• Offizieller Beitrag

    Hallo liebe Forumgemeinde,

    Meditation hat viele positive Wirkungen. Es handelt sich dabei um eine Methode, die gleichermaßen Körper, Geist und Seele stärken und heilen und von jedem Menschen - egal welcher religiösen oder atheistischen Überzeugung - mit Gewinn praktiziert werden kann.

    Grundlagen:

    Wirkungen von Meditationen sind:

    Körperliche Lockerung
    Abbau von psychischen Spannungen, Ängsten, Schuldgefühlen
    Abbau von streßbedingten Anomalien: Schlaflosigkeit, Stottern, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen
    Verbesserung der Gesamtstimmung
    Ein Mehr an Kreativität, Energie und Produktivität

    Ziele, die Ihr mit Meditationen erreichen könnt, sind folgende:

    Muskelverspannungen lösen sich, Ihr Körper wird geschmeidiger
    Ihr lernt Euch immer besser zu konzentrieren
    Ekstasephänomene (Licht, Ton, Flow)
    Selbst gesteuerte Bewußtseinsveränderungen
    Ihr Astralkörper wird aufgebaut und entwickelt

    Egal, welche Art von Meditationen Ihr wählt - Meditation bedeutet ganz allgemein die Konzentration auf ein Objekt - das Meditationsobjekt - zu richten, im Unterschied zu anderen Handlungen, bei denen Ihr Euch auf wechselnde Reize konzentrieren. (Zum Beispiel, wenn Sie ein Buch lesen, ein Schachspiel spielen etc.)

    Was wird für Meditation benötigt?

    Im Grund nur ein Ort an dem Ihr Euch wohlfühlt und ansonsten nur noch Ihr selbst: Dann gibt es natürlich noch verschiedene Haltungen etc.
    Welche Erfahrungen habt Ihr schon mit Meditation gemacht?

    Ich möchte hier mal http://www.philognosie.net zitieren:

    Weiterführendes:
    http://www.philognosie.net/index.php/course/lessonview/26/
    http://www.philognosie.net/index.php/article/articleview/321/
    http://www.yoga-vidya.de/meditation.htm…CFdUx3wodMg5-5w
    http://de.wikipedia.org/wiki/Meditation

    Die Vollkommenheit ist unerreichbar. Gewiß ist die Vollkommenheit unerreichbar. Sie hat nur den Sinn, deinen Weg wie ein Stern zu leiten. Sie ist Richtung und Streben auf etwas hin.
    - Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

  • Fühle mit jedem Lebewesen

    Es ist ganz normal: Jeder denkt nur an sich. Geliebt wird, wer oder was MIR gut tut. Die folgende Meditation lehrt den Einstieg in eine völlig neue Welt. Eine Welt, in der geliebte Menschen mehr als Gegenstände sind.

    Vom Denken zum Fühlen

    Eine Meditationstechnik aus dem Buch der Geheimnisse (Vigyan Bhairav Tantra):
    Empfinde das Bewusstsein jedes Menschen so, als sei es dein eigenes Bewusstsein.
    Werde so zu jedem Lebewesen, ohne Rücksicht auf dein Selbst.

    Du empfindest dein Bewusstsein als deines, aber das Bewusstsein anderer fühlst du nie. Du kannst allenfalls logisch nachvollziehen, dass die anderen auch bewusst sein müssen. Aber du empfindest sie nicht als bewusst. Wir denken, die Welt um uns herum ist da, aber das Herz wird von ihr nicht berührt. Das ist der Grund, warum wir mit anderen umgehen, als wären sie keine Personen, sondern Dinge. Ein Ehemann verhält sich seiner Frau gegenüber so, als wäre sie ein Gegenstand, den er besitzt. Auch die Frau betrachtet den Ehemann als wäre er ihr Eigentum.

    Wir nehmen immer nur unser eigenes Selbst wahr. Selbst wenn wir verliebt sind, achten wir nur auf uns selber. Sonst könnte sich Liebe niemals in Unglück verwandeln. Liebe könnte der Himmel sein, sie wird aber zur Hölle, weil sogar Liebende nur mit sich selbst beschäftigt sind. Der andere wird deshalb geliebt, weil er dir Glück beschert. Der andere wird deshalb geliebt, weil du dich mit ihm wohl fühlst. Aber der andere wird nicht deshalb geliebt, weil er oder sie etwas Wertvolles an sich sind. Der Wert des Geliebten bemisst sich an dem Vergnügen, das er dir bringt. Nur deshalb, weil du Genugtuung und eine gewisse Befriedigung verspürst, ist dir der Andere wichtig geworden.

    Versuche einmal täglich eine Stunde mit etwas Lebendigem empathisch und mitfühlend zu sein. Setze dich an einen Baum und spüre, wie sich der Baum anfühlt. Der Wind frischt auf und der ganze Baum beginnt sich zu schütteln und zu beben. Spüre das Schütteln und Beben in dir. Wenn die Sonne aufgeht und der ganze Baum zu Leben erwacht, fühle diese Lebendigkeit in dir. Der Baum ist lebendig, er fühlt. Wenn du eins mit ihm wirst, dann wirst du das am eigenen Körper erfahren. Ebenso wie du dich in jedem Moment veränderst, ändert sich auch der Baum.

    Anfangs wirst du dir dabei albern vorkommen und vielleicht denken: Was mache ich hier? Aber das ist nur am Anfang so. Sobald du diese Welt betreten hast, in der alles Leben gefühlt werden kann, wird dir die gewohnte Welt verrückt vorkommen. Das Leben schenkt mit vollen Händen und wir bekommen nichts davon mit, weil wir so verschlossen und mit uns selbst beschäftigt sind. Wir lassen das Leben nicht in uns hinein. Das Leben kann nur zu uns kommen, wenn wir uns ins Leben begeben.


    Osho, Das Buch der Geheimnisse

    [color=#0000ff][size=10]"Nehmt Eure Sprache ernst! Wer es hier nicht zu dem Gefühl einer heiligen Pflicht bringt, in dem ist nicht einmal der Keim für eine höhere Bildung vorhanden."
    "Es wurde bisher grundsätzlich immer nur die Wahrheit verboten."[/size]

    Friedrich Nietzsche[/color]

  • Ohne Meditation wird Macht destruktiv

    Es ist ganz logisch, Macht korrumpiert! Macht bedeutet Energie und wenn der Machtträger nicht gelernt hat, mit viel Energie umzugehen, dann geht sie unbewusst in destruktive Bahnen. Durch Meditation wird gelernt, viel Energie in sich zu tragen und sie in kreativer Weise einzusetzen.

    Meditation richtet Stärke aus

    Jede Art von Macht muss unausweichlich zerstörerisch werden, wenn sie nicht mit Meditation verbunden ist. Lord Actons berühmter Ausspruch, dass Macht korrumpiert, ist grundsätzlich richtig. Denn Macht bedeutet Energie. Was tut jemand mit Energie, wenn er nicht das Verständnis hat, wie er sie richtig benutzen kann? Wenn er nicht die Weitsicht hat und klar sieht, wo es hingehen soll, was zu tun ist und was nicht? Dann bringt Macht eine bestimmte Art von Rausch mit sich. Der unbewusste Mensch wird noch unbewusster, ein Wahnsinniger wird noch verrückter.

    Die neuesten psychiatrischen Studien kommen zu einem bedeutsamen Schluss:

    Die meisten Leute, die verrückt sind, sind es im Grunde deshalb, weil sie soviel Energie haben, die sie nicht in ihrer Kontrolle haben. Sie können damit nicht umgehen. Im Grunde sind sie keine schlechten Menschen, keine bösartigen Menschen, doch ihre Macht ist wie ein Schwert, ein nacktes Schwert in den Händen eines Kindes. Was soll ein Kind schon mit einem Schwert machen? Entweder es wird jemanden verletzen oder es wird sich selbst verletzen.

    So wird Macht entweder mörderisch oder selbstmörderisch. Das ist das einzige, was passieren kann, wenn keine Meditation mit dabei ist. Sobald Meditation die Grundlage bildet, dann wird Macht kreativ, dann bringt sie großartige Dichtung und wunderbare Musik hervor. Die Kraft macht aus deinem Leben einen Tanz. Nicht nur in deinem Leben! Die Lebenskraft beginnt überzufließen und andere zu erreichen.


    Osho, excerpts from The Old Pond - Plop!

    [color=#0000ff][size=10]"Nehmt Eure Sprache ernst! Wer es hier nicht zu dem Gefühl einer heiligen Pflicht bringt, in dem ist nicht einmal der Keim für eine höhere Bildung vorhanden."
    "Es wurde bisher grundsätzlich immer nur die Wahrheit verboten."[/size]

    Friedrich Nietzsche[/color]