Theorie über multiple Zeitverläufe

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    • Theorie über multiple Zeitverläufe

      Ich weiss nicht in welches Forum, will sie aber mal veröffentlichen.
      Kostet etwas überwindung aber bin auf Reaktionen gespannt. Problem an
      Theorien ist, dass sie sich nicht beweisen lassen...
      Wenn mir einer folgen kann, gerne Kommentar hinterlassen. Danke.


      Theorie über multiple Zeitverläufe


      Hierbei geht es nicht um Zeitmanipulation, voneinander getrennte Dimensionen oder um
      den Eingriff in Geschehnisse (Butterfly effect oder auch Chaostheorie).


      Jeder von uns durchlebt seine eigene Zeit in der grobstofflichen Dimension bzw.
      materiellen Welt, damit ist die Zeit gemeint, die man selbst durchlebt von der Geburt an bis zum
      Tot. Und zwar jeder für sich selbst (bewusstes ICH).
      Demzufolge befinden wir uns am Tag X wenn wir gemeinsam auf den Kalender gucken zwar zur
      gleichen Zeit am gleichen Ort, jedoch ist dieses Datum ohne Bedeutung, denn man selbst befindet
      sich zu diesem Zeitpunkt bewusst in dieser Situation, aber keiner kann beweisen das es die andere
      Person auch tut. Das ist ein wichtiger Punkt. Dazu später (A).


      Darstellung 1:
      Person 1: 30 Jahre alt, Person 2: 29 Jahre alt.


      G1 (1987)|-------------------------------------X--------------------------
      _____G2 (1988)|------------------------------X--------------------------


      G = Geburt
      X = Tag X, gemeinsames Treffen z.B. Frühstück beim Bäcker (2017).


      Die Theorie ist, dass wir in komplett voneinander getrennten Zeiten leben und einfach nur am Tag
      X zusammen am gleichen Ort frühstücken. In welcher sich bewussten Zeit die Personen gerade
      leben ist nicht festgelegt.


      Keiner kann die Behauptung wiederlegen, dass sich das Bewusstsein von Person 1 gerade in seinem
      z.B. 10. Lebensjahr befindet und Person 2 meinetwegen gerade im 40. Labensjahr.
      Der Tag X wird für beide Personen stattfinden, die Zukunft ist für Person 1 schon geschrieben,
      denn Person 2 hat sich am Tag X mit Person 1 getroffen.
      Wenn die Zukunft schon geschrieben ist, dann ist es völlig egal in welchem Jahr Person 1 oder
      Person 2 lebt. Tag X bleibt Tag X.


      Darstellung 2:
      Person 1: 30 Jahre alt, Person 2: 29 Jahre alt.
      G1 (1987)|---------------A----------------------X--------------------------
      _____G2 (1988)|-------------------------------X---------------A---------


      A = Möglicher aktueller Zeitpunkt in der die jeweilige Person lebt, dieser könnte sich überall auf
      der gesamten Linie zwischen Geburt und Tot befinden, sogar darüber hinaus.
    • Es gibt gar keine physikalische Zeit ! Zeit ist ein subjektives Hirngespinst zwischen Wahrnehmung und Wahrgebung

      Hallo rabbit87,

      irgendwie kann ich dich verstehen, dennoch viel zu kurz und aus der Luft gedacht.
      Verstehen kann ich dich bezüglich deiner Aussage, das jeder, also jede ich-bezogene Selbsterhaltung ihre eigene subjektivierte "Zeit" in einer Synergetik, also in unserem Lebensraum erfährt bzw. erlebt. Warum auch immer ?

      Deinen Tag X erkenne ich im synergetischen Bestand des realen Wirkmoment der Gegenwart, der seine Spuren hinterlasst und so den Teil erkennbarer Vergangenheit bildet. Daraus spinnen wir, jeder für sich und auch gemeinschaftlich in der zwingenden Erwartungshaltung eine vorstellbare Zukunft. Alles zusammengenommen interpretieren wir mit dem Wort Zeit.

      Zeit... die Maßgebungshilfe zwischen Wahrnehmung und Wahrgebung, so wie wir kulturdidaktisch die Strecke, die Fläche und den Raum metrisch erfassen und der Schwerkraft akustisch mit dem Gramm begegnen.

      Nun in der Konsequenz können wir unsere Schöpfung nicht leugnen und auch nicht, das die Sprachschöpfung, also unsere Denkakustik, eine uns eigene kulturdidaktische und noch sehr Fehler behaftete Schöpfung ist, die uns leicht ins ad absurdum führen kann.

      Was ist das Denken überhaupt ? Was sind wir ? Wo sind wir ? Und was ist der Sinn des Ganzen ?
      Wir können zusammen wissen und glauben, aber nur schwerlich zusammen verstehen. Warum ist das so ?

      Weil das Verstehen im sogenannten Unterbewusstsein und das Wissen sowie das Glauben im sogenannten Bewusstsein wirken. Mann könnte so gesehen, das Bewusstsein als die verarbeitende Vorstufe des sich erweiternden Unterbewusstseins begreifen.

      Nicht das kulturdidaktische Bewusstsein sondern das autodidaktisch zunehmende Unterbewusstsein erscheint so als das Entscheidende, denn darin legt sich unser ganzes Leben ab, alles was wir erfahren, gelernt und verstanden haben, weil dem wiederum unsere Reflexe, unsere Leidenschaften, unsere Talente, unser Genie entspringen.

      Was aber ist das Unterbewusstsein ? Wo kommt es her und wo geht es hin ?

      Eine Frage zwischen Wissenschaft und Religion !