"Dr. Pachauri hat ein erstaunliches weltweites Portfolio aufgebaut mit Geschäftsinteressen und milliardenschweren Investitionen, deren Erfolg von Empfehlungen des IPCC abhängt"
hübsches Beispiel dazu:
Die angenommenen Gefahren eines Klimawandels kommen dabei der indischen Wirtschaft nicht nur über steuerfinanzierte Studien aus Europa zugute. Die Gesetze des Handels mit Emissionsrechten, in dem Pachauri ja ebenso engagiert ist, führten laut "Telegraph" zum Beispiel auch dazu, dass die Produktion von jährlich drei Millionen Tonnen Stahl aus dem Werk von Corus im britischen Redcar nach Orissa in Indien wandert. Besitzer von Corus: der Tata-Konzern. 1700 Beschäftigte in Redcar verlieren ihren Job im Namen des Weltklimas, an dem sich wenig ändert durch die Verlagerung nach Indien.
In einem anderen Projekt, kofinanziert vom Londoner Umweltministerium und der Münchener Rückversicherung, erarbeite man gerade eine zukunftsträchtige Studie: Sie soll aufzeigen, wie die indische Versicherungsbranche - in der auch Tata engagiert ist - die angenommenen Risiken eines Klimawandels am lukrativsten nutzen könne. "Warum britische Steuerzahler eine Studie finanzieren, um die Profite indischer Versicherungsunternehmen zu verbessern, wird nicht erklärt", merkt das Blatt trocken an."
Quelle: WELT online
Mein Senf: Wäre Interessant, mehr über Doktores Wertschöfungskette zu erfahren! Weiß noch jemand was?
"Nur wer im Wohlstand lebt, schimpft auf ihn." Ludwig Marcuse