wahr sein, denn das ist es nicht worum es den meisten geht - es geht nur um Gesprächsstoff um den nächsten langweiligen Tag rumzukriegen, Wahrheit? Fakten? Zusammenhänge? Pah, wer braucht die schon...

    Armes Deutschland sag ich da nur. Ausweisen sollte man die, die jetzt am lautesten gegen die Migranten schreien, denn dass sind die, die auch die nächste Doktrin der Bild oder sonsteinem Propagandainstrument nachäffen - und die schaden Deutschland mehr als alle anderen. Die die sich trennen und teilen lassen, werden sich auch beherrschen und ihr Leben diktieren lassen. Aber dafür ist die Zeit abgelaufen, also werden sie untergehen sobald niemand mehr sagt, was zu tun ist. Naja, da kann man nur noch sagen - au revoir :)

    LG,
    TheIsland

    Zitat von Trigemina


    ... Da bleibt kaum noch Raum für die Zweifel innerhalb eines nicht definierten/belegten Graubereichs, und schon gar nicht für eine gegenteilige Positionierung.
    --

    Ja, wenn denn die zugrundegelegten Informationen einer Falsifikationprüfung standhalten.

    Gruss

    das Ding ist, es gibt eigentlich so gut wie keine "Graubereiche" mehr, es werden nur von bestimmten Gruppen immer gerne welche geschaffen, die man dann nach entsprechenden Interessen interpretieren kann. Das ist ja die Masche. "Fakten" erfinden in einem Bereich der angeblich noch gar nicht erforscht ist und darauf ein Konstrukt aufzubauen.
    --
    Richtig, und der von mir gepostete Text hilft, falsche "Fakten" und subtile Beeinflussung zu erkennen.

    Gruß,
    TheIsland

    Da stimm ich dir voll und ganz zu Jo, es herrschen teilweise Zustände, die so auf keinen Fall bleiben dürfen. Mann sollte nur versuchen die Wurzel des ganzen zu eruieren und die eigentlichen und für alle existenten Probleme zu lösen. Die Migranten sind ja auch nur Opfer - ob ihrer selbst oder anderer ist dabei in meinen Augen zweitrangig.
    Aber vor allem sind es Menschen. Und es gibt Beispiele im wahren Leben dass alle Menschen dasselbe Potenzial haben, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrer Kultur.
    Man muss mit dem Zustand umgehen (und das vor allem auf menschliche Art und Weise), dass nicht alle gleich weit entwickelt sind und viele sich zur Zeit auch nicht weiter entwickeln wollen.
    Das ist aber ein gesellschaftliches "Problem" und hat rein gar nichts mit Migranten zu tun.

    LG,
    TheIsland

    Hey Leute, ich find das folgende kann sehr lehrreich sein und ist wichtig für uns alle! Für eine schönere Diskussionskultur und echte Wahrheiten! Nehmt euch kurz Zeit und lest den Text, ist wirklich sehr aufschlussreich und wenn man vieles daraus verinnerlicht, werden wir hier alle eine noch schönere Zeit haben ;)

    "Was kön­nen wir von Thilo S. ler­nen? Wir leben in einem Zeit­al­ter der nor­ma­ti­ven Kraft der Öffent­lich­keit. Hin­ter der Wirk­macht von Öffent­lich­keit steht das Fak­ti­sche längst zurück. Schon vor Jah­ren prägte der ame­ri­ka­ni­sche Sati­ri­ker Ste­phen Col­bert das Wort der Trut­hi­ness. Trut­hi­ness (Wahr­heit­lich­keit) bezeich­net »Wahr­hei­ten«, die aus dem Bauch her­aus gefühlt wer­den und kei­ner ratio­na­len, logi­schen oder fak­ti­schen Über­prü­fung stand­hal­ten müs­sen. Wenn sol­che »Wahr­hei­ten« nur oft und laut genug wie­der­holt wer­den, wer­den sie in den Köp­fen der Men­schen zur Rea­li­tät. Dank Trut­hi­ness sind es nicht nur Mei­nun­gen, die jedem Men­schen frei zuste­hen. Mitt­ler­weile scheint auch jeder frei über Fak­ten ver­fü­gen zu dürfen.

    Frei erfun­dene Fak­ten, wie Thilo S. sie in die Welt setzt, sind ein Pro­blem für öffent­li­che Dis­kurse. Wenn ein Abgleich mit der Rea­li­tät es nicht mehr erlaubt, Argu­mente zu wider­le­gen, wer­den Dis­kus­sio­nen belie­big. Das stär­kere Argu­ment zeich­net sich nicht län­ger durch Plau­si­bi­li­tät son­dern nur noch durch Laut­stärke aus. Je stär­ker eine Trut­hi­ness im Reso­nanz­kör­per der Öffent­lich­keit wie­der­hallt, je gefüh­li­ger und kna­cki­ger sie viel­leicht Vor­ur­teile bedient, desto mehr wird sie zur Wahr­heit. Schnell wird ein frei erfun­de­nes Dik­tum in den Struk­tu­ren der moder­nen Auf­merk­sam­keits­öko­no­mie tat­säch­lich psy­cho­lo­gi­sche Rea­li­tät. So glaubt ein Groß­teil der ame­ri­ka­ni­schen Bevöl­ke­rung mitt­ler­weile an die absurde Behaup­tung, Barack Obama sei Muslim.

    Hier deu­tet sich ein neues Phä­no­men für die Medi­en­theo­rie an: Weil die Emp­fän­ger von Infor­ma­tio­nen den Gehalt der Infor­ma­tion über ihre aktive Suche mit­ge­stal­ten, weil sie zum Bei­spiel in Such­ma­schi­nen nach ein paar Schlüs­sel­wor­ten suchen, ent­steht eine posi­tive Rück­kopp­lung von Framing. Framing bedeu­tet, dass Begriffe ihren Kon­text mit sich tra­gen. Wenn ein Begriff für ein Ereig­nis geprägt wird, sagen wir »Jahr­hun­dert­flut«, dann ist mit der Bezeich­nung einer sol­chen Flut untrenn­bar der Rah­men oder impli­zite Kon­text ver­bun­den, diese Flut sei die schlimmste Flut unse­res Jahr­hun­derts, selbst wenn es deut­lich grö­ßere Flut­ka­ta­stro­phen in den letz­ten hun­dert Jah­ren gege­ben hat. Nun wird die­ser Rah­men der Infor­ma­tion aber ver­stärkt, weil Leser im Inter­net nach dem Begriff »Jahr­hun­dert­flut« suchen und die Ein­träge zu die­sem Begriff nur die neue, womög­lich schwä­chere Flut zum Inhalt haben.

    Die Auf­merk­sam­keits­öko­no­mie tut ihr übri­ges. Alle Medi­en­pro­du­zen­ten, die ihre Inhalte an Leser ver­brei­ten wol­len, müs­sen deren Such­an­fra­gen berück­sich­ti­gen. Wenn sie die aktu­elle Flut nicht als Jahr­hun­dert­flut bezeich­nen und so zur Ver­brei­tung eines kon­traf­ak­ti­schen Rah­mens bei­tra­gen, wer­den sie von den Lesern nicht gefun­den. Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung bringt »Super­meme« her­vor, Schlüs­sel­worte, die sich in der posi­ti­ven Rück­kopp­lungs­schleife gegen andere Deu­tungs­mus­ter des glei­chen Sach­ver­hal­tes unwei­ger­lich durch­set­zen. Dafür gibt es längst hand­feste Beispiele.

    So wurde im ame­ri­ka­ni­schen Som­mer­loch erbit­tert über den Bau einer Moschee an Ground Zero, dem Ort des Anschlags auf das World Trade Cen­ter gestrit­ten. Obwohl sich einige Pres­se­agen­tu­ren gegen diese Rah­mung wand­ten, waren sie macht­los gegen die Fak­ti­zi­tät des Öffent­li­chen. Die Moschee, die nicht wirk­lich an Ground Zero son­dern einige Blocks ent­fernt in New York gebaut wer­den soll, wird nur noch als »mos­que at ground zero« bezeich­net. Von Google wird sie nur als sol­cher­art gesucht auf den vor­de­ren Plät­zen gefun­den und Kraft des Rück­kopp­lungs­ef­fek­tes im kol­lek­ti­ven Gedächt­nis der USA wahr­haf­tig zur Moschee an Ground Zero. Kelly McBride zeich­net den Ver­lauf ver­ständ­lich nach: SEO Makes It Too Late for Truth for ›Ground Zero Mos­que‹.

    Wie sich oben­drein Mus­ter in die­sem kol­lek­ti­ven Gedächt­nis einer Öffent­lich­keit auf die Gesetz­mä­ßig­kei­ten der moder­nen Auf­merk­sam­keits­öko­no­mie zurück­füh­ren las­sen, beschreibt David McCand­less von Infor­ma­tion is Beau­ti­ful in Pat­terns in the Group Mind. Pünkt­lich zu Weih­nach­ten und dem Jah­res­tag des Amok­laufs von Colum­bine ver­öf­fent­li­chen ame­ri­ka­ni­sche Medien Arti­kel über Gewalt in Com­pu­ter­spie­len. Warum? Weil sie so die gehäuf­ten Such­an­fra­gen zu die­sen Zeit­punk­ten bedie­nen. Auch das Som­mer­loch ist so ein Reso­nanz­punkt für spe­zi­elle The­men. In Deutsch­land wird in die­ser Zeit regel­mä­ßig über Bil­dung debattiert.
    Die Dis­kus­si­ons­kul­tur eines deut­schen Glenn Beck

    Berufs­dem­ago­gen wie Thilo S. machen sich diese neue Medi­en­wirk­lich­keit zu nutze. Der viel zitierte Meis­ter der Wahr­heit­lich­keit, gerne auch »unbe­queme Wahr­heit« genannt, ist statt Vor­den­ker doch nur Kind des Zeit­geis­tes, denn mit der glei­chen Vir­tuo­si­tät auf der Kla­via­tur der Auf­merk­sam­keits­spi­rale heizt der Selbst­dar­stel­ler Glen Beck die ame­ri­ka­ni­sche Empö­rungs­kul­tur an. Dabei geht es die­sen moder­nen Dem­ago­gen über­haupt nicht um poli­ti­sche Fra­gen oder eine inhalt­lich geführte Debatte. Die Auf­merk­sam­keit an sich ist der Wert, auf den es bei­den ankommt. Sie sind »in it for the money« und mit ihnen ihre Platt­for­men aus der Medi­en­öko­no­mie. Das Stroh­man­n­ar­gu­ment haben sie zur Größe Potem­kin­scher Dör­fer auf­ge­bla­sen, Fak­ten erfin­den sie sich nach Belie­ben, die Trut­hi­ness ist ihr wich­tigs­tes Werkzeug.

    Es könnte tat­säch­lich etwas Gutes aus dem Anschlag auf die Dis­kus­si­ons­kul­tur sei­tens der Dem­ago­gen erwach­sen. Wenn die Dem­ago­gen als sol­che ent­larvt wür­den und die Mecha­nis­men der Dis­kus­sion hin­ter­fragt wür­den, aus denen Dem­ago­gen ihre Macht schöp­fen, wären inhalt­li­che Debat­ten viel­leicht pro­duk­ti­ver. Die Schwä­che der Debat­ten­kul­tur liegt schließ­lich nicht allein in der Steig­bü­gel­hal­ter­men­ta­li­tät der will­fäh­ri­gen »Qua­li­täts­me­dien« ver­bor­gen. Natür­lich ist es ein Belas­tungs­test für die Tisch­plat­ten kri­tisch den­ken­der Men­schen, wenn der Spie­gel sich einen Eklat kom­plett selbst insze­niert: Erst bie­tet er eine Platt­form für The­sen, die er selbst sogleich als krude skan­da­li­siert, und beglei­tet dann die Reso­nanz auf die kru­den The­sen mit empör­ter Dis­tan­zie­rung. Chris­tian Jaku­betz bringt die­sen Abgrund an Jour­na­lis­mus­ver­rat auf den Punkt. Trotz­dem gibt es gerade in der Reso­nanz auf die­ses per­fekt auf das Som­mer­loch abge­stimmte Kon­glo­me­rat aus den The­men Bil­dung und Demo­gra­phie gepaart mit der Trut­hi­ness von Über­frem­dung und schlich­tem Ras­sis­mus eini­ges zu entdecken.

    Das Phä­no­men der Empö­rungs­spi­rale bei mora­lisch auf­ge­la­de­nen und seman­tisch ent­leer­ten Reiz­wor­ten wird immer mehr zur Gesetz­mä­ßig­keit, die eine inhalt­li­che Aus­ein­an­der­set­zung ver­hin­dert. Auch jene, die anders als Berufs­dem­ago­gen an sol­chen Debat­ten inter­es­siert sind, müs­sen fest­stel­len: Es fin­det stän­dig Abgren­zung statt inhalt­li­cher Aus­ein­an­der­set­zung mit Begrif­fen statt, die zu Kampf­be­grif­fen gewor­den sind. Ras­sis­mus oder Sexis­mus sind Bei­spiele für sol­che Kampf­be­griffe, die in Debat­ten nicht mehr zur Refle­xion der eige­nen Posi­tion die­nen, son­dern nur über ihre nega­tive Kon­no­ta­tion wir­ken. Ras­sis­mus ist böse, also will ich nichts damit zu tun haben und dis­tan­ziere mich nach­drück­lich — egal, ob meine Aus­sa­gen womög­lich tat­säch­lich ras­sis­tisch waren. Die Magie des Bauch­ge­fühls, kein Ras­sist zu sein, ist stär­ker als Argu­mente sein könn­ten. Trut­hi­ness at work.

    Wie der Vor­wurf »Sexis­mus« dazu führt, dass sich die Inhalts­leere der blo­ßen Ableh­nung des Wor­tes selbst ent­larvt, lässt sich an Nadine Lantzschs Bei­trag Das Dampf­schiff und den anschlie­ßen­den Kom­men­ta­ren ein­drucks­voll nach­voll­zie­hen. Begriffe wie Demo­kra­tie oder Auf­klä­rung sind umge­kehrt posi­tiv kon­no­tierte Begriffe, die sich jeder gerne attes­tiert, ohne dass dar­über auch nur ein Jota an Klä­rung der eige­nen argu­men­ta­ti­ven Posi­tion erwächst.

    Die his­to­risch gewach­se­nen Kate­go­ri­sie­run­gen tun ihr übri­ges zur Ver­klä­rung von Zusam­men­hän­gen und Wirk­me­cha­nis­men. Ras­sis­mus wird dem »rech­ten Spek­trum« zuge­ord­net, Anti­ka­pi­ta­lis­mus ist ein angeb­lich lin­kes Phä­no­men — sol­che Zuord­nun­gen sind Teil der durch Wie­der­ho­lung zum Fak­tum gewor­de­nen Behaup­tun­gen. Ist das linke China anti­ka­pi­ta­lis­tisch? Warum soll Ras­sis­mus ein Pri­vi­leg des kon­ser­va­ti­ven Mil­lieus sein?

    Wenn wir aus dem Echo, das auf die kru­den The­sen des Thilo S. folgt, etwas ler­nen kön­nen, dann dass sol­che Kate­go­ri­sie­run­gen längst ihrer Sinn­haf­tig­keit beraubt sind. Der Ras­sis­mus ist quer durch die Gesell­schaft ver­tre­ten, er sucht sich allen­falls ver­schie­dene Opfer, je nach per­sön­li­chen Über­zeu­gun­gen und Ängs­ten. Thilo S. vom Vor­wurf des Ras­sis­mus frei­zu­spre­chen, weil die­ser sich ja bloß auf einen hun­dert Jahre alten bio­lo­gis­ti­schen Dis­kurs berufe, ist eine Bank­rott­er­klä­rung für die Dis­kurs­macht unse­rer Leit­me­dien. Schirr­ma­cher ist halt auch nur ein wei­te­res Opfer der Truthiness.

    Wol­len wir hof­fen, dass wir, die wir über unsere Gesell­schaft dis­ku­tie­ren möch­ten, uns über Wahr­heit­lich­keit und Schein­ar­gu­mente erhe­ben kön­nen und uns unsere Dis­kus­si­ons­kul­tur nicht von Berufs­dem­ago­gen dik­tie­ren lassen."

    Quelle: Kontextschmiede

    Es ist schön wenn man alles zuordnen kann, man sieht einfach klarer dann...

    LG,
    TheIsland

    "Nach­trag:
    Schirr­ma­cher hat mitt­ler­weile einen deut­lich kri­ti­sche­ren Arti­kel zum Ras­sis­mus­vor­wurf an Sar­ra­zin geschrie­ben und erkennt die Dis­kurse der Sozio­bio­lo­gie und Co. von vor hun­dert Jah­ren als ras­sis­tisch an."

    Er hat mit Sicherheit Recht, aber irgendwie erinnert mich das aktuelle Verhalten der fleißigen Schreiberlinge gerade an Lemminge ;)
    Na wer wirklich schlau ist lässt sich gar nicht lange darauf ein, denn dann hat S. erreicht was er wollte..

    cool ...Zusätze :) ich hoffe das beinhaltet rss auch für Antworten und vimeo-einbindung ;) ;) na macht euch mal keinen Stress, is schon alles tutti ;)

    wegen Themen der Woche, ich fänd mal was zu "Leben in schweren Zeiten" (bezgl. z.B. Arbeitslosigkeit,psychischer Druck,Zukunftsangst - und wie man am besten mit all dem umgeht) ganz gut. Viele in meiner Umgebung haben echt Probleme zur Zeit, da wäre die ein oder andere Anregung wie man sich selbst und anderen über bestimmte Situationen hinweghelfen kann vielleicht hilfreich.
    Oder ist das zu speziell/unpassend/für die meisten hier uninteressant/gibts schon (hab jetzt ehrlichgesagt hier noch nicht nach sowas gesucht)?
    LG,
    TheIsland

    coole Sache, muss ich mich mal durchklicken - ob die auch technisches Englisch sponsern? Na werd mich mal beraten lassen...is nich so dass ich nicht auch noch andere Sachen auf der Liste hätte ;)...
    Find http://www.bildungspraemie.info "sympathischer" als Infoquelle, weil weniger (zumindest weniger offensichtlich ;)) unterwandert von Interessensgruppen, man hat unbeeinflusst die Qual der Wahl ;). Hier noch der Direktlink zu ner praktischen Übersichtskarte der Beratungsstellen.
    Danke für den Hinweis Shooter!
    LG,
    TheIsland

    Zitat von Abraxas


    Na Ultima Thule, solangsam kommen ja mal die wirklich wichtigen Dinge von dir. In den Schriftrollen steckt mehr als nur Worte.

    Seh ich auch so, Vielen Dank ultima-thule, die kannte ich noch nicht. Weiter so, ist ne schöne Sammlung!
    Gruß

    Heyho,
    CARTA hat heute einen sehr lesenswerten Artikel gebracht. Er behandelt eine der "besten" Rezensionen des Sarrazin-Buches "Deutschland schafft sich ab" von FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher.
    Sehr beachtenswert sind auch die Kommentare und natürlich die Rezension selbst.
    Die Diskussion über Sarrazin und seine Äußerungen erinnert mich manchmal sehr an dieses Forum, wo manche auch sehr gerne und sehr ausgiebig über uralte und längst wiederlegte Aussagen irgendwelcher Revisionisten diskutieren - zur Last und Zeitverschwendung vieler.
    Wie auch in den Kommentaren unter dem CARTA-Artikel bemerkt wird, sind Sarrazins krude Theorien was Vererbung von Intelligenz etc. angeht, natürlich durch Erkenntnisse aus der Epigenetik (siehe anderer Thread hier im Forum) längst widerlegt. Aber es ist nicht einfach etwas was sowieso schon wenige Menschen verstehen, mit etwas zu widerlegen was noch weniger Menschen verstehen. Sarrazin weiß das, denn er ist nicht dumm - aber er sagt es nicht, denn er will ein Buch verkaufen.

    Hier der CARTA-Artikel
    und Frank Schirrmacher´s "Ein fataler Irrweg"

    LG,
    TheIsland

    Soziale Kontakte sind wichtiger für unsere Gesundheit, als man bisher vielleicht dachte, schöner Artikel dazu:
    "Der gesundheitliche Nutzen eines großen Freundes- und Bekanntenkreises ist größer, als mit dem Rauchen aufzuhören oder Fettleibigkeit zu vermeiden
    Wer intensive Kontakte zu Verwandten, Freunden und Bekannten pflegt, lebt länger. Das bestätigt eine amerikanische Metastudie, die Resultate zahlreicher Einzelstudien neu bewertet. Danach sind mangelnde soziale Bindungen genauso ungesund wie das Rauchen von 15 Zigaretten am Tag und doppelt so schädlich wie Fettleibigkeit. Ein weit gespanntes soziales Netz dagegen verringerte die Sterberate im jeweiligen Untersuchungszeitraum um die Hälfte, schreiben die Forscher im Online-Journal "PLoS Medicine". Im Gegensatz zu anderen gesundheitlichen Risikofaktoren sei dieser Zusammenhang aber der breiten Öffentlichkeit kaum bewusst...."

    der Rest auf Wissenschaft Aktuell

    nein, ich werde nicht von denen bezahlt ;), finde dort aber immer wieder gute Artikel und empfehle es deshalb weiter...

    LG,
    TheIsland

    Ola, schöner Artikel zum Thema Vertrauen und Misstrauen:
    "Wer anderen Menschen im Prinzip vertraut, erkennt Lügner besser als jemand, der grundsätzlich misstrauisch ist
    Ist die Welt schlecht und der Mensch hinterhältig und verschlagen? Oder doch im Grunde gut und ehrlich? - Je nachdem, welcher Ansicht man zuneigt, kann man Lügner und Schaumschläger unterschiedlich gut entlarven. Doch es sind nicht die vertrauensvollen Menschen, die auf Lügner hereinfallen, sondern die misstrauischen, wie ein kanadisches Forscherteam jetzt herausgefunden hat. In einer experimentell simulierten Jobbewerber-Beurteilung konnten konnten gutgläubige und kritische Versuchspersonen zeigen, wie gut sie Unredlichkeit bei Bewerbern erkannten. Dabei zeigte sich, wie die Forscher in der Fachzeitschrift "Social Psychological and Personality Science" darlegen, dass man mit Vertrauen mehr Lügner enttarnt als mit Misstrauen...."

    weiterlesen auf Wissenschaft Aktuell

    Gut zu wissen, find ich.
    Gruß,
    TheIsland

    "Wegen des grandiosen Medienerfolgs von Thilo Sarrazins Streitschrift „Deutschland schafft sich ab“ plant die BILD-Zeitung nun offenbar die Herausgabe einer „Volksausgabe in gerechter Sprache“ – mit Sarrazins besten Sprüchen.

    28.08.2010 |

    Wir durften die Druckfahnen bereits vorab studieren und dokumentieren hier exklusiv die zwölf Highlights des noch unveröffentlichten, ganz sicher aber ungeheuer „umstrittenen“ Bestsellers:

    .

    1. „Fast an jeder Straßenecke ruft heute der Muezzin. Jedes dritte deutsche Mietshaus ist zur Moschee umgebaut. Burka-Läden verdrängen die einheimischen Brautkleidergeschäfte, Döner-Buden dezimieren die letzten Dackelbestände. Und unter jedem zweiten Weihnachtsbaum steht mittlerweile eine Wasserpfeife. Aber die deutsche Politik tut so, als gäbe es das alles nicht. Ich sage: Politik beginnt mit dem Aussprechen dessen, was ist. Diesen Mut muss man in Deutschland endlich wieder lernen.“ (S.14)
    2. „Als die deutschen Frauen auf unseren Marktplätzen noch ohne schlechtes Gewissen verkauft werden durften, bekamen sie auch wesentlich mehr Kinder. Aber das darf man ja in gewissen Kreisen nicht mehr laut sagen!“ (S.18)
    3. „Seit 40 Jahren verschließen wir die Augen vor der Tatsache, dass schwarze Einwanderer aufgrund ihrer genetischen Belastung nachts besser klauen können als Weiße. Aber wenn ich das bei Beckmann oder Anne Will erwähne, werde ich öffentlich geschlachtet! Die Wahrheit will niemand hören!!“ (S.33)
    4. „Hierzulande reden Politiker ja gern über den Klimawandel. Doch der wahre Grund, warum es Jahr für Jahr wärmer wird, liegt in der Tatsache, dass wir den Homosexuellen immer mehr Rechte geben und sie auf diese Weise in unser Land locken. Das sagt natürlich keiner! Die wahren Gründe dürfen Sie heute höchstens hinter vorgehaltener Hand oder im Kohlenkeller äußern!“ (S.38)
    5. „Fakt ist: Deutsche Akademikerinnen vermehren sich nicht mehr in ausreichendem Maße. Ihre Taillen sind um 50 bis 80 Prozent zu schlank, ihre Geburtskanäle um 50 bis 80 Prozent zu eng. Sie vermehren sich aber auch deshalb nicht, weil ihnen die breithüftigen muslimischen Frauen mit ihren Fließbandgeburten die Plätze in den Kinderkliniken streitig machen. Und dann päppeln wir die genetisch vorbelasteten Dummköpfe auch noch mit unseren üppigen Hartz-IV-Sätzen bis zur Geschlechtsreife. Aber wehe, Sie sprechen eine solche Wahrheit offen aus! Dann beschimpft man Sie als Rassisten und Brunnenvergifter. Es gibt in Deutschland ja kaum noch ein Fleckchen Zeitung, wo man eine ehrliche Meinung aussprechen kann, ohne von ideologischen Rechthabern bis ins dritte Glied verfolgt zu werden!“ (S.42)
    6. „Zweifellos existiert ein Zusammenhang zwischen dem Rückgang des Intelligenzquotienten in der Unterschicht und dem Rückgang der Auflage der BILD-Zeitung. Die Deutschen wollen das nur nicht wahr haben! Sie schimpfen lieber auf die böse BILD-Zeitung als der Wahrheit ins Gesicht zu sehen und wieder in echte BILDung zu investieren.“ (S.45)
    7. „Was wird unseren Kindern denn heute im Religionsunterricht beigebracht? Dass sie Ungläubige ungestraft töten dürfen? Nein. Es wird ihnen beigebracht, dass sie fremden Kulturen mit Toleranz begegnen sollen! Dass sie Rücksicht nehmen sollen auf Türken, Neger, Araber, Zigeuner, ja sogar auf Albaner. Diese Fremden nehmen selbst aber wenig Rücksicht auf uns Deutsche. Sie klauen unseren Kindern die Reclamhefte und Blockflöten und bezeichnen sie auch noch höhnisch als ‚Opfer’. Und wenn man sich wehrt, wird man von ihren Anwälten wegen Körperverletzung verklagt. Das ist die Realität! Das darf aber kein deutscher Lehrer so sagen, sonst kriegt er sofort eine Dienstaufsichtsbeschwerde!“ (S.68)
    8. „Wahr ist, dass eine deutsche Frau in ihrem ganzen Leben lediglich 0,7 Töchter zur Welt bringt. Und in der nächsten Generation werden es nur noch 0,5 sein. Wer will denn diese halben Portionen überhaupt schwängern? Und wer soll die 100 Millionen Türken, die dann allein in einer Stadt wie Castrop-Rauxel leben, ernähren? Ich garantiere Ihnen: Sobald Sie dieses Tabu auch nur streifen, springen Ihnen die deutschen Feministinnen schon an die Gurgel. Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe seit langem Sprechverbot in diesem Land.“ (S.74)
    9. „Polizeibeamte sagen mir unter der Hand, dass die hohe Kriminalitätsrate türkischer Einwanderer nur durch die Tatsache verschleiert wird, dass deutsche Polizisten extreme Schwierigkeiten haben, die komplizierten türkischen Namen mit den vielen Üs ins Protokoll zu tippen. Diese Erkenntnis darf aber nicht an die Öffentlichkeit gelangen, weil es sofort wieder heißt, deutsche Polizisten hätten Vorurteile und lehnten es ab, sich von Türkengangs als Scheißnazis beschimpfen zu lassen. Gelungene Integration heißt für mich, dass Türken sich endlich einfache deutsche Namen geben – wie Müller oder Schmidt – und dass sie sich taufen lassen.“ (S.89)
    10. „Wie lange sollen die Deutschen ihre hochstehende Schweinefleischkultur eigentlich noch vor den frechen türkischen Gemüsehändlern verstecken? Wir ersticken doch längst in Peperoni, Bulgur und Kreuzkümmel. Aber selbst wenn man diese Frage nur leise antippt, wird man schon schief angesehen!“ (S.90)
    11. „Heute werden die Unterschichtenkinder von 1000 ehrenamtlich betriebenen Tafeln mit Unmengen von kostenlosen Lebensmitteln vollgestopft. Und sie bekommen dort nicht etwa eine Portion Fruchtzwerge, sie bekommen sie palettenweise. Und wenn das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, essen sie alle Fruchtzwerge auf einmal – mitsamt den Paletten. Da ist es natürlich kein Wunder, dass 90 Prozent dieser Kinder fettleibig sind. Und die restlichen 10 Prozent sind zu dumm und zu faul zum Aufstehen. Natürlich mache ich mir mit solchen Aussagen keine Freunde. Aber die Wahrheit tut manchmal weh. Und einer muss den Mut haben, solche Wahrheiten auszusprechen, auch wenn er dafür ans Kreuz genagelt wird.“ (S.98)
    12. „Die Finanzkrise hat uns gelehrt, wie klug die deutschen Banker unser Geld investiert haben. Nach neuesten Studien der Bundesbank liegt der Intelligenzquotient deutscher Banker vererbungsbedingt bei 135. Aber haben Sie im Vorstand der Commerzbank oder der Hypo Real Estate schon mal einen Muslim entdeckt? Oder eine Frau? Oder einen Fettleibigen aus der Unterschicht? Ich nicht. Und deshalb bin ich der Meinung: So wie bei der Hypo Alpe Adria oder der HSH Nordbank müsste es überall in Deutschland aussehen. Doch wenn ich das laut sage, mischt sich sofort Rita Süßmuth ein, nennt meine Auffassungen menschenverachtend und verbietet mir den Mund.“ (S.108)

    .

    So weit die kontroversesten „Stellen“ aus der im Dezember erscheinenden Neuen Sarrazynischen Volksbibel (NSV). Wir glauben fest daran, dass das Tabu brechende Werk dieses bewährten Querdenkers mit den öffentlichen Denkverboten der Multikulti-Ideologen aufräumt und neue, edlere Kräfte im deutschen Volke wachruft. Das einfühlsame Vorwort zu Sarrazins aufrüttelndem Buch schrieb übrigens der bekannte Lyriker und Essayist Franz Josef Wagner. "

    LOL :D

    Ist von Wolfgang Michal, MAGDA

    lachende Grüße,
    TheIsland

    Hey Kai, Du solltest dich von einem unabhängigen Finanzberater (die erkennst Du daran, dass sie kein Logo einer Versicherung oder Bank auf ihrem Firmenschild haben ;)) beraten lassen! Der kann dir die Bank mit den günstigsten Konditionen raussuchen, kommt auch immer auf die Rate die Du zahlen willst und auf dein Sicherheitsbedürfnis (was die Zinsfestschreibung angeht) an.
    Bei mir war vor Jahren die ING-DIBA der günstigste Anbieter, niedrige Zinsen bei schön langer Zinsfestschreibung. Wichtig ist auch -neben der Zinsfestschreibung über min. 10 Jahre- wie solide eine Bank ist, damit sie nicht in ein paar Jahren Pleite geht und deinen Vertrag an irgendwelche "Heuschrecken" verkauft...
    LG,
    TheIsland
    PS: Die Sparkasse hat meines Wissens eher schlechte Konditionen - großer "Wasserkopf", viele Kosten --> hohe Gebühren und Zinsen für die Kunden.