Die Terroristen sind unter uns

    • Offizieller Beitrag

    Hier ein interessanter Text von Thomas Immanuel Steinberg bzw seiner Seite http://www.steinbergrecherche.de

    Die Vollkommenheit ist unerreichbar. Gewiß ist die Vollkommenheit unerreichbar. Sie hat nur den Sinn, deinen Weg wie ein Stern zu leiten. Sie ist Richtung und Streben auf etwas hin.
    - Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

    • Offizieller Beitrag

    Und gleich noch ein Text von Radio Utopie hinterher:


    Klar mit Krieg lässt sich eine Menge Geld verdienen, aber wielange wollen sich die Völker eigentlich noch benutzen lassen?

    Die Vollkommenheit ist unerreichbar. Gewiß ist die Vollkommenheit unerreichbar. Sie hat nur den Sinn, deinen Weg wie ein Stern zu leiten. Sie ist Richtung und Streben auf etwas hin.
    - Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

    • Offizieller Beitrag

    Passend zu Gesetzesänderungen und Erweiterungen diverser Vollmachten:

    Schon der russische Wahlkampf offenbarte das staatliche
    Repressionspotenzial, welches man bereit ist zu entfesseln. In
    Opposition zu sein - vornehmlich wenn sie auf der Straße stattfindet,
    weil man den Andersdenkenden keinerlei anderes Forum einräumt -
    bedeutet nicht gegen Putin zu sein, nicht nur gegen Putin zu sein,
    sondern gegen den Staat als solchem. Der gemeine Oppositionelle gilt
    als Terrorist. Staatliche Gewalt zur Unterdrückung ist den Machthabern
    als Mittel recht und billig. Im Wahlgeschehen selbst, fand dieses
    Vorspiel seine würdige Fortsetzung: Stimmenkauf und Wählerbevormundung
    zeichneten die jüngste Dumawahl aus.

    Zitat

    [color=#000066]Außenminister
    Steinmeier hat auf die große Bedeutung des deutsch-russischen
    Verhältnisses hingewiesen und Präsident Putin bescheinigt, er habe in
    den acht Jahren seiner Präsidentschaft ein hohes Maß an Stabilität
    Russlands erreicht.[/color]

    Quelle: FAZ

    Die
    innenpolitischen Zustände, so Steinmeier weiter, möchte er nicht
    schönreden. Aber zur indirekten Gratulation bezüglich der umgesetzten
    Stabilität reicht es doch. Dankbarkeit liest man aus diesem verkappten
    Lob heraus. Gleichgültigkeit ebenso. Was spielt es schon für eine
    Rolle, wie Wahlergebnisse zustandekommen? - Was zählt ist das Resultat,
    ist die wirtschaftliche Beziehung, ist das Aufrechterhalten bilateralen
    Krämerseelentums.

    Nein, Verurteilung gibt es keine im - ach so -
    demokratischen Westen. Präsentiert Putin seine Handpuppe Medwedjew,
    jubeliert bereits Minuten später die deutsche Kanzlerin. Als ob diese
    Entscheidung - dieser Ukas -
    den Wahlbetrug wettmachen könnte. Als seinerzeit die UdSSR
    zusammenbrach, wollte der Westen die Demokratisierung der Staaten des
    ehemaligen Warschauer Paktes - in einem Atemzug wurde auch der freie
    Markt gefordert. Der Markt ist verwirklicht, die Produktivkräfte werden
    heute im Namen des Kapitals, nicht mehr im Namen des Partei ausgebeutet.

    Mit
    der Anerkennung dieser Wahlen, legitimiert der Westen, allen voran
    Angela Merkel, die Diktatur des Neozaren Putin. Um der Stabilität
    willen werden beide Augen zugehalten, der Mißstand bestenfalls zaghaft
    angedeutet. Stabilität meint die Gnade, die Putin dem Westen zuteil
    werden läßt. Gerade die Interessen der Energiekonzerne leben von dieser
    Gnade, die Kunden derselben nicht zu vergessen. Diese neue Version des
    Appeasement soll "den Frieden für unsere Zeit" sichern. Anders formuliert: Auch Hitler galt einmal als Stabilitätsfaktor.

    Lupenreiner
    Demokrat. So wurde er einst genannt. Es fällt, selbst bei Betrachtung
    mit einer Lupe schwer, an Putin demokratisches Flair zu entdecken.

    http://links-im-sueden.blogspot.com

    Die Vollkommenheit ist unerreichbar. Gewiß ist die Vollkommenheit unerreichbar. Sie hat nur den Sinn, deinen Weg wie ein Stern zu leiten. Sie ist Richtung und Streben auf etwas hin.
    - Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste