Beiträge von TheIsland

    Hey Baloo, ok danke für die Aufklärung, hab mich da wohl von Vorurteilen zu falschen Schlüssen verleiten lassen :S . Aber dies ist ja auch nur eine Sache von vielen...
    Baloo du weißt ja oft was nicht wahr ist, weißt du auch was wahr ist? Denn ich bin auch überhaupt kein Freund von Panikmache, aber man kriegt halt tausend Sachen und nochmal so viele "Fakten" vorgesetzt, dass man gar nicht mehr weiß was los ist.
    Also was hältst du denn von den "üblichen Verdächtigen" ? Und was erwartet uns? Sind die alle doch nicht so mächtig wie sie gerne wären oder wie andere behaupten? Oder gibt es einen Gegenpol der stark genug ist? Wenn man allein die Bäumchen-wechsel-dich Spielchen zwischen Politik und Wirtschaft sieht, also wieviele zwischen diesen beiden Lagern hin und her wechseln oder sogar beides machen, da wirds einem doch schon komisch. Naja und dass die Wirtschaft sich nicht für die Folgen ihres Handelns interessiert, ist ja wohl kein Geheimnis. Und dass Kriege nur wegen bzw. für das Geld geführt werden ist genauso klar.
    Also, wo geht die Reise hin Baloo?
    Ach und Links zu irgendwelchen Magazinen, die nur existieren um Geld zu erwirtschaften (nicht etwa um jemanden zu informieren) kannste dir echt sparen (nicht bös nehmen)!

    Freundliche Grüße,
    TheIsland :thumbup:

    Hi Baloo! Ich hab ja auch nicht gesagt dass das was mit Gentechnick zu tun hat, sondern dass es unter anderem von Gentechnikunternehmen mitfinanziert wird, die ja bekanntlich nicht für die Vielfalt stehen, sondern für die Gleichmacherei. Das machte mich stutzig. Und meine Schlussfolgerung beruhte auf der Tatsache, dass, wenn wirklich mal alle Pflanzen zerstört werden sollten, diese Unternehmen evtl. die Macht haben über Verteilung, Art und Einsatz von Samen zu bestimmen.
    Abgesehen davon lassen die finsteren Machenschaften der Rockefeller-Stiftung aus der Vergangenheit nicht gerade eine positive Beurteilung selbiger zu, deswegen mutet es umso merkwürdiger an, dass sie plötzlich in die Vielfalt und das Wohl der Menschen investieren wollen.
    Und die Monsanto-Gates Weltherrschaft war natürlich nur symbolisch gemeint...

    Viele Grüße,
    TheIsland

    Hey, danke für dieses interessante Video! Aber Rockefeller sagt doch, er will keine Weltregierung, zumindest keine, die gewählt worden ist ;) . Aber viel interessanter finde ich die Zusammenhänge Asien:USA, die mir bis jetzt noch gar nicht so bewusst waren.
    Über das Video (bzw. über http://www.infokrieg.tv ) bin ich auf einen Interessanten Artikel gestoßen. Es wird berichtet über eine neue Saatgutbank am Nordpol . Diese wird offenbar von der Gates-Stiftung, der Rockefeller-Stiftung, Gentechnikunternehmen und Norwegen (u.a.) finanziert und heißt offiziel Svalbard globaler Saatgut-Tresor auf der norwegischen Insel Spitzbergen, Teil der Svalbard-Insel-Gruppe , wird von F. William Engdahl (Gentechnikkritiker) als "Tresor des jüngsten Gerichts" bezeichnet, was wohl auch treffender ist. Denn warum eine Samenbank am Nordpol, wenn es doch Weltweit viele renommierte Kultursamenbanken schon gibt? Man kann beängstigende Schlüsse daraus ziehen, die reichsten und mächtigsten der Welt wollen offenbar die Kontrolle über die globale Nahrungsmittelproduktion erreichen, was auch funktionieren könnte.
    Deswegen ist es umso wichtiger, dass ein jeder von uns vorbereitet ist, auf alles was kommen könnte. Denn sonst kommt nach der (von Menschenhand geschaffenen) Apokalypse nicht das goldene Zeitalter sondern das Monsanto-Gates Zeitalter :( .
    Außer wir kriegen Hilfe von ganz oben, was ja auch nicht undenkbar ist ;)

    Grüße,
    TheIsland

    Hey Ihr beiden, danke für die Links, alle sehr interessant! Wieder eine Bestätigung dafür das die meisten von uns kontrolliert werden und wahre Objektivität den Menschen immer schwerer gemacht werden wird.
    Aber wie kann man dagegen angehen? Die verblendeten Menschen glauben einem ja auch fast nix mehr, sie haben alle ihre eingetrichterte Meinung, ihre Wissenschaftler und anderen hoch angesehenen Persönlichkeiten, auf die sie sich berufen. Alles was dem nicht entspricht wird nicht ernst genommen und meistens direkt lächerlich gemacht. Ich fürchte die meisten merken erst was wenn´s zu spät ist und wir vollkommen beherrscht werden und uns alles diktiert wird.

    Ich sag mal wir hier wissen ja wohl alle das das Kapital uns immer mehr versucht zu beherrschen und auszubeuten, also sollten wir uns nicht über mögliche Lösungen Gedanken machen, anstatt immer wieder (mehr oder weniger..) neue Beispiele dafür zu bringen? Es muss doch eine Lösung geben, weil einfach abwarten bis sich irgendwann alles von selbst erledigt, halte ich für ziemlich zermürbend, grade wenn man jeden Tag sieht dass aufgrund dieser Verhältnisse viele viele Geschöpfe unglaubliches Leid erfahren müssen.
    Also meiner Meinung nach kann man mit Argumenten und Fakten (Aufklärung) nicht viel ausrichten, denn es wird wie Ihr ja wisst immer die Gegenstimmen geben, die alles widerlegen können. Und wir wissen ja auch dass es sowieso nichts bringt, gegen etwas zu reden. Also sollte man vielleicht versuchen den Menschen wieder die wahren Werte,Wahrheiten und Gesetze nahezubringen, dann werden sie in absehbarer Zeit von selbst die Augen öffnen und alle Probleme sich in wohlgefallen auflösen.

    Also lasst uns doch mal zusammentragen, wie man den Menschen die Liebe wieder "beibringen" kann.

    Viele Grüße,
    TheIsland

    Hey Chris, nu will ich auch mal meinen Senf dazugeben. Also ich glaub bei Tierrechten ist es mitunter nicht das Problem, das es sie nicht gibt (zumindest in Deutschland, teilweise :S ) sondern dass sie aus Geldgier und Bequemlichkeit nicht umgesetzt werden - genau wie bei den Menschenrechten. Auch da werden, aus Ignoranz, Geld- und Machtgier, Opfer billigend "in Kauf" :huh: genommen.
    Das macht es um so wichtiger, dass man darüber spricht und dem Interessierten bewusst macht, inwiefern da jeder von uns mit drinsteckt. Denn sicher jeder von uns hat z.B. ein Kleidungsstück aus China, Bangladesch o.ä. im Schrank hängen, und die meisten wissen ja schon unter welchen schlimmen Bedingungen sowas meistens hergestellt wird. Aber trotzdem kaufen die meisten weiter Klamotten, für die andere, in anderen Teilen der Welt ihre Lebenszeit und ihre Lebensfreude opfern mussten. Das liegt zum einen daran, dass die Leute einfach hier und bei sich genug Sorgen haben, oft zu viele um noch an andere Menschen zu denken, mal ganz zu Schweigen davon, dass es vielen einfach finanziell nicht möglich wäre, immer FAIR einzukaufen.
    Spontan fällt mir da die Zeile "Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
    Halt du sie dumm, ich halt sie arm!" aus Reinhard Mey´s "Sei wachsam" ein (Danke Abraxas übrigens für den Hinweis! :thumbup: ) . Wir sind durch unseren Lebenswandel vom Geld abhängig geworden, wir waren dumm genug uns da rein manövrieren zu lassen, und, naja offenbar sind noch nicht genug Menschen schlauer geworden...
    Um zum Schluss zu kommen, ich denke dass, solange sich die Menschen einen Scheiss umeinander kümmern, sich für die Tiere schon gar nichts ändern wird (die ja in der "Ordnung" bzw. aus der Sicht der meisten noch "unter den Menschen" stehen !).
    Dementsprechend kann man hoffnungsvoll folgern: Wenn die Menschen einander wieder lieben lernen, lernen sie vielleicht auch ihre anderen Mitgeschöpfe wieder zu schätzen, und allen (allem) den gebührenden Respekt entgegenzubringen ("When the power of love overcomes the love of power, world will know real peace" hat auch schon Jimi Hendrix erkannt wie viele ja schon wissen).
    Deswegen ist wahr, man muss bei sich und seinen Mitmenschen anfangen die Dinge zu ändern die einen stören, und dann für sich den Weg weitergehen.
    Will jetzt aber jemand der schon eine gute Strecke zurückgelegt hat, einen anderen der erst ein paar Meter gemacht hat, oder gar an einer Gabelung in eine andere Richtung abgebogen ist, dauerhaft und mit gutem Gewissen von seinem Standpunkt überzeugen, ist das schwer bis unmöglich.
    Leider ist es manchmal so, wie ich auch an mir selbst gemerkt hab, das man den Weg so nicht gehen will und ein paar Stationen überspringt, aus einer bestimmten Überzeugung heraus. So frage ich mich inzwischen ob Tierrechte und vor allem Veganismus nicht tatsächlich für die Leute von Heute einen Schritt zu weit gehen.
    Eine Welt "glücklicher" Tiere wird es wohl ohne (in aller Welt) glückliche Menschen kaum geben können.
    Chris du weißt vielleicht ja noch, ich bin selbst Veganer und für (Umsetzung der..) Tierrechte. Aber ich bin jetzt an einem Wegpunkt angelangt, wo ich für mich erkannt habe, dass es erstmal wichtiger ist die Menschen zu respektieren und zu lieben und den Menschen selbiges nahezubringen. Den nächsten Schritt machen sie dann vielleicht ähnlich einem Freudensprung von ganz allein ;) . Ich für mich bleibe bei meinen Moral- und Wertevorstellungen, die ich auch nach mittlerweie weit objektiverer Prüfung für richtig erachte, und ich erzähle auch davon wenn´s passt. Aber ich versuche nicht mehr jemanden davon zu überzeugen.

    Sorry, dass es so viel und teilweise pathetisch und metaphorisch geworden ist ;), hoffe der eine oder die andere liests trotzdem...

    Liebe Grüße,
    TheIsland

    Hey Mate, danke für die Antwort!
    Ich werde meine Gedanken mal auf die Probe stellen, wobei die Würfelübung für mich die einzig reele darstellt, mit der ich auch intensiv probieren werde.
    Hast Du oder jemand anderes hier der schon "weiter" ist, denn mal probiert wirklich große Dinge zu verändern? Hattet Ihr schon Ergebnisse oder wartet Ihr noch?
    Und kann man den "Job" auch für andere übernehmen oder nur persönliche Dinge beeinflussen?

    Grüße,
    TheIsland ;)

    Hey, ich frag mich hier wirklich öfters, warum über Dinge gestritten/diskutiert wird, die a) unser Leben hier und heute eh nicht beeinflussen oder b) die wir sowieso nicht ändern können.
    Also mal angenommen wir kommen zu dem Schluss, dass tatsächlich alle VTs wahr sind, wie groß ist dann die Chance dass wir die Mehrheit der Menschheit davon überzeugen können + sie dazu bewegen etwas dagegen zu tun? Und das obwohl ja doch alles (und besonders die Medien) von irgendwelchen bösen Männern gesteuert wird. Und selbst wenn wir die Macht über die Medien erlangen würden, würden uns alle glauben/glauben wollen? Denn den Menschen würde es natürlich nahezu unmöglich erscheinen, sich von ihrem jetzigen Leben zu trennen, für viele wäre es sogar wirklich unmöglich, denn in den meisten Bereichen ist es einfach schon zu weit gekommen.
    Ich denke die Menschen können die Wahrheit selbst nicht mehr finden bzw. sich davon überzeugen lassen. Es muss wohl etwas großes passieren, etwas dass den Menschen die Wahrheit vor den Latz knallt und auch zeigt, wie schön das Sein wirklich sein kann.
    Also wozu über all diese Kleinigkeiten streiten, die doch nur ein kleines Teil im großen Spiel der Dialektik sind?
    Ich mache mir lieber Gedanken darüber wie ich mich(uns) und meine(unsere) Fähigkeiten besser kennenlernen und verstehen kann, alles andere wird dann ganz von selbst kommen. Aber auf das Divide & Conquer Spielchen lass ich mich nicht mehr ein, denn das läuft ja letztlich eh nur auf ein Unentschieden hinaus.
    Sehr wichtig ist es wohl, für wirklich jede Sichtweise Verständnis zu zeigen und sich nicht anmaßen zu wollen, festzulegen wie sich jemand seine Meinung zu bilden hat. Das ist natürlich nicht immer einfach, aber es geht. Ich z.B. lebe aus Überzeugung vegan und manchmal fällt es wirklich schwer, für all die Ignoranz und den Egoismus Verständnis zu zeigen. Wenn ich aber nachdenke wo all das herkommt, und auf was sich das (in meinen Augen) schlechte gründet, dann wundert einen gar nichts mehr, dann kannst du selbst für die Verständnis haben, die wissen was sie da tun.
    Natürlich sollte man auch immer wieder an seinen eigenen Überzeugungen zweifeln, was das ganze allerdings auch ein wenig verkompliziert. Denn man sieht plötzlich, dass wirklich unglaublich vieles (wenn nicht sogar alles) nur das ist, wozu man selbst es gemacht hat/ als was man es interpretiert hat. So hat man schnell mal seine eigene Weltanschauung über den Haufen geworfen und steht irgendwie wieder am Anfang, um enttäuscht festzustellen dass man sich eine Menge Mühe und Zeit, Ärger und manchmal auch Trauer hätte ersparen können. Ich habe diese Erfahrung selbst gemacht und es mittlerweile aufgegeben für oder gegen etwas zu sein, und bin wohl dabei zu erkennen, dass es kein richtig und kein falsch gibt.
    Daher lasst uns doch zusammen lieber versuchen herauszufinden, worum es eigentlich wirklich geht.

    So, what´s this all about?

    Hugs 4 all :)
    TheIsland

    Ich durfte schon einige Male "pure Magie" erleben...

    Hast Du nicht lust, uns mehr davon zu erzählen? Ich bin immernoch sehr skeptisch was die Kraft der Gedanken betrifft. Ich mein, dass man durch positives Denken sein eigenes Leben beeinflussen kann ist ja logisch, aber das wars dann auch, oder? Alles weitere scheint mir immer sehr theoretisch, abstrakt, mystisch, unglaubwürdig. Denn sonst könnten wir ja jetzt gleich -nur durch unsere Gedanken- alles zum guten wenden...
    Erklärungen?


    ...

    Wie will man denn Wahrheit erkennen? Wir sind im Informationszeitalter... Und da gibt es eben einen unüberschaubaren Berg an Informationen. Ich traue mir jedenfalls nicht zu auch nur einen kleinen Teil als wahr oder unwahr zu bezeichnen.

    Hey, ja so seh ich das auch, mittlerweile bin ich auch ziemlich verwirrt was denn nun wahr ist und was nicht. Oder ist alles wahr? Gibt es auch im ganz großen die zwei Seiten? Gut gegen Böse? Oder wissend gegen unwissend, gläubig gegen ungläubig? Gibt es die gute Seite überhaupt? Oder ist das alles sowieso hinfällig, da nur Konstrukt unserer Gedanken? Wie kann das sein, da doch unsere Gedanken praktisch Schicksalsgesteuert sind, wir also eh nichts mit alledem am Hut haben? Aber wozu dann das alles?

    Wär echt nett wenn mir jemand wenigstens erklären könnte, wie (oder ob) Schicksal (Vorherbestimmung) und selbstgeschaffene Realität zusammenpassen. Die "Beweise" für die "selbstgedachte" Realität fallen einem ja nach einer Zeit ins offene Auge ;) .
    Aber ich mach mir manchmal den Spaß und versuche, meine Gedanken zurück zu ihrem Ursprung zu verfolgen, entweder gebe ich irgendwann entnervt auf weil ich mich nicht mehr erinnern kann; ich erkenne dass ich irgendwann von "außen" auf einen Gedanken gebracht worden bin, oder mir kommt der Gedanke das man das ganze vielleicht bis zur Geburt (oder weiter) zurückverfolgen könnte, und irgendwann vielleicht sieht, dass doch wirklich ALLES zusammenhängt, um wieviele Ecken auch immer ;) .
    Aber wenn alles aufeinander aufbaut, haben wir ja wohl doch nicht viel damit zu tun. Aber wer hat das ganze dann angefangen und diese "etwas längere Kettenreaktion" ausgelöst? Und vor allem: WARUM?

    Liebe Grüße,
    TheIsland

    Ich habe als Kind und Jugendlicher auch oft geträumt dass ich fliegen kann. Die ersten male wars immer nur eine bestimmte Treppe in meinem Elternhaus, ich stand davor und dann erhob ich mich einfach und flog praktisch "stehend" knapp über den Stufen bis nach unten. Das war immer ein tolles Gefühl und ich wollte es immer jemandem zeigen, aber nie war jemand dabei (im Traum). Später träumte ich dann von einer anderen Art fliegen, da gehörte eine bestimmte Technik dazu, wie wenn man schwimmen lernt. Es war auch wie unter Wasser, ich brauchte nur aus dem Stand eine Ruderbewegung mit den Armen machen, mit den Beinen das Gleichgewicht halten und schon hob ich hab. So konnte ich richtig hoch fliegen, und wenn ich keine Bewegungen mehr machte, sank ich langsam zum Boden zurück. Das waren noch schöne Träume.
    Heute, wenn überhaupt, träume ich leider nur noch schlechte Dinge, aber auch extrem real. Da fällt mir beim aufwachen immer ein riesen Stein vom Herzen wenn ich realisiert hab das das nicht wirklich passiert ist. Diese Träume verdrängt man aber auch offenbar wesentlich schneller.

    Kann man das Träumen irgendwie beeinflussen? Und was ist Luzides träumen?

    Liebe Grüße,
    TheIsland :)

    Hallöchen :)
    Bin relativ neu hier, hab auch schon einige tolle Beiträge gelesen und muss sagen: Respekt vor dem was hier manche schreiben (rein vom Anspruch her) ! Es ist schön dass es doch ein Forum gibt, wo nicht ständig Gesprächsfäden von Störern unterbrochen werden. Auch haben hier viele Beiträge Sinn und dienen nicht nur zur Profilierung der jeweiligen Verfasser...

    Aber zum Thema, und was ich eigentlich fragen wollte: Warum ist euch der Nationalismus (bzw. "Nationalgefühl") eigentlich so wichtig? Oder sprecht Ihr doch nur von den wirklich herausragenden und teilweise einzigartigen "deutschen" Werten, Tugenden und Fähigkeiten?
    Meint Ihr nicht dass auch Menschen anderer Nationalitäten mit dem entsprechenden Hintergrund sich auch zu einem "guten Deutschen" ( ;) ) entwickeln können? Vielleicht hat das ganze gar nichts mit deutsch zu tun, sondern ist einfach Folge bestimmter Gegebenheiten, die überall auf der Welt früher oder später eintreffen werden?

    Ich bin auch froh in Deutschland geboren zu sein, und ich finde es toll was es hier alles gibt, wieviele Möglichkeiten man hat und wie gebildet viele Menschen hier sind. Aber da kann ich doch nicht stolz drauf sein, denn ich hab ja nicht gemacht dass es so ist. Deswegen bin ich auch auf nichts anderes mehr stolz, bilde mir auf nichts mehr etwas ein. Denn alle Menschen könnten schließlich dasselbe schaffen und erreichen, wenn sie nur die gleichen Vorraussetzungen hätten. Und wie schön die Welt sein könnte, wenn alle dieselben (und vorallem die "richtigen") Wertvorstellungen und Ansichten hätten. Es würde zwar ziemlich ruhig werden auf Erden, aber jeder würde jeden ohne viel sinnlos Gebrabbel verstehen und alle würden in Frieden und Eintracht leben und sich mit Freude bis zum Tod bedingungslos unterstützen. Natürlich gibt es in dieser Traumwelt nicht die ganzen tollen deutschen Dinge, aber es würde sie wohl auch niemand brauchen oder danach fragen.

    Meiner Meinung nach verschleiert der Stolz -egal in welcher Lebenslage- den Blick auf das, worum es wirklich geht (oder worum es mal ging :| ) - das friedliche Zusammenleben aller Menschen in einem selbsterhaltenden Umfeld, und vor allem um die LIEBE zueinander und zur NATUR.
    Unsere zivilisierte (verstaatlichte) Gesellschaft, wird aber wohl nie zu diesen Grundlagen zurückfinden, eben solange sie zivil ist. Denn man bekommt alles vorgegeben und vorgekaut und kann sich nicht auf das einzig wahre Besinnen.
    Trotzdem versuche ich, mir so wenig wie möglich von all den Einflüssen anzunehmen und habe dadurch gelernt dass ich für alles und jeden Verständnis entwickeln kann, wenn ich mir nur einige Gedanken über die Hintergründe und Einflüsse mache. Es lebt sich einfacher und ist ein schönes Gefühl wenn man sich über nichts mehr aufregen muss und alle Menschen lieben kann. Es klappt natürlich nicht immer, ich muss mir manchmal schon Mühe geben und es auch wirklich verstehen wollen. Und mIch selbst vor allem nicht so wichtig nehmen und den verdammten Stolz beiseite räumen.

    Ich hoffe Ihr könnt meine Fragen beantworten und meine Ansichten verstehen, und ich würd mich freuen wenn Ihr mir eure Blickwinkel schildern könntet.

    In Liebe ;)
    TheIsland