- Offizieller Beitrag
Uff der Text erinnert mich an schweren Liebeskummer bzw auf ein Erkennen eigener Fehler.
Uff der Text erinnert mich an schweren Liebeskummer bzw auf ein Erkennen eigener Fehler.
hat auch was von verzweiflung........
und leibeskummer, wie du schon sagtest.....
und evt. auch zerbrochene träume....
[font=Arial][size=10]Ich sehe in diesem Brief an eine Frau, die ich nie kennen lernen durfte weder ein Gefühl von Liebeskummer noch Verzweiflung, sondern eher einen Gewissenberuhigungsbrief mit vielen Erklärungen mit Hoffen auf Verständnis des Anderen und hoffen darauf, dass ein Nichthandeln zu einer Zeit, in der ein Handeln für den Briefschreiber erforderlich gewesen wäre, keine bösen Folgen nach sich gezogen hat. (ich möchte wissen, ob du noch da bist).
Das Wesentliche fehlt aber für mich in diesem Brief, das Eingeständnis, dass ihn die Zeilen dieser Frau "..... und nicht das Allein Sein tut weh, sondern eher die Erkenntnis, nie anders gefühlt zu haben ,,,,," (das ist Weltschmerz pur) total überfordert haben, er konnte zu dem gegeben Zeitpunkt nicht damit umgehen, was auch in seinem Brief zum Ausdruck kommt, aber nur zwischen den Zeilen er kann auch jetzt noch nicht damit umgehen, aber er startet immerhin den Versuch eine Brücke zu ihr zu schlagen mit "Wir sind doch in Göttlichkeit alle miteinander verbunden, weshalb spüre ich Dich nicht?
Die einfachen Worte: "Bitte verzeih mir, dass ich dich in deinem Schmerz allein gelassen habe. Hätten den Rest des Briefes überflüssig gemacht."
jo[/size][/font]
Diesen Brief habe ich irgendwann mal vor lauter
Selbstverzweiflung geschrieben.
Wir haben uns lange und viel geschrieben. Immer auf Distanz
bedacht und doch mit tiefen Gedanken und Gefühlen. Wir haben uns auf diese
Weise unser halbes Leben erzählt, unser beider Beziehungen analysiert, uns
Hinweise gegeben, über ganz simple Dinge unterhalten.....
"Böser" Humor war uns beiden nicht fremd und so konnten wir uns ganz
wunderbar über die Menschen lustig machen. Manche Tragödie wurde zur
Komödie, ja das war wunderbar. Die Anonymität des
Netzes zu nutzen und sein Innerstes zu offenbaren.
Depressionen beutelten uns beide und so tauschten
wir uns zwangsläufig über Selbstmord aus. Und weil wir ja so einen wunderbar
schwarzen Humor hatten, schrieben wir uns auch hier äußerst derbe Dinge. (Es
gibt viele lustige Methoden sich das Leben zu nehmen)
Sie hatte mir irgendwann ihre Telefonnummer mitgeteilt, mich
gebeten, ein paar Tage mit Ihr zu verbringen, doch ich habe mich zu dieser Zeit
verkrochen und meine eigenen Wunden geleckt.
Und dann erreichten mich eben oben zitierte Worte.
Niemals war sie so ernst.
Und deshalb schrieb ich diesen Brief
Traurige Grüße
TNN
Hallo TNN, diesen Schmerz wird niemals ein Mensch von dir nehmen können - vielleicht verblaßt er einmal, wenn viel Zeit darüber hinweggeht.
Du hast mein tiefstes Mitgefühl,
lieben Gruß,
Jo
Ich sehe in diesem Brief an eine Frau, die ich nie kennen lernen durfte weder ein Gefühl von Liebeskummer noch Verzweiflung, sondern eher einen Gewissenberuhigungsbrief mit vielen Erklärungen mit Hoffen auf Verständnis des Anderen und hoffen darauf, dass ein Nichthandeln zu einer Zeit, in der ein Handeln für den Briefschreiber erforderlich gewesen wäre, keine bösen Folgen nach sich gezogen hat. (ich möchte wissen, ob du noch da bist).
Hallo Jo, Du hast vor einiger Zeit schon das richtige erkannt.
Danke auch für Deine heutigen Worte.