Christen wollen Schwule "heilen"

  • Von der Leyen und die "Heilung" der Schwulen

    Der christliche Kongress "Christival 2008" in Bremen bietet ein Seminar an, in dem man angeblich "Wege heraus aus homosexuellen Neigungen" erlernen kann. Schirmherrin der Veranstaltung ist Familienministerin von der Leyen. Die Grünen protestieren, das Ministerium sucht jetzt nach "Aufklärung".

    http://www.welt.de/politik/articl…r_Schwulen.html


    Wo sind wir eigentlich?!
    Man man man...


  • Wo sind wir eigentlich?!


    Shiva du bist in Deutschland denk ich :thumbup: , na denn Prost!

    Lieben Gruß Jo

    [color=#0000ff][size=10]"Nehmt Eure Sprache ernst! Wer es hier nicht zu dem Gefühl einer heiligen Pflicht bringt, in dem ist nicht einmal der Keim für eine höhere Bildung vorhanden."
    "Es wurde bisher grundsätzlich immer nur die Wahrheit verboten."[/size]

    Friedrich Nietzsche[/color]

  • Das sollen die gern bei meinem Bruder versuchen und scheitern =)
    Der ist viel zu glücklich mit seinem Freund als würde er das für irgendwas hergeben wollen und das ist auch gut so. ;)

    Yukkuri shiteitte ne! = take it easy :D

  • Das Seminar wurde eingestellt ;)

    Ein Weiteres wurde übrigens mal fix umbenannt,
    vorher hieß es "Hilfe, mein Nachbar ist Moslem."

    Ist das eigentlich noch Politik oder Schmierentheater?

  • Das Seminar wurde eingestellt ;)

    "Frau von der Leyen kann nicht als
    Bundesfamilienministerin Schirmherrin eines Kongresses sein, bei dem
    gefährliche Psychokurse und minderheitenfeindliche Angebote gemacht werden
    ,
    erklärte Beck

    Ob das wohl der Grund zur Streichung war?

    Man hab ich ein Glück, meine direkten Nachbarn sind Kühe.

    Lg Jo

    [color=#0000ff][size=10]"Nehmt Eure Sprache ernst! Wer es hier nicht zu dem Gefühl einer heiligen Pflicht bringt, in dem ist nicht einmal der Keim für eine höhere Bildung vorhanden."
    "Es wurde bisher grundsätzlich immer nur die Wahrheit verboten."[/size]

    Friedrich Nietzsche[/color]

  • wenn homosexuelle sowas freiwilliges besuchen? ich seh da jetzt nicht wirklich ein probelm. homosexualität gibts nun mal und manch einer ist vielleicht mit der ihm von der natur gegebenen neigung nicht zufrieden.

    [color=#4682B4]Es ist schon ein Unterschied, ob ein Halbidiot die volle Wahrheit
    oder ein Vollidiot die halbe Wahrheit sagt.
    [/color]

  • Das Problem dabei ist Folgendes:

    Jemand ohne viel Selbstbewusstsein, der dann auch noch schwul ist - der kommt nicht mit der zum Teil ablehnenen Art der Gesellschaft klar.
    Und dann tauchen ein paar Gutmenschen auf und erzählen ihm, dass er krank ist und das es eine "Heilung" für seine Krankheit gibt.

    Na prima.

    Das Problem ist das Wort "heilen".
    Alles, was nicht der christlichen Gutmenschen-Norm entspricht, ist entweder krank oder böse. Da man aber heutzutage auf das "böse" im christlichen Sinne nichts mehr gibt und es auch keine Verbrennungen mehr gibt, muss man die "Andersartigen" eben ganz einfach "heilen" - soll heißen: So lange verbiegen, bis sie so sind, wie es die Gutmenschen gerne hätten.

  • wenn homosexuelle sowas freiwilliges besuchen? ich seh da jetzt nicht wirklich ein probelm. homosexualität gibts nun mal und manch einer ist vielleicht mit der ihm von der natur gegebenen neigung nicht zufrieden.

    Wenn es eine naturhgegebene Neigung ist, dann gehört das zu diesem Menschen, wie wenn einer gerne malt, Musik hört usw. Was einen Homsexuellen dazu verranlassen könnte ist in meinen Augen nur die Gesellschaft. Die Gesetze sind zwar geregelt, das ist aber auch alles. Viele "normale" Menschen können damit nicht umgehen. Früher trieb die Kirche den Teufel aus, heute im Namen der christlichen Nächstenliebe halt diese "Krankheit" unter der ihrer Meinung nach diese Menschen leiden. Sie leiden aber nicht aufgrund ihrer Neigung, sondern weil ihnen vielfach im Umgang mit anderen die normale Achtung, die man jedem Menschen entgegenbringen sollte verwehrt bleibt. Von den Schimpfworten und den Witzen mal ganz abgesehen. Ein Mensch, der in dieser Gesellschaft als Homosexueller zu seiner Neigung steht, und sie auch lebt, muß´in meinen Augen schon sehr charakterfest und selbstbewußt sein, um nicht dem Wunsch zu erliegen, sich dieser anzupassen und sich selbst dabei zu verleugnen. Insofern bin ich davon überzeugt, dass die Kirche ihre Opfer gefunden hätte, mit deren "Heilung", die aber keine sein kann, sie sich dann brüsten kann.

    Jo

    [color=#0000ff][size=10]"Nehmt Eure Sprache ernst! Wer es hier nicht zu dem Gefühl einer heiligen Pflicht bringt, in dem ist nicht einmal der Keim für eine höhere Bildung vorhanden."
    "Es wurde bisher grundsätzlich immer nur die Wahrheit verboten."[/size]

    Friedrich Nietzsche[/color]

  • Das Problem dabei ist Folgendes:

    Jemand ohne viel Selbstbewusstsein, der dann auch noch schwul ist - der kommt nicht mit der zum Teil ablehnenen Art der Gesellschaft klar.
    Und dann tauchen ein paar Gutmenschen auf und erzählen ihm, dass er krank ist und das es eine "Heilung" für seine Krankheit gibt.

    Na prima.

    Das Problem ist das Wort "heilen".
    Alles, was nicht der christlichen Gutmenschen-Norm entspricht, ist entweder krank oder böse. Da man aber heutzutage auf das "böse" im christlichen Sinne nichts mehr gibt und es auch keine Verbrennungen mehr gibt, muss man die "Andersartigen" eben ganz einfach "heilen" - soll heißen: So lange verbiegen, bis sie so sind, wie es die Gutmenschen gerne hätten.


    Darauf ein " Amen "
    *G*

    Was ich sah war dummheit, menschlicher Neigung entsprechend.
    [Tilo Wolff- Lacrimosa]