- Offizieller Beitrag
ZitatAlles anzeigenBisher sind bei Unruhen nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen in Kenia mindestens 300 Menschen ermordet worden.
Männer, Frauen, Kinder mit Wünschen, Träumen und Hoffnungen, deren
Leben im Zuge des demokratischen Machteroberungsspiels ausgelöscht
wurde.Die blutigen Unruhen im wichtigsten Staat Ostafrikas sind
jedoch keine schockierende Ausnahme von einer imaginären demokratischen
Friede-Freude-Eierkuchen-Normalität, sondern systemimmanent. Gewiss,
die Brutalität der rivalisierenden demokratischen Faktionen ist auf
Grund unterschiedlicher soziokultureller, vor allem wohl
wirtschaftlicher Gegebenheiten im Vergleich zu westlichen Demokratien
erhöht. Aber auch in Europa brennen Autos und Geschäfte, werden Menschen verletzt, manchmal gar ermordet, wenn eine extremistische meist linke Minderheit meint, die dumme Mehrheit hätte diesmal nicht richtig gewählt.
Der ganze Text unter:
http://www.opponent.de/post/119/
Ich denke der Text zeigt sehr gut, dass bestimmte Probleme unabhängig von der Regierungsform sind. Die Prinzipien gibt es in so gut wie jeder.