Beiträge von Eee

    Hallo Larah, mir sind die Kritiken durchaus bekannt.
    Allerdings stecken in diesem Buch eine Menge Wahrheiten und Weisheiten, die auch allesamt mit meinen Erfahrungen zusammenpassen. Darum ist es eher zweitrangig, ob sie das tatsächlich von einem Aborigine-Stamm erfahren hat oder wie auch immer. Mir ist bekannt, dass die heutigen Abos meist drogen- und alkoholabhängig sind, aber von denen sprach ich nicht. Ich sprach auch nicht von den Nachahmer-Stämmen, die deine Freundin kennt. Das sind keine Urstämme, denn sie sind meistens in Reservat-ähnliche Anstalten gesteckt worden, aus denen sie wieder entkommen sind, um ihren "alten" Stamm wieder zu formieren.
    Ich bin im übrigen der Überzeugung, dass früheste Urstämme tatsächlich ähnlich dem von Morgan beschriebenen Stamm waren.
    Along the Picket Fence hab ich gesehen.
    MfG, Mate

    Ich glaube, du missverstehst da etwas gewaltig. Zivilisation bedeutet nicht gleich Fortschritt, wie man an unserer Kultur bestens sehen kann. Sie waren und sind teils noch in der Lage, die Sphären und gar die Dimensionen zu wechseln, was für die meisten hier unvorstellbar ist und selbst erfahrene Magier vor Probleme stellt.

    Hallo Agitator,
    was ist bei dir genau Dauerzustand?
    Von Runen haben sie keine Ahnung, aber von ihrer eigenen Laut- und Formelmagie eine ganze Menge. Tief in die Schwärze fielen sie nicht, sie wurden einfach großteils ausgerottet und zwangsmissioniert von den christlichen Zivilisierten (vermutlich aus Nächstenliebe). Die Ur-Aborigines gibt es leider nicht mehr, aber es gibt noch einige Nachfahren, die das mystische Leben ihrer Ahnen nachahmen.
    Was die an Fähigkeiten hatten, übertrifft deine Vorstellungskraft und Erfahrung bei weitem; das fängt schon bei ihrem Bewusstsein an. Kleingeistigkeit ihnen zu unterstellen, zeugt von ziemlicher Unwissenheit!
    MfG, Mate

    Im Normalfall macht man jede Nacht eine unbewusste Astralreise. Wenn man jedoch mitten im Traum aufwacht und sich zu anderen wünscht, oder direkt ein Erlebnis in der Anderswelt/Astralwelt wünscht, dann wechselt man quasi schlagartig die Ebene und ist bei noch viel vollerem Bewusstsein als normal.

    Für gewöhnlich nicht, man kann aber über das luzide Träumen mit anderen Menschen Kontakt aufnehmen willentlich. Hier unterliegt man aber oft Täuschungen, weil man oft nur einem Bewusstseinssplitter des anderen gegenüber tritt oder sich das Gegenüber gar vollkommen selbst in der Mentalwelt materialisiert.

    AZW, luzides Träumen und normales Träumen hängt damit zusammen, es spielt sich nämlich alles in derselben feinstofflichen Ebene (Mentalebene) ab. Es kann dabei durchaus so sein, wie du beschrieben hast. Der Unterschied besteht lediglich darin, wie bewusst man sich währenddessen ist: beim Träumen ist es zB unterbewusst gesteuert, während die willentlich herbeigeführte Trance mit vollem Bewusstsein in die Mentalwelt bringt. Was man mit zunehmender Erfahrung begreift, ist der Fakt, dass die Traumwelt nicht aus dem Unterbewusstsein kommt, sondern dass sie reell immer da ist, nur kann man sie für gewöhnlich nicht wahrnehmen.

    Es eignet sich so gut wie jeder "Technik", oben habe ich einen Link angegeben, da ist eine sehr gute und leicht umsetzbare Anleitung zum Download angeboten (ganz runterscrollen), um sich selbst in Trance zu begeben.

    Ein unglaubliches Buch über Aborigines.: Marlo Morgan: Traumfänger
    Am leichtesten ist dieser Zustand im Halbschlaf zu erreichen, zB wenn du schlafengehst, kurz vom Eindösen ;) (wenn du es schaffst, dein Bewusstsein zu halten), ansonsten schreibe ich bald wieder, muss jetzt aber gehen!

    Das mit dem Druiden würde mich interessieren! Würdest du da bitte ein wenig mehr berichten?

    Interessant ist in der Hinsicht (was das von Dir genannte "nach innen" angeht) die Weltsicht der Aborigines: sie sagen, im physischen/diesseitigen Leben sei man durch die "6" eingeschränkt (Norden, Osten, Süden, Westen, oben und unten). Die 6 zieht den Geist in einem Schweif herab und verewigt ihn dort in einem Kreis, d.h. der Mensch wird in der Materie gefangen gehalten. Darum gibts bei den Aborigines auch 7 Richtungen: die letzte ist "Innen". (7 ist auch Zahl der Vollkommenheit; also ist der innere Weg (gr. esoteros) die Befreiung)

    Hallo Shiva,
    ich mag das Wort "Hypnose" ja nicht besonders. Man spricht daher (im Fall von Selbsthypnose) auch einfach von Trance, d.h. Bewusstseinsverrückung. Es ist gut, wenn du diese Fähigkeit hast, dein Bewusstsein auf mentale Ebenen zu erheben. Allerdings bleibst du dir während des Vorgangs noch deiner Umwelt (wenn auch sehr schwach vermutlich) bewusst. Im Grunde ist das nicht viel anders als das, wovon ich weiter oben schrob. Der einzige Unterschied ist, dass die Trance noch mal eine ganze Nummer stärker ist, sodass man seine Umwelt überhaupt nicht mehr wahrnimmt, sondern mit vollem Bewusstsein quasi in einer Traumwelt ist, in der man mit Gedankenkraft alles verwirklichen kann und wo die Ideen nur so fließen. Also die Wahrnehmung verlagert sich komplett.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man dann Musik sehen und richtig "fühlen" kann (nicht nur emotional, sondern richtig be-greifen). Die Farben sind unbeschreiblich kräftiger und strahlender als alles, was das physische Auge je wahrnehmen könnte, und die Musik fließt um und in einem herum. Wenn man will, trifft man dort auch auf allerhand Wesen.
    Aus diesseitiger Sicht wirkt das alles ziemlich fantastisch, doch wenn man erstmal "dort" ist, kommt es einem vollkommen natürlich vor. Ich beschreibe mal wie es sich anfühlt, da hinzugelangen: man verliert das Körperbewusstsein und die Gedanken beginnen zu kreisen und sich mit allen möglichen Dingen zu beschäftigen (außer man hat einen außerordentlich starken Willen). In dieser Phase werden nämlich Unterbewusstsein und Wachbewusstsein quasi gleichgeschaltet und es fällt schwer, hier das Bewusstsein zu halten. D.h. es kommt vor, dass man plötzlich wieder hellwach ist oder einfach einschläft. Diese Phase tritt übrigens vor jedem Einschlafen ein, da kann man am besten experimentieren. Wenn man es schafft, das Bewusstsein zu halten, dann taucht man irgendwann unmerklich ganz in die andere Welt ab und man besitzt nun eine Art "Überbewusstsein". Wenn man zurückwill, braucht man das nur zu denken, aber wie Du bereits gesagt hast, braucht man dann paar Momente, um sich wieder in der "Grobstofflichkeit" einzufinden, die einem dann seltsam blass vorkommt (vor allem die Farben).
    MfG

    Selbsthypnose ist ein Weg zu dem enormen Potential, das im Unterbewusstsein eines jeden Menschen schlummert. Dadurch bekommt man zB. Zugang zu Welten voller Kreativität und neuen Ideen, sei es im Kunstbereich oder im wissenschaftlichen. Einstein selbst meint, seine Inspiration zur Relativitätstheorie auf eine mystische Art erfahren zu haben. Alle genialen Komponisten der klassischen Musik hatten ebenfalls Zugang zu diesen Sphären, wo sie ihre Stücke hörten, die ihnen Takt für Takt vollkommen fertig präsentiert wurden, sodass sie es nur noch in unserer Sphäre niederschreiben mussten .. ebenso Michelangelo, dessen Arbeitsweise für andere Bildhauer nicht nachvollziehbar ist: er selbst meint, er habe seine Skulpturen, die er bereits fertig im Steinblock sah, lediglich von überflüssigem Stein befreit.

    Bei der Selbsthypnose gelangt man in eine Art Trance, ist sich dabei allerdings bewusst, was man tut.

    http://www.rodiehr.de/g_09_hemling_i…komponisten.htm
    http://www.hypnoselernen.de/selbsthypnose.php

    Durch die Trance erweitert man sein Bewusstsein auf die Mentalebene, wo alle Ideen herkommen. Das ist übrigens auch die Bewusstseinebene, auf der Träume stattfinden. Die Aborigines, die sich selbst "Wahre Menschen" nennen, hatten die Fähigkeit, jederzeit tagsüber mit offenen Augen in die Traumwelt (Mentalwelt) zu gelangen (kosmisches Bewusstsein): sie halten uns für die "Veränderten", denen diese enorme Fähigkeit nicht mehr gegeben ist. Im Übrigen stimmt die Selbsthypnose mit allen magischen System überein, besonders bei Franz Bardon (spreche aus eigener Erfahrung).

    MfG, Mate