Eben gerade gab es im Mittagsmagazin auf WDR 2 Radio einen Beitrag über einen französischen Biowinzer, der seinem Weinberg mit klassischer Musik beschallt. Vormittags bis 12:00 und Nachmittags von 16:00 bis zur Dämmerung. Er suche nach komplaexen Aromen für seinen Wein, weshalb er komplexe Musik verwenden würde. Techno und Rock würden überhaupt nicht funktionieren, weil die Pflanzen einfach andere Rhythmen bräuchten. Und der Erfolg gibt ihn recht, denn er erwartet auch dieses Jahr wieder eine überdurchschnittliche Ernte.
Abschlußkommentar des Moderators: Es gibt noch keine wissenscahftlichen Untersuchungen, was Musik im Weinberg anrichten würde, aber schaden wird´s wohl nicht!
Man beachte die Wortwahl: Anrichten, statt bewirken, und das obwohl der Winzer darauf hinwies, das Rockmusik nicht förderlich ist und seine Ernte überdurchschnittlich ausfällt. So kann man mit einem Satz die Schafe wieder schlafen legen. "Nicht wissenschaftlich belegt" ist das Zauberwort, das Zweifel streut und die Schäfchen dann doch auf der Seite der Agrarchemie und der Schulwissenschaft hält.
Gruß, EO