Welcher Religion gehört ihr an?

  • Bin immer noch katholischer Christ. Letzten Endes sind alle Religionen gleich gut oder schlecht, deswegen sehe ich keinen Sinn darin, zu wechseln. Mit dem Christentum als ethische Vorgabe f?r die, die sowas n?tig haben, habe ich "meinen Frieden" gemacht, weil es vielen Leuten sehr viel Gutes getan hat.

    "Meine Kirche" als Organisation w?sste ich schon in einigen Punkten zu kritisieren (einigen mehr, um genau zu sein), aber letzten Endes geht es darum nicht oder nur f?r die Orthodoxen. Es ist vielmehr wichtig, den Sinn hinter dem ideologischen ?berbau zu erfassen ... das allein kann eine Lebensaufgabe sein.

    Au?erdem versuche ich immer, wenn ich Zeit habe, mich ?ber andere religi?se und mythologische Strukturen zu informieren. Erst durch den Vergleich der Dogmen und Gleichnisse kommt man auf den Kern des Ganzen. Deswegen gebe ich grunds?tzlich keiner Religion den Vorzug.

    Spirituelle Bildung ist aber nur ein Teil meiner - im weiteren Sinne - [rainbow] philosophischen Bildungsinteressen, [/rainbow] daher lasse ich mir vorwerfen, dass ich bislang bei weitem nicht so viel Zeit auf das Gebiet des Glaubens verwendet habe, wie der Sache vermutlich angemessen w?re. Aber es gibt so viele Sachen zu entdecken, da muss man manchmal Priorit?tsentscheidungen treffen. Womit ich wiederum nicht ausdr?cken will, dass mir das spirituelle Feld vergleichsweise unwichtig ist ...

    Alles klar, oder? (fragt mich) :)

    P.S.: Schon mal versucht, im rainbow-tag Anf?hrungszeichen zu setzen?

    • Offizieller Beitrag

    Also ich f?r meinen Teil bin da sehr offen und habe eine Mischung zwischen Hermetik, Theosophie, Christentum, Pagan, verschiedenen Naturreligionen, Anthroposophie, Buddhismus, Hinduismus und einigen anderen.
    Ich bin der Meinung das Religion eine Art der Suche nach der Wahrheit des Seins ist und sollte niemals als ein politisches Mittel zum Schaden von Gruppen benutzt werden sollte.
    Religion ist in meinen Augen auch immer in Verbindung mit Ethik und Moral und sollte dem Menschen etwas Positives geben.

    Die Vollkommenheit ist unerreichbar. Gewiß ist die Vollkommenheit unerreichbar. Sie hat nur den Sinn, deinen Weg wie ein Stern zu leiten. Sie ist Richtung und Streben auf etwas hin.
    - Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste

  • Bei mir schaut es ?hnlich wie Abraxas aus
    Das wichtigste bei Religionen ist
    1. Das man wahrhaft Gl?cklich ist
    2. Das die Religon der Gemeinschaft zum guten gereicht
    3. die Pers?nliche und geistige Entwicklung vorrangebracht wird

    nur ein kleiner einwurf von mir ;)

  • Ich bin am 23 Februar diesen Jahres aus der r?mlisch-katholischen Religion ausgetreten, da ich das letzte Jahr sehr viel andere Meinungen kennen gelernt habe und so einige Wiederspr?che meiner ex-Religion zu gesicht bekamt.

    Ich versuche so viel wie m?glich Liebe zu verbreiten, doch dazu brauch ich keine Religion. Das soll aber nicht heissen das ich keinen Glaube habe, nein, den habe ich sogar mehr als zuvor.

    Mir ging es haupts?chlich darum, wie die Kirche ihre Macht ausnutzt mit L?gen ?ber L?gen, die jeder f?r sich sehen mag. F?r den einen ist es die Wahrheit, f?r den anderen eben nicht. Jeder dem Seinen.

  • wieso denn ausgerechnet am 23. ? :D

    ich bin zwar katholik, aber ich geb nicht besonders viel auf diese religion, war auch schon seit 2-3 jahren nicht mehr in der kirche. nicht dass ich den glauben generell schlecht f?nde, ich will mir nur nicht vorschreiben lassen, was ich glauben soll :)

  • Der einzige Gott den ich habe ist das Schicksal. Der Rest stammt aus allerlei m?glichen Religionen - die meisten sind eh voneinander kopiert und ein bissl abge?ndert.