Beiträge von herrmann

    Bin dabei :thumbup:

    Nur über die Sau müssen wir noch sprechen. Auch Hühner find ich dufte. Und ein zwei Puten.

    Im Moment fallen mir zwei Sachen ein:

    1. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!

    und

    2. Global denken, regional handeln.


    Es gibt ganz tolle ansätze, diesem Höfesterbens entgegenzuwirken. Leider schiebt uns die Bürokratie, allen voran die EU- Gesetze einen massiven Riegel davor.

    Beispiele:
    Landwirte dürfen ihre Marmelade nicht unter der Bezeichnung "Marmelade" vertreiben wenn sie nicht gewisse Auflagen erfüllt. Nennt sich Konfitürenverordnung

    Käse darf nicht mehr auf Holz reifen, sondern muss auf Edelstahl gelagert werden, wegen der Bakterien. Damit der Käse nun schimmelt, müssen diese Bakterien aufgespritzt werden, da sie auf Edelstahl nicht überleben. Die gesamte Küche darf nur aus Edelstahl bestehen.

    Landwirte dürfen ihre Felder nicht mehr selbst spritzen, wenn Sie keinen "Spritzentüv" haben.

    and so on.


    Und das Bewusstsein der Landwirte muss dahingehen, das sie erkennen, das sie ihr Geld nicht auf dem Feld verdienen, sondern im Büro. Erstklassige Ware, produziert auf dem Feld vorausgesetzt.

    Bauern sind leider häufig nicht die Vermarkter ihrer Produkte, sondern beschäftigen sich viel mehr, und auch lieber um die Produktion. Sie sind lieber auf dem Acker oder im Stall als im Büro. Die Vermarktung der Produkte überlassen sie (leider) dem Landhandel, den Molkereien (früher Genossenschaften) und der Politik.

    Vertreten werden ihre INteressen vom Bauernverband (ob gut sei dahingestellt).

    In letzter Zeit entdeckend die Landwirte ihre MAcht ein wenig zurück und versuchen sich auch teilweise als Vermarkter ihrer Produkte. Leider ist es so, das sich Landwirte oftmals untereinander nicht verstehen und dem anderen nichts gönnen. Solidarität mus erst noch geübt werden.

    @ide-fix: Du kannst Dir sicher sein, das diese Streiks nix mit Manipulation zu tun haben, sondern es ist das Wiederholte Aufbegehren einer Austerbenden Berufsgruppe gewesen.
    Wenn Du auf dem Land wohnst, kannst Du dich ja mal mit einem Landwirt unterhalten. Ich glaube eher, das es wirtschaftlich gesehen, gewünscht ist, die kleinbäuerliche Struktur aufzubrechen und zu Industrialisieren. Desöfteren lese ich nicht mehr von Tierhaltung sondern von Tierproduktion!!

    [

    Tja, dann kommt es auf ein bisschen Salz, Fleisch o.ä. ja auch nicht mehr an. Viel Spaß beim Arzt im Wartezimmer :)
    Warum müssen eigentlich gerade Raucher sich überhaupt über gesunde Ernährung unterhalten? Irgendwie komplett sinnlos. Erst die schlimmsten Fehler ausbügeln ist wohl zu - hmm - schwierig? Ach ja: ohne Kippen hättest du übrigens mehr Geld für hochwertigere Nahrung zur Verfügung :)

    Schöne Grüße

    Glückskind

    Ich denke, das ich mich sehr gut ernähre.
    Auch habe ich keine gesundheitlichen Probleme.
    Ich habe Gemüse im Garten stehen und kaufe auch Bio.

    Ich bin tatsächlich der Meinung, das alles was ich esse, in Maßen genossen, mit dazu dient, das ich gesund und glücklich leben kann

    Rauchen sehe ich als temporäres Laster an. Können wir gerne drüber reden, aber woanders. Nicht im Milchtread.
    Glückskind: Lebst Du Deinen Vegetarismus in der Stadt aus oder wohnst Du auf dem Land?


    Wusstest ihr zum Beispiel, das Getreide ökologisch angebaut nur mit Kupfer gespritzt wird, das in den 70 er Jahren verboten wurde und als Schwermetall gilt?
    Und das Kühe durch den Preisdruck Soja als Eiweißlfutter zu fressen bekommen. Und wißt ihr, woher das Soja kommt?

    Wisst ihr, das Biosprit aus Raps dreimal öfter gefiltert wird, als Rapsöl für den Verzehr?
    Weil der menschliche Organismus mehr verarbeiten kann als ein Hochleistungsmotor.

    Wenn ich die zwei letzten Beiträge nun lese, komme ich ins grübeln.

    Werden wir durch Milch langsam vergiftet?
    Ist eine Verschwörung im Gange?
    Mein kleiner Neffe lernte in der Schule, das Katzen keine Milch bekommen sollten. Warum?

    Ich für mich weiß bald nichtmehr was ich zu mir nehmen darf:
    Fleisch ist übel
    Milch ist übel (Butter, Joghurt, Käse, ......)
    Pilze aus dem Wald sind radioaktiv
    Obst und Gemüse ist gespritzt, den Rest fressen Schnecken und anderes getier, das mit der Menschheit ums überleben kämpft
    Im Honig sind Genpollen
    Weißes Mehl ist ungesund
    Das meiste Saatgut ist gezüchtet, somit eigentlich genverändert
    Salz ist Gift
    Wasser ist "vergewaltigt". Nur Quellwasser ist gut.

    Kann mir jemand sagen, wie ich mich ernähren soll? [Blockierte Grafik: http://www.macinacs.de/smile/bloed15x18.gif]


    Ich geh jetzt eine rauchen.

    ?( Gibt es da überhaupt eine Frage? Wir haben doch in dem Buch:" Auf ein Wort" gelesen, dass die Kuh der letzte und höchste tierische "Seelen -Stand" unserer Entwicklung ist, bevor wir Menschen werden. Da geh ich doch nicht von aus, dass Gott unsere Seele so unerfahren auf die Menschheit los lässt. :?:
    Wer Kühe auf dem Schlachthof beobachtet wird schnell feststellen wie sehr die Tiere die Gefahr fühlen.

    Wir reden über Milch, nicht über Fleisch!

    Ihr müßt die Kühe nicht schlachten, weil ihr Milch wollt. Und das Kühe bei geringerer Milchleistung aus dem Stall verbannt werden, obwohl sie wohl noch Milch bringen, hängt auch mit der Preispolitik in unserem Europa zusammen. Du kannst in einer Kostenkalkulation nur an zwei Schrauben drehen. Einnahmen rauf oder Kosten runter. Dollarmen: Wenn Du Milch trinken würdest, müsstest Du die teure trinken, dan würdest Du die Kuh vorm Schlachthof bewahren. Zumindest eine Zeitlang, denn die Fleischfresser warten schon darauf Kuhfleisch zu essen! Ist aber anders betrachtet auch ein guter Kreislauf und vielleicht fast schon natürlich. Wenn die Kuh in Freiheit leben würde, und ich sie jage und erlege, hatte sie auch Todesangst.

    Auch wenn uns alle Krankenkassen vorgaukeln das Kuhmilch gesund für den Menschen ist - stimmen tut das trotzdem nicht. Bei der behandelten Milch schon gar nicht. Ich finde es sehr gut dass die Milch teurer werden soll. Vielleicht denken wir dann mal über Alternativen nach.
    http://www.sofitimalter.com/eine-gute-nach…urer-14018.html


    Na dann ist das Schild vor Shiva`s Milchquelle doch gerechtfertigt!!
    Endlich wissen wir es. Wir müssen es noch den Afrikanern sagen, die oft in Trockenperioden nur Milch zum trinken haben und überleben. Die wissen noch gar nicht, das ihre Zellen eigentlich verdursten!

    Danke für dieses tolle wissen! [Blockierte Grafik: http://www.macinacs.de/smile/kopkr17x18.gif]

    Zur not esse ich eben milch und trink sie nicht!


    Aus wiki:
    Milch enthält Calcium, das der Mensch zum Knochenaufbau benötigt. Milch beinhaltet außerdem viele essentielle Aminosäuren, die für den Körperzellenaufbau benötigt werden. Vor allem in Käse ist der Anteil an Calcium sehr hoch. Die Nurses' Health Study zeigte unter anderem, dass erhöhter Milchkonsum allenfalls tendenziell gegen Knochenbrüche vorbeugt. Allerdings lässt sich das Calcium aus der Milch isoliert nicht resorbieren, es wird dazu Vitamin D benötigt, das nicht in ausreichendem Maße in der Milch enthalten ist.[3]
    Die Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel erklärt, dass [...] die Vorteile des Milchkonsums [...] die etwaigen Risiken übertreffen [...]. Es sei bewiesen, dass ein ausreichender Milchkonsum Osteoporose, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Übergewicht vorbeuge.[4]
    Eine Untersuchung der Universität Kopenhagen hat ergeben, dass das in der Milch enthaltene Calcium die Fettmenge im Blut nach den Mahlzeiten reduziert. Danach ist die Menge des Blutfettes Triacylglycerol bei Personen, die Calcium aus Milchprodukten aufnehmen, um 15-19% niedriger als bei Vergleichspersonen, die Calcium über Calciumsupplemente aufnehmen[5]

    In Brüssel hat am Mittwoch eine vergleichsweise kleine Gruppe von Fischern aus verschiedenen EU-Ländern für Ausschreitungen gesorgt. Die 250 Berufsfischer demonstrierten gegen die hohen Treibstoffpreise, durch welche die Fischer ihre Existenz bedroht sehen.

    (sda/dpa/Reuters) Zerbrochene Fensterscheiben, brennende Barrikaden und Steinwürfe gegen Polizisten: Fischer vor allem aus Frankreich und Italien haben am Mittwoch im Europaquartier in Brüssel wütend gegen die hohen Treibstoffpreise demonstriert.

    An den Protesten beteiligten sich laut Polizeiangaben rund 250 Personen. Im Verlauf der Kundgebung durchschossen Demonstranten mit Leuchtpistolen Fenster von Gebäuden der EU-Kommission. In den Strassenschluchten stiegen Rauchsäulen von bengalischen Feuern auf.

    QUELLE: NZZ.CH

    pritpreisproteste weiten sich in ganz Europa aus

    Ralf Streck 31.05.2008

    Die französische Regierung knickte vor den Forderungen der Fischer, Bauern und LKW-Fahrer ein
    Es war erneut Frankreich, wo sich der Zorn über die hohen Treibstoffpreise zunächst in massiven Protesten der Fischer entladen hat ( Neuauflage der Spritpreisproteste? (1)). Seit Wochen werden auch einige Häfen und Treibstoffdepots blockiert. Das Vorbild machte Schule und nun steht praktisch die gesamte Fischfangflotte im spanischen Staat still. Ähnlich ist die Lage auch in Portugal und Italien. Der Protest hat sich zudem auf andere Sektoren ausgedehnt. So protestieren auch Bauern und LKW-Fahrer in ganz Europa, um Beihilfen zu erhalten. Besonders der angeschlagene Franzose Nicolas Sarkozy lenkt ein und fordert zudem in der EU, die Steuerlast auf Treibstoffe zu begrenzen.

    Seit drei Wochen erlebt Frankreich spektakuläre Aktionen der Fischer, mit denen diese gegen die hohen Treibstoffpreise protestieren. Mit Blockaden von Häfen, Treibstoffdepots und Straßen machen sie Druck, weil bei derartig hohen Treibstoffpreisen kein rentabler Fischfang mehr möglich sei. Die Regierung lenkte ein und bot zunächst 110 Millionen Euro Beihilfen an. Weil dies nichts bewirkte, wurde die Summe in dieser Woche sogar auf 310 Millionen erhöht. Doch auch das hat noch nicht zur vollständigen Aufgabe der Proteste (2) geführt, weil dies vielen Fischern immer noch als zu gering erscheint.

    Allerdings bröckelt die Streikfront ab. Derzeit werden vor allem noch Häfen in der Normandie und am Mittelmeer bestreikt (3). Viele Fischer glauben, die wesentlichen Forderungen durchgesetzt zu haben. Darunter sind auch Beihilfen zur partiellen Erneuerung der Flotte, aber vor allem soll der Dieselpreis, wie gefordert, auf 40 Cent pro Liter herunter subventioniert werden. Der Preis war in den letzten Monaten auf mehr als 75 Cent gestiegen. Probleme könnte Paris dafür mit der EU bekommen. Brüssel hat Frankreich gerade dazu verurteilt (4), 65 Millionen Euro zurückzuzahlen, die 2006 für Treibstoffe an die Fischer gezahlt wurden.

    Da sich der Protest der Fischer gelohnt hat, ziehen nicht nur in Frankreich andere Sektoren nach, sondern auch international verstärkt sich der Protest. Am Freitag demonstrierten (5) Tausende Fischer in der spanischen Hauptstadt Madrid für Beihilfen wie in Frankreich, mit denen die sich schon zuvor in Protesten und Streiks solidarisiert hatten. An der Demonstration nahmen neben Franzosen auch Fischer aus Italien und Portugal teil, wo ebenfalls gestreikt wird. Zu Protesten der Fischer kam es am Freitag erneut auch in Belgien und Großbritannien. In Spanien streikt nun praktisch die gesamte Flotte, nachdem sich die Regierung in Verhandlungen unnachgiebig gezeigt hatte.

    Erneut erklärte (6) der Wirtschaftsminister Pedro Solbes, Subventionen lösten das Problem nicht, sie böten nur kurzfristig eine Erleichterung. Allerdings wird es den Sozialisten schwer fallen, diese Position durchzuhalten, wenn die Proteste andauern oder sich verstärken. Denn angesichts der Subventionen beim französischen Nachbarn wäre die spanische Flotte kaum noch konkurrenzfähig.

    In Spanien hat sich vor allem die Schere in den vergangenen Jahren ähnlich wie beim Milchpreis (7) deutlich geöffnet. Die Abnehmerpreise sinken oder stagnieren und die Preise für die Verbraucher schnellen in die Höhe, wie die gerade ermittelte Rekordinflationsmarke von 4,7 Prozent (8) deutlich zeigt. So wird der Regierung kaum eine andere Möglichkeit bleiben, als die Sektoren zu unterstützen, die besonders unter den hohen Spritpreisen leiden. Zudem muss sie gegen die Kartelle vorgehen, welche über Oligopolstellungen die Preise vom Produzenten bis zum Endverbraucher mit großen Gewinnspannen extrem verteuern. Verbraucherverbände fordern, dass auf den Etiketten im Supermarkt der Einkaufspreis und der Verkaufspreis aufgeführt werden muss. Damit würden Aufschläge von mehreren Hundert Prozent deutlich.

    Im gegenteiligen Fall wird sich der starke ökonomische Abschwung in Spanien, ausgelöst durch die platzende Immobilienblase (9), schnell zu einer deftigen Rezession ausweiten. Die stark steigende Arbeitslosigkeit würde in die Höhe katapultiert und die Kaufkraft wäre noch weiter einschränkt. Wegen der verfahrenen Lage in Spanien sind die Bauern ohnehin schon wegen den Milchpreisen auf dem Kriegspfad und nach den Entwicklungen in Frankreich werden sich hier ebenfalls hier weitere landwirtschaftliche Sektoren anschließen.

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    Bauern und LKW-Fahrer folgen den Protesten der Fischer

    Denn auch die französischen Bauern haben längst mit Protesten und Blockaden begonnen, nachdem die Regierung bei den Fischern eingelenkt ist. Verschiedene Auslieferungsdepots für Treibstoffe wurden am Freitag blockiert, dazu auch verschiedene Tankstellen und Straßen. Auch sie fordern einen Dieselpreis, der um die 50 Cent liegen soll. Und auch hier lenkt die Regierung schon ein und will mit Rückzahlungen der Mineralölsteuer den Bauern mit 76 Millionen Euro unter die Arme greifen. Doch das dürfte deren Proteste nur ausweiten, um mehr herauszuschlagen und die Proteste ebenfalls auf ganz Europa ausweiten, wie er sich in Deutschland schon im Milch-Streik manifestiert. Gegenüber der stark subventionierten Landwirtschaft, mit deren Milch derzeit auch die Regale in deutschen Supermärkten gefüllt werden, würden die französischen Erzeuger, durch die neuen Diesel-Subventionen, weitere Konkurrenzvorteile erhalten.

    Der Transportsektor, wo es europaweit schon jetzt massive Proteste gibt, wird der nächste Sektor sein, der aus Paris Zuschüsse erhalten wird. Schon jetzt wurde angekündigt, man werde die Auftraggeber der Spediteure gesetzlich verpflichten, die Mehrkosten zu übernehmen, welche den Transportfirmen durch die höheren Dieselpreise entstehen. Wenn das Gesetzespaket zur Modernisierung der französischen Wirtschaft das Parlament passiert, drohen Auftraggebern künftig Strafen, die sie weigern, die Mehrkosten zu übernehmen.

    Es ist erstaunlich wie der französische Präsident Sarkozy, der sonst gerne den Hardliner gibt, angesichts dieser Proteste so schnell zum Weichei mutierte. Mit seiner fruchtlosen Politik hat er seit der Übernahme der Regierung sein Versprechen nicht eingehalten, die Kaufkraft zu stärken, weshalb seine Sympathiewerte auf einem Tiefpunkt angelangt sind. Streiks und Blockaden von Bauern und LKW-Fahrern, die wie im Jahr 2000 das Land komplett lahm legen könnten, kann er sich nicht leisten. Er ist ohnehin einer massiven Streikfront wegen seiner Rentenreform ausgesetzt, wonach die Franzosen ein Jahr länger arbeiten sollen. Dazu kommen massive Proteste im Schulwesen, wegen Stellenstreichungen.

    Während Sarkozy in diesen Fällen hart bleiben will, will er die Fischer, Bauern und die Transporteure besänftigen. In dieser Woche schlug er deshalb sogar vor, die Mehrwertsteuer auf Treibstoffe zu verringern: "Werden wir zulassen, dass die Steuern weiter proportional steigen, wenn der Preis für ein Barrel Öl weiter ansteigt?", fragte er in einem Interview (10). Er wies damit auch auf die Tatsache hin, dass über die Mehrwertsteuer bei den steigenden Treibstoffpreisen den Staaten immer mehr Geld in die Kassen gespült wird und auch die hohe Inflation in der EU weiter anheizt ( "Signifikant gestiegene globale Inflationsrisiken" (11)). Für Frankreich sei das ein Plus pro Quartal von 150 bis 170 Millionen Euro. Dieses Geld solle den Menschen zu Gute kommen, die unter den Treibstoffpreisen am meisten litten. Sein Vorschlag lautet, die Steuern auf Treibstoffe langfristig zu stabilisieren, weil der Ölpreis weiter steigen werde, da das Öl in "50 oder 60 Jahren ausgehen" wird.

    Seine Initiative, die er in Brüssel gestartet hat, wurde dort mit Verärgerung aufgenommen. Die Kommission hat sich sofort gegen seine Pläne ausgesprochen (12). Es sei "das falsche Signal" an die Ölerzeugerstaaten, weil man denen zu verstehen gäbe, dass sie die Ölpreise einfach weiter erhöhen könnten. Erklärt wurde auch, dass Steuerfragen nur einstimmig von den Mitgliedstaaten auf Basis eines Vorschlags der Kommission beschlossen werden könnten.

    Neben den Protesten von Bauern und Fischern ist es vor allem auch der inzwischen für die Wirtschaft strategisch so bedeutsame Transportsektor, in dem in ganz Europa protestiert wird. In Großbritannien blockierten LKW-Fahrer die Hauptstadt London, in Bulgarien wurde ein Teil der Ringautobahn um die Hauptstadt Sofia blockiert. Das Land ist zwar erst seit 2007 EU-Mitglied, hat die Steuer auf Diesel aber schon auf das für 2010 abgestimmte EU-Niveau festgesetzt.

    Auch in den Niederlanden fand am Donnerstag ein landesweiter Protesttag statt. Zu den ohnehin steigenden Dieselpreisen will die niederländische Regierung die Mineralölsteuer zum 1. Juli weiter erhöhen. Das Transportgewerbe fordert von der Regierung stattdessen eine Steuersenkung und die beiden großen Verbände der Transportunternehmer kündigten weitere Proteste in der nächsten Woche an.

    In Spanien wird es am 8. Juni zu einem allgemeinen Transportstreik kommen, wenn die Regierung bis dahin keine Hilfen beschließt. Zunächst hatte der Verband Fenadismer (13), der 30.000 Unternehmen mit 60.000 LKWs vertritt, zu dem Streik aufgerufen. Ihm haben sich verschiedene kleinere Verbände angeschlossen. Den Fahrern geht es auch darum, einen Mindesttarif ähnlich einem Mindestlohn durchzusetzen. Der Anteil der Spritkosten an den Gesamtkosten sei in einem Jahr von 30 auf 40 Prozent gestiegen, sagte (14) der Fenadismer-Präsident Julio Villaescusa. Dabei sei der Rekordpreis beim Rohöl noch nicht an den Tankstellen angekommen. Zudem muss auch Spanien die Steuern auf Treibstoffe im Rahmen der EU-Harmonisierung noch anheben. Der größte Verband CETM (15) steht noch in Verhandlungen mit der Regierung, die bis zum 4. Juni andauern werden. Kommt es dabei nicht zu Ergebnissen, dürfte sich auch CETM dem Streik anschließen.
    Quelle: telepolis


    Frag mal eine Kuh...

    Aus dem Blickwinkel einer Kuh ist das ein interessanter Ansatzpunkt. :rolleyes:

    Eine Idee: Wir verbieten Bauern jetzt die Tierhaltung, egal ob es Ihnen gut geht oder ob sie in Massen gehalten werden. Das gleiche machen wir mit Schweinen, Hühner und dem anderen Tierzeugs. Wer Fleisch will, oder tierische Nahrung, wie Eier und Milch, soll sich das sammeln oder jagen. Es gibt noch ca. 400.000 Bauern/Landwirte. Die fallen gar nicht auf, wenn sich die arbeitslos melden. Und das Nahrungsmittelangebot in den Städten ist uns schnuppe, weil jeder ist sich selbst verantwortlich :thumbup:

    Berufe die ich schlimmer find: Genetiker, Politiker!

    Ach, ist ja ein Ding! Und wieso hat meine freie Stammtankstelle nur einen ganz kleinen Minishop? Mit ein paar Verkäufen von Zigaretten, Zeitungen und einigen Getränken kann man ja wohl nicht soooo viel verdienen, um eine freie Tankstelle zu finanzieren.

    Die Geschäftszahlen der großen Benzinmultis sind nicht rot, sonder tiefschwarz.

    Ich bin wach! Du auch??????


    Bluesoldier

    Und ich wette, das sie kein Franchisenehmer einer Kette sind. Also haben sie keine Mietkosten, sondern die Tanke ist auf der Kostenstelle "Ehda" bereits abgeschrieben.
    Unsere Vorletzte hat zugemacht, als die neuen Auflagen über Benzinabscheider und Gasausdünstungsabsaugung im Tankrüssel rauskamen. Somit hat der Staat wiedermal den Multis zu mehr Geschäft verholfen. Die letzte freie in der Gegend ist seitdem bei OMV. Ist so. Leider.
    Landwirte müssen seit Cross compliance ein Dach über ihrer Hoftankstelle haben. Bau mal ein Dach für einen Mähdrescher!!

    Aber einerlei. Back to the roots. Meiner Meinung sollten sich die LKW Fahrer mit den Bauern verbünden und die Tanken ebenso wie die Molkereien dichtmachen und wir, das Volk sie mit Essen und Trinken versorgen und lauthals Beifall klatschen und Polizisten die sich blicken lassen verscheuchen!!!

    Ich tanke schon seit 20 Jahren ausschließlich bei freien Tankstellen. Der Sprit ist dort genau so gut wie bei den Markentankstellen und ich stopfe das Geld nicht den Benzinmultis in den Rachen, die die Spritpreise diktieren.

    Wenn das alle machen würden, wäre der Benzinpreis nicht so hoch - ist meine Meinung.

    Gruß
    Bluesoldier


    Benzin wird in einer Raffinerie raffiniert. Diese gehört einem Konzern. Ich habe noch von keiner freien Raffinerie gehört. Die handelsspanne der Händler ist minimal. Tankstellenbetreiber leben vom Shopverkauf.

    träum weiter

    Sag Deinen Leuten mal, das sie völlig auf dem Holzweg sind. Bauern dürfen NICHT:

    Milch selbst abgeben, wenn sie nur Lieferrechte haben.
    Milch nicht kostenlos abgeben.
    Milch nicht in den Gully schütten.

    Bei den ertsen beiden Punkten bekommen sie es mit dem Zoll zu tun. Der Zoll profitiert von Anschärzern. Selbst fanden muss er nicht!!! Weiß ich direkt vom Zoll.
    Bem letzten Punkt bekommt er es mit dem Kanalbetreiber (Stadt, Gemeinde) zu tun, da die Kläranlage mit Milch nicht zurecht kommt. Also wird er hier der Umweltverschmutzung bezichtigt. Im Moment belibt im nur übrig, Milch die er nicht verfüttern kann in die Güllegrube zu schütten und sie anschließend auf den Acker zu geben.

    chris: Es ist einerlei ob es richtig ist Milch zu trinken oder lieber Soja in das Müsli zu schütten. Meinetwegen machst Du da auch Wasser oder Morgenurin rein. Die BAuern leben von diesem landwirtschftlichen Erzeugniss und haben sich in Existenzabhängigkeit dazu begeben. Andere Berufe find ich schlimmer!

    Ich versuchs in kurz und häng einen Link an für den, den es mehr interessiert.

    Wir sind in Europa in der glücklichen Lage, einen geregelten Markt mit ziemlich sicheren Einnahmen für Milch zu haben. Und wir haben eine ausgeglichenen Markt, der Angebot und Nachfrage zusammenbringt. Selbstverständlich hat das auch Nachteile.

    Jeder Bauer hat eine sogenannte Milchquote. Diese besagt, wieviel er produzieren darf pro Jahr, Kommt er darüber und liefert diese aus oder verkauft sie, und man erwischt ihn, zahlt er die sogenannte Superabgabe (schönes Wort)

    Unterschieden in dieser Milchquote wird zwischen Lieferung und Direktverkauf. Dies muss der Landwirt tatsächlich mit dem Zoll verhandeln oder zumindest melden.

    Der Zoll übernimmt bei unserer Milch folgende Aufgaben

    • überwacht die Abnehmer,
    • prüft die Neuberechnungen der Referenzmengen und Referenzfettgehalte,
    • prüft die Anmeldungen zur Milch-Garantiemengenabgabe,
    • setzt Referenzmengen und Referenzfettgehalte fest,
    • erteilt Abgabenbescheide,
    • zieht ggf. Referenzmengen ein, die in einem Abrechnungszeitraum nicht beliefert worden sind,
    • bearbeitet Rechtsbehelfe.


    Lieferkontingente sind handelbar und können von LAndwirt zu Landwirt verkauft werden.

    kurz und knapp, mehr hier

    Ist übrigens beim Zucker ähnlich.
    Hier handeln die Zuckerfabriken mit den kontingenten, die dem Bauern erlauben, Zuckerrüben zu produzieren und zu liefern.
    Zu welchem Preis sagt ihm die Zuckerfabrik.


    Sowas nennt man Betriebswirtschaftlich Käufermarkt. Den gibt es in der LAndwirtschaft fast ausschließlich!!