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		<title><![CDATA[Auf zur Wahrheit - Alle Foren]]></title>
		<link>http://aufzurwahrheit.com/</link>
		<description><![CDATA[Auf zur Wahrheit - http://aufzurwahrheit.com]]></description>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 17:08:09 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[So wird man manipuliert,"Über Diskussionskultur,Wahrheitlichkeit und Berufsdemagogen"]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/So-wird-man-manipuliert-Ueber-Diskussionskultur-Wahrheitlichkeit-und-Berufsdemagogen-t</link>
			<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 18:02:32 +0200</pubDate>
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			<description><![CDATA[Hey Leute, ich find das folgende kann sehr lehrreich sein und ist wichtig für uns alle! Für eine schönere Diskussionskultur und echte Wahrheiten! Nehmt euch kurz Zeit und lest den Text, ist wirklich sehr aufschlussreich und wenn man vieles daraus verinnerlicht, werden wir hier alle eine noch schönere Zeit haben <img src="http://aufzurwahrheit.com/images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
<br />
"Was kön­nen wir von Thilo S. ler­nen? Wir leben in einem Zeit­al­ter der nor­ma­ti­ven Kraft der Öffent­lich­keit. Hin­ter der Wirk­macht von Öffent­lich­keit steht das Fak­ti­sche längst zurück. Schon vor Jah­ren prägte der ame­ri­ka­ni­sche Sati­ri­ker Ste­phen Col­bert das Wort der Trut­hi­ness. Trut­hi­ness (Wahr­heit­lich­keit) bezeich­net »Wahr­hei­ten«, die aus dem Bauch her­aus gefühlt wer­den und kei­ner ratio­na­len, logi­schen oder fak­ti­schen Über­prü­fung stand­hal­ten müs­sen. Wenn sol­che »Wahr­hei­ten« nur oft und laut genug wie­der­holt wer­den, wer­den sie in den Köp­fen der Men­schen zur Rea­li­tät. Dank Trut­hi­ness sind es nicht nur Mei­nun­gen, die jedem Men­schen frei zuste­hen. Mitt­ler­weile scheint auch jeder frei über Fak­ten ver­fü­gen zu dürfen.<br />
<br />
Frei erfun­dene Fak­ten, wie Thilo S. sie in die Welt setzt, sind ein Pro­blem für öffent­li­che Dis­kurse. Wenn ein Abgleich mit der Rea­li­tät es nicht mehr erlaubt, Argu­mente zu wider­le­gen, wer­den Dis­kus­sio­nen belie­big. Das stär­kere Argu­ment zeich­net sich nicht län­ger durch Plau­si­bi­li­tät son­dern nur noch durch Laut­stärke aus. Je stär­ker eine Trut­hi­ness im Reso­nanz­kör­per der Öffent­lich­keit wie­der­hallt, je gefüh­li­ger und kna­cki­ger sie viel­leicht Vor­ur­teile bedient, desto mehr wird sie zur Wahr­heit. Schnell wird ein frei erfun­de­nes Dik­tum in den Struk­tu­ren der moder­nen Auf­merk­sam­keits­öko­no­mie tat­säch­lich psy­cho­lo­gi­sche Rea­li­tät. So glaubt ein Groß­teil der ame­ri­ka­ni­schen Bevöl­ke­rung mitt­ler­weile an die absurde Behaup­tung, Barack Obama sei Muslim.<br />
<br />
Hier deu­tet sich ein neues Phä­no­men für die Medi­en­theo­rie an: Weil die Emp­fän­ger von Infor­ma­tio­nen den Gehalt der Infor­ma­tion über ihre aktive Suche mit­ge­stal­ten, weil sie zum Bei­spiel in Such­ma­schi­nen nach ein paar Schlüs­sel­wor­ten suchen, ent­steht eine posi­tive Rück­kopp­lung von Framing. Framing bedeu­tet, dass Begriffe ihren Kon­text mit sich tra­gen. Wenn ein Begriff für ein Ereig­nis geprägt wird, sagen wir »Jahr­hun­dert­flut«, dann ist mit der Bezeich­nung einer sol­chen Flut untrenn­bar der Rah­men oder impli­zite Kon­text ver­bun­den, diese Flut sei die schlimmste Flut unse­res Jahr­hun­derts, selbst wenn es deut­lich grö­ßere Flut­ka­ta­stro­phen in den letz­ten hun­dert Jah­ren gege­ben hat. Nun wird die­ser Rah­men der Infor­ma­tion aber ver­stärkt, weil Leser im Inter­net nach dem Begriff »Jahr­hun­dert­flut« suchen und die Ein­träge zu die­sem Begriff nur die neue, womög­lich schwä­chere Flut zum Inhalt haben.<br />
<br />
Die Auf­merk­sam­keits­öko­no­mie tut ihr übri­ges. Alle Medi­en­pro­du­zen­ten, die ihre Inhalte an Leser ver­brei­ten wol­len, müs­sen deren Such­an­fra­gen berück­sich­ti­gen. Wenn sie die aktu­elle Flut nicht als Jahr­hun­dert­flut bezeich­nen und so zur Ver­brei­tung eines kon­traf­ak­ti­schen Rah­mens bei­tra­gen, wer­den sie von den Lesern nicht gefun­den. Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung bringt »Super­meme« her­vor, Schlüs­sel­worte, die sich in der posi­ti­ven Rück­kopp­lungs­schleife gegen andere Deu­tungs­mus­ter des glei­chen Sach­ver­hal­tes unwei­ger­lich durch­set­zen. Dafür gibt es längst hand­feste Beispiele.<br />
<br />
So wurde im ame­ri­ka­ni­schen Som­mer­loch erbit­tert über den Bau einer Moschee an Ground Zero, dem Ort des Anschlags auf das World Trade Cen­ter gestrit­ten. Obwohl sich einige Pres­se­agen­tu­ren gegen diese Rah­mung wand­ten, waren sie macht­los gegen die Fak­ti­zi­tät des Öffent­li­chen. Die Moschee, die nicht wirk­lich an Ground Zero son­dern einige Blocks ent­fernt in New York gebaut wer­den soll, wird nur noch als »mos­que at ground zero« bezeich­net. Von Google wird sie nur als sol­cher­art gesucht auf den vor­de­ren Plät­zen gefun­den und Kraft des Rück­kopp­lungs­ef­fek­tes im kol­lek­ti­ven Gedächt­nis der USA wahr­haf­tig zur Moschee an Ground Zero. Kelly McBride zeich­net den Ver­lauf ver­ständ­lich nach: SEO Makes It Too Late for Truth for ›Ground Zero Mos­que‹.<br />
<br />
Wie sich oben­drein Mus­ter in die­sem kol­lek­ti­ven Gedächt­nis einer Öffent­lich­keit auf die Gesetz­mä­ßig­kei­ten der moder­nen Auf­merk­sam­keits­öko­no­mie zurück­füh­ren las­sen, beschreibt David McCand­less von Infor­ma­tion is Beau­ti­ful in Pat­terns in the Group Mind. Pünkt­lich zu Weih­nach­ten und dem Jah­res­tag des Amok­laufs von Colum­bine ver­öf­fent­li­chen ame­ri­ka­ni­sche Medien Arti­kel über Gewalt in Com­pu­ter­spie­len. Warum? Weil sie so die gehäuf­ten Such­an­fra­gen zu die­sen Zeit­punk­ten bedie­nen. Auch das Som­mer­loch ist so ein Reso­nanz­punkt für spe­zi­elle The­men. In Deutsch­land wird in die­ser Zeit regel­mä­ßig über Bil­dung debattiert.<br />
Die Dis­kus­si­ons­kul­tur eines deut­schen Glenn Beck<br />
<br />
Berufs­dem­ago­gen wie Thilo S. machen sich diese neue Medi­en­wirk­lich­keit zu nutze. Der viel zitierte Meis­ter der Wahr­heit­lich­keit, gerne auch »unbe­queme Wahr­heit« genannt, ist statt Vor­den­ker doch nur Kind des Zeit­geis­tes, denn mit der glei­chen Vir­tuo­si­tät auf der Kla­via­tur der Auf­merk­sam­keits­spi­rale heizt der Selbst­dar­stel­ler Glen Beck die ame­ri­ka­ni­sche Empö­rungs­kul­tur an. Dabei geht es die­sen moder­nen Dem­ago­gen über­haupt nicht um poli­ti­sche Fra­gen oder eine inhalt­lich geführte Debatte. Die Auf­merk­sam­keit an sich ist der Wert, auf den es bei­den ankommt. Sie sind »in it for the money« und mit ihnen ihre Platt­for­men aus der Medi­en­öko­no­mie. Das Stroh­man­n­ar­gu­ment haben sie zur Größe Potem­kin­scher Dör­fer auf­ge­bla­sen, Fak­ten erfin­den sie sich nach Belie­ben, die Trut­hi­ness ist ihr wich­tigs­tes Werkzeug.<br />
<br />
Es könnte tat­säch­lich etwas Gutes aus dem Anschlag auf die Dis­kus­si­ons­kul­tur sei­tens der Dem­ago­gen erwach­sen. Wenn die Dem­ago­gen als sol­che ent­larvt wür­den und die Mecha­nis­men der Dis­kus­sion hin­ter­fragt wür­den, aus denen Dem­ago­gen ihre Macht schöp­fen, wären inhalt­li­che Debat­ten viel­leicht pro­duk­ti­ver. Die Schwä­che der Debat­ten­kul­tur liegt schließ­lich nicht allein in der Steig­bü­gel­hal­ter­men­ta­li­tät der will­fäh­ri­gen »Qua­li­täts­me­dien« ver­bor­gen. Natür­lich ist es ein Belas­tungs­test für die Tisch­plat­ten kri­tisch den­ken­der Men­schen, wenn der Spie­gel sich einen Eklat kom­plett selbst insze­niert: Erst bie­tet er eine Platt­form für The­sen, die er selbst sogleich als krude skan­da­li­siert,  und beglei­tet dann die Reso­nanz auf die kru­den The­sen mit empör­ter Dis­tan­zie­rung. Chris­tian Jaku­betz bringt die­sen Abgrund an Jour­na­lis­mus­ver­rat auf den Punkt. Trotz­dem gibt es gerade in der Reso­nanz auf die­ses per­fekt auf das Som­mer­loch abge­stimmte Kon­glo­me­rat aus den The­men Bil­dung und Demo­gra­phie gepaart mit der Trut­hi­ness von Über­frem­dung und schlich­tem Ras­sis­mus eini­ges zu entdecken.<br />
<br />
Das Phä­no­men der Empö­rungs­spi­rale bei mora­lisch auf­ge­la­de­nen und seman­tisch ent­leer­ten Reiz­wor­ten wird immer mehr zur Gesetz­mä­ßig­keit, die eine inhalt­li­che Aus­ein­an­der­set­zung ver­hin­dert. Auch jene, die anders als Berufs­dem­ago­gen an sol­chen Debat­ten inter­es­siert sind, müs­sen fest­stel­len: Es fin­det stän­dig Abgren­zung statt inhalt­li­cher Aus­ein­an­der­set­zung mit Begrif­fen statt, die zu Kampf­be­grif­fen gewor­den sind. Ras­sis­mus oder Sexis­mus sind Bei­spiele für sol­che Kampf­be­griffe, die in Debat­ten nicht mehr zur Refle­xion der eige­nen Posi­tion die­nen, son­dern nur über ihre nega­tive Kon­no­ta­tion wir­ken. Ras­sis­mus ist böse, also will ich nichts damit zu tun haben und dis­tan­ziere mich nach­drück­lich — egal, ob meine Aus­sa­gen womög­lich tat­säch­lich ras­sis­tisch waren.  Die Magie des Bauch­ge­fühls, kein Ras­sist zu sein, ist stär­ker als Argu­mente sein könn­ten. Trut­hi­ness at work.<br />
<br />
Wie der Vor­wurf »Sexis­mus« dazu führt, dass sich die Inhalts­leere der blo­ßen Ableh­nung des Wor­tes selbst ent­larvt, lässt sich an Nadine Lantzschs Bei­trag Das Dampf­schiff und den anschlie­ßen­den Kom­men­ta­ren ein­drucks­voll nach­voll­zie­hen. Begriffe wie Demo­kra­tie oder Auf­klä­rung sind umge­kehrt posi­tiv kon­no­tierte Begriffe, die sich jeder gerne attes­tiert, ohne dass dar­über auch nur ein Jota an Klä­rung der eige­nen argu­men­ta­ti­ven Posi­tion erwächst.<br />
<br />
Die his­to­risch gewach­se­nen Kate­go­ri­sie­run­gen tun ihr übri­ges zur Ver­klä­rung von Zusam­men­hän­gen und Wirk­me­cha­nis­men. Ras­sis­mus wird dem »rech­ten Spek­trum« zuge­ord­net, Anti­ka­pi­ta­lis­mus ist ein angeb­lich lin­kes Phä­no­men — sol­che Zuord­nun­gen sind Teil der durch Wie­der­ho­lung zum Fak­tum gewor­de­nen Behaup­tun­gen. Ist das linke China anti­ka­pi­ta­lis­tisch? Warum soll Ras­sis­mus ein Pri­vi­leg des kon­ser­va­ti­ven Mil­lieus sein?<br />
<br />
Wenn wir aus dem Echo, das auf die kru­den The­sen des Thilo S. folgt, etwas ler­nen kön­nen, dann dass sol­che Kate­go­ri­sie­run­gen längst ihrer Sinn­haf­tig­keit beraubt sind. Der Ras­sis­mus ist quer durch die Gesell­schaft ver­tre­ten, er sucht sich allen­falls ver­schie­dene Opfer, je nach per­sön­li­chen Über­zeu­gun­gen und Ängs­ten. Thilo S. vom Vor­wurf des Ras­sis­mus frei­zu­spre­chen, weil die­ser sich ja bloß auf  einen hun­dert Jahre alten bio­lo­gis­ti­schen Dis­kurs berufe, ist eine Bank­rott­er­klä­rung für die Dis­kurs­macht unse­rer Leit­me­dien. Schirr­ma­cher ist halt auch nur ein wei­te­res Opfer der Truthiness.<br />
<br />
Wol­len wir hof­fen, dass wir, die wir über unsere Gesell­schaft dis­ku­tie­ren möch­ten, uns über Wahr­heit­lich­keit und Schein­ar­gu­mente erhe­ben kön­nen und uns unsere Dis­kus­si­ons­kul­tur nicht von Berufs­dem­ago­gen dik­tie­ren lassen."<br />
<br />
Quelle: <a href="http://kontextschmiede.de/uber-diskussionskultur-wahrheitlichkeit-und-berufsdemagogen/" target="_blank">Kontextschmiede</a><br />
<br />
Es ist schön wenn man alles zuordnen kann, man sieht einfach klarer dann...<br />
<br />
LG,<br />
TheIsland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hey Leute, ich find das folgende kann sehr lehrreich sein und ist wichtig für uns alle! Für eine schönere Diskussionskultur und echte Wahrheiten! Nehmt euch kurz Zeit und lest den Text, ist wirklich sehr aufschlussreich und wenn man vieles daraus verinnerlicht, werden wir hier alle eine noch schönere Zeit haben <img src="http://aufzurwahrheit.com/images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
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"Was kön­nen wir von Thilo S. ler­nen? Wir leben in einem Zeit­al­ter der nor­ma­ti­ven Kraft der Öffent­lich­keit. Hin­ter der Wirk­macht von Öffent­lich­keit steht das Fak­ti­sche längst zurück. Schon vor Jah­ren prägte der ame­ri­ka­ni­sche Sati­ri­ker Ste­phen Col­bert das Wort der Trut­hi­ness. Trut­hi­ness (Wahr­heit­lich­keit) bezeich­net »Wahr­hei­ten«, die aus dem Bauch her­aus gefühlt wer­den und kei­ner ratio­na­len, logi­schen oder fak­ti­schen Über­prü­fung stand­hal­ten müs­sen. Wenn sol­che »Wahr­hei­ten« nur oft und laut genug wie­der­holt wer­den, wer­den sie in den Köp­fen der Men­schen zur Rea­li­tät. Dank Trut­hi­ness sind es nicht nur Mei­nun­gen, die jedem Men­schen frei zuste­hen. Mitt­ler­weile scheint auch jeder frei über Fak­ten ver­fü­gen zu dürfen.<br />
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Frei erfun­dene Fak­ten, wie Thilo S. sie in die Welt setzt, sind ein Pro­blem für öffent­li­che Dis­kurse. Wenn ein Abgleich mit der Rea­li­tät es nicht mehr erlaubt, Argu­mente zu wider­le­gen, wer­den Dis­kus­sio­nen belie­big. Das stär­kere Argu­ment zeich­net sich nicht län­ger durch Plau­si­bi­li­tät son­dern nur noch durch Laut­stärke aus. Je stär­ker eine Trut­hi­ness im Reso­nanz­kör­per der Öffent­lich­keit wie­der­hallt, je gefüh­li­ger und kna­cki­ger sie viel­leicht Vor­ur­teile bedient, desto mehr wird sie zur Wahr­heit. Schnell wird ein frei erfun­de­nes Dik­tum in den Struk­tu­ren der moder­nen Auf­merk­sam­keits­öko­no­mie tat­säch­lich psy­cho­lo­gi­sche Rea­li­tät. So glaubt ein Groß­teil der ame­ri­ka­ni­schen Bevöl­ke­rung mitt­ler­weile an die absurde Behaup­tung, Barack Obama sei Muslim.<br />
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Hier deu­tet sich ein neues Phä­no­men für die Medi­en­theo­rie an: Weil die Emp­fän­ger von Infor­ma­tio­nen den Gehalt der Infor­ma­tion über ihre aktive Suche mit­ge­stal­ten, weil sie zum Bei­spiel in Such­ma­schi­nen nach ein paar Schlüs­sel­wor­ten suchen, ent­steht eine posi­tive Rück­kopp­lung von Framing. Framing bedeu­tet, dass Begriffe ihren Kon­text mit sich tra­gen. Wenn ein Begriff für ein Ereig­nis geprägt wird, sagen wir »Jahr­hun­dert­flut«, dann ist mit der Bezeich­nung einer sol­chen Flut untrenn­bar der Rah­men oder impli­zite Kon­text ver­bun­den, diese Flut sei die schlimmste Flut unse­res Jahr­hun­derts, selbst wenn es deut­lich grö­ßere Flut­ka­ta­stro­phen in den letz­ten hun­dert Jah­ren gege­ben hat. Nun wird die­ser Rah­men der Infor­ma­tion aber ver­stärkt, weil Leser im Inter­net nach dem Begriff »Jahr­hun­dert­flut« suchen und die Ein­träge zu die­sem Begriff nur die neue, womög­lich schwä­chere Flut zum Inhalt haben.<br />
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Die Auf­merk­sam­keits­öko­no­mie tut ihr übri­ges. Alle Medi­en­pro­du­zen­ten, die ihre Inhalte an Leser ver­brei­ten wol­len, müs­sen deren Such­an­fra­gen berück­sich­ti­gen. Wenn sie die aktu­elle Flut nicht als Jahr­hun­dert­flut bezeich­nen und so zur Ver­brei­tung eines kon­traf­ak­ti­schen Rah­mens bei­tra­gen, wer­den sie von den Lesern nicht gefun­den. Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung bringt »Super­meme« her­vor, Schlüs­sel­worte, die sich in der posi­ti­ven Rück­kopp­lungs­schleife gegen andere Deu­tungs­mus­ter des glei­chen Sach­ver­hal­tes unwei­ger­lich durch­set­zen. Dafür gibt es längst hand­feste Beispiele.<br />
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So wurde im ame­ri­ka­ni­schen Som­mer­loch erbit­tert über den Bau einer Moschee an Ground Zero, dem Ort des Anschlags auf das World Trade Cen­ter gestrit­ten. Obwohl sich einige Pres­se­agen­tu­ren gegen diese Rah­mung wand­ten, waren sie macht­los gegen die Fak­ti­zi­tät des Öffent­li­chen. Die Moschee, die nicht wirk­lich an Ground Zero son­dern einige Blocks ent­fernt in New York gebaut wer­den soll, wird nur noch als »mos­que at ground zero« bezeich­net. Von Google wird sie nur als sol­cher­art gesucht auf den vor­de­ren Plät­zen gefun­den und Kraft des Rück­kopp­lungs­ef­fek­tes im kol­lek­ti­ven Gedächt­nis der USA wahr­haf­tig zur Moschee an Ground Zero. Kelly McBride zeich­net den Ver­lauf ver­ständ­lich nach: SEO Makes It Too Late for Truth for ›Ground Zero Mos­que‹.<br />
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Wie sich oben­drein Mus­ter in die­sem kol­lek­ti­ven Gedächt­nis einer Öffent­lich­keit auf die Gesetz­mä­ßig­kei­ten der moder­nen Auf­merk­sam­keits­öko­no­mie zurück­füh­ren las­sen, beschreibt David McCand­less von Infor­ma­tion is Beau­ti­ful in Pat­terns in the Group Mind. Pünkt­lich zu Weih­nach­ten und dem Jah­res­tag des Amok­laufs von Colum­bine ver­öf­fent­li­chen ame­ri­ka­ni­sche Medien Arti­kel über Gewalt in Com­pu­ter­spie­len. Warum? Weil sie so die gehäuf­ten Such­an­fra­gen zu die­sen Zeit­punk­ten bedie­nen. Auch das Som­mer­loch ist so ein Reso­nanz­punkt für spe­zi­elle The­men. In Deutsch­land wird in die­ser Zeit regel­mä­ßig über Bil­dung debattiert.<br />
Die Dis­kus­si­ons­kul­tur eines deut­schen Glenn Beck<br />
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Berufs­dem­ago­gen wie Thilo S. machen sich diese neue Medi­en­wirk­lich­keit zu nutze. Der viel zitierte Meis­ter der Wahr­heit­lich­keit, gerne auch »unbe­queme Wahr­heit« genannt, ist statt Vor­den­ker doch nur Kind des Zeit­geis­tes, denn mit der glei­chen Vir­tuo­si­tät auf der Kla­via­tur der Auf­merk­sam­keits­spi­rale heizt der Selbst­dar­stel­ler Glen Beck die ame­ri­ka­ni­sche Empö­rungs­kul­tur an. Dabei geht es die­sen moder­nen Dem­ago­gen über­haupt nicht um poli­ti­sche Fra­gen oder eine inhalt­lich geführte Debatte. Die Auf­merk­sam­keit an sich ist der Wert, auf den es bei­den ankommt. Sie sind »in it for the money« und mit ihnen ihre Platt­for­men aus der Medi­en­öko­no­mie. Das Stroh­man­n­ar­gu­ment haben sie zur Größe Potem­kin­scher Dör­fer auf­ge­bla­sen, Fak­ten erfin­den sie sich nach Belie­ben, die Trut­hi­ness ist ihr wich­tigs­tes Werkzeug.<br />
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Es könnte tat­säch­lich etwas Gutes aus dem Anschlag auf die Dis­kus­si­ons­kul­tur sei­tens der Dem­ago­gen erwach­sen. Wenn die Dem­ago­gen als sol­che ent­larvt wür­den und die Mecha­nis­men der Dis­kus­sion hin­ter­fragt wür­den, aus denen Dem­ago­gen ihre Macht schöp­fen, wären inhalt­li­che Debat­ten viel­leicht pro­duk­ti­ver. Die Schwä­che der Debat­ten­kul­tur liegt schließ­lich nicht allein in der Steig­bü­gel­hal­ter­men­ta­li­tät der will­fäh­ri­gen »Qua­li­täts­me­dien« ver­bor­gen. Natür­lich ist es ein Belas­tungs­test für die Tisch­plat­ten kri­tisch den­ken­der Men­schen, wenn der Spie­gel sich einen Eklat kom­plett selbst insze­niert: Erst bie­tet er eine Platt­form für The­sen, die er selbst sogleich als krude skan­da­li­siert,  und beglei­tet dann die Reso­nanz auf die kru­den The­sen mit empör­ter Dis­tan­zie­rung. Chris­tian Jaku­betz bringt die­sen Abgrund an Jour­na­lis­mus­ver­rat auf den Punkt. Trotz­dem gibt es gerade in der Reso­nanz auf die­ses per­fekt auf das Som­mer­loch abge­stimmte Kon­glo­me­rat aus den The­men Bil­dung und Demo­gra­phie gepaart mit der Trut­hi­ness von Über­frem­dung und schlich­tem Ras­sis­mus eini­ges zu entdecken.<br />
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Das Phä­no­men der Empö­rungs­spi­rale bei mora­lisch auf­ge­la­de­nen und seman­tisch ent­leer­ten Reiz­wor­ten wird immer mehr zur Gesetz­mä­ßig­keit, die eine inhalt­li­che Aus­ein­an­der­set­zung ver­hin­dert. Auch jene, die anders als Berufs­dem­ago­gen an sol­chen Debat­ten inter­es­siert sind, müs­sen fest­stel­len: Es fin­det stän­dig Abgren­zung statt inhalt­li­cher Aus­ein­an­der­set­zung mit Begrif­fen statt, die zu Kampf­be­grif­fen gewor­den sind. Ras­sis­mus oder Sexis­mus sind Bei­spiele für sol­che Kampf­be­griffe, die in Debat­ten nicht mehr zur Refle­xion der eige­nen Posi­tion die­nen, son­dern nur über ihre nega­tive Kon­no­ta­tion wir­ken. Ras­sis­mus ist böse, also will ich nichts damit zu tun haben und dis­tan­ziere mich nach­drück­lich — egal, ob meine Aus­sa­gen womög­lich tat­säch­lich ras­sis­tisch waren.  Die Magie des Bauch­ge­fühls, kein Ras­sist zu sein, ist stär­ker als Argu­mente sein könn­ten. Trut­hi­ness at work.<br />
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Wie der Vor­wurf »Sexis­mus« dazu führt, dass sich die Inhalts­leere der blo­ßen Ableh­nung des Wor­tes selbst ent­larvt, lässt sich an Nadine Lantzschs Bei­trag Das Dampf­schiff und den anschlie­ßen­den Kom­men­ta­ren ein­drucks­voll nach­voll­zie­hen. Begriffe wie Demo­kra­tie oder Auf­klä­rung sind umge­kehrt posi­tiv kon­no­tierte Begriffe, die sich jeder gerne attes­tiert, ohne dass dar­über auch nur ein Jota an Klä­rung der eige­nen argu­men­ta­ti­ven Posi­tion erwächst.<br />
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Die his­to­risch gewach­se­nen Kate­go­ri­sie­run­gen tun ihr übri­ges zur Ver­klä­rung von Zusam­men­hän­gen und Wirk­me­cha­nis­men. Ras­sis­mus wird dem »rech­ten Spek­trum« zuge­ord­net, Anti­ka­pi­ta­lis­mus ist ein angeb­lich lin­kes Phä­no­men — sol­che Zuord­nun­gen sind Teil der durch Wie­der­ho­lung zum Fak­tum gewor­de­nen Behaup­tun­gen. Ist das linke China anti­ka­pi­ta­lis­tisch? Warum soll Ras­sis­mus ein Pri­vi­leg des kon­ser­va­ti­ven Mil­lieus sein?<br />
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Wenn wir aus dem Echo, das auf die kru­den The­sen des Thilo S. folgt, etwas ler­nen kön­nen, dann dass sol­che Kate­go­ri­sie­run­gen längst ihrer Sinn­haf­tig­keit beraubt sind. Der Ras­sis­mus ist quer durch die Gesell­schaft ver­tre­ten, er sucht sich allen­falls ver­schie­dene Opfer, je nach per­sön­li­chen Über­zeu­gun­gen und Ängs­ten. Thilo S. vom Vor­wurf des Ras­sis­mus frei­zu­spre­chen, weil die­ser sich ja bloß auf  einen hun­dert Jahre alten bio­lo­gis­ti­schen Dis­kurs berufe, ist eine Bank­rott­er­klä­rung für die Dis­kurs­macht unse­rer Leit­me­dien. Schirr­ma­cher ist halt auch nur ein wei­te­res Opfer der Truthiness.<br />
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Wol­len wir hof­fen, dass wir, die wir über unsere Gesell­schaft dis­ku­tie­ren möch­ten, uns über Wahr­heit­lich­keit und Schein­ar­gu­mente erhe­ben kön­nen und uns unsere Dis­kus­si­ons­kul­tur nicht von Berufs­dem­ago­gen dik­tie­ren lassen."<br />
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Quelle: <a href="http://kontextschmiede.de/uber-diskussionskultur-wahrheitlichkeit-und-berufsdemagogen/" target="_blank">Kontextschmiede</a><br />
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Es ist schön wenn man alles zuordnen kann, man sieht einfach klarer dann...<br />
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LG,<br />
TheIsland]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[EU: Fortbildung fördern lassen]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/EU-Fortbildung-foerdern-lassen-t</link>
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 16:13:04 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/EU-Fortbildung-foerdern-lassen-t</guid>
			<description><![CDATA[In der aktuellen Septemberausgabe des <a href="http://www.reformhauskurier.de" target="_blank">Reformhaus Kuriers</a> fand ich grade einen nützlichen Artikel, der auf Zuschüsse für Fortbildungen von der EU aufmerksam macht:<br />
<br />
Der Artikel ist direkt downloadbar unter: <a href="http://reformhauskurier.de/rk_09-2010_service.pdf" target="_blank">http://reformhauskurier.de/rk_09-2010_service.pdf</a> (Seite 2) <br />
<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;">ZUSCHUSS SICHERN</span><br />
<br />
Wer freut sich nicht über eine finanzielle Förderung für Seminare oder Weiterbildungen? Ein neues Programm der Europäischen Union zur beruflichen Weiterbildung macht dies jetzt möglich.<br />
<br />
Gefördert wird jedes Seminar oder jede Ausbildung, die jetzt oder in der Zukunft für eine berufliche Entwicklung hilfreich sein kann. Und zwar mit bis zu 500 Euro.Von Work-Life-Balancing- Seminaren bis hin zur Ausbildung zur Ernährungsberaterin für Kinder.<br />
„Immer mehr Menschen nutzen die Gelegenheit, sich in Seminaren und Ausbildungen neue Möglichkeiten zu erschließen oder ihr berufliches Tätigkeitsfeld zu erweitern.Noch nie war das so einfach“, erklärt Astrid Schmitt-Dossou von der Akademie Gesundes Leben.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Was muss man tun?</span><br />
Die Beantragung ist denkbar einfach. Voraussetzung dafür: die Beratung in einem Bildungszentrum oder einer Volkshochschule (VHS).Daraufhin stellt der Berater einen Bildungsgutschein aus, mit dem man sich bei der Akademie Gesundes Leben verbindlich anmelden kann.<br />
<br />
„Wichtig ist, dass die Beratung und das Einholen des Gutscheins vor der direkten Anmeldung stehen“, so Schmitt-Dossou weiter. „Nach einer Anmeldung kann der<br />
Scheck nicht mehr nachgereicht werden. Das sind die formalen Bedingungen.“ Die hohen Anforderungen,die die EU an die Bildungszentren stellt, sollen sicher stellen, dass ein qualitativ hochwertiges Seminar absolviert werden kann.Nicht jeder Anbieter ist in der Lage, die Bildungs-Gutscheine anzunehmen. Die Akademie Gesundes Leben erfüllt diese Bedingungen. Hier bekommen die Teilnehmer Qualität, auf die sie sich verlassen können.<br />
<br />
Weitere Infos über Bildungs-Gutscheine erhalten Sie unter <a href="http://www.bildungspraemie.info" target="_blank">http://www.bildungspraemie.info</a> oder lassen sich direkt vom Bildungsanbieter Ihrer Wahl beraten. Ansprechpartnerin für die Akademie Gesundes Leben: Astrid Schmitt-Dossou, Telefon: 06172/3009-822.</blockquote>
<br />
Finanziell unterstützte Bildung, Top!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In der aktuellen Septemberausgabe des <a href="http://www.reformhauskurier.de" target="_blank">Reformhaus Kuriers</a> fand ich grade einen nützlichen Artikel, der auf Zuschüsse für Fortbildungen von der EU aufmerksam macht:<br />
<br />
Der Artikel ist direkt downloadbar unter: <a href="http://reformhauskurier.de/rk_09-2010_service.pdf" target="_blank">http://reformhauskurier.de/rk_09-2010_service.pdf</a> (Seite 2) <br />
<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;">ZUSCHUSS SICHERN</span><br />
<br />
Wer freut sich nicht über eine finanzielle Förderung für Seminare oder Weiterbildungen? Ein neues Programm der Europäischen Union zur beruflichen Weiterbildung macht dies jetzt möglich.<br />
<br />
Gefördert wird jedes Seminar oder jede Ausbildung, die jetzt oder in der Zukunft für eine berufliche Entwicklung hilfreich sein kann. Und zwar mit bis zu 500 Euro.Von Work-Life-Balancing- Seminaren bis hin zur Ausbildung zur Ernährungsberaterin für Kinder.<br />
„Immer mehr Menschen nutzen die Gelegenheit, sich in Seminaren und Ausbildungen neue Möglichkeiten zu erschließen oder ihr berufliches Tätigkeitsfeld zu erweitern.Noch nie war das so einfach“, erklärt Astrid Schmitt-Dossou von der Akademie Gesundes Leben.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Was muss man tun?</span><br />
Die Beantragung ist denkbar einfach. Voraussetzung dafür: die Beratung in einem Bildungszentrum oder einer Volkshochschule (VHS).Daraufhin stellt der Berater einen Bildungsgutschein aus, mit dem man sich bei der Akademie Gesundes Leben verbindlich anmelden kann.<br />
<br />
„Wichtig ist, dass die Beratung und das Einholen des Gutscheins vor der direkten Anmeldung stehen“, so Schmitt-Dossou weiter. „Nach einer Anmeldung kann der<br />
Scheck nicht mehr nachgereicht werden. Das sind die formalen Bedingungen.“ Die hohen Anforderungen,die die EU an die Bildungszentren stellt, sollen sicher stellen, dass ein qualitativ hochwertiges Seminar absolviert werden kann.Nicht jeder Anbieter ist in der Lage, die Bildungs-Gutscheine anzunehmen. Die Akademie Gesundes Leben erfüllt diese Bedingungen. Hier bekommen die Teilnehmer Qualität, auf die sie sich verlassen können.<br />
<br />
Weitere Infos über Bildungs-Gutscheine erhalten Sie unter <a href="http://www.bildungspraemie.info" target="_blank">http://www.bildungspraemie.info</a> oder lassen sich direkt vom Bildungsanbieter Ihrer Wahl beraten. Ansprechpartnerin für die Akademie Gesundes Leben: Astrid Schmitt-Dossou, Telefon: 06172/3009-822.</blockquote>
<br />
Finanziell unterstützte Bildung, Top!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bezüglich Themen der Woche]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Bezueglich-Themen-der-Woche-t</link>
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 06:35:35 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Bezueglich-Themen-der-Woche-t</guid>
			<description><![CDATA[Hallo Allerseits,<br />
<br />
da wir derzeit intensiv an einem Umbau des Forums arbeiten, was einige Zusätze beinhaltet, wird es vorläufig noch keine neuen "Themen der Woche" geben.<br />
Ich bitte da um Euer Verständniss, da die Zeit für eine genaue Recherche derzeit fehlt. Aber wenn Ihr besondere Wünsche für die Zukunft habt, würde<br />
ich mich freuen, sie mir zukommen zu lassen.<br />
<br />
Herzliche Grüße<br />
<br />
Euer ABRAXAS]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Allerseits,<br />
<br />
da wir derzeit intensiv an einem Umbau des Forums arbeiten, was einige Zusätze beinhaltet, wird es vorläufig noch keine neuen "Themen der Woche" geben.<br />
Ich bitte da um Euer Verständniss, da die Zeit für eine genaue Recherche derzeit fehlt. Aber wenn Ihr besondere Wünsche für die Zukunft habt, würde<br />
ich mich freuen, sie mir zukommen zu lassen.<br />
<br />
Herzliche Grüße<br />
<br />
Euer ABRAXAS]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wer ist Abraxas?]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Wer-ist-Abraxas-t</link>
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 21:18:25 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Wer-ist-Abraxas-t</guid>
			<description><![CDATA[Von C.G. Jung    <span style="font-weight: bold;"> "Die sieben Reden an die Toten"</span><br />
<br />
Sermo II<br />
<br />
Die Toten standen in der Nacht den Wänden entlang und riefen: Von Gott wollen wir wissen, wo ist Gott? Ist Gott tot?<br />
Gott ist nicht tot, er ist so lebendig wie je. Gott ist Creatur denn er ist etwas Bestimmtes und darum vons Pleroma unterschieden. Gott ist Eigenschaft des Pleroma, und alles was ich von der Creatur sagte gilt auch von ihm.<br />
Er unterscheidet sich aber von der Creatur dadurch, dass er viel undeutlicher und unbestimmbarer ist, als die Creatur. Er ist weniger unterschieden als die Creatur, denn der Grund seines Wesens ist wirksame Fülle, und nur insofern er bestimmt und unterschieden ist, ist er Creatur, und insofern ist er die Verdeutlichung der wirksamen Fülle des Pleroma.<br />
Alles, was wir nicht unterscheiden, fällt ins Pleroma und hebt sich mit seinem Gegensatz auf. Darum, wenn wir Gott nicht unterscheiden, so ist die wirksame Fülle für uns aufgehoben.<br />
Gott ist auch das Pleroma selber, wie auch jeder kleinste Punkt im Geschaffenen und im Ungeschaffenen das Pleroma selber ist.<br />
Die wirksame Leere ist das Wesen des Teufels. Gott und Teufel sind die ersten Verdeutlichungen des Nichts, das wir Pleroma nennen. Es ist gleichgültig, ob das Pleroma ist, oder nicht ist, denn es hebt sich in allem selber auf. Nicht so die Creatur. Insofern Gott und Teufel Creaturen sind, heben sie sich nicht auf, sondern bestehen gegen einander als wirksame Gegensätze. Wir brauchen keinen Beweis für ihr Sein, es genügt, dass wir immer wieder von ihnen reden müssen. Auch wenn beide nicht wären, so würde die Creatur, aus ihrem Wesen der Unterschiedenheit heraus, sie immer wieder aus dem Pleroma heraus unterscheiden.<br />
Alles was die Unterscheidung aus dem Pleroma herausnimmt, ist Gegensatzpaar, daher zu Gott immer auch der Teufel gehört.<br />
Diese Zusammengehörigkeit ist so innig, und wie Ihr erfahren habet, auch in euerm Leben so unauflösbar, wie das Pleroma selber. Das kommt davon, dass die Beiden ganz nahe am Pleroma stehen, in welchem alle Gegensätze aufgehoben und eins sind.<br />
Gott und Teufel sind unterschieden durch voll und leer, Zeugung und Zerstörung. Das WIRKENDE ist ihnen gemeinsam. Das Wirkende verbindet sie. Darum steht das Wirkende über beiden und ist ein Gott über Gott, denn es vereinigt die Fülle und die Leere in ihrer Wirkung.<br />
Dies ist ein Gott, von dem Ihr nicht wusstet, denn die Menschen vergaßen ihn. Wir nennen ihn mit seinem Namen ABRAXAS. Er ist noch unbestimmter als Gott und Teufel.<br />
Um Gott von ihm zu unterscheiden, nennen wir Gott HELIOS oder Sonne.<br />
Der Abraxas ist Wirkung, ihm steht nichts entgegen, als das Unwirkliche, daher seine wirkende Natur sich frei entfaltet. Das Unwirkliche ist nicht, und widersteht nicht. Der Abraxas steht über der Sonne und über dem Teufel. Er ist das unwahrscheinlich Wahrscheinliche, das unwirklich Wirkende. Hätte das Pleroma ein Wesen, so wäre der Abraxas seine Verdeutlichung.<br />
Er ist zwar das Wirkende selbst, aber keine bestimmte Wirkung, sondern Wirkung überhaupt.<br />
Er ist unwirklich wirkend, weil er keine bestimmte Wirkung hat.<br />
Er ist auch Creatur, da er vom Pleroma unterschieden ist.<br />
Die Sonne hat eine bestimmte Wirkung, ebenso der Teufel, daher sie uns viel wirksamer erscheinen als der unbestimmbare Abraxas.<br />
Er ist Kraft, Dauer, Wandel.<br />
Hier erhoben die Toten großen Tumult denn sie waren Christen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Von C.G. Jung    <span style="font-weight: bold;"> "Die sieben Reden an die Toten"</span><br />
<br />
Sermo II<br />
<br />
Die Toten standen in der Nacht den Wänden entlang und riefen: Von Gott wollen wir wissen, wo ist Gott? Ist Gott tot?<br />
Gott ist nicht tot, er ist so lebendig wie je. Gott ist Creatur denn er ist etwas Bestimmtes und darum vons Pleroma unterschieden. Gott ist Eigenschaft des Pleroma, und alles was ich von der Creatur sagte gilt auch von ihm.<br />
Er unterscheidet sich aber von der Creatur dadurch, dass er viel undeutlicher und unbestimmbarer ist, als die Creatur. Er ist weniger unterschieden als die Creatur, denn der Grund seines Wesens ist wirksame Fülle, und nur insofern er bestimmt und unterschieden ist, ist er Creatur, und insofern ist er die Verdeutlichung der wirksamen Fülle des Pleroma.<br />
Alles, was wir nicht unterscheiden, fällt ins Pleroma und hebt sich mit seinem Gegensatz auf. Darum, wenn wir Gott nicht unterscheiden, so ist die wirksame Fülle für uns aufgehoben.<br />
Gott ist auch das Pleroma selber, wie auch jeder kleinste Punkt im Geschaffenen und im Ungeschaffenen das Pleroma selber ist.<br />
Die wirksame Leere ist das Wesen des Teufels. Gott und Teufel sind die ersten Verdeutlichungen des Nichts, das wir Pleroma nennen. Es ist gleichgültig, ob das Pleroma ist, oder nicht ist, denn es hebt sich in allem selber auf. Nicht so die Creatur. Insofern Gott und Teufel Creaturen sind, heben sie sich nicht auf, sondern bestehen gegen einander als wirksame Gegensätze. Wir brauchen keinen Beweis für ihr Sein, es genügt, dass wir immer wieder von ihnen reden müssen. Auch wenn beide nicht wären, so würde die Creatur, aus ihrem Wesen der Unterschiedenheit heraus, sie immer wieder aus dem Pleroma heraus unterscheiden.<br />
Alles was die Unterscheidung aus dem Pleroma herausnimmt, ist Gegensatzpaar, daher zu Gott immer auch der Teufel gehört.<br />
Diese Zusammengehörigkeit ist so innig, und wie Ihr erfahren habet, auch in euerm Leben so unauflösbar, wie das Pleroma selber. Das kommt davon, dass die Beiden ganz nahe am Pleroma stehen, in welchem alle Gegensätze aufgehoben und eins sind.<br />
Gott und Teufel sind unterschieden durch voll und leer, Zeugung und Zerstörung. Das WIRKENDE ist ihnen gemeinsam. Das Wirkende verbindet sie. Darum steht das Wirkende über beiden und ist ein Gott über Gott, denn es vereinigt die Fülle und die Leere in ihrer Wirkung.<br />
Dies ist ein Gott, von dem Ihr nicht wusstet, denn die Menschen vergaßen ihn. Wir nennen ihn mit seinem Namen ABRAXAS. Er ist noch unbestimmter als Gott und Teufel.<br />
Um Gott von ihm zu unterscheiden, nennen wir Gott HELIOS oder Sonne.<br />
Der Abraxas ist Wirkung, ihm steht nichts entgegen, als das Unwirkliche, daher seine wirkende Natur sich frei entfaltet. Das Unwirkliche ist nicht, und widersteht nicht. Der Abraxas steht über der Sonne und über dem Teufel. Er ist das unwahrscheinlich Wahrscheinliche, das unwirklich Wirkende. Hätte das Pleroma ein Wesen, so wäre der Abraxas seine Verdeutlichung.<br />
Er ist zwar das Wirkende selbst, aber keine bestimmte Wirkung, sondern Wirkung überhaupt.<br />
Er ist unwirklich wirkend, weil er keine bestimmte Wirkung hat.<br />
Er ist auch Creatur, da er vom Pleroma unterschieden ist.<br />
Die Sonne hat eine bestimmte Wirkung, ebenso der Teufel, daher sie uns viel wirksamer erscheinen als der unbestimmbare Abraxas.<br />
Er ist Kraft, Dauer, Wandel.<br />
Hier erhoben die Toten großen Tumult denn sie waren Christen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Essener Schriftrollen]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Essener-Schriftrollen-t</link>
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 21:19:51 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Essener-Schriftrollen-t</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: large;"><span style="color: #0000CD;">Die Essener Schriftrollen</span><br />
</span><br />
Mein Herz ist ein Garten, genannt Eden<br />
Mein Garten ist fruchtbar und schöpferisch<br />
Die Samen die in meinen Garten fallen, brauchen nur geringe Förderung, um zu blühen<br />
Wie der Urgarten Eden kann er ein Segen oder ein Fluch sein<br />
Ein ungepflegter Garten wird zu einem Dschungel, und kein Garten bringt mehr Wachstum hervor als der Garten meines Herzens und meines Gemütes<br />
<br />
Wenn Unkraut und Disteln gepflanzt werden, so sind sie es, die wachsen<br />
Sie werden die Blumen meines Herzens, die Lebensfreude, ersticken und verderben<br />
Der Meister hat gesagt: “Wie der Mensch in seinem innersten Herzen denkt, so ist er."<br />
Was ich in meinem Garten gepflanzt habe, ist, was ich bin, oder besser gesagt, ist, was ich glaube zu sein, und alles, was ich je in meinem Leben erfahren werde, ist, was ich im Garten meines Herzens pflanze.<br />
<br />
Wenn ich Samen des Schmerzes und der Zurücksetzung säe, so pflanze ich in meinen Garten die Überzeugung, ungeliebt zu sein, pflanze Dornen des Schmerzes und der Benachteiligung, Selbstmitleid wird die Erfahrung meines Lebens sein.<br />
<br />
Ich bin ein Gärtner. Mein Herz ist mein Garten<br />
Man nennt es auch das Unbewusste oder das Unterbewusste<br />
Ob Herz oder Gemüt mein Garten ist der Ort, wo ich Worte, Gedanken Überzeugungen und Ideen gepflanzt habe.<br />
Diese Samen sind lange gepflegt worden und haben als Früchte die Art und Weise erzeugt, wie ich die Welt sehe und erfahre<br />
<br />
Ich bin ein Gärtner und ein Denker<br />
Meine Gedanken kommen aus meinem Garten, und meine Worte und Gedanken säen wiederum die Blumen oder das Unkraut<br />
<br />
Wie jedermann spreche auch ich zu mir selbst<br />
Meine Gedankenwelt ist jeden wachen Augenblick tätig und mein Sinn ist voller Worte, Gedanken und Meinungen<br />
Die Worte und Gedanken, die Meinungen und Überzeugungen sind Erzeugnisse meines Gartens, und sie sind wiederum Samen und Dünger für meinen Garten, so dass die Pflanzen, die darin wachsen, seien sie gut oder schlecht, jeden Tag stärker werden, tiefere Wurzeln schlagen und immer überzeugender wirken<br />
<br />
Mein Sinn ist voller Überzeugungen, Gewohnheiten und Beschreibungen<br />
Wenn ich in einem Gesicht einen Ausdruck sehe, neige ich dazu zu sagen: “Das bedeutet...”, und wenn meine Interpretation für mich vorteilhaft zu sein scheint, reagiere ich mit einem Aufleuchten von Befriedigung und beglückwünsche mich<br />
Sagt meine Interpretation aber, der Gesichtsausdruck sei unfreundlich gewesen und bedeute Ablehnung und Missbilligung, so lasse ich in mir ein Gefühl des verletzt seins hochkommen und tadle die Person, deren Gesichtsausdruck ich interpretiert habe<br />
<br />
Ich war mir bis jetzt nicht bewusst, dass das Muster für meine Interpretation in meinem eigenen Garten gewachsen ist<br />
Ich war mir nicht gewahr, dass Vertrauen und Selbstwertgefühl, das Wissen, dass ich goldrichtig bin und geliebt werde, Blumen aus meinem eigenen Garten sind<br />
<br />
Von heute an beginne ich ein neues Leben<br />
Ich pflanze einen neuen Garten und ernte neue Gedanken und Überzeugungen<br />
Ich bin verantwortlich für die Gedanken, die ich hege<br />
Ich bin überzeugt, dass ich zu mir selber spreche, wie ich das ja auch immer schon getan habe.<br />
<br />
Ich bin der Meistergärtner meines Lebens<br />
Ich kann nunmehr die Verantwortung für das übernehmen, was ich zu mir selber sage<br />
Ich bin verantwortlich für meine Überzeugungen. Wie ich mich jeden Tag fühle, wird das Resultat dessen sein, was ich zu mir selber sage und was ich immer wieder zu mir gesagt habe<br />
<br />
Wenn ich es sehr schwierig finde, wunderbare und liebevolle Urteile über mich selbst zu mir zu sagen, so kommt das daher, dass diese einsam stehende kleine Blume des Selbstwertes, die ich heute pflanze, von den Tausenden, ja Millionen Unkräutern, die ich gepflanzt und genährt habe, fast erstickt wird.<br />
<br />
Heute pflanze ich einen neuen Garten<br />
Es ist ein Garten der Freude und neuen Lebens<br />
Die Erzeugnisse meines Gartens werden Gesundheit, Wohlstand und Güte sein<br />
Mein neuer Garten wird mich ernähren mit vielfältigen, bedeutungsvollen Freundschaften<br />
Frohsinn und Zufriedenheit werden im Garten meines Herzen reifen<br />
<br />
Wucherndes Unkraut ist in meinem Garten, weil ich immer wieder an Mangel und Einschränkungen gedacht habe<br />
Samen werden gesät durch Wiederholung<br />
Es bildet sich ein Gedankenmuster, und das Unkraut wird bewässert und genährt, so oft ich mit Zurücksetzung, Demütigung, Zorn, Groll oder Eifersucht reagiere<br />
<br />
Auch mein neuer Garten wächst durch Wiederholung<br />
Neue Gedanken bauen sich auf zu neuen Denkmustern, und freudige, kräftigende, nährende Gedanken werden zu verwurzelter Gewohnheit<br />
Mein neuer Garten wird mein neues Leben, meine neuen Sitten und eine neue Weise, mich selbst zu sehen<br />
<br />
Heute fange ich an, eine neue Gewohnheit anzunehmen<br />
Ich schaffe starke und tiefe Wurzeln verantwortungsbewussten Denkens, indem ich mich an das folgende tägliche Programm halte<br />
<br />
Die Schriftrolle, die ich in der Hand halte ist ein “Bija” (ausgesprochen bi-ha)<br />
Das Wort Bija bedeutet Samen<br />
Die Bija-Schriftrollen enthalten die Samen fröhlicher, positiver, liebevoller und gesunder Gedanken, die in meinem Garten wachsen sollen<br />
Ich will mich mit solchen Gedanken mit aller Sorgfalt vertraut machen und darüber wachen, dass sie meinen Sinn erfüllen mit neuen Überzeugungen, Denkmustern und Handlungsweisen<br />
Jeden Tag werde ich meinen Sinn, mein Herz und meinen Garten in gleicher Weise wie meinen physischen Körper ernähren<br />
<br />
Jeden Tag werde ich die Worte dieser Schriftrolle wie eine Mahlzeit zu mir nehmen und die darin enthaltenen Gedanken verdauen<br />
<br />
Das erste Mal werde ich sie beim Aufstehen lesen, damit die ersten Gedanken meines Tages, die meine Gemütslage und meine Erwartungen bestimmen, nährend und heilend sind und mich zur göttlichen Quelle meines Seins erheben<br />
Ich werde die Bija-Schriftrolle wieder zur Mittagszeit lesen, um die starken Wurzeln meiner neuen Denkgewohnheiten und einer neuen Lebensweise zu ernähren<br />
Und jeden Abend werde ich die Bija-Schriftrolle lesen, so wie ich stoffliche Nahrung zu mir nehme<br />
Ein viertes Mal werde ich die Schriftrolle wiederholen, wenn ich zu Bett gehe, damit ich mit den Gedanken einschlafe, die ich für meinen schönen Garten ausgewählt habe<br />
Ich werde die Worte dieser Bija-Schriftrolle schweigend oder laut während dreißig Tagen viermal wiederholen. Dann will ich mich der zweiten Schriftrolle zuwenden<br />
<br />
Dazu verpflichte ich mich heute.<br />
<br />
Ich will in mir einen neuen Garten pflanzen. Heute übernehme ich die Verantwortung für die Gedanken, die ich hege, und für alles, was ich glaube<br />
Ein Jahr lang werde ich diese Übung auf mich nehmen<br />
Jeden Tag werde ich meinen Sinn und mein Herz viermal mit “Samen-Gedanken” füllen und dadurch mein Wesen verändern<br />
<br />
Es gibt zwölf Bija-Schriftrollen<br />
Jeden Monat für ein Jahr werde ich eine neue Bija-Schriftrolle vornehmen, um meinen Garten mit neuem Leben zu erfüllen<br />
<br />
Dazu verpflichte ich mich heute vor mir selber<br />
<br />
Ich werde nicht wanken<br />
Ich bin mir selber wichtig genug, um meine Verpflichtung einzuhalten und ein neues Leben aufzubauen<br />
Heute habe ich ein neues Leben begonnen, einen neuen Garten angelegt, und ich bin erfüllt von Dankbarkeit]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: large;"><span style="color: #0000CD;">Die Essener Schriftrollen</span><br />
</span><br />
Mein Herz ist ein Garten, genannt Eden<br />
Mein Garten ist fruchtbar und schöpferisch<br />
Die Samen die in meinen Garten fallen, brauchen nur geringe Förderung, um zu blühen<br />
Wie der Urgarten Eden kann er ein Segen oder ein Fluch sein<br />
Ein ungepflegter Garten wird zu einem Dschungel, und kein Garten bringt mehr Wachstum hervor als der Garten meines Herzens und meines Gemütes<br />
<br />
Wenn Unkraut und Disteln gepflanzt werden, so sind sie es, die wachsen<br />
Sie werden die Blumen meines Herzens, die Lebensfreude, ersticken und verderben<br />
Der Meister hat gesagt: “Wie der Mensch in seinem innersten Herzen denkt, so ist er."<br />
Was ich in meinem Garten gepflanzt habe, ist, was ich bin, oder besser gesagt, ist, was ich glaube zu sein, und alles, was ich je in meinem Leben erfahren werde, ist, was ich im Garten meines Herzens pflanze.<br />
<br />
Wenn ich Samen des Schmerzes und der Zurücksetzung säe, so pflanze ich in meinen Garten die Überzeugung, ungeliebt zu sein, pflanze Dornen des Schmerzes und der Benachteiligung, Selbstmitleid wird die Erfahrung meines Lebens sein.<br />
<br />
Ich bin ein Gärtner. Mein Herz ist mein Garten<br />
Man nennt es auch das Unbewusste oder das Unterbewusste<br />
Ob Herz oder Gemüt mein Garten ist der Ort, wo ich Worte, Gedanken Überzeugungen und Ideen gepflanzt habe.<br />
Diese Samen sind lange gepflegt worden und haben als Früchte die Art und Weise erzeugt, wie ich die Welt sehe und erfahre<br />
<br />
Ich bin ein Gärtner und ein Denker<br />
Meine Gedanken kommen aus meinem Garten, und meine Worte und Gedanken säen wiederum die Blumen oder das Unkraut<br />
<br />
Wie jedermann spreche auch ich zu mir selbst<br />
Meine Gedankenwelt ist jeden wachen Augenblick tätig und mein Sinn ist voller Worte, Gedanken und Meinungen<br />
Die Worte und Gedanken, die Meinungen und Überzeugungen sind Erzeugnisse meines Gartens, und sie sind wiederum Samen und Dünger für meinen Garten, so dass die Pflanzen, die darin wachsen, seien sie gut oder schlecht, jeden Tag stärker werden, tiefere Wurzeln schlagen und immer überzeugender wirken<br />
<br />
Mein Sinn ist voller Überzeugungen, Gewohnheiten und Beschreibungen<br />
Wenn ich in einem Gesicht einen Ausdruck sehe, neige ich dazu zu sagen: “Das bedeutet...”, und wenn meine Interpretation für mich vorteilhaft zu sein scheint, reagiere ich mit einem Aufleuchten von Befriedigung und beglückwünsche mich<br />
Sagt meine Interpretation aber, der Gesichtsausdruck sei unfreundlich gewesen und bedeute Ablehnung und Missbilligung, so lasse ich in mir ein Gefühl des verletzt seins hochkommen und tadle die Person, deren Gesichtsausdruck ich interpretiert habe<br />
<br />
Ich war mir bis jetzt nicht bewusst, dass das Muster für meine Interpretation in meinem eigenen Garten gewachsen ist<br />
Ich war mir nicht gewahr, dass Vertrauen und Selbstwertgefühl, das Wissen, dass ich goldrichtig bin und geliebt werde, Blumen aus meinem eigenen Garten sind<br />
<br />
Von heute an beginne ich ein neues Leben<br />
Ich pflanze einen neuen Garten und ernte neue Gedanken und Überzeugungen<br />
Ich bin verantwortlich für die Gedanken, die ich hege<br />
Ich bin überzeugt, dass ich zu mir selber spreche, wie ich das ja auch immer schon getan habe.<br />
<br />
Ich bin der Meistergärtner meines Lebens<br />
Ich kann nunmehr die Verantwortung für das übernehmen, was ich zu mir selber sage<br />
Ich bin verantwortlich für meine Überzeugungen. Wie ich mich jeden Tag fühle, wird das Resultat dessen sein, was ich zu mir selber sage und was ich immer wieder zu mir gesagt habe<br />
<br />
Wenn ich es sehr schwierig finde, wunderbare und liebevolle Urteile über mich selbst zu mir zu sagen, so kommt das daher, dass diese einsam stehende kleine Blume des Selbstwertes, die ich heute pflanze, von den Tausenden, ja Millionen Unkräutern, die ich gepflanzt und genährt habe, fast erstickt wird.<br />
<br />
Heute pflanze ich einen neuen Garten<br />
Es ist ein Garten der Freude und neuen Lebens<br />
Die Erzeugnisse meines Gartens werden Gesundheit, Wohlstand und Güte sein<br />
Mein neuer Garten wird mich ernähren mit vielfältigen, bedeutungsvollen Freundschaften<br />
Frohsinn und Zufriedenheit werden im Garten meines Herzen reifen<br />
<br />
Wucherndes Unkraut ist in meinem Garten, weil ich immer wieder an Mangel und Einschränkungen gedacht habe<br />
Samen werden gesät durch Wiederholung<br />
Es bildet sich ein Gedankenmuster, und das Unkraut wird bewässert und genährt, so oft ich mit Zurücksetzung, Demütigung, Zorn, Groll oder Eifersucht reagiere<br />
<br />
Auch mein neuer Garten wächst durch Wiederholung<br />
Neue Gedanken bauen sich auf zu neuen Denkmustern, und freudige, kräftigende, nährende Gedanken werden zu verwurzelter Gewohnheit<br />
Mein neuer Garten wird mein neues Leben, meine neuen Sitten und eine neue Weise, mich selbst zu sehen<br />
<br />
Heute fange ich an, eine neue Gewohnheit anzunehmen<br />
Ich schaffe starke und tiefe Wurzeln verantwortungsbewussten Denkens, indem ich mich an das folgende tägliche Programm halte<br />
<br />
Die Schriftrolle, die ich in der Hand halte ist ein “Bija” (ausgesprochen bi-ha)<br />
Das Wort Bija bedeutet Samen<br />
Die Bija-Schriftrollen enthalten die Samen fröhlicher, positiver, liebevoller und gesunder Gedanken, die in meinem Garten wachsen sollen<br />
Ich will mich mit solchen Gedanken mit aller Sorgfalt vertraut machen und darüber wachen, dass sie meinen Sinn erfüllen mit neuen Überzeugungen, Denkmustern und Handlungsweisen<br />
Jeden Tag werde ich meinen Sinn, mein Herz und meinen Garten in gleicher Weise wie meinen physischen Körper ernähren<br />
<br />
Jeden Tag werde ich die Worte dieser Schriftrolle wie eine Mahlzeit zu mir nehmen und die darin enthaltenen Gedanken verdauen<br />
<br />
Das erste Mal werde ich sie beim Aufstehen lesen, damit die ersten Gedanken meines Tages, die meine Gemütslage und meine Erwartungen bestimmen, nährend und heilend sind und mich zur göttlichen Quelle meines Seins erheben<br />
Ich werde die Bija-Schriftrolle wieder zur Mittagszeit lesen, um die starken Wurzeln meiner neuen Denkgewohnheiten und einer neuen Lebensweise zu ernähren<br />
Und jeden Abend werde ich die Bija-Schriftrolle lesen, so wie ich stoffliche Nahrung zu mir nehme<br />
Ein viertes Mal werde ich die Schriftrolle wiederholen, wenn ich zu Bett gehe, damit ich mit den Gedanken einschlafe, die ich für meinen schönen Garten ausgewählt habe<br />
Ich werde die Worte dieser Bija-Schriftrolle schweigend oder laut während dreißig Tagen viermal wiederholen. Dann will ich mich der zweiten Schriftrolle zuwenden<br />
<br />
Dazu verpflichte ich mich heute.<br />
<br />
Ich will in mir einen neuen Garten pflanzen. Heute übernehme ich die Verantwortung für die Gedanken, die ich hege, und für alles, was ich glaube<br />
Ein Jahr lang werde ich diese Übung auf mich nehmen<br />
Jeden Tag werde ich meinen Sinn und mein Herz viermal mit “Samen-Gedanken” füllen und dadurch mein Wesen verändern<br />
<br />
Es gibt zwölf Bija-Schriftrollen<br />
Jeden Monat für ein Jahr werde ich eine neue Bija-Schriftrolle vornehmen, um meinen Garten mit neuem Leben zu erfüllen<br />
<br />
Dazu verpflichte ich mich heute vor mir selber<br />
<br />
Ich werde nicht wanken<br />
Ich bin mir selber wichtig genug, um meine Verpflichtung einzuhalten und ein neues Leben aufzubauen<br />
Heute habe ich ein neues Leben begonnen, einen neuen Garten angelegt, und ich bin erfüllt von Dankbarkeit]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Analyse von Schirrmachers "Deutschland schafft sich ab"-Rezension]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Analyse-von-Schirrmachers-Deutschland-schafft-sich-ab-Rezension-t</link>
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 18:17:49 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Analyse-von-Schirrmachers-Deutschland-schafft-sich-ab-Rezension-t</guid>
			<description><![CDATA[Heyho, <br />
CARTA hat heute einen sehr lesenswerten Artikel gebracht. Er behandelt eine der "besten" Rezensionen des Sarrazin-Buches "Deutschland schafft sich ab" von FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher.<br />
Sehr beachtenswert sind auch die Kommentare und natürlich die Rezension selbst. <br />
Die Diskussion über Sarrazin und seine Äußerungen erinnert mich manchmal sehr an dieses Forum, wo manche auch sehr gerne und sehr ausgiebig über uralte und längst wiederlegte Aussagen irgendwelcher Revisionisten diskutieren - zur Last und Zeitverschwendung vieler.<br />
Wie auch in den Kommentaren unter dem CARTA-Artikel bemerkt wird, sind Sarrazins krude Theorien was Vererbung von Intelligenz etc. angeht, natürlich durch Erkenntnisse aus der Epigenetik (siehe anderer Thread hier im Forum) längst widerlegt. Aber es ist nicht einfach etwas was sowieso schon wenige Menschen verstehen, mit etwas zu widerlegen was noch weniger Menschen verstehen. Sarrazin weiß das, denn er ist nicht dumm - aber er sagt es nicht, denn er will ein Buch verkaufen.<br />
<br />
Hier der <a href="http://feedproxy.google.com/~r/carta-standard-rss/~3/B2gSE4Y-mrA/" target="_blank">CARTA-Artikel</a><br />
und Frank Schirrmacher´s "<a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E1E30FB65E1E44794BFFEB5A2B73DE7EA~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Ein fataler Irrweg</a>"<br />
<br />
LG,<br />
TheIsland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Heyho, <br />
CARTA hat heute einen sehr lesenswerten Artikel gebracht. Er behandelt eine der "besten" Rezensionen des Sarrazin-Buches "Deutschland schafft sich ab" von FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher.<br />
Sehr beachtenswert sind auch die Kommentare und natürlich die Rezension selbst. <br />
Die Diskussion über Sarrazin und seine Äußerungen erinnert mich manchmal sehr an dieses Forum, wo manche auch sehr gerne und sehr ausgiebig über uralte und längst wiederlegte Aussagen irgendwelcher Revisionisten diskutieren - zur Last und Zeitverschwendung vieler.<br />
Wie auch in den Kommentaren unter dem CARTA-Artikel bemerkt wird, sind Sarrazins krude Theorien was Vererbung von Intelligenz etc. angeht, natürlich durch Erkenntnisse aus der Epigenetik (siehe anderer Thread hier im Forum) längst widerlegt. Aber es ist nicht einfach etwas was sowieso schon wenige Menschen verstehen, mit etwas zu widerlegen was noch weniger Menschen verstehen. Sarrazin weiß das, denn er ist nicht dumm - aber er sagt es nicht, denn er will ein Buch verkaufen.<br />
<br />
Hier der <a href="http://feedproxy.google.com/~r/carta-standard-rss/~3/B2gSE4Y-mrA/" target="_blank">CARTA-Artikel</a><br />
und Frank Schirrmacher´s "<a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E1E30FB65E1E44794BFFEB5A2B73DE7EA~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Ein fataler Irrweg</a>"<br />
<br />
LG,<br />
TheIsland]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gender Mainstreaming]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Gender-Mainstreaming-t</link>
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 15:46:54 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Gender-Mainstreaming-t</guid>
			<description><![CDATA[Gabs hier nicht schonmal nen Faden über das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Mainstreaming" target="_blank">Thema</a>? Find ich beim besten Willen nicht. Vielleicht verwende ich falsche Schlüsselbegriffe.<br />
Hier ein Filmtipp, der irgendwie dazu passt: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sexmission" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Sexmission</a><br />
<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/v-rlZNLaOW0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/v-rlZNLaOW0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Gabs hier nicht schonmal nen Faden über das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Mainstreaming" target="_blank">Thema</a>? Find ich beim besten Willen nicht. Vielleicht verwende ich falsche Schlüsselbegriffe.<br />
Hier ein Filmtipp, der irgendwie dazu passt: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sexmission" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Sexmission</a><br />
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<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/v-rlZNLaOW0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/v-rlZNLaOW0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Soziale Kontakte verlängern das Leben]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Soziale-Kontakte-verlaengern-das-Leben-t</link>
			<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 17:58:21 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Soziale-Kontakte-verlaengern-das-Leben-t</guid>
			<description><![CDATA[Soziale Kontakte sind wichtiger für unsere Gesundheit, als man bisher vielleicht dachte, schöner Artikel dazu:<br />
"Der gesundheitliche Nutzen eines großen Freundes- und Bekanntenkreises ist größer, als mit dem Rauchen aufzuhören oder Fettleibigkeit zu vermeiden<br />
Wer intensive Kontakte zu Verwandten, Freunden und Bekannten pflegt, lebt länger. Das bestätigt eine amerikanische Metastudie, die Resultate zahlreicher Einzelstudien neu bewertet. Danach sind mangelnde soziale Bindungen genauso ungesund wie das Rauchen von 15 Zigaretten am Tag und doppelt so schädlich wie Fettleibigkeit. Ein weit gespanntes soziales Netz dagegen verringerte die Sterberate im jeweiligen Untersuchungszeitraum um die Hälfte, schreiben die Forscher im Online-Journal "PLoS Medicine". Im Gegensatz zu anderen gesundheitlichen Risikofaktoren sei dieser Zusammenhang aber der breiten Öffentlichkeit kaum bewusst...."<br />
<br />
der Rest auf <a href="http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Soziale_Kontakte_verlaengern_das_Leben1771015586978.html" target="_blank">Wissenschaft Aktuell</a><br />
<br />
nein, ich werde nicht von denen bezahlt <img src="http://aufzurwahrheit.com/images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" />, finde dort aber immer wieder gute Artikel und empfehle es deshalb weiter...<br />
<br />
LG,<br />
TheIsland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Soziale Kontakte sind wichtiger für unsere Gesundheit, als man bisher vielleicht dachte, schöner Artikel dazu:<br />
"Der gesundheitliche Nutzen eines großen Freundes- und Bekanntenkreises ist größer, als mit dem Rauchen aufzuhören oder Fettleibigkeit zu vermeiden<br />
Wer intensive Kontakte zu Verwandten, Freunden und Bekannten pflegt, lebt länger. Das bestätigt eine amerikanische Metastudie, die Resultate zahlreicher Einzelstudien neu bewertet. Danach sind mangelnde soziale Bindungen genauso ungesund wie das Rauchen von 15 Zigaretten am Tag und doppelt so schädlich wie Fettleibigkeit. Ein weit gespanntes soziales Netz dagegen verringerte die Sterberate im jeweiligen Untersuchungszeitraum um die Hälfte, schreiben die Forscher im Online-Journal "PLoS Medicine". Im Gegensatz zu anderen gesundheitlichen Risikofaktoren sei dieser Zusammenhang aber der breiten Öffentlichkeit kaum bewusst...."<br />
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der Rest auf <a href="http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Soziale_Kontakte_verlaengern_das_Leben1771015586978.html" target="_blank">Wissenschaft Aktuell</a><br />
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nein, ich werde nicht von denen bezahlt <img src="http://aufzurwahrheit.com/images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" />, finde dort aber immer wieder gute Artikel und empfehle es deshalb weiter...<br />
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LG,<br />
TheIsland]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mit Vertrauen Lügner enttarnen]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Mit-Vertrauen-Luegner-enttarnen-t</link>
			<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 17:33:47 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Mit-Vertrauen-Luegner-enttarnen-t</guid>
			<description><![CDATA[Ola, schöner Artikel zum Thema Vertrauen und Misstrauen:<br />
"Wer anderen Menschen im Prinzip vertraut, erkennt Lügner besser als jemand, der grundsätzlich misstrauisch ist<br />
Ist die Welt schlecht und der Mensch hinterhältig und verschlagen? Oder doch im Grunde gut und ehrlich? - Je nachdem, welcher Ansicht man zuneigt, kann man Lügner und Schaumschläger unterschiedlich gut entlarven. Doch es sind nicht die vertrauensvollen Menschen, die auf Lügner hereinfallen, sondern die misstrauischen, wie ein kanadisches Forscherteam jetzt herausgefunden hat. In einer experimentell simulierten Jobbewerber-Beurteilung konnten konnten gutgläubige und kritische Versuchspersonen zeigen, wie gut sie Unredlichkeit bei Bewerbern erkannten. Dabei zeigte sich, wie die Forscher in der Fachzeitschrift "Social Psychological and Personality Science" darlegen, dass man mit Vertrauen mehr Lügner enttarnt als mit Misstrauen...." <br />
<br />
weiterlesen auf <a href="http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Mit_Vertrauen_Luegner_enttarnen1771015587017.html" target="_blank">Wissenschaft Aktuell</a><br />
<br />
Gut zu wissen, find ich.<br />
Gruß, <br />
TheIsland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ola, schöner Artikel zum Thema Vertrauen und Misstrauen:<br />
"Wer anderen Menschen im Prinzip vertraut, erkennt Lügner besser als jemand, der grundsätzlich misstrauisch ist<br />
Ist die Welt schlecht und der Mensch hinterhältig und verschlagen? Oder doch im Grunde gut und ehrlich? - Je nachdem, welcher Ansicht man zuneigt, kann man Lügner und Schaumschläger unterschiedlich gut entlarven. Doch es sind nicht die vertrauensvollen Menschen, die auf Lügner hereinfallen, sondern die misstrauischen, wie ein kanadisches Forscherteam jetzt herausgefunden hat. In einer experimentell simulierten Jobbewerber-Beurteilung konnten konnten gutgläubige und kritische Versuchspersonen zeigen, wie gut sie Unredlichkeit bei Bewerbern erkannten. Dabei zeigte sich, wie die Forscher in der Fachzeitschrift "Social Psychological and Personality Science" darlegen, dass man mit Vertrauen mehr Lügner enttarnt als mit Misstrauen...." <br />
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weiterlesen auf <a href="http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Mit_Vertrauen_Luegner_enttarnen1771015587017.html" target="_blank">Wissenschaft Aktuell</a><br />
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Gut zu wissen, find ich.<br />
Gruß, <br />
TheIsland]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sarrazyn legt nach, sein nächstes Buch soll noch intelligenter werden als das jetzige]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Sarrazyn-legt-nach-sein-naechstes-Buch-soll-noch-intelligenter-werden-als-das-jetzige-t</link>
			<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 17:15:41 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Sarrazyn-legt-nach-sein-naechstes-Buch-soll-noch-intelligenter-werden-als-das-jetzige-t</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;">"Wegen des grandiosen Medienerfolgs von Thilo Sarrazins Streitschrift „Deutschland schafft sich ab“ plant die BILD-Zeitung nun offenbar die Herausgabe einer „Volksausgabe in gerechter Sprache“ – mit Sarrazins besten Sprüchen.<br />
<br />
28.08.2010 | <br />
<br />
Wir durften die Druckfahnen bereits vorab studieren und dokumentieren hier exklusiv die zwölf Highlights des noch unveröffentlichten, ganz sicher aber ungeheuer „umstrittenen“ Bestsellers:<br />
</span><br />
.<br />
<br />
   1. „Fast an jeder Straßenecke ruft heute der Muezzin. Jedes dritte deutsche Mietshaus ist zur Moschee umgebaut. Burka-Läden verdrängen die einheimischen Brautkleidergeschäfte, Döner-Buden dezimieren die letzten Dackelbestände. Und unter jedem zweiten Weihnachtsbaum steht mittlerweile eine Wasserpfeife. Aber die deutsche Politik tut so, als gäbe es das alles nicht. Ich sage: Politik beginnt mit dem Aussprechen dessen, was ist. Diesen Mut muss man in Deutschland endlich wieder lernen.“ (S.14)<br />
   2. „Als die deutschen Frauen auf unseren Marktplätzen noch ohne schlechtes Gewissen verkauft werden durften, bekamen sie auch wesentlich mehr Kinder. Aber das darf man ja in gewissen Kreisen nicht mehr laut sagen!“ (S.18)<br />
   3. „Seit 40 Jahren verschließen wir die Augen vor der Tatsache, dass schwarze Einwanderer aufgrund ihrer genetischen Belastung nachts besser klauen können als Weiße. Aber wenn ich das bei Beckmann oder Anne Will erwähne, werde ich öffentlich geschlachtet! Die Wahrheit will niemand hören!!“ (S.33)<br />
   4. „Hierzulande reden Politiker ja gern über den Klimawandel. Doch der wahre Grund, warum es Jahr für Jahr wärmer wird, liegt in der Tatsache, dass wir den Homosexuellen immer mehr Rechte geben und sie auf diese Weise in unser Land locken. Das sagt natürlich keiner! Die wahren Gründe dürfen Sie heute höchstens hinter vorgehaltener Hand oder im Kohlenkeller äußern!“ (S.38)<br />
   5. „Fakt ist: Deutsche Akademikerinnen vermehren sich nicht mehr in ausreichendem Maße. Ihre Taillen sind um 50 bis 80 Prozent zu schlank, ihre Geburtskanäle um 50 bis 80 Prozent zu eng. Sie vermehren sich aber auch deshalb nicht, weil ihnen die breithüftigen muslimischen Frauen mit ihren Fließbandgeburten die Plätze in den Kinderkliniken streitig machen. Und dann päppeln wir die genetisch vorbelasteten Dummköpfe auch noch mit unseren üppigen Hartz-IV-Sätzen bis zur Geschlechtsreife. Aber wehe, Sie sprechen eine solche Wahrheit offen aus! Dann beschimpft man Sie als Rassisten und Brunnenvergifter. Es gibt in Deutschland ja kaum noch ein Fleckchen Zeitung, wo man eine ehrliche Meinung aussprechen kann, ohne von ideologischen Rechthabern bis ins dritte Glied verfolgt zu werden!“ (S.42)<br />
   6. „Zweifellos existiert ein Zusammenhang zwischen dem Rückgang des Intelligenzquotienten in der Unterschicht und dem Rückgang der Auflage der BILD-Zeitung. Die Deutschen wollen das nur nicht wahr haben! Sie schimpfen lieber auf die böse BILD-Zeitung als der Wahrheit ins Gesicht zu sehen und wieder in echte BILDung zu investieren.“ (S.45)<br />
   7. „Was wird unseren Kindern denn heute im Religionsunterricht beigebracht? Dass sie Ungläubige ungestraft töten dürfen? Nein. Es wird ihnen beigebracht, dass sie fremden Kulturen mit Toleranz begegnen sollen! Dass sie Rücksicht nehmen sollen auf Türken, Neger, Araber, Zigeuner, ja sogar auf Albaner. Diese Fremden nehmen selbst aber wenig Rücksicht auf uns Deutsche. Sie klauen unseren Kindern die Reclamhefte und Blockflöten und bezeichnen sie auch noch höhnisch als ‚Opfer’. Und wenn man sich wehrt, wird man von ihren Anwälten wegen Körperverletzung verklagt. Das ist die Realität! Das darf aber kein deutscher Lehrer so sagen, sonst kriegt er sofort eine Dienstaufsichtsbeschwerde!“ (S.68)<br />
   8. „Wahr ist, dass eine deutsche Frau in ihrem ganzen Leben lediglich 0,7 Töchter zur Welt bringt. Und in der nächsten Generation werden es nur noch 0,5 sein. Wer will denn diese halben Portionen überhaupt schwängern? Und wer soll die 100 Millionen Türken, die dann allein in einer Stadt wie Castrop-Rauxel leben, ernähren? Ich garantiere Ihnen: Sobald Sie dieses Tabu auch nur streifen, springen Ihnen die deutschen Feministinnen schon an die Gurgel. Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe seit langem Sprechverbot in diesem Land.“ (S.74)<br />
   9. „Polizeibeamte sagen mir unter der Hand, dass die hohe Kriminalitätsrate türkischer Einwanderer nur durch die Tatsache verschleiert wird, dass deutsche Polizisten extreme Schwierigkeiten haben, die komplizierten türkischen Namen mit den vielen Üs ins Protokoll zu tippen. Diese Erkenntnis darf aber nicht an die Öffentlichkeit gelangen, weil es sofort wieder heißt, deutsche Polizisten hätten Vorurteile und lehnten es ab, sich von Türkengangs als Scheißnazis beschimpfen zu lassen. Gelungene Integration heißt für mich, dass Türken sich endlich einfache deutsche Namen geben – wie Müller oder Schmidt – und dass sie sich taufen lassen.“ (S.89)<br />
  10. „Wie lange sollen die Deutschen ihre hochstehende Schweinefleischkultur eigentlich noch vor den frechen türkischen Gemüsehändlern verstecken? Wir ersticken doch längst in Peperoni, Bulgur und Kreuzkümmel. Aber selbst wenn man diese Frage nur leise antippt, wird man schon schief angesehen!“ (S.90)<br />
  11. „Heute werden die Unterschichtenkinder von 1000 ehrenamtlich betriebenen Tafeln mit Unmengen von kostenlosen Lebensmitteln vollgestopft. Und sie bekommen dort nicht etwa eine Portion Fruchtzwerge, sie bekommen sie palettenweise. Und wenn das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, essen sie alle Fruchtzwerge auf einmal – mitsamt den Paletten. Da ist es natürlich kein Wunder, dass 90 Prozent dieser Kinder fettleibig sind. Und die restlichen 10 Prozent sind zu dumm und zu faul zum Aufstehen. Natürlich mache ich mir mit solchen Aussagen keine Freunde. Aber die Wahrheit tut manchmal weh. Und einer muss den Mut haben, solche Wahrheiten auszusprechen, auch wenn er dafür ans Kreuz genagelt wird.“ (S.98)<br />
  12. „Die Finanzkrise hat uns gelehrt, wie klug die deutschen Banker unser Geld investiert haben. Nach neuesten Studien der Bundesbank liegt der Intelligenzquotient deutscher Banker vererbungsbedingt bei 135. Aber haben Sie im Vorstand der Commerzbank oder der Hypo Real Estate schon mal einen Muslim entdeckt? Oder eine Frau? Oder einen Fettleibigen aus der Unterschicht? Ich nicht. Und deshalb bin ich der Meinung: So wie bei der Hypo Alpe Adria oder der HSH Nordbank müsste es überall in Deutschland aussehen. Doch wenn ich das laut sage, mischt sich sofort Rita Süßmuth ein, nennt meine Auffassungen menschenverachtend und verbietet mir den Mund.“ (S.108)<br />
<br />
.<br />
<br />
So weit die kontroversesten „Stellen“ aus der im Dezember erscheinenden Neuen Sarrazynischen Volksbibel (NSV). Wir glauben fest daran, dass das Tabu brechende Werk dieses bewährten Querdenkers mit den öffentlichen Denkverboten der Multikulti-Ideologen aufräumt und neue, edlere Kräfte im deutschen Volke wachruft. Das einfühlsame Vorwort zu Sarrazins aufrüttelndem Buch schrieb übrigens der bekannte Lyriker und Essayist Franz Josef Wagner. "<br />
<br />
LOL <img src="http://aufzurwahrheit.com/images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" /><br />
<br />
Ist von Wolfgang Michal, <a href="http://www.magda.de/76/back/26/artikel/sarrazyn-legt-nach/" target="_blank">MAGDA</a><br />
<br />
lachende Grüße,<br />
TheIsland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;">"Wegen des grandiosen Medienerfolgs von Thilo Sarrazins Streitschrift „Deutschland schafft sich ab“ plant die BILD-Zeitung nun offenbar die Herausgabe einer „Volksausgabe in gerechter Sprache“ – mit Sarrazins besten Sprüchen.<br />
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28.08.2010 | <br />
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Wir durften die Druckfahnen bereits vorab studieren und dokumentieren hier exklusiv die zwölf Highlights des noch unveröffentlichten, ganz sicher aber ungeheuer „umstrittenen“ Bestsellers:<br />
</span><br />
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   1. „Fast an jeder Straßenecke ruft heute der Muezzin. Jedes dritte deutsche Mietshaus ist zur Moschee umgebaut. Burka-Läden verdrängen die einheimischen Brautkleidergeschäfte, Döner-Buden dezimieren die letzten Dackelbestände. Und unter jedem zweiten Weihnachtsbaum steht mittlerweile eine Wasserpfeife. Aber die deutsche Politik tut so, als gäbe es das alles nicht. Ich sage: Politik beginnt mit dem Aussprechen dessen, was ist. Diesen Mut muss man in Deutschland endlich wieder lernen.“ (S.14)<br />
   2. „Als die deutschen Frauen auf unseren Marktplätzen noch ohne schlechtes Gewissen verkauft werden durften, bekamen sie auch wesentlich mehr Kinder. Aber das darf man ja in gewissen Kreisen nicht mehr laut sagen!“ (S.18)<br />
   3. „Seit 40 Jahren verschließen wir die Augen vor der Tatsache, dass schwarze Einwanderer aufgrund ihrer genetischen Belastung nachts besser klauen können als Weiße. Aber wenn ich das bei Beckmann oder Anne Will erwähne, werde ich öffentlich geschlachtet! Die Wahrheit will niemand hören!!“ (S.33)<br />
   4. „Hierzulande reden Politiker ja gern über den Klimawandel. Doch der wahre Grund, warum es Jahr für Jahr wärmer wird, liegt in der Tatsache, dass wir den Homosexuellen immer mehr Rechte geben und sie auf diese Weise in unser Land locken. Das sagt natürlich keiner! Die wahren Gründe dürfen Sie heute höchstens hinter vorgehaltener Hand oder im Kohlenkeller äußern!“ (S.38)<br />
   5. „Fakt ist: Deutsche Akademikerinnen vermehren sich nicht mehr in ausreichendem Maße. Ihre Taillen sind um 50 bis 80 Prozent zu schlank, ihre Geburtskanäle um 50 bis 80 Prozent zu eng. Sie vermehren sich aber auch deshalb nicht, weil ihnen die breithüftigen muslimischen Frauen mit ihren Fließbandgeburten die Plätze in den Kinderkliniken streitig machen. Und dann päppeln wir die genetisch vorbelasteten Dummköpfe auch noch mit unseren üppigen Hartz-IV-Sätzen bis zur Geschlechtsreife. Aber wehe, Sie sprechen eine solche Wahrheit offen aus! Dann beschimpft man Sie als Rassisten und Brunnenvergifter. Es gibt in Deutschland ja kaum noch ein Fleckchen Zeitung, wo man eine ehrliche Meinung aussprechen kann, ohne von ideologischen Rechthabern bis ins dritte Glied verfolgt zu werden!“ (S.42)<br />
   6. „Zweifellos existiert ein Zusammenhang zwischen dem Rückgang des Intelligenzquotienten in der Unterschicht und dem Rückgang der Auflage der BILD-Zeitung. Die Deutschen wollen das nur nicht wahr haben! Sie schimpfen lieber auf die böse BILD-Zeitung als der Wahrheit ins Gesicht zu sehen und wieder in echte BILDung zu investieren.“ (S.45)<br />
   7. „Was wird unseren Kindern denn heute im Religionsunterricht beigebracht? Dass sie Ungläubige ungestraft töten dürfen? Nein. Es wird ihnen beigebracht, dass sie fremden Kulturen mit Toleranz begegnen sollen! Dass sie Rücksicht nehmen sollen auf Türken, Neger, Araber, Zigeuner, ja sogar auf Albaner. Diese Fremden nehmen selbst aber wenig Rücksicht auf uns Deutsche. Sie klauen unseren Kindern die Reclamhefte und Blockflöten und bezeichnen sie auch noch höhnisch als ‚Opfer’. Und wenn man sich wehrt, wird man von ihren Anwälten wegen Körperverletzung verklagt. Das ist die Realität! Das darf aber kein deutscher Lehrer so sagen, sonst kriegt er sofort eine Dienstaufsichtsbeschwerde!“ (S.68)<br />
   8. „Wahr ist, dass eine deutsche Frau in ihrem ganzen Leben lediglich 0,7 Töchter zur Welt bringt. Und in der nächsten Generation werden es nur noch 0,5 sein. Wer will denn diese halben Portionen überhaupt schwängern? Und wer soll die 100 Millionen Türken, die dann allein in einer Stadt wie Castrop-Rauxel leben, ernähren? Ich garantiere Ihnen: Sobald Sie dieses Tabu auch nur streifen, springen Ihnen die deutschen Feministinnen schon an die Gurgel. Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe seit langem Sprechverbot in diesem Land.“ (S.74)<br />
   9. „Polizeibeamte sagen mir unter der Hand, dass die hohe Kriminalitätsrate türkischer Einwanderer nur durch die Tatsache verschleiert wird, dass deutsche Polizisten extreme Schwierigkeiten haben, die komplizierten türkischen Namen mit den vielen Üs ins Protokoll zu tippen. Diese Erkenntnis darf aber nicht an die Öffentlichkeit gelangen, weil es sofort wieder heißt, deutsche Polizisten hätten Vorurteile und lehnten es ab, sich von Türkengangs als Scheißnazis beschimpfen zu lassen. Gelungene Integration heißt für mich, dass Türken sich endlich einfache deutsche Namen geben – wie Müller oder Schmidt – und dass sie sich taufen lassen.“ (S.89)<br />
  10. „Wie lange sollen die Deutschen ihre hochstehende Schweinefleischkultur eigentlich noch vor den frechen türkischen Gemüsehändlern verstecken? Wir ersticken doch längst in Peperoni, Bulgur und Kreuzkümmel. Aber selbst wenn man diese Frage nur leise antippt, wird man schon schief angesehen!“ (S.90)<br />
  11. „Heute werden die Unterschichtenkinder von 1000 ehrenamtlich betriebenen Tafeln mit Unmengen von kostenlosen Lebensmitteln vollgestopft. Und sie bekommen dort nicht etwa eine Portion Fruchtzwerge, sie bekommen sie palettenweise. Und wenn das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, essen sie alle Fruchtzwerge auf einmal – mitsamt den Paletten. Da ist es natürlich kein Wunder, dass 90 Prozent dieser Kinder fettleibig sind. Und die restlichen 10 Prozent sind zu dumm und zu faul zum Aufstehen. Natürlich mache ich mir mit solchen Aussagen keine Freunde. Aber die Wahrheit tut manchmal weh. Und einer muss den Mut haben, solche Wahrheiten auszusprechen, auch wenn er dafür ans Kreuz genagelt wird.“ (S.98)<br />
  12. „Die Finanzkrise hat uns gelehrt, wie klug die deutschen Banker unser Geld investiert haben. Nach neuesten Studien der Bundesbank liegt der Intelligenzquotient deutscher Banker vererbungsbedingt bei 135. Aber haben Sie im Vorstand der Commerzbank oder der Hypo Real Estate schon mal einen Muslim entdeckt? Oder eine Frau? Oder einen Fettleibigen aus der Unterschicht? Ich nicht. Und deshalb bin ich der Meinung: So wie bei der Hypo Alpe Adria oder der HSH Nordbank müsste es überall in Deutschland aussehen. Doch wenn ich das laut sage, mischt sich sofort Rita Süßmuth ein, nennt meine Auffassungen menschenverachtend und verbietet mir den Mund.“ (S.108)<br />
<br />
.<br />
<br />
So weit die kontroversesten „Stellen“ aus der im Dezember erscheinenden Neuen Sarrazynischen Volksbibel (NSV). Wir glauben fest daran, dass das Tabu brechende Werk dieses bewährten Querdenkers mit den öffentlichen Denkverboten der Multikulti-Ideologen aufräumt und neue, edlere Kräfte im deutschen Volke wachruft. Das einfühlsame Vorwort zu Sarrazins aufrüttelndem Buch schrieb übrigens der bekannte Lyriker und Essayist Franz Josef Wagner. "<br />
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LOL <img src="http://aufzurwahrheit.com/images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" /><br />
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Ist von Wolfgang Michal, <a href="http://www.magda.de/76/back/26/artikel/sarrazyn-legt-nach/" target="_blank">MAGDA</a><br />
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lachende Grüße,<br />
TheIsland]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Eure Erfahrungen mit Krediten?]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Eure-Erfahrungen-mit-Krediten-t</link>
			<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 15:12:24 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Eure-Erfahrungen-mit-Krediten-t</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
Ich würde gerne einen Kredit aufnehmen und habe leider keine Ahnung von Krediten. Ich habe mich bisher nur ein wenig im Internet schlau gemacht über Kreditvergleich etc. ( Quelle: <a href="http://www.kreditlexikon.com/kreditvergleich.html)" target="_blank">http://www.kreditlexikon.com/kreditvergleich.html)</a> Ich würde gerne einen Immobilienkredit aufnehmen. Auf was sollte man besoders achten? Ist die Sparkasse dafür geeignet? Was ist eure Erfahrung?<br />
Gruß Kai]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
Ich würde gerne einen Kredit aufnehmen und habe leider keine Ahnung von Krediten. Ich habe mich bisher nur ein wenig im Internet schlau gemacht über Kreditvergleich etc. ( Quelle: <a href="http://www.kreditlexikon.com/kreditvergleich.html)" target="_blank">http://www.kreditlexikon.com/kreditvergleich.html)</a> Ich würde gerne einen Immobilienkredit aufnehmen. Auf was sollte man besoders achten? Ist die Sparkasse dafür geeignet? Was ist eure Erfahrung?<br />
Gruß Kai]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hallo]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Hallo--5225-t</link>
			<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 15:07:08 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Hallo--5225-t</guid>
			<description><![CDATA[Hey,<br />
Mein Name ist Kai und wollte mich einmal vorstellen. Ich bin 25 Jahre alt und studiere zurzeit in Gießen. Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und finde sie echt super. auf nette gespräche, erfahrungsaustausch oder plaudereien würd ich mich freuen und die themen in den foren sind echt interessant hier. allen anderen neuen wie auch schon alt eingesessenen wünsch ich eine schöne woche und ganz viel sonne.<br />
Gruß Kai]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hey,<br />
Mein Name ist Kai und wollte mich einmal vorstellen. Ich bin 25 Jahre alt und studiere zurzeit in Gießen. Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und finde sie echt super. auf nette gespräche, erfahrungsaustausch oder plaudereien würd ich mich freuen und die themen in den foren sind echt interessant hier. allen anderen neuen wie auch schon alt eingesessenen wünsch ich eine schöne woche und ganz viel sonne.<br />
Gruß Kai]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ist unsere Gesellschaft  reich an Information,  aber arm an Wissen?]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Ist-unsere-Gesellschaft-reich-an-Information-aber-arm-an-Wissen-t</link>
			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 22:42:10 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Ist-unsere-Gesellschaft-reich-an-Information-aber-arm-an-Wissen-t</guid>
			<description><![CDATA[Ist unsere Gesellschaft reich an Information, aber arm an Wissen?<br />
<br />
Ein Essay von Jürgen Mittelstraß, veröffentlicht in dem <a href="http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/downloads/RBM8_Einzelseiten.pdf" target="_blank">Magazin 8/2010 der Robert Bosch Stiftung</a>. (Seite 35)<br />
<br />
Die moderne Gesellschaft lebt in einer Welt des Wissens, einer Wissenswelt, und sie versteht sich als eine (entweder schon existierende oder noch werdende) Wissensgesellschaft. Wissen füllt die Welt und scheint immer weniger Raum für etwas zu lassen, das sich dem Wissen entzieht, und Wissen definiert eine Gesellschaft, die über einen klaren Wissensbegriff verfügt, die ihre Entwicklung und damit ihre Zukunft auf die Leistungsfähigkeit des wissenschaftlichen (und des technischen) Verstandes setzt und daher auch im Wissen ihre wesentliche ökonomische Produktivkraft erkennt. Ist das zugleich die Zukunft unserer Welt und die Zukunft unserer Gesellschaft?<br />
<br />
In einem eigentümlichen Gegensatz dazu stehen Schwierigkeiten, genauer zu bestimmen, was eigentlich das Wissen ist, wie es sich von anderem unterscheidet, das wir, obgleich es uns ebenso zu leiten scheint, nicht als Wissen bezeichnen, und worin es sich selbst als Wissen, im Sinne eines klaren Wissensbegriffs, zu erkennen gibt. Die einen, die Philosophen, bestimmen Wissen als ein mehr oder weniger begründetes Für-wahr-Halten, die anderen, vor allem die heute sogenannten Wissensmanager, glauben im Informationsbegriff den besseren Wissensbegriff zu besitzen. Nicht zufällig scheint der Unterschied zwischen einer Informationsgesellschaft und einer Wissensgesellschaft für viele belanglos und allenfalls ein Streit um Worte zu sein.<br />
<br />
Doch auf eben diesen Unterschied kommt es an. Information macht dem Wissen und der Gesellschaft Beine, aber sie ist damit noch nicht das bessere Wissen. Das Gleiche gilt für den Begriff der Informationsgesellschaft, das heißt von einer Gesellschafts- und Wirtschaftsform, in der die Erzeugung, Speicherung, Verarbeitung, Verbreitung und Nutzung von Informationen und Wissen in Informationsform, einschließlich immer größerer technischer Möglichkeiten der interaktiven Kommunikation, eine zunehmend dominante Rolle spielen. In der viel gepriesenen Symbiose von Bildschirm und Kopf wird der Unterschied zwischen Wissen und Information blass. Dabei ist Information doch nur die Art und Weise, wie sich Wissen transportabel macht, also eine Kommunikationsform, keine selbstständige Wissensform. In einer Informationswelt treten an die Stelle eigener Wissensbildungskompetenzen Verarbeitungskompetenzen und das Vertrauen darauf, dass die Information stimmt. Informationen muss man glauben, wenn man ihr Wissen, das über die Information transportierte Wissen, nicht selbst daraufhin prüfen kann, ob es wirklich Wissen ist.<br />
<br />
Eben diese Prüfung war bisher konstitutiv für den Begriff der Wissensbildung: Wissen kann man sich nur als Wissender aneignen, Wissen setzt den Wissenden voraus, Wissen heißt lehren können. Insofern kommt es aber auch darauf an, sehr genau zwischen einem Wissen, das seinen Sitz in einem selbst erworbenen und sich methodisch und kritisch auf dieses Wissen beziehenden Sachverstand hat, und einem Wissen, das als mitgeteiltes einfach übernommen und weiterverarbeitet wird, zu unterscheiden. Geschieht dies nicht, könnte sich die Wissensgesellschaft als eine Gesellschaft herausstellen, die reich an Information, aber arm an Wissen ist.<br />
<br />
<br />
Zur Person:<br />
<br />
Professor Dr. phil. Dr. h.c. mult. Dr.-Ing. E.h. Jürgen Mittelstraß ist Direktor des Konstanzer Wissenschaftsforums und des Zentrums Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Universität Konstanz sowie Vorsitzender des Österreichischen Wissenschaftsrates (Wien).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ist unsere Gesellschaft reich an Information, aber arm an Wissen?<br />
<br />
Ein Essay von Jürgen Mittelstraß, veröffentlicht in dem <a href="http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/downloads/RBM8_Einzelseiten.pdf" target="_blank">Magazin 8/2010 der Robert Bosch Stiftung</a>. (Seite 35)<br />
<br />
Die moderne Gesellschaft lebt in einer Welt des Wissens, einer Wissenswelt, und sie versteht sich als eine (entweder schon existierende oder noch werdende) Wissensgesellschaft. Wissen füllt die Welt und scheint immer weniger Raum für etwas zu lassen, das sich dem Wissen entzieht, und Wissen definiert eine Gesellschaft, die über einen klaren Wissensbegriff verfügt, die ihre Entwicklung und damit ihre Zukunft auf die Leistungsfähigkeit des wissenschaftlichen (und des technischen) Verstandes setzt und daher auch im Wissen ihre wesentliche ökonomische Produktivkraft erkennt. Ist das zugleich die Zukunft unserer Welt und die Zukunft unserer Gesellschaft?<br />
<br />
In einem eigentümlichen Gegensatz dazu stehen Schwierigkeiten, genauer zu bestimmen, was eigentlich das Wissen ist, wie es sich von anderem unterscheidet, das wir, obgleich es uns ebenso zu leiten scheint, nicht als Wissen bezeichnen, und worin es sich selbst als Wissen, im Sinne eines klaren Wissensbegriffs, zu erkennen gibt. Die einen, die Philosophen, bestimmen Wissen als ein mehr oder weniger begründetes Für-wahr-Halten, die anderen, vor allem die heute sogenannten Wissensmanager, glauben im Informationsbegriff den besseren Wissensbegriff zu besitzen. Nicht zufällig scheint der Unterschied zwischen einer Informationsgesellschaft und einer Wissensgesellschaft für viele belanglos und allenfalls ein Streit um Worte zu sein.<br />
<br />
Doch auf eben diesen Unterschied kommt es an. Information macht dem Wissen und der Gesellschaft Beine, aber sie ist damit noch nicht das bessere Wissen. Das Gleiche gilt für den Begriff der Informationsgesellschaft, das heißt von einer Gesellschafts- und Wirtschaftsform, in der die Erzeugung, Speicherung, Verarbeitung, Verbreitung und Nutzung von Informationen und Wissen in Informationsform, einschließlich immer größerer technischer Möglichkeiten der interaktiven Kommunikation, eine zunehmend dominante Rolle spielen. In der viel gepriesenen Symbiose von Bildschirm und Kopf wird der Unterschied zwischen Wissen und Information blass. Dabei ist Information doch nur die Art und Weise, wie sich Wissen transportabel macht, also eine Kommunikationsform, keine selbstständige Wissensform. In einer Informationswelt treten an die Stelle eigener Wissensbildungskompetenzen Verarbeitungskompetenzen und das Vertrauen darauf, dass die Information stimmt. Informationen muss man glauben, wenn man ihr Wissen, das über die Information transportierte Wissen, nicht selbst daraufhin prüfen kann, ob es wirklich Wissen ist.<br />
<br />
Eben diese Prüfung war bisher konstitutiv für den Begriff der Wissensbildung: Wissen kann man sich nur als Wissender aneignen, Wissen setzt den Wissenden voraus, Wissen heißt lehren können. Insofern kommt es aber auch darauf an, sehr genau zwischen einem Wissen, das seinen Sitz in einem selbst erworbenen und sich methodisch und kritisch auf dieses Wissen beziehenden Sachverstand hat, und einem Wissen, das als mitgeteiltes einfach übernommen und weiterverarbeitet wird, zu unterscheiden. Geschieht dies nicht, könnte sich die Wissensgesellschaft als eine Gesellschaft herausstellen, die reich an Information, aber arm an Wissen ist.<br />
<br />
<br />
Zur Person:<br />
<br />
Professor Dr. phil. Dr. h.c. mult. Dr.-Ing. E.h. Jürgen Mittelstraß ist Direktor des Konstanzer Wissenschaftsforums und des Zentrums Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Universität Konstanz sowie Vorsitzender des Österreichischen Wissenschaftsrates (Wien).]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[USA im freien Fall]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/USA-im-freien-Fall-t</link>
			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 20:47:50 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/USA-im-freien-Fall-t</guid>
			<description><![CDATA[Email aus Chicago.<br />
<br />
(Das kann ja heiter werden-vielleicht auch in der BRD?)<br />
<br />
 <br />
<br />
Ich lese schon seit längerer Zeit Ihren Blog Schnittpunkt2012. Ich bin gebürtiger Österreicher (Burgenland) und seit über 30 Jahren in Chicago/Illinois.<br />
<br />
Hier im Norden spürt man die Krise in den Staaten am meisten. Illinois ist bankrott, ebenso die grossen Städte. Die Arbeitslosigkeit wächst enorm und die Menschen sind immer hoffnungsloser. Oft, so hört man, werden Arbeiter per Telefon oder SMS gekündigt. Es gibt keine Kündigungszeiten, so dass diese Menschen von heute auf morgen auf der Strasse stehen. Hoffnung auf einen neuen Job gibt es nicht. Sollte der seltene Fall eintreten und eine Arbeitsstelle ausgeschrieben werden, so gibt es oft einige Tausend Bewerber.<br />
<br />
Ganze Stadtviertel stehen leer. Dort können sie für wenig Geld ganze Strassenzüge kaufen. Meist, noch bevor die Menschen wegziehen, weil sie die Häuser nicht mehr bezahlen können, schliessen auch die Geschäfte. Es gibt dann keine Infrastruktur mehr. Wenn es wirklich noch Familien gibt, die dort wohnen, müssen oft bis zu 30 km fahren, um einen noch nicht geschlossenen Supermarkt oder eine Shopping Mall zu finden. Viele der leerstehenden Häuser werden von Obdachlosen, Drogensüchtigen (die bei uns ein Riesenproblem sind) und Asozialen besetzt und meist auch verwüstet.<br />
<br />
Sie können fast stundenlang mit dem Auto zwischen aufgelassenen Industrie- und Gewerbeanlagen fahren, wo Fabriken, Lagerhallen, Shopping Malls und Einzelgeschäfte verfallen. Es ist ein trauriges Bild, das die Hoffnungslosigkeit unterstreicht.<br />
<br />
Es ist ein Kommen und Gehen. Viele Familien, die ihr Haus nicht mehr halten können, geben es einfach auf, schicken die Schlüssel per Post zur Bank und ziehen hoffnungsvoll in einen anderen Bundesstaat. Doch die Lage ist überall beschissen und hoffnungslos.<br />
<br />
Vor Chicago gibt es viele Zeltstädte, wo ganze Familien in Zelten und Wohnmobilen, auch alten Vans leben. Mit viel zu wenig sanitären Einrichtungen. Wasser wird mittels Gartenschläuchen hingeleitet oder es sind mit Glück Hydranten vorhanden. Nicht selten sieht man primitive, selbstgebaute Latrinen und Dusch- bzw. Waschvorrichtungen. Es sind alles Lebensmittelkartenempfänger, kaum jemand von ihnen hat noch einen Job, ausser tageweise irgendwo aushelfen.<br />
<br />
Die Kriminalität explodiert richtig, die Polizei ist völlig überfordert und reagiert oft auch sehr brutal. Nach dem alten Gesetz des Wilden Westens: “Zuerst schiessen, dann fragen!” Die Stimmung dreht sich immer mehr und vor allem immer offener gegen Obama und seine Politik. Man traut ihm nicht mehr zu, die Lage in den Griff zu bekommen.<br />
<br />
Selbst in den Städten, auch in Chicago, liest man permanent von Abverkauf (Sale), die Geschäfte geben hohe Rabatte und doch sind kaum Menschen drinnen, die wirklich kaufen. Nur in Gegenden, wo die Besserverdiener leben und arbeiten, merkt man von der Krise noch wenig.<br />
<br />
Aber am Land und in den kleineren Städten versuchen die Bürgermeister alles, was sich irgendwie zu Geld machen lässt, zu verkaufen – Parkhäuser, Gemeindeflächen. Überall liest man zu vermieten, zu verkaufen … Und Gemeindebetriebe wie Polizei (Sheriff) und Feuerwehren werden auf ein Minimum reduziert. Niemand glaubt mehr die offiziellen Arbeitslosenzahlen, weil mittlerweilen jede Familie davon betroffen ist. Selbst sicher geglaubte Jobs werden wegrationalisiert. Hat man das seltene Glück, einen neuen Job zu bekommen, so ist die Bezahlung sehr, sehr schlecht.<br />
<br />
Wir haben südlich von Chicago viel Landwirtschaft, es wird hauptsächlich Mais und Sojabohnen angebaut. Viele der Landwirte kämpfen durch das genmanipulierte Saatgut und die extremen Spritzmittel mit den immer stärker sich ausbreitenden Super-Unkraut (Superweeds), das gegen alles bekannte resistent ist. Viele Felder müssen aufgegeben werden, weil sie nicht mehr bearbeitet werden können. Entlang der 55er von Chicago nach Springfield, sind rund ein Viertel aller Ackerflächen aufgegeben, dort wächst Unkraut wie ein riesiger, dichter Wald.<br />
<br />
Ich habe selbst mit meiner Frau ein kleines Lokal an der Peripherie Chicagos. In unserer Strasse waren vor einigen Jahren mehr als 20 kleine Kneipen, Pizzarias und Cafes. Heute sind nur mehr drei geöffnet. Wir selbst leben hauptsächlich von anderen ehemaligen Österreichern, meist Burgenländern, die mein Lokal als Treffpunkt benutzen. Das Geschäft ist zurück gegangen, aber ohne meine Stammkunden hätte auch ich schon zusperren müssen.<br />
<br />
Zwei riesige Probleme sind Drogen und Kriminalität. Abends auszugehen, kann gefährlich sein. Mein Lokal wurde im letzten Jahr zweimal überfallen, jedesmal wegen ein paar hundert Dollar. Die Menschen bewaffnen sich wieder. Ein Freund, ebenfalls aus dem Burgenland und ebenfalls seit über 30 Jahren in Chicago, hat einen Waffenshop. Er erzählt von Rekordumsätzen! Übrigens diee österreichische Glock-Pistole ist eins der Lieblingsspielzeuge der Amerikaner, die gehen weg, wie warme Semmeln (ich glaube, so sagt man!).<br />
<br />
Wer sich´s leisten kann, deckt sich mit Lebensmittel ein. Auch in meinem Lokal ist das Gesprächsthema die Krise und wie es weitergehen wird. Survivalkurse und -camps sind ausgebucht, viele wollen lernen, wie man Gemüse und Obst anbaut, wie man Kleintiere zur Nahrungsmittelversorgung züchtet und wie man sich schützen kann. Ich glaube, das ist so ähnlich, wie ihre Krisencamps.<br />
<br />
Wir sind endgültig in der Depression gelandet, wenn das Volk nur mehr Hoffnungslosigkeit und Ausweglosigkeit verspürt. Ich habe in den letzten Monaten oft darüber nachgedacht, wieder nach Österreich zu gehen. Aber ich habe all meine Freunde hier und kenne niemanden mehr im Burgenland. Vor 5 Jahren habe ich meine Heimatstadt das letzte Mal besucht. Euch geht es, wie ich aus den österreichischen Medien heruaslesen kann, ja noch ganz gut. Scheint Kreisky doch recht gehabt zu haben, mit dem Ausspruch: “Österreich ist eine Insel der Seligen!”. Ihr würdet einfach nicht glauben, welche Zustände hier in Illinois herrschen! Gott schütze Euch! Uns (Amerika) glaube ich, hat er schon verlassen!<br />
<br />
Frank Weissmann (früher Franz Josef Weißmann)<br />
<br />
Text einer Email an schnittpunkt2012@gmail.com Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Danke Frank Weissmann!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Email aus Chicago.<br />
<br />
(Das kann ja heiter werden-vielleicht auch in der BRD?)<br />
<br />
 <br />
<br />
Ich lese schon seit längerer Zeit Ihren Blog Schnittpunkt2012. Ich bin gebürtiger Österreicher (Burgenland) und seit über 30 Jahren in Chicago/Illinois.<br />
<br />
Hier im Norden spürt man die Krise in den Staaten am meisten. Illinois ist bankrott, ebenso die grossen Städte. Die Arbeitslosigkeit wächst enorm und die Menschen sind immer hoffnungsloser. Oft, so hört man, werden Arbeiter per Telefon oder SMS gekündigt. Es gibt keine Kündigungszeiten, so dass diese Menschen von heute auf morgen auf der Strasse stehen. Hoffnung auf einen neuen Job gibt es nicht. Sollte der seltene Fall eintreten und eine Arbeitsstelle ausgeschrieben werden, so gibt es oft einige Tausend Bewerber.<br />
<br />
Ganze Stadtviertel stehen leer. Dort können sie für wenig Geld ganze Strassenzüge kaufen. Meist, noch bevor die Menschen wegziehen, weil sie die Häuser nicht mehr bezahlen können, schliessen auch die Geschäfte. Es gibt dann keine Infrastruktur mehr. Wenn es wirklich noch Familien gibt, die dort wohnen, müssen oft bis zu 30 km fahren, um einen noch nicht geschlossenen Supermarkt oder eine Shopping Mall zu finden. Viele der leerstehenden Häuser werden von Obdachlosen, Drogensüchtigen (die bei uns ein Riesenproblem sind) und Asozialen besetzt und meist auch verwüstet.<br />
<br />
Sie können fast stundenlang mit dem Auto zwischen aufgelassenen Industrie- und Gewerbeanlagen fahren, wo Fabriken, Lagerhallen, Shopping Malls und Einzelgeschäfte verfallen. Es ist ein trauriges Bild, das die Hoffnungslosigkeit unterstreicht.<br />
<br />
Es ist ein Kommen und Gehen. Viele Familien, die ihr Haus nicht mehr halten können, geben es einfach auf, schicken die Schlüssel per Post zur Bank und ziehen hoffnungsvoll in einen anderen Bundesstaat. Doch die Lage ist überall beschissen und hoffnungslos.<br />
<br />
Vor Chicago gibt es viele Zeltstädte, wo ganze Familien in Zelten und Wohnmobilen, auch alten Vans leben. Mit viel zu wenig sanitären Einrichtungen. Wasser wird mittels Gartenschläuchen hingeleitet oder es sind mit Glück Hydranten vorhanden. Nicht selten sieht man primitive, selbstgebaute Latrinen und Dusch- bzw. Waschvorrichtungen. Es sind alles Lebensmittelkartenempfänger, kaum jemand von ihnen hat noch einen Job, ausser tageweise irgendwo aushelfen.<br />
<br />
Die Kriminalität explodiert richtig, die Polizei ist völlig überfordert und reagiert oft auch sehr brutal. Nach dem alten Gesetz des Wilden Westens: “Zuerst schiessen, dann fragen!” Die Stimmung dreht sich immer mehr und vor allem immer offener gegen Obama und seine Politik. Man traut ihm nicht mehr zu, die Lage in den Griff zu bekommen.<br />
<br />
Selbst in den Städten, auch in Chicago, liest man permanent von Abverkauf (Sale), die Geschäfte geben hohe Rabatte und doch sind kaum Menschen drinnen, die wirklich kaufen. Nur in Gegenden, wo die Besserverdiener leben und arbeiten, merkt man von der Krise noch wenig.<br />
<br />
Aber am Land und in den kleineren Städten versuchen die Bürgermeister alles, was sich irgendwie zu Geld machen lässt, zu verkaufen – Parkhäuser, Gemeindeflächen. Überall liest man zu vermieten, zu verkaufen … Und Gemeindebetriebe wie Polizei (Sheriff) und Feuerwehren werden auf ein Minimum reduziert. Niemand glaubt mehr die offiziellen Arbeitslosenzahlen, weil mittlerweilen jede Familie davon betroffen ist. Selbst sicher geglaubte Jobs werden wegrationalisiert. Hat man das seltene Glück, einen neuen Job zu bekommen, so ist die Bezahlung sehr, sehr schlecht.<br />
<br />
Wir haben südlich von Chicago viel Landwirtschaft, es wird hauptsächlich Mais und Sojabohnen angebaut. Viele der Landwirte kämpfen durch das genmanipulierte Saatgut und die extremen Spritzmittel mit den immer stärker sich ausbreitenden Super-Unkraut (Superweeds), das gegen alles bekannte resistent ist. Viele Felder müssen aufgegeben werden, weil sie nicht mehr bearbeitet werden können. Entlang der 55er von Chicago nach Springfield, sind rund ein Viertel aller Ackerflächen aufgegeben, dort wächst Unkraut wie ein riesiger, dichter Wald.<br />
<br />
Ich habe selbst mit meiner Frau ein kleines Lokal an der Peripherie Chicagos. In unserer Strasse waren vor einigen Jahren mehr als 20 kleine Kneipen, Pizzarias und Cafes. Heute sind nur mehr drei geöffnet. Wir selbst leben hauptsächlich von anderen ehemaligen Österreichern, meist Burgenländern, die mein Lokal als Treffpunkt benutzen. Das Geschäft ist zurück gegangen, aber ohne meine Stammkunden hätte auch ich schon zusperren müssen.<br />
<br />
Zwei riesige Probleme sind Drogen und Kriminalität. Abends auszugehen, kann gefährlich sein. Mein Lokal wurde im letzten Jahr zweimal überfallen, jedesmal wegen ein paar hundert Dollar. Die Menschen bewaffnen sich wieder. Ein Freund, ebenfalls aus dem Burgenland und ebenfalls seit über 30 Jahren in Chicago, hat einen Waffenshop. Er erzählt von Rekordumsätzen! Übrigens diee österreichische Glock-Pistole ist eins der Lieblingsspielzeuge der Amerikaner, die gehen weg, wie warme Semmeln (ich glaube, so sagt man!).<br />
<br />
Wer sich´s leisten kann, deckt sich mit Lebensmittel ein. Auch in meinem Lokal ist das Gesprächsthema die Krise und wie es weitergehen wird. Survivalkurse und -camps sind ausgebucht, viele wollen lernen, wie man Gemüse und Obst anbaut, wie man Kleintiere zur Nahrungsmittelversorgung züchtet und wie man sich schützen kann. Ich glaube, das ist so ähnlich, wie ihre Krisencamps.<br />
<br />
Wir sind endgültig in der Depression gelandet, wenn das Volk nur mehr Hoffnungslosigkeit und Ausweglosigkeit verspürt. Ich habe in den letzten Monaten oft darüber nachgedacht, wieder nach Österreich zu gehen. Aber ich habe all meine Freunde hier und kenne niemanden mehr im Burgenland. Vor 5 Jahren habe ich meine Heimatstadt das letzte Mal besucht. Euch geht es, wie ich aus den österreichischen Medien heruaslesen kann, ja noch ganz gut. Scheint Kreisky doch recht gehabt zu haben, mit dem Ausspruch: “Österreich ist eine Insel der Seligen!”. Ihr würdet einfach nicht glauben, welche Zustände hier in Illinois herrschen! Gott schütze Euch! Uns (Amerika) glaube ich, hat er schon verlassen!<br />
<br />
Frank Weissmann (früher Franz Josef Weißmann)<br />
<br />
Text einer Email an schnittpunkt2012@gmail.com Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. . Danke Frank Weissmann!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Am Anfang war das Licht]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Am-Anfang-war-das-Licht-t</link>
			<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 22:48:29 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Am-Anfang-war-das-Licht-t</guid>
			<description><![CDATA[Nach "We feed the world" und "Let's make money" nun ein neuer Film vom Regisseur P.A. Straubinger mit dem Titel: "Am Anfang war das Licht" - Der Kinostart ist am 28.10.2010.<br />
<br />
Kinonews.de schreibt dazu:<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Der Film beschäftigt sich mit einem Phänomen, von dem in unserer westlichen Welt nur wenige wissen, da es von unserer medialen Welt weitestgehend ignoriert wird. Er handelt von Menschen, die ohne Essen und Trinken leben können. Über Wochen, Jahre oder sogar Jahrzehnte. Spontan würde jeder sagen – das geht nicht! Unmöglich! Doch basierend auf beglaubigten Erlebnisberichten, mittels Interviews und wissenschaftlich protokollierten Laborexperimenten folgt der Film dem Phänomen "Lichtnahrung" oder "Breatharianismus". Er befasst sich mit der kaum glaublichen Erkenntnis, dass es Menschen gibt, die sich allein von Licht ernähren. Der Film zeigt diese Menschen, die es offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die keine Nahrung im klassischen Sinn zum Leben, für ihren Stoffwechsel brauchen. Als moderne Menschen erleben wir dieses Phänomen als ungeheuerlichen Angriff auf unser westliches, naturwissenschaftlich geprägtes Weltbild. Deshalb begibt sich der Film auf eine spannende wie verblüffende Spurensuche rund um den Globus, die neueste Erklärungsmodelle aus der Quantenphysik genauso einschließt, wie das Wissen der östlich-spirituellen Tradition. Der Film ist kein Aufruf dazu, nicht mehr zu essen, sondern gibt Denkanstöße, um die herrschende mechanistisch-materialistische Weltanschauung zu hinterfragen und um den Blickwinkel für neue Denkmodelle und Lebensweisen zu öffnen. Oder stimmt es weiterhin, dass "nicht sein kann, was nicht sein darf?" <a href="http://www.kinonews.de/index.php/article_15413/contractor_2/owntemplate_/first_" target="_blank">http://www.kinonews.de/index.php/article...te_/first_</a></blockquote>
<br />
<br />
Ein Vorgeschmack zum Film gibt dieser Trailer:<br />
<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/s36JoehC0Os"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/s36JoehC0Os" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<br />
Internet: <a href="http://www.licht-derfilm.de/" target="_blank">http://www.licht-derfilm.de/</a><br />
<br />
<br />
Ich denke, dass der Film wird ähnlich interessant sein wie die vorherigen Titel. Anschauen wird sich sicherlich lohnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach "We feed the world" und "Let's make money" nun ein neuer Film vom Regisseur P.A. Straubinger mit dem Titel: "Am Anfang war das Licht" - Der Kinostart ist am 28.10.2010.<br />
<br />
Kinonews.de schreibt dazu:<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Der Film beschäftigt sich mit einem Phänomen, von dem in unserer westlichen Welt nur wenige wissen, da es von unserer medialen Welt weitestgehend ignoriert wird. Er handelt von Menschen, die ohne Essen und Trinken leben können. Über Wochen, Jahre oder sogar Jahrzehnte. Spontan würde jeder sagen – das geht nicht! Unmöglich! Doch basierend auf beglaubigten Erlebnisberichten, mittels Interviews und wissenschaftlich protokollierten Laborexperimenten folgt der Film dem Phänomen "Lichtnahrung" oder "Breatharianismus". Er befasst sich mit der kaum glaublichen Erkenntnis, dass es Menschen gibt, die sich allein von Licht ernähren. Der Film zeigt diese Menschen, die es offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die keine Nahrung im klassischen Sinn zum Leben, für ihren Stoffwechsel brauchen. Als moderne Menschen erleben wir dieses Phänomen als ungeheuerlichen Angriff auf unser westliches, naturwissenschaftlich geprägtes Weltbild. Deshalb begibt sich der Film auf eine spannende wie verblüffende Spurensuche rund um den Globus, die neueste Erklärungsmodelle aus der Quantenphysik genauso einschließt, wie das Wissen der östlich-spirituellen Tradition. Der Film ist kein Aufruf dazu, nicht mehr zu essen, sondern gibt Denkanstöße, um die herrschende mechanistisch-materialistische Weltanschauung zu hinterfragen und um den Blickwinkel für neue Denkmodelle und Lebensweisen zu öffnen. Oder stimmt es weiterhin, dass "nicht sein kann, was nicht sein darf?" <a href="http://www.kinonews.de/index.php/article_15413/contractor_2/owntemplate_/first_" target="_blank">http://www.kinonews.de/index.php/article...te_/first_</a></blockquote>
<br />
<br />
Ein Vorgeschmack zum Film gibt dieser Trailer:<br />
<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/s36JoehC0Os"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/s36JoehC0Os" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<br />
Internet: <a href="http://www.licht-derfilm.de/" target="_blank">http://www.licht-derfilm.de/</a><br />
<br />
<br />
Ich denke, dass der Film wird ähnlich interessant sein wie die vorherigen Titel. Anschauen wird sich sicherlich lohnen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Was haltet ihr von RT news]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Was-haltet-ihr-von-RT-news-t</link>
			<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 13:11:22 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Was-haltet-ihr-von-RT-news-t</guid>
			<description><![CDATA[Was haltet ihr von der newssender RT aus russland?<br />
mein englisch ist zwa nicht das beste, aber man bekommt schon öfters sachen mit, die man sonst hier nicht hört oder um einiges später<br />
<br />
<a href="http://rt.com/" target="_blank">http://rt.com/</a><br />
<br />
<br />
auf Wikipedia steht:<br />
<br />
Russia Today, kurz RT, ist ein auf internationales Publikum ausgerichteter englischsprachiger, staatlich finanzierter Fernsehsender mit Sitz in Moskau.<br />
<br />
Die erklärten Ziele des Senders sind, alte Vorurteile und Klischees über Russland abzubauen und dem Publikum die russische Sichtweise auf das internationale Geschehen vorzustellen. Auch Entwicklungen innerhalb Russlands sollen hier aus russischer Perspektive beleuchtet werden. Ein weiteres Ziel ist, längerfristig einen CNN und BBC ebenbürtigen Sender aufzubauen, an deren Sendekonzepte auch das von Russia Today angelehnt ist. Nachrichten aus russischer und internationaler Politik, Sport, Wirtschaft und Kultur, sowie kurze Dokumentarfilme, Politmagazine (IMHO, In Context) und die täglich ausgestrahlte politische Talkshow „Spotlight with Al Gurnov“ machen das Programm des Senders aus.<br />
<br />
Am 15. September 2005 ging der damals erst vor kurzem gegründete Fernsehsender zum ersten Mal auf Sendung. Seitdem sendet Russia Today rund um die Uhr in englischer Sprache und kann über Satellit (in Europa über Hotbird-6, Astra 1KR und Eurobird 1) und abhängig vom lokalen Kabelnetzbetreiber auch im digitalen Kabel empfangen werden. Russia Today bemüht sich entsprechend auch um eine Einspeisung in Kabelnetze; in Deutschland kann RT z. B. im Raum Köln-Bonn-Aachen im Netz von NetCologne empfangen werden. Russia Today hat zirka 500 russische und nicht-russische Mitarbeiter und Korrespondentenbüros in London, Washington (D.C.), Paris, Kairo und Jerusalem.<br />
<br />
Russia Today kann auch im Internet über Live-Streaming empfangen werden. Das Programm ist über den Peer-to-peer-Dienst Livestation verfügbar. Außerdem werden einzelne Beiträge in einem eigenen Kanal auf YouTube verbreitet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Was haltet ihr von der newssender RT aus russland?<br />
mein englisch ist zwa nicht das beste, aber man bekommt schon öfters sachen mit, die man sonst hier nicht hört oder um einiges später<br />
<br />
<a href="http://rt.com/" target="_blank">http://rt.com/</a><br />
<br />
<br />
auf Wikipedia steht:<br />
<br />
Russia Today, kurz RT, ist ein auf internationales Publikum ausgerichteter englischsprachiger, staatlich finanzierter Fernsehsender mit Sitz in Moskau.<br />
<br />
Die erklärten Ziele des Senders sind, alte Vorurteile und Klischees über Russland abzubauen und dem Publikum die russische Sichtweise auf das internationale Geschehen vorzustellen. Auch Entwicklungen innerhalb Russlands sollen hier aus russischer Perspektive beleuchtet werden. Ein weiteres Ziel ist, längerfristig einen CNN und BBC ebenbürtigen Sender aufzubauen, an deren Sendekonzepte auch das von Russia Today angelehnt ist. Nachrichten aus russischer und internationaler Politik, Sport, Wirtschaft und Kultur, sowie kurze Dokumentarfilme, Politmagazine (IMHO, In Context) und die täglich ausgestrahlte politische Talkshow „Spotlight with Al Gurnov“ machen das Programm des Senders aus.<br />
<br />
Am 15. September 2005 ging der damals erst vor kurzem gegründete Fernsehsender zum ersten Mal auf Sendung. Seitdem sendet Russia Today rund um die Uhr in englischer Sprache und kann über Satellit (in Europa über Hotbird-6, Astra 1KR und Eurobird 1) und abhängig vom lokalen Kabelnetzbetreiber auch im digitalen Kabel empfangen werden. Russia Today bemüht sich entsprechend auch um eine Einspeisung in Kabelnetze; in Deutschland kann RT z. B. im Raum Köln-Bonn-Aachen im Netz von NetCologne empfangen werden. Russia Today hat zirka 500 russische und nicht-russische Mitarbeiter und Korrespondentenbüros in London, Washington (D.C.), Paris, Kairo und Jerusalem.<br />
<br />
Russia Today kann auch im Internet über Live-Streaming empfangen werden. Das Programm ist über den Peer-to-peer-Dienst Livestation verfügbar. Außerdem werden einzelne Beiträge in einem eigenen Kanal auf YouTube verbreitet.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Na sowas]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Na-sowas--5220-t</link>
			<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 22:19:08 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Na-sowas--5220-t</guid>
			<description><![CDATA[... die Kornkreise sind auch  nicht mehr das was sie mal waren ...<br />
<br />
<br />
Hakenkreuz in Maisfeld entdeckt<br />
<br />
<a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/vermischtes/assling-in-oberbayern-hakenkreuz-in-maisfeld-entdeckt-1.991580" target="_blank">http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_d...t-1.991580</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[... die Kornkreise sind auch  nicht mehr das was sie mal waren ...<br />
<br />
<br />
Hakenkreuz in Maisfeld entdeckt<br />
<br />
<a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/vermischtes/assling-in-oberbayern-hakenkreuz-in-maisfeld-entdeckt-1.991580" target="_blank">http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_d...t-1.991580</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Come in and burn out]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Come-in-and-burn-out-t</link>
			<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 15:59:06 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Come-in-and-burn-out-t</guid>
			<description><![CDATA[Burnout ist in aller Munde. Es ist schick, weil damit die eigene hohe Leistungsbereitschaft unter Beweis gestellt werden kann. Mit der Modewelle lässt sich gutes Geld verdienen. Burnout komme die Volkswirtschaft teuer zu stehen, warnen dagegen die Gesundheitsexperten.<br />
<br />
Man könnte meinen, wir sind ein Volk der Ausgebrannten. Stressgeplagte Manager, ausgelaugte Lehrer und Pfleger, überarbeitete Ärzte, überforderte IT-ler, von Ängsten aufgefressene Mitarbeiter, die um ihren Arbeitsplatz bangen, depressive Arbeitslose und mehrheitlich Frauen leiden unter Burnout und damit unter einem Syndrom, zu dem es bisher keine eigenständige Krankheit gibt. Denn Burnout verhält sich wie ein Puzzle, in dem auch noch viele Puzzleteile fehlen. Dennoch entwickelt die Zahl der Ausgebrannten seit ein paar Jahren eine beachtliche Eigendynamik. Laut Gesundheitsexperten mit beängstigenden Schäden für die Volkswirtschaft. Die wahren Hintergründe dieser Entwicklung wurden bisher nicht hinreichend erforscht. Die Begründung reicht von veränderter Kodierqualität seitens Ärzten, vermehrtem Arbeitsdruck in den Unternehmen bis zu Folgen von Hartz IV.<br />
<br />
Arbeitsbedingte Überbeanspruchung und Erschöpfung<br />
In der Fachwelt hat sich der Begriff "Burnout-Syndrom" als Komplex verschiedener Symptome etabliert, erfahren wir aus dem Robert Koch-Institut. Unter Burnout verstehe man ursprünglich die negativen Folgen beruflicher (Über-)Beanspruchung mit mentaler Erschöpfung, innerer Distanzierung und daraus resultierendem Leistungsabfall. Das Institut führt seit 2008 eine groß angelegte Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) durch, in der auch Daten zu Burnout erhoben werden. Erste Ergebnisse sollen 2013 vorliegen. Der Begriff Burnout wurde erstmals 1974 von dem amerikanischen Psychoanalytiker Herbert Freudenberger eingeführt. Seitdem wurden zahlreiche Phasentheorien entwickelt, wobei die von Maslach et al. die bekannteste ist. Die wohl umfangreichste Studie, das Copenhagen Burnout Inventory, ermittelte 2004 einen arbeitsbedingten Burnout bei 20 Prozent der Studienteilnehmer. Tatsache ist, dass es bisher keine eindeutigen Definitionen für das Burnout-Syndrom gibt. Erschwerend kommt die Komorbidität mit somatischen Erkrankungen wie Rückenschmerzen, Kreislauf-, Darm-, Magensymptome, etc. hinzu. Auch der Missbrauch oder die Abhängigkeit von psychotropen Substanzen kann Folge eines Burnout-Syndroms oder einer psychischen Störung sein, muss aber nicht. Daher ist die Frage, wie groß der volkswirtschaftliche Schaden nun tatsächlich ist, nicht wirklich mit konkreten Zahlen zu beantworten.<br />
Zahlen psychisch bedingter Erkrankungen steigen<br />
Ein Indiz für die wachsende Zahl von Burnout-Fällen könnte die Diagnosegruppe Z73 der internationalen Klassifizierung ICD-10 (Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung, u.a. Ausgebranntsein und Zustand totaler Erschöpfung) liefern. Aus einem Dossier der Barmer-GEK geht beispielsweise hervor, dass die Zahl ihrer Versicherten, die in der Vergangenheit mit Z73 diagnostiziert wurden, von 2006 bis 2008 um ein Drittel gestiegen ist. Z73 ist allerdings ungeeignet, wenn die tatsächliche Zahl der Ausgebrannten annähernd ermittelt werden soll. Denn in den Arztpraxen werden überwiegend Einzeldiagnosen wie Angst- oder Schlafstörungen, Depression, etc. gemäß Kapitel V der ICD-10, "Psychische und Verhaltensstörungen", gestellt. Diese können, müssen aber nicht, Folge eines arbeitsbedingten Burnout-Syndroms sein. Feststellbar ist lediglich, dass die Zahl der psychischen und verhaltensgestörten Erkrankungen insgesamt in den letzten Jahren erheblich gestiegen ist. So sind die Krankenhausfälle laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) zwischen 2000 und 2008 um rund 40 Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum nahmen die Arbeitsunfähigkeits-Fälle bei AOK-Pflichtversicherten aufgrund Psychischer- und Verhaltensstörungen um 24 Prozent zu. Vermutlich trifft diese Größenordnung auch für alle anderen Krankenkassen je nach Mitglieder-Struktur mehr oder weniger zu. Bei der Barmer-GEK sind beispielsweise 60 Prozent der Versicherten Frauen. Entsprechend höher liegen die Zahlen der psychisch Behandelten.<br />
Unzureichende Datenbasis für Schätzung der Burnout-Kosten<br />
Die aktuellsten Zahlen der GBE zu den direkten Krankheitskosten in der ICD-Klassifikation "Psychische und Verhaltensstörungen" stammen aus dem Jahr 2006. Demnach betrugen die Kosten insgesamt rund 26,7 Milliarden Euro und belegten damit Rang drei hinter Krankheiten des Kreislauf- und des Verdauungssystems. Darin enthalten sind Behandlungskosten für Demenz, Alkoholmissbrauch, Depression, etc.. Was davon genau auf das Konto Burnout fällt, wurde statistisch nicht erhoben. Diese Mühe machte sich der BKK Bundesverband. Er spricht zwar nicht explizit von Burnout, sondern ermittelte, Stand 2008, 3 Mrd. Euro (bzw. etwa ein Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben) direkte Kosten arbeitsbedingter Krankheit und Frühberentung in Deutschland. Bei den indirekten Kosten, d.h. Lohnfortzahlung und Renten, kommen sie auf 3,3 Mrd. Euro. Das entsprechende BKK-Themendossier verweist allerdings auch auf die unzureichende Datenbasis und die Notwendigkeit der Verbesserung der Schätzmethodik. "An der Ermittlung der Kosten von Erkrankungen, die durch Arbeit verursacht sind, besteht ein beträchtliches wissenschaftliches und öffentliches Interesse", so der Bundesverband.<br />
<br />
Krankenkassen sind alarmiert<br />
 <br />
Die Barmer-GEK und mit ihr alle anderen Versicherungen zeigen sich jedenfalls alarmiert. In ihrem Gesundheitsreport 2009 forderte die Barmer-GEK Politik und Unternehmen zum Handeln auf. Die Dringlichkeit wird mit beachtlichen Zahlen belegt: In den letzten fünf Jahren habe sich bei ihren Versicherten der Anteil der Diagnosegruppe "Psychische und Verhaltensstörungen" an den Fehlzeiten um 51 Prozent erhöht und sei damit auf Rang 2 nach den Muskel- Skeletterkrankungen mit einer durchschnittlichen Dauer von 39 Tagen gerückt. Das Krankengeld, das die gesetzlichen Kassen nach Ablauf von sechs Wochen zahlen, habe sich von 2006 bis 2008 von 153 Millionen Euro auf 186 Millionen Euro erhöht, heißt es weiterhin im Report. In diesem Jahr startete die Barmer-GEK ein Workshop-Programm, das Unternehmen und Beschäftigte bei der Burnout-Prävention unterstützen soll. Die BKK ihrerseits koordiniert die Kampagne "mensch und arbeit im einklang. move europe“, deren Schwerpunkt 2009 und 2010 auf der Förderung psychischer Gesundheit liegt.<br />
Kostenschätzung aus Sicht des Arbeitsschutzes<br />
Ganz andere Zahlen nennt die Universität Trier. Unter der Leitung von Psychobiologe Professor Dr. Dirk Hellhammer entwickelte ein Team eine Methode, mit der die Ursachen von Stress, Depression und Burnout im frühen Stadium diagnostiziert werden können. Das so genannte "Neuropattern-Verfahren" soll zu einer Senkung der Behandlungskosten beitragen. Zum volkswirtschaftlichen Schaden bedingt durch Stress heißt es: "Rund 65 Milliarden Euro kosten jährlich Arztbesuche, Medikamente und Fehlzeiten am Arbeitsplatz aufgrund von Stress und Depressionen." Hellhammer beruft sich auf Recherchen aus seinem Institut und auf Zahlen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. "Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin schätzt die volkswirtschaftlichen Produktionsausfälle auf insgesamt 43 Milliarden Euro bzw. den Ausfall an Bruttowertschöpfung auf 78 Milliarden Euro", fügt er hinzu. Und was könnte mit dem Neuropattern (NP)-Test aus seiner Sicht eingespart werden? "NP kostet ca. 400 €, also weniger als ein durchschnittlicher AU-Tag. Wir denken, dass wir die Behandlungsdauer deutlich verkürzen können", so Hellmann.<br />
<br />
Bossing, Boreout und Cyber-Bullying<br />
 <br />
Und wohin geht die Entwichklung? Studierende des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt setzten sich mit verschiedenen Formen psychosozialer Belastungen am Arbeitsplatz auseinander. Daraus entstand die Website "Stoppt die Mobber". Ausgangspunkt waren zunächst Stress und Burnout als Folge übermäßigen Engagements. "Schnell wurde uns klar, dass wir unser Themenspektrum erweitern müssen", so Projektleiterin und Psychologin Dr. Dr. Annemarie Rettenwander. Bossing, Boreout und Cyber-Bullying heißen die neuen psychosozialen Belastungen. Ob diese sich genauso bei Wirtschaft und Krankenkassen niederschlagen werden, bleibt abzuwarten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Burnout ist in aller Munde. Es ist schick, weil damit die eigene hohe Leistungsbereitschaft unter Beweis gestellt werden kann. Mit der Modewelle lässt sich gutes Geld verdienen. Burnout komme die Volkswirtschaft teuer zu stehen, warnen dagegen die Gesundheitsexperten.<br />
<br />
Man könnte meinen, wir sind ein Volk der Ausgebrannten. Stressgeplagte Manager, ausgelaugte Lehrer und Pfleger, überarbeitete Ärzte, überforderte IT-ler, von Ängsten aufgefressene Mitarbeiter, die um ihren Arbeitsplatz bangen, depressive Arbeitslose und mehrheitlich Frauen leiden unter Burnout und damit unter einem Syndrom, zu dem es bisher keine eigenständige Krankheit gibt. Denn Burnout verhält sich wie ein Puzzle, in dem auch noch viele Puzzleteile fehlen. Dennoch entwickelt die Zahl der Ausgebrannten seit ein paar Jahren eine beachtliche Eigendynamik. Laut Gesundheitsexperten mit beängstigenden Schäden für die Volkswirtschaft. Die wahren Hintergründe dieser Entwicklung wurden bisher nicht hinreichend erforscht. Die Begründung reicht von veränderter Kodierqualität seitens Ärzten, vermehrtem Arbeitsdruck in den Unternehmen bis zu Folgen von Hartz IV.<br />
<br />
Arbeitsbedingte Überbeanspruchung und Erschöpfung<br />
In der Fachwelt hat sich der Begriff "Burnout-Syndrom" als Komplex verschiedener Symptome etabliert, erfahren wir aus dem Robert Koch-Institut. Unter Burnout verstehe man ursprünglich die negativen Folgen beruflicher (Über-)Beanspruchung mit mentaler Erschöpfung, innerer Distanzierung und daraus resultierendem Leistungsabfall. Das Institut führt seit 2008 eine groß angelegte Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) durch, in der auch Daten zu Burnout erhoben werden. Erste Ergebnisse sollen 2013 vorliegen. Der Begriff Burnout wurde erstmals 1974 von dem amerikanischen Psychoanalytiker Herbert Freudenberger eingeführt. Seitdem wurden zahlreiche Phasentheorien entwickelt, wobei die von Maslach et al. die bekannteste ist. Die wohl umfangreichste Studie, das Copenhagen Burnout Inventory, ermittelte 2004 einen arbeitsbedingten Burnout bei 20 Prozent der Studienteilnehmer. Tatsache ist, dass es bisher keine eindeutigen Definitionen für das Burnout-Syndrom gibt. Erschwerend kommt die Komorbidität mit somatischen Erkrankungen wie Rückenschmerzen, Kreislauf-, Darm-, Magensymptome, etc. hinzu. Auch der Missbrauch oder die Abhängigkeit von psychotropen Substanzen kann Folge eines Burnout-Syndroms oder einer psychischen Störung sein, muss aber nicht. Daher ist die Frage, wie groß der volkswirtschaftliche Schaden nun tatsächlich ist, nicht wirklich mit konkreten Zahlen zu beantworten.<br />
Zahlen psychisch bedingter Erkrankungen steigen<br />
Ein Indiz für die wachsende Zahl von Burnout-Fällen könnte die Diagnosegruppe Z73 der internationalen Klassifizierung ICD-10 (Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung, u.a. Ausgebranntsein und Zustand totaler Erschöpfung) liefern. Aus einem Dossier der Barmer-GEK geht beispielsweise hervor, dass die Zahl ihrer Versicherten, die in der Vergangenheit mit Z73 diagnostiziert wurden, von 2006 bis 2008 um ein Drittel gestiegen ist. Z73 ist allerdings ungeeignet, wenn die tatsächliche Zahl der Ausgebrannten annähernd ermittelt werden soll. Denn in den Arztpraxen werden überwiegend Einzeldiagnosen wie Angst- oder Schlafstörungen, Depression, etc. gemäß Kapitel V der ICD-10, "Psychische und Verhaltensstörungen", gestellt. Diese können, müssen aber nicht, Folge eines arbeitsbedingten Burnout-Syndroms sein. Feststellbar ist lediglich, dass die Zahl der psychischen und verhaltensgestörten Erkrankungen insgesamt in den letzten Jahren erheblich gestiegen ist. So sind die Krankenhausfälle laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) zwischen 2000 und 2008 um rund 40 Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum nahmen die Arbeitsunfähigkeits-Fälle bei AOK-Pflichtversicherten aufgrund Psychischer- und Verhaltensstörungen um 24 Prozent zu. Vermutlich trifft diese Größenordnung auch für alle anderen Krankenkassen je nach Mitglieder-Struktur mehr oder weniger zu. Bei der Barmer-GEK sind beispielsweise 60 Prozent der Versicherten Frauen. Entsprechend höher liegen die Zahlen der psychisch Behandelten.<br />
Unzureichende Datenbasis für Schätzung der Burnout-Kosten<br />
Die aktuellsten Zahlen der GBE zu den direkten Krankheitskosten in der ICD-Klassifikation "Psychische und Verhaltensstörungen" stammen aus dem Jahr 2006. Demnach betrugen die Kosten insgesamt rund 26,7 Milliarden Euro und belegten damit Rang drei hinter Krankheiten des Kreislauf- und des Verdauungssystems. Darin enthalten sind Behandlungskosten für Demenz, Alkoholmissbrauch, Depression, etc.. Was davon genau auf das Konto Burnout fällt, wurde statistisch nicht erhoben. Diese Mühe machte sich der BKK Bundesverband. Er spricht zwar nicht explizit von Burnout, sondern ermittelte, Stand 2008, 3 Mrd. Euro (bzw. etwa ein Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben) direkte Kosten arbeitsbedingter Krankheit und Frühberentung in Deutschland. Bei den indirekten Kosten, d.h. Lohnfortzahlung und Renten, kommen sie auf 3,3 Mrd. Euro. Das entsprechende BKK-Themendossier verweist allerdings auch auf die unzureichende Datenbasis und die Notwendigkeit der Verbesserung der Schätzmethodik. "An der Ermittlung der Kosten von Erkrankungen, die durch Arbeit verursacht sind, besteht ein beträchtliches wissenschaftliches und öffentliches Interesse", so der Bundesverband.<br />
<br />
Krankenkassen sind alarmiert<br />
 <br />
Die Barmer-GEK und mit ihr alle anderen Versicherungen zeigen sich jedenfalls alarmiert. In ihrem Gesundheitsreport 2009 forderte die Barmer-GEK Politik und Unternehmen zum Handeln auf. Die Dringlichkeit wird mit beachtlichen Zahlen belegt: In den letzten fünf Jahren habe sich bei ihren Versicherten der Anteil der Diagnosegruppe "Psychische und Verhaltensstörungen" an den Fehlzeiten um 51 Prozent erhöht und sei damit auf Rang 2 nach den Muskel- Skeletterkrankungen mit einer durchschnittlichen Dauer von 39 Tagen gerückt. Das Krankengeld, das die gesetzlichen Kassen nach Ablauf von sechs Wochen zahlen, habe sich von 2006 bis 2008 von 153 Millionen Euro auf 186 Millionen Euro erhöht, heißt es weiterhin im Report. In diesem Jahr startete die Barmer-GEK ein Workshop-Programm, das Unternehmen und Beschäftigte bei der Burnout-Prävention unterstützen soll. Die BKK ihrerseits koordiniert die Kampagne "mensch und arbeit im einklang. move europe“, deren Schwerpunkt 2009 und 2010 auf der Förderung psychischer Gesundheit liegt.<br />
Kostenschätzung aus Sicht des Arbeitsschutzes<br />
Ganz andere Zahlen nennt die Universität Trier. Unter der Leitung von Psychobiologe Professor Dr. Dirk Hellhammer entwickelte ein Team eine Methode, mit der die Ursachen von Stress, Depression und Burnout im frühen Stadium diagnostiziert werden können. Das so genannte "Neuropattern-Verfahren" soll zu einer Senkung der Behandlungskosten beitragen. Zum volkswirtschaftlichen Schaden bedingt durch Stress heißt es: "Rund 65 Milliarden Euro kosten jährlich Arztbesuche, Medikamente und Fehlzeiten am Arbeitsplatz aufgrund von Stress und Depressionen." Hellhammer beruft sich auf Recherchen aus seinem Institut und auf Zahlen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. "Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin schätzt die volkswirtschaftlichen Produktionsausfälle auf insgesamt 43 Milliarden Euro bzw. den Ausfall an Bruttowertschöpfung auf 78 Milliarden Euro", fügt er hinzu. Und was könnte mit dem Neuropattern (NP)-Test aus seiner Sicht eingespart werden? "NP kostet ca. 400 €, also weniger als ein durchschnittlicher AU-Tag. Wir denken, dass wir die Behandlungsdauer deutlich verkürzen können", so Hellmann.<br />
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Bossing, Boreout und Cyber-Bullying<br />
 <br />
Und wohin geht die Entwichklung? Studierende des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt setzten sich mit verschiedenen Formen psychosozialer Belastungen am Arbeitsplatz auseinander. Daraus entstand die Website "Stoppt die Mobber". Ausgangspunkt waren zunächst Stress und Burnout als Folge übermäßigen Engagements. "Schnell wurde uns klar, dass wir unser Themenspektrum erweitern müssen", so Projektleiterin und Psychologin Dr. Dr. Annemarie Rettenwander. Bossing, Boreout und Cyber-Bullying heißen die neuen psychosozialen Belastungen. Ob diese sich genauso bei Wirtschaft und Krankenkassen niederschlagen werden, bleibt abzuwarten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die andere Welt - Freiheit und Gemeinschaft]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Die-andere-Welt-Freiheit-und-Gemeinschaft-t</link>
			<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 15:40:17 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Die-andere-Welt-Freiheit-und-Gemeinschaft-t</guid>
			<description><![CDATA[Hallöchen, der folgende Text ist von:<br />
<a href="http://www.buergerstimme.com/Design2/2010-08/die-andere-welt-freiheit-und-gemeinschaft/" target="_blank">http://www.buergerstimme.com/Design2/201...einschaft/</a><br />
<br />
Ich habe mich an einigen Stellen öfters in meinen eigenen Gedanken wiedergefunden und sie sind ein Teil der Motivation, welche mich dazu bewegt u.a. ein Forum wie dieses hier zu betreiben und mit Leben zu füllen.<br />
Es ist der tiefgehende Wunsch nch Veränderungen und Verbesserungen und den Fragen "Wofür" man etwas macht. Immer wieder ist dort natürlich das eigene Fühlen präsent, welches antreibt und aktiv werden lässt.<br />
Wie geht es euch dabei?<br />
<br />
Hier der Text:<br />
<br />
Fragen quälen einen bis tief in die Nacht. Warum reißen sie dich aus deiner Welt immer und immer wieder? Bin ich nicht gut genug, passe ich nicht in diese Zeit? Verloren in eigenen Gedanken, ein Gefühl, das ein jeder gewiss schon kennt. Das „etwas andere“ in sich, man spürt es, doch trotzdem wird man gezwungen zu leben in dem erschaffenen Käfig. Umgeben von endlos vielen Gesichtern, die Sehnsucht nach Wärme und Freiheit in ihnen ist klar erkennbar. Man lehrte uns, dass alles relativ ist, doch im gleichen Atemzug wird die Norm gepredigt. In der Kunst liegt das Herz, die offene Seele und daher auch der Schmerz, denn es wird nicht anerkannt, was man selber sieht, fühlt, oder einfach was man ist. Die Fähigkeit in sich zu leben, in einer jeden vorstellbaren Dimension, ist eine Gabe, doch will man dadurch Freude, Freiheit und Wärme geben, wird man nicht selten falsch verstanden.<br />
<br />
Der Splitter im Verstand, den man nicht deuten kann, aber er ist einfach da. Vielleicht ist genau das für andere Menschen um einen herum in keinster Weise nachvollziehbar. Man selber lebt auf eine eigene Art, andere erwarten Erklärungen, geben sich hin der Kritik, doch man selbst versteht es nur im Herzen, so manches mal ist das Leben ganz schön hart. Menschen geben sich Mühe, um sich zu hassen, sich mehr abzuverlangen als ein jeder von uns geben kann, dabei wäre es doch so einfach glücklich zu sein. Eine Gemeinschaft, ja das könnten wir alle sein, wären wir bereit zu verzeihen und zu vergeben und nicht an der ewigen Vergangenheit zu kleben. Warum greift der Mensch zur Gewalt, obwohl er weiß, dass sich dieses Leben morgen schon gegen ihn selbst richten kann? Aus Angst, nicht vor dem, was kommt, sondern was man sich für ein Bild erschafft aus dem, was einmal gewesen war.<br />
<br />
Daher ist es wichtig „wach“ zu sein, sich bewusst zu machen, dass Kritik enden kann in einem giftigen Pfeil. Wertzuschätzen ohne dem anderen die Meinung aufzwängen zu wollen, führt zu einer Einsicht, kann die wichtige Lebensänderung auch auf Dauer sein. Intensiv zu leben, sich hinzugeben den Emotionen, der Leidenschaft des natürlichen Lebens, einfach die innerliche Erfüllung im Dasein, denn in der kalten Sachlichkeit, auch Fakt genannt, liegt oft mehr Unheil, denn der Mensch ist kein Computerchip, auch wenn er dies oft nicht begreifen will. Was ist schon Wissen und was Erhabenheit? Weil ich einige Daten kenne als homo sapiens bin ich noch lange nicht reif und habe auch kein Recht, dass ein jedes Glück nur wäre meins. Die Natur, sie zeigt es uns, macht vor Geld und Fakten, die wir glauben zu kennen, keinen Halt. Ein jeder Besitz ist vergänglich, der Brunnen im Herzen aber macht uns stark, um einander zu helfen, dafür sind wir schließlich da. Vertraue deinem Nächsten, zeig ihm den aufrechten Weg, dann wirst du nie enttäuscht sein, denn Freude, Harmonie, Freiheit und Glück geht stets nur aus der Gemeinschaft hervor.<br />
<br />
Wir alles sind Menschen, keine Roboter, so viel ist klar, also strengt euch nicht an Funktionsroboter zu sein. Lasst uns täglich Neues erkunden, uns ganz neuen Gedanken öffnen, Träumen, Ideen und Visionen, alle Vorteile ablegen, dass niemals mehr ein Mensch mit dem Finger zeigen muss auf einen Traum. Laufend hört man ein schallendes Echo, Träume werden kritisiert, neue Ideen, für die ein freies Herz lebt, werden zerstört. Den Spiegel reiche ich in dem Moment ein jeden, der es verdrängt: Auch du warst einmal Kind – wie viele gute Ideen hattest du, die nur aus Träumen entstanden sind? Fortschritt und  Entwicklung  kann nur aus unserem Herzen kommen, sendet dies zusammen mit unserer Seele keine Signale, wird der Verstand auf ewig nur an einer Illusion klammern, denn Wissen kann sich nur aufbauen aus der eigenen vollkommen neuen, unbelasteten Erkenntnis heraus. Klar kann man leben, auch auf den alten Wegen, die immer wieder vorgegeben, doch gerade unsere Zeit zeigt uns deutlich, dass die Zeit keine Rücksicht nimmt – dabei ist es so simpel, jeder neue Weg, würde auch das Altbekannte pflegen, nur nicht das, was uns alle belastet und versucht hat uns das Leben als Gemeinschaft in der wirklichen Freiheit zu nehmen. Nicht viele verstehen es, doch wenn es kocht in einem aus Leidenschaft, ergibt man sich niemals den hundertfach gepredigten Fakten, denn in eine Ecke drängen, das lässt ein Braveheart sich niemals. Wissen ist, was wir alle gemeinsam aus unserem Dasein machen, um auf dieser Erde noch leben zu können, nicht nur heute, sondern auch noch in hundert Jahren. Jedes Gift, jede Gefahr, entstanden aus dem alten Wissen, in welches wir gefangen seit vielen hundert Jahren. Haben geglaubt immer neues gelernt zu haben, doch blickt man zurück, es war alles in anderer Form schon einmal da. Neues gab es doch durchaus, sagst du? Zählen kannst du dies an einer Hand, es waren Träumer, die es geschafft haben, ein Platz der Freiheit zu schaffen. Von Bestand aber kann nur sein, was die große Masse bereit ist nicht nur zu leben, nein, auch zu geben und sich nicht mehr vergräbt in der Angst, aus dem was einmal war. Viel zu oft hält der Mensch fest an dem, was er kennt, doch lässt er Neues in sich entstehen, bleibt keine Zeit sich einholen zu lassen von der Vergangenheit, ja von der Angst.<br />
<br />
Ich schließe mit einem eigenen Zitat:<br />
<br />
Wollt Ihr erleben wie Euer Herz vor Freude bebt, lebt niemals in Wut, lebt im Sturm der Freiheit, dann habt Ihr Eure Gemeinschaft gefunden ein Leben lang, denn wer das Gute lebt, braucht sich niemals hingeben der Angst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallöchen, der folgende Text ist von:<br />
<a href="http://www.buergerstimme.com/Design2/2010-08/die-andere-welt-freiheit-und-gemeinschaft/" target="_blank">http://www.buergerstimme.com/Design2/201...einschaft/</a><br />
<br />
Ich habe mich an einigen Stellen öfters in meinen eigenen Gedanken wiedergefunden und sie sind ein Teil der Motivation, welche mich dazu bewegt u.a. ein Forum wie dieses hier zu betreiben und mit Leben zu füllen.<br />
Es ist der tiefgehende Wunsch nch Veränderungen und Verbesserungen und den Fragen "Wofür" man etwas macht. Immer wieder ist dort natürlich das eigene Fühlen präsent, welches antreibt und aktiv werden lässt.<br />
Wie geht es euch dabei?<br />
<br />
Hier der Text:<br />
<br />
Fragen quälen einen bis tief in die Nacht. Warum reißen sie dich aus deiner Welt immer und immer wieder? Bin ich nicht gut genug, passe ich nicht in diese Zeit? Verloren in eigenen Gedanken, ein Gefühl, das ein jeder gewiss schon kennt. Das „etwas andere“ in sich, man spürt es, doch trotzdem wird man gezwungen zu leben in dem erschaffenen Käfig. Umgeben von endlos vielen Gesichtern, die Sehnsucht nach Wärme und Freiheit in ihnen ist klar erkennbar. Man lehrte uns, dass alles relativ ist, doch im gleichen Atemzug wird die Norm gepredigt. In der Kunst liegt das Herz, die offene Seele und daher auch der Schmerz, denn es wird nicht anerkannt, was man selber sieht, fühlt, oder einfach was man ist. Die Fähigkeit in sich zu leben, in einer jeden vorstellbaren Dimension, ist eine Gabe, doch will man dadurch Freude, Freiheit und Wärme geben, wird man nicht selten falsch verstanden.<br />
<br />
Der Splitter im Verstand, den man nicht deuten kann, aber er ist einfach da. Vielleicht ist genau das für andere Menschen um einen herum in keinster Weise nachvollziehbar. Man selber lebt auf eine eigene Art, andere erwarten Erklärungen, geben sich hin der Kritik, doch man selbst versteht es nur im Herzen, so manches mal ist das Leben ganz schön hart. Menschen geben sich Mühe, um sich zu hassen, sich mehr abzuverlangen als ein jeder von uns geben kann, dabei wäre es doch so einfach glücklich zu sein. Eine Gemeinschaft, ja das könnten wir alle sein, wären wir bereit zu verzeihen und zu vergeben und nicht an der ewigen Vergangenheit zu kleben. Warum greift der Mensch zur Gewalt, obwohl er weiß, dass sich dieses Leben morgen schon gegen ihn selbst richten kann? Aus Angst, nicht vor dem, was kommt, sondern was man sich für ein Bild erschafft aus dem, was einmal gewesen war.<br />
<br />
Daher ist es wichtig „wach“ zu sein, sich bewusst zu machen, dass Kritik enden kann in einem giftigen Pfeil. Wertzuschätzen ohne dem anderen die Meinung aufzwängen zu wollen, führt zu einer Einsicht, kann die wichtige Lebensänderung auch auf Dauer sein. Intensiv zu leben, sich hinzugeben den Emotionen, der Leidenschaft des natürlichen Lebens, einfach die innerliche Erfüllung im Dasein, denn in der kalten Sachlichkeit, auch Fakt genannt, liegt oft mehr Unheil, denn der Mensch ist kein Computerchip, auch wenn er dies oft nicht begreifen will. Was ist schon Wissen und was Erhabenheit? Weil ich einige Daten kenne als homo sapiens bin ich noch lange nicht reif und habe auch kein Recht, dass ein jedes Glück nur wäre meins. Die Natur, sie zeigt es uns, macht vor Geld und Fakten, die wir glauben zu kennen, keinen Halt. Ein jeder Besitz ist vergänglich, der Brunnen im Herzen aber macht uns stark, um einander zu helfen, dafür sind wir schließlich da. Vertraue deinem Nächsten, zeig ihm den aufrechten Weg, dann wirst du nie enttäuscht sein, denn Freude, Harmonie, Freiheit und Glück geht stets nur aus der Gemeinschaft hervor.<br />
<br />
Wir alles sind Menschen, keine Roboter, so viel ist klar, also strengt euch nicht an Funktionsroboter zu sein. Lasst uns täglich Neues erkunden, uns ganz neuen Gedanken öffnen, Träumen, Ideen und Visionen, alle Vorteile ablegen, dass niemals mehr ein Mensch mit dem Finger zeigen muss auf einen Traum. Laufend hört man ein schallendes Echo, Träume werden kritisiert, neue Ideen, für die ein freies Herz lebt, werden zerstört. Den Spiegel reiche ich in dem Moment ein jeden, der es verdrängt: Auch du warst einmal Kind – wie viele gute Ideen hattest du, die nur aus Träumen entstanden sind? Fortschritt und  Entwicklung  kann nur aus unserem Herzen kommen, sendet dies zusammen mit unserer Seele keine Signale, wird der Verstand auf ewig nur an einer Illusion klammern, denn Wissen kann sich nur aufbauen aus der eigenen vollkommen neuen, unbelasteten Erkenntnis heraus. Klar kann man leben, auch auf den alten Wegen, die immer wieder vorgegeben, doch gerade unsere Zeit zeigt uns deutlich, dass die Zeit keine Rücksicht nimmt – dabei ist es so simpel, jeder neue Weg, würde auch das Altbekannte pflegen, nur nicht das, was uns alle belastet und versucht hat uns das Leben als Gemeinschaft in der wirklichen Freiheit zu nehmen. Nicht viele verstehen es, doch wenn es kocht in einem aus Leidenschaft, ergibt man sich niemals den hundertfach gepredigten Fakten, denn in eine Ecke drängen, das lässt ein Braveheart sich niemals. Wissen ist, was wir alle gemeinsam aus unserem Dasein machen, um auf dieser Erde noch leben zu können, nicht nur heute, sondern auch noch in hundert Jahren. Jedes Gift, jede Gefahr, entstanden aus dem alten Wissen, in welches wir gefangen seit vielen hundert Jahren. Haben geglaubt immer neues gelernt zu haben, doch blickt man zurück, es war alles in anderer Form schon einmal da. Neues gab es doch durchaus, sagst du? Zählen kannst du dies an einer Hand, es waren Träumer, die es geschafft haben, ein Platz der Freiheit zu schaffen. Von Bestand aber kann nur sein, was die große Masse bereit ist nicht nur zu leben, nein, auch zu geben und sich nicht mehr vergräbt in der Angst, aus dem was einmal war. Viel zu oft hält der Mensch fest an dem, was er kennt, doch lässt er Neues in sich entstehen, bleibt keine Zeit sich einholen zu lassen von der Vergangenheit, ja von der Angst.<br />
<br />
Ich schließe mit einem eigenen Zitat:<br />
<br />
Wollt Ihr erleben wie Euer Herz vor Freude bebt, lebt niemals in Wut, lebt im Sturm der Freiheit, dann habt Ihr Eure Gemeinschaft gefunden ein Leben lang, denn wer das Gute lebt, braucht sich niemals hingeben der Angst.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Essen: Bedenkliches und Bedenkenswertes]]></title>
			<link>http://aufzurwahrheit.com/Essen-Bedenkliches-und-Bedenkenswertes-t</link>
			<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 15:23:49 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://aufzurwahrheit.com/Essen-Bedenkliches-und-Bedenkenswertes-t</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>„Mit Selbstgekochtem kann man sich ein Stück Wahrheit einverleiben, und das will in unseren Tagen etwas heißen. Häusliches Kochen ist die Reaktion gegen Entfremdung von der Natur, aber auch Suchen nach kulinarischen Wurzeln.“ Vincent KLINK (Meisterkoch)</blockquote>
<br />
Schon lange ist unser Essen ins Gerede gekommen. Zu Recht. Der Fleischerzeugung schlägt tiefe Skepsis entgegen, Obst steht unter Herbizidverdacht, und wachsender Argwohn begleitet die Zauberkunststücke der Nahrungsmittelchemie. Eine gigantische Industriemaschinerie ist damit beschäftigt, Tüten und Päckchen und Dosen und Folien mit solchen Nahrungsmitteln zu füllen, deren Zusammensetzung und vor allem deren Wirkung im menschlichen Körper niemand mehr nachvollziehen kann. Schlimmer noch: Dass die Bindung an bestimmte Produkte durch legale Suchtstoffe gefestigt werden kann, ist inzwischen kein Geheimnis mehr.<br />
<br />
Dabei ist es noch längst nicht aussichtslos, jenseits der Fast Food- und Convenience-Unkultur gut zu essen. Gut essen? Das bedeutet nach meiner Überzeugung, dem Körper möglichst solche Stoffe zuzuführen, mit denen er sich gattungsgeschichtlich langsam angefreundet hat. Für eine solche Freundschaft aber ist die Geschichte der Nahrungsmittelchemie viel zur kurz.<br />
<br />
Ist das zu schaffen? Gibt es eine Chance, gegen den Strom zu schwimmen, sich der aufdringlichen Verfügbarkeit der Ernährungsindustrie zu verweigern? Ich meine, ja. Das aber gelingt nicht voraussetzungslos. Erster Schritt: Emanzipieren. Selber kochen. So oft wie möglich.<br />
<br />
SommergemüseEin hehres Prinzip, wendet der Skeptiker ein, hoch genug jedenfalls, um es mühelos zu unterqueren. Keine Zeit? Zeit ist unpersönlich, genau genommen hat sie jeder. Es kommt nur auf die Einstellung an: Wer Kochen als lästigen Aufwand zur Behebung von Hungergefühl versteht, wird die Zeit in der Küche möglicherweise als Zeitverschwendung betrachten. Glücklicher dran sind jene, die schon der phantasievollen und kreativen Zubereitung von Speisen eine Menge Genuss abgewinnen können – und nicht im Traum auf den Gedanken kommen, ihre wertvolle Zeit vertan zu haben.<br />
<br />
Warum also nicht einfach mal die satte Zufriedenheit erleben, die ein gelungenes selbst gekochtes Essen schenken kann? Die Schwierigkeiten allerdings, so ist oft zu hören, beginnen bei der praktischen Umsetzung. Hier stehen Entscheidungen an, wie eigentlich überall. Beim Einkaufen, beim Auswählen. Und erst die Tücken der Zubereitung!<br />
<br />
Einige einfache Grundsätze, pragmatisch angewendet, können helfen, einen Weg der Vernunft zu gehen, gut zu kochen und besser zu essen:<br />
<br />
         <span style="font-size: medium;"> o  Tradition ist ein wertvolles Gut<br />
          o  Wissenschaftliche Erkenntnisse nutzen<br />
          o  Region und Jahreszeit beachten<br />
          o  Frisch geht vor<br />
          o  Bewusst auswählen<br />
          o  Abwechslung ist Trumpf<br />
          o  Internationalität entwickeln<br />
          o  In Qualität investieren<br />
          o  Lustvoll vernünftig essen<br />
          o  Vorsicht beim Nachkochen!</span><br />
<br />
Tradition ist ein wertvolles Gut<br />
<br />
Romanautor und Gourmet: Alexandre DumasGutes Essen ist vor allem Ergebnis kultureller Entwicklungen. Stets haben sich Menschen darum bemüht, aus den Grundstoffen, die ihnen zur Verfügung standen, sättigendes Essen in kreativer Weise immer genussvoller zu bereiten. Was sich über Jahrtausende an Zutaten und Zubereitungsformen entwickelt hat, ist kostbares Wissen, das es zu bewahren gilt. Es wäre jedoch eine falsche Interpretation von Kochtradition, wenn dahinter ein Verständnis von Unveränderbarkeit stehen würde. Alle guten Gerichte sind das Ergebnis von Weiterentwicklung. Heute, da für uns nahezu alle Kräuter und Gewürze der Welt zugänglich sind, ergeben sich für Weiterentwicklungen und Neuinterpretationen vielfältige Chancen. <br />
<br />
Wissenschaftliche Erkenntnisse nutzen<br />
<br />
Erweisen wir den Naturwissenschaften die Referenz, die sie verdienen, sogar der Nahrungsmittelchemie. Immerhin haben sie unser Wissen um die Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln erheblich erweitert. Das wiederum eröffnet uns zahlreiche Selbst produzierte Gemüse-WürzmischungMöglichkeiten, auf bestimmte Bestandteile von Speisen bewusst zu verzichten und andere zu ersetzen.<br />
<br />
Verzichten möchte ich beispielsweise auf alle Light-Produkte, möglichst auf gehärtete Fette, aber auch weitgehend auf industrielle Hilfsmittel wie Geschmacksverstärker, Emulgatoren, Stabilisatoren, Bindemittel, Aromen, Farb- und Konservierungsstoffe. Produkte wie Ketchup und Fertigmayonnaise sowie Vergleichbares sind ohne Genussverzicht entbehrlich. Vieles lässt sich problemlos ohne Geschmackseinbuße ersetzen. Zum Beispiel „gekörnte Brühe“ durch selbstgemachte Gemüse-Würzmischung oder industrieller Saucenbinder durch simple Kartoffelstärke.<br />
<br />
Region und Jahreszeit beachten<br />
<br />
Empfehlenswert scheint mir eine Rückbesinnung auf die Jahreszeitlichkeit, und zwar nicht aus nostalgischer Stimmung, sondern als Gebot der Vernunft. Wer kauft, was die Region zu bestimmten Zeiten bereithält, hat gute Chancen, frische Produkte preiswert zu erwerben. Frische Kräuter und Gemüse im FrühjahrÜberdies sind diese oft wertvoller und schmackhafter als Interkontinental-Importe, deren Weg auch noch ein ökologisches Dilemma verdeutlicht: Entweder müssen diese künstlich haltbar gemacht werden oder sie erfordern den Transport auf dem Luftweg. Um nicht falsch verstanden zu werden: Dies ist kein Aufruf zum Boykott von Bananen aus Guatemala, Rindfleisch aus Argentinien oder Wein aus Australien, sondern nur eine Anregung, denjenigen Produkten etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen, die zu bestimmten Zeiten gewissermaßen in der Nachbarschaft zu Hause sind. Die Rückbesinnung auf den Wert regionaler Produkte hat nichts mit dumpfer Provinzialität zu tun. Im Gegenteil, sie ist für mich ein wichtiger Aspekt zeitgemäßen Kochens. Auf Olivenöl möchte deshalb nicht verzichten müssen. <br />
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Frisch geht vor<br />
<br />
Wer sich schon einmal über längere Zeit ausschließlich mit „Fast Food“ und industriell hergestellten Nahrungsmitteln ernährt hat, wird es wissen: Irgendwann signalisiert der Körper ein Defizit. Das angenehme Gefühl,Spargel mit Kartoffeln, Zitrone und Olivenöl richtig satt und zufrieden zu sein, will sich einfach nicht mehr einstellen. Hier sollte man den Signalen seines Körpers vertrauen und zur Eigentätigkeit schreiten. Ein selbst produziertes Essen aus frischen Zutaten mit einem angemessenen Rohkostanteil ist vom Nährstoffgehalt nicht zu übertreffen. Zugegeben, es ist viel einfacher, sich mit Produkten in Dosen oder Fertiggerichten zu bevorraten. Nur: Wer das tut, verzichtet nicht nur auf wichtige Nährstoffe, sondern auch auf Genuss.<br />
<br />
Doch hier wie überall gilt, dass das kein Dogma sein muss. So haben beispielsweise geschälte Tomaten in Dosen in meiner Küche kein Aufenthaltsverbot. Wer auf eine gewisse Vorratswirtschaft nicht verzichten kann oder will, sollte Tiefkühlprodukten den Vorrang vor Dosenware geben. <br />
Bewusst auswählen<br />
<br />
Das Angebot ist riesig, also stehen täglich Entscheidungen an. Meine Devise: Lebensmittel so naturbelassen wie möglich einkaufen und verwenden. Das kann heißen: Kartoffeln statt Tütenpüree, Vollkornbrot mit Natursauerteig statt aufgeblasener Brötchen aus Fertigbackmischung, kaltgepresste Öle statt raffinierter Produkte, reine Gewürze statt dubioser Würzmischungen. Doch hier wie überall in der Küche ist Dogmatismus fehl am Platz: Ein frisches Baguette beispielsweise oder ein türkisches Pitabrot muss man sich nicht versagen. <br />
<br />
Abwechslung ist Trumpf<br />
<br />
Bei der Auswahl der Nahrungsmittel sollte Vielfalt herrschen, denn Nährstoffe sind nun mal nicht gleichmäßig verteilt. Wer sich abwechslungsreich ernährt, beugt nicht nur Langeweile, sondern auch Mangelerscheinungen vor. Frisches Obst und Gemüse sollten jeden Tag auf den Tisch, Vollkornbrot auch. Abwechslung kann auch heißen, auf tägliche Fleischmahlzeiten zu verzichten und sich öfter mal bewusst für ein fleischloses Gericht zu entscheiden.<br />
Internationalität entwickeln<br />
<br />
Heute haben wir die Möglichkeit, im Zeitraffertempo zu erleben, was sich früher nur langsam und als Ergebnis vielfältiger Ursachen abspielte: die Übernahme von Kocherfahrungen anderer Länder und anderer Völker. Ich halte besonders im Sommer die puren einfachen Gerichte der Mittelmeerküche für nachahmenswert. Auch asiatische Zubereitungsweisen haben ihren Reiz und gesundheitlichen Wert.<br />
<br />
Asiatische Zubereitungsweisen haben ihren ReizZugegeben, die Internationalisierung der Küche hat auch Rückschläge zu verkraften. Ich denke dabei an die Ketten von standardisierten Hamburgerbrätereien, Hühnertotalverwertern und Pizzabäckereien mit dem speziellen Angebot „All you can eat“ – Stopfen bis zum Würgereiz. Unterm Strich jedoch hat sich das Spektrum der wirklichen Genussmöglichkeiten erheblich erweitert.<br />
<br />
Vorsorglich möchte ich allerdings darauf hinweisen, dass Geschmack erheblich variieren kann. So dürfte ein Harzer Käse für die meisten Asiaten ein fast unüberwindliches Hindernis darstellen, während ein Harzer Mensch an der chinesischen Interpretation des Hot Dog vermutlich wenig Gefallen finden wird. Halten wir daher fest, dass Internationalität etwas Wunderbares ist, selbst wenn nicht allen überall alles schmeckt. <br />
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In Qualität investieren<br />
<br />
Nachhaltig plädiere ich für Sorgfalt, wenn es um die Qualität der verwendeten Produkte geht. Wer gut kochen will, benötigt nun einmal gute Zutaten. Die sind häufig ziemlich teuer, vor allem bei Fleisch. Doch nicht allein hier: Auch Eier vom Bauernhof oder Gemüse und Obst vom regionalen Biobauern sind leider oft ein kostspieliges Vergnügen, das sich nicht jeder jeden Tag leisten kann. Was also tun? Zunächst: Sorgsam aussuchen, Verzicht statt Ramsch. (Die Einwohner Kretas sind selten krank und leben lange, ohne wohlhabend zu sein. Viel Geld zu haben ist offenbar nicht alles...). Sodann: Phantasievoll kann man auch mit Zutaten kochen, die als einwandfreie Produkte noch bezahlbar sind, zum Beispiel Kartoffel- oder Pasta-Gerichte. Es muss ja nicht immer Kaviar sein...<br />
Hüttenkäse mit Basilikum und Olivenö<br />
<br />
lLustvoll vernünftig essen<br />
<br />
In gewisser Weise ist unser Organismus traditionsgebunden. Unbeirrbar folgt er uralten Reflexen: Steht viel Nahrung zur Verfügung, so wird gegessen. Was aber die Körperchemie automatisch vollzieht, muss in Zeiten des Überflusses durch den Kopf korrigiert werden. Nicht alles, was uns gerade so verlockend vor Augen steht, tut uns gut. Wie genussvoll können „einfache“ Gerichte wie Quark mit den ersten frischen Frühlingskräutern oder eine selbst produzierte Kartoffelsuppe sein. Üppige Festtagsgerichte können immer noch jenen Tagen vorbehalten bleiben, denen sie ihren Namen verdanken.<br />
Vorsicht beim Nachkochen!<br />
<br />
Ein letzter guter Ratschlag bezieht sich auf eine gewisse unerlässliche Skepsis beim Kochen nach Rezepten. Was dort oft als kinderleichter Prozess oder sicheres Resultat beschrieben wird, hält einer praktischen Prüfung nicht immer stand. Beispiele: Es ist eben nicht ganz einfach, mal eben nebenher frische Pasta mit der eigenen Nudelmaschine zu produzieren, auch wenn manche Kochanleitungen diesen Eindruck zu vermitteln suchen. Es wird einem Anfänger vermutlich nicht auf Anhieb gelingen, das Steak in der gewünschten Art zu braten, Linsen bis zur bevorzugten Konsistenz zu garen oder auch nur ein saftiges Rührei zu bereiten. Noch schwerer ist es, den Zufall aus der Küche zu verbannen und ein Gericht mehrfach in gleicher Güte herzustellen. Naturprodukte entziehen sich glücklicherweise der Standardisierung. Also bitte nicht entmutigen lassen, wenn mal etwas daneben geht; früher oder später bewahrheitet sich auch in der Küche die alte Weisheit, dass Übung zur Meisterschaft führt. <br />
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Den letzten Satz bitte deutlich unterstreichen, da die Frau doch des öfteren schmunzeln muss, wie ihr männlicher Freund trotz wunderbarer Theorie das Schnitzel in der Pfanne verbrutzelt. ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>„Mit Selbstgekochtem kann man sich ein Stück Wahrheit einverleiben, und das will in unseren Tagen etwas heißen. Häusliches Kochen ist die Reaktion gegen Entfremdung von der Natur, aber auch Suchen nach kulinarischen Wurzeln.“ Vincent KLINK (Meisterkoch)</blockquote>
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Schon lange ist unser Essen ins Gerede gekommen. Zu Recht. Der Fleischerzeugung schlägt tiefe Skepsis entgegen, Obst steht unter Herbizidverdacht, und wachsender Argwohn begleitet die Zauberkunststücke der Nahrungsmittelchemie. Eine gigantische Industriemaschinerie ist damit beschäftigt, Tüten und Päckchen und Dosen und Folien mit solchen Nahrungsmitteln zu füllen, deren Zusammensetzung und vor allem deren Wirkung im menschlichen Körper niemand mehr nachvollziehen kann. Schlimmer noch: Dass die Bindung an bestimmte Produkte durch legale Suchtstoffe gefestigt werden kann, ist inzwischen kein Geheimnis mehr.<br />
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Dabei ist es noch längst nicht aussichtslos, jenseits der Fast Food- und Convenience-Unkultur gut zu essen. Gut essen? Das bedeutet nach meiner Überzeugung, dem Körper möglichst solche Stoffe zuzuführen, mit denen er sich gattungsgeschichtlich langsam angefreundet hat. Für eine solche Freundschaft aber ist die Geschichte der Nahrungsmittelchemie viel zur kurz.<br />
<br />
Ist das zu schaffen? Gibt es eine Chance, gegen den Strom zu schwimmen, sich der aufdringlichen Verfügbarkeit der Ernährungsindustrie zu verweigern? Ich meine, ja. Das aber gelingt nicht voraussetzungslos. Erster Schritt: Emanzipieren. Selber kochen. So oft wie möglich.<br />
<br />
SommergemüseEin hehres Prinzip, wendet der Skeptiker ein, hoch genug jedenfalls, um es mühelos zu unterqueren. Keine Zeit? Zeit ist unpersönlich, genau genommen hat sie jeder. Es kommt nur auf die Einstellung an: Wer Kochen als lästigen Aufwand zur Behebung von Hungergefühl versteht, wird die Zeit in der Küche möglicherweise als Zeitverschwendung betrachten. Glücklicher dran sind jene, die schon der phantasievollen und kreativen Zubereitung von Speisen eine Menge Genuss abgewinnen können – und nicht im Traum auf den Gedanken kommen, ihre wertvolle Zeit vertan zu haben.<br />
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Warum also nicht einfach mal die satte Zufriedenheit erleben, die ein gelungenes selbst gekochtes Essen schenken kann? Die Schwierigkeiten allerdings, so ist oft zu hören, beginnen bei der praktischen Umsetzung. Hier stehen Entscheidungen an, wie eigentlich überall. Beim Einkaufen, beim Auswählen. Und erst die Tücken der Zubereitung!<br />
<br />
Einige einfache Grundsätze, pragmatisch angewendet, können helfen, einen Weg der Vernunft zu gehen, gut zu kochen und besser zu essen:<br />
<br />
         <span style="font-size: medium;"> o  Tradition ist ein wertvolles Gut<br />
          o  Wissenschaftliche Erkenntnisse nutzen<br />
          o  Region und Jahreszeit beachten<br />
          o  Frisch geht vor<br />
          o  Bewusst auswählen<br />
          o  Abwechslung ist Trumpf<br />
          o  Internationalität entwickeln<br />
          o  In Qualität investieren<br />
          o  Lustvoll vernünftig essen<br />
          o  Vorsicht beim Nachkochen!</span><br />
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Tradition ist ein wertvolles Gut<br />
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Romanautor und Gourmet: Alexandre DumasGutes Essen ist vor allem Ergebnis kultureller Entwicklungen. Stets haben sich Menschen darum bemüht, aus den Grundstoffen, die ihnen zur Verfügung standen, sättigendes Essen in kreativer Weise immer genussvoller zu bereiten. Was sich über Jahrtausende an Zutaten und Zubereitungsformen entwickelt hat, ist kostbares Wissen, das es zu bewahren gilt. Es wäre jedoch eine falsche Interpretation von Kochtradition, wenn dahinter ein Verständnis von Unveränderbarkeit stehen würde. Alle guten Gerichte sind das Ergebnis von Weiterentwicklung. Heute, da für uns nahezu alle Kräuter und Gewürze der Welt zugänglich sind, ergeben sich für Weiterentwicklungen und Neuinterpretationen vielfältige Chancen. <br />
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Wissenschaftliche Erkenntnisse nutzen<br />
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Erweisen wir den Naturwissenschaften die Referenz, die sie verdienen, sogar der Nahrungsmittelchemie. Immerhin haben sie unser Wissen um die Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln erheblich erweitert. Das wiederum eröffnet uns zahlreiche Selbst produzierte Gemüse-WürzmischungMöglichkeiten, auf bestimmte Bestandteile von Speisen bewusst zu verzichten und andere zu ersetzen.<br />
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Verzichten möchte ich beispielsweise auf alle Light-Produkte, möglichst auf gehärtete Fette, aber auch weitgehend auf industrielle Hilfsmittel wie Geschmacksverstärker, Emulgatoren, Stabilisatoren, Bindemittel, Aromen, Farb- und Konservierungsstoffe. Produkte wie Ketchup und Fertigmayonnaise sowie Vergleichbares sind ohne Genussverzicht entbehrlich. Vieles lässt sich problemlos ohne Geschmackseinbuße ersetzen. Zum Beispiel „gekörnte Brühe“ durch selbstgemachte Gemüse-Würzmischung oder industrieller Saucenbinder durch simple Kartoffelstärke.<br />
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Region und Jahreszeit beachten<br />
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Empfehlenswert scheint mir eine Rückbesinnung auf die Jahreszeitlichkeit, und zwar nicht aus nostalgischer Stimmung, sondern als Gebot der Vernunft. Wer kauft, was die Region zu bestimmten Zeiten bereithält, hat gute Chancen, frische Produkte preiswert zu erwerben. Frische Kräuter und Gemüse im FrühjahrÜberdies sind diese oft wertvoller und schmackhafter als Interkontinental-Importe, deren Weg auch noch ein ökologisches Dilemma verdeutlicht: Entweder müssen diese künstlich haltbar gemacht werden oder sie erfordern den Transport auf dem Luftweg. Um nicht falsch verstanden zu werden: Dies ist kein Aufruf zum Boykott von Bananen aus Guatemala, Rindfleisch aus Argentinien oder Wein aus Australien, sondern nur eine Anregung, denjenigen Produkten etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen, die zu bestimmten Zeiten gewissermaßen in der Nachbarschaft zu Hause sind. Die Rückbesinnung auf den Wert regionaler Produkte hat nichts mit dumpfer Provinzialität zu tun. Im Gegenteil, sie ist für mich ein wichtiger Aspekt zeitgemäßen Kochens. Auf Olivenöl möchte deshalb nicht verzichten müssen. <br />
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Frisch geht vor<br />
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Wer sich schon einmal über längere Zeit ausschließlich mit „Fast Food“ und industriell hergestellten Nahrungsmitteln ernährt hat, wird es wissen: Irgendwann signalisiert der Körper ein Defizit. Das angenehme Gefühl,Spargel mit Kartoffeln, Zitrone und Olivenöl richtig satt und zufrieden zu sein, will sich einfach nicht mehr einstellen. Hier sollte man den Signalen seines Körpers vertrauen und zur Eigentätigkeit schreiten. Ein selbst produziertes Essen aus frischen Zutaten mit einem angemessenen Rohkostanteil ist vom Nährstoffgehalt nicht zu übertreffen. Zugegeben, es ist viel einfacher, sich mit Produkten in Dosen oder Fertiggerichten zu bevorraten. Nur: Wer das tut, verzichtet nicht nur auf wichtige Nährstoffe, sondern auch auf Genuss.<br />
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Doch hier wie überall gilt, dass das kein Dogma sein muss. So haben beispielsweise geschälte Tomaten in Dosen in meiner Küche kein Aufenthaltsverbot. Wer auf eine gewisse Vorratswirtschaft nicht verzichten kann oder will, sollte Tiefkühlprodukten den Vorrang vor Dosenware geben. <br />
Bewusst auswählen<br />
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Das Angebot ist riesig, also stehen täglich Entscheidungen an. Meine Devise: Lebensmittel so naturbelassen wie möglich einkaufen und verwenden. Das kann heißen: Kartoffeln statt Tütenpüree, Vollkornbrot mit Natursauerteig statt aufgeblasener Brötchen aus Fertigbackmischung, kaltgepresste Öle statt raffinierter Produkte, reine Gewürze statt dubioser Würzmischungen. Doch hier wie überall in der Küche ist Dogmatismus fehl am Platz: Ein frisches Baguette beispielsweise oder ein türkisches Pitabrot muss man sich nicht versagen. <br />
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Abwechslung ist Trumpf<br />
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Bei der Auswahl der Nahrungsmittel sollte Vielfalt herrschen, denn Nährstoffe sind nun mal nicht gleichmäßig verteilt. Wer sich abwechslungsreich ernährt, beugt nicht nur Langeweile, sondern auch Mangelerscheinungen vor. Frisches Obst und Gemüse sollten jeden Tag auf den Tisch, Vollkornbrot auch. Abwechslung kann auch heißen, auf tägliche Fleischmahlzeiten zu verzichten und sich öfter mal bewusst für ein fleischloses Gericht zu entscheiden.<br />
Internationalität entwickeln<br />
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Heute haben wir die Möglichkeit, im Zeitraffertempo zu erleben, was sich früher nur langsam und als Ergebnis vielfältiger Ursachen abspielte: die Übernahme von Kocherfahrungen anderer Länder und anderer Völker. Ich halte besonders im Sommer die puren einfachen Gerichte der Mittelmeerküche für nachahmenswert. Auch asiatische Zubereitungsweisen haben ihren Reiz und gesundheitlichen Wert.<br />
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Asiatische Zubereitungsweisen haben ihren ReizZugegeben, die Internationalisierung der Küche hat auch Rückschläge zu verkraften. Ich denke dabei an die Ketten von standardisierten Hamburgerbrätereien, Hühnertotalverwertern und Pizzabäckereien mit dem speziellen Angebot „All you can eat“ – Stopfen bis zum Würgereiz. Unterm Strich jedoch hat sich das Spektrum der wirklichen Genussmöglichkeiten erheblich erweitert.<br />
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Vorsorglich möchte ich allerdings darauf hinweisen, dass Geschmack erheblich variieren kann. So dürfte ein Harzer Käse für die meisten Asiaten ein fast unüberwindliches Hindernis darstellen, während ein Harzer Mensch an der chinesischen Interpretation des Hot Dog vermutlich wenig Gefallen finden wird. Halten wir daher fest, dass Internationalität etwas Wunderbares ist, selbst wenn nicht allen überall alles schmeckt. <br />
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In Qualität investieren<br />
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Nachhaltig plädiere ich für Sorgfalt, wenn es um die Qualität der verwendeten Produkte geht. Wer gut kochen will, benötigt nun einmal gute Zutaten. Die sind häufig ziemlich teuer, vor allem bei Fleisch. Doch nicht allein hier: Auch Eier vom Bauernhof oder Gemüse und Obst vom regionalen Biobauern sind leider oft ein kostspieliges Vergnügen, das sich nicht jeder jeden Tag leisten kann. Was also tun? Zunächst: Sorgsam aussuchen, Verzicht statt Ramsch. (Die Einwohner Kretas sind selten krank und leben lange, ohne wohlhabend zu sein. Viel Geld zu haben ist offenbar nicht alles...). Sodann: Phantasievoll kann man auch mit Zutaten kochen, die als einwandfreie Produkte noch bezahlbar sind, zum Beispiel Kartoffel- oder Pasta-Gerichte. Es muss ja nicht immer Kaviar sein...<br />
Hüttenkäse mit Basilikum und Olivenö<br />
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lLustvoll vernünftig essen<br />
<br />
In gewisser Weise ist unser Organismus traditionsgebunden. Unbeirrbar folgt er uralten Reflexen: Steht viel Nahrung zur Verfügung, so wird gegessen. Was aber die Körperchemie automatisch vollzieht, muss in Zeiten des Überflusses durch den Kopf korrigiert werden. Nicht alles, was uns gerade so verlockend vor Augen steht, tut uns gut. Wie genussvoll können „einfache“ Gerichte wie Quark mit den ersten frischen Frühlingskräutern oder eine selbst produzierte Kartoffelsuppe sein. Üppige Festtagsgerichte können immer noch jenen Tagen vorbehalten bleiben, denen sie ihren Namen verdanken.<br />
Vorsicht beim Nachkochen!<br />
<br />
Ein letzter guter Ratschlag bezieht sich auf eine gewisse unerlässliche Skepsis beim Kochen nach Rezepten. Was dort oft als kinderleichter Prozess oder sicheres Resultat beschrieben wird, hält einer praktischen Prüfung nicht immer stand. Beispiele: Es ist eben nicht ganz einfach, mal eben nebenher frische Pasta mit der eigenen Nudelmaschine zu produzieren, auch wenn manche Kochanleitungen diesen Eindruck zu vermitteln suchen. Es wird einem Anfänger vermutlich nicht auf Anhieb gelingen, das Steak in der gewünschten Art zu braten, Linsen bis zur bevorzugten Konsistenz zu garen oder auch nur ein saftiges Rührei zu bereiten. Noch schwerer ist es, den Zufall aus der Küche zu verbannen und ein Gericht mehrfach in gleicher Güte herzustellen. Naturprodukte entziehen sich glücklicherweise der Standardisierung. Also bitte nicht entmutigen lassen, wenn mal etwas daneben geht; früher oder später bewahrheitet sich auch in der Küche die alte Weisheit, dass Übung zur Meisterschaft führt. <br />
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Den letzten Satz bitte deutlich unterstreichen, da die Frau doch des öfteren schmunzeln muss, wie ihr männlicher Freund trotz wunderbarer Theorie das Schnitzel in der Pfanne verbrutzelt. ;-)]]></content:encoded>
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