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Die "genaue" Durchführung des Experimentes von Hafele und Keating wurde in dem Forum "Wissenschaft und moralische Verantwortung" ausführlich dargestellt und debattiert. Zum anderen befasst sich die GOM-Dokumentation damit. Und als drittes existieren endlose Threads zu diesem Thema im Usenet und sonstwo. Zumindest solltest du den Kritikern dieses Versuchs zubilligen, dass sie sich langjährig sehr ausgiebig mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Dass ganze Bücherregale von Universitätsbibliotheken nicht mal eben in einem Posting präsentiert werden können, dafür bitte habe Verständnis.Meine Frage steht noch offen. Du machst ständig Aussagen über ein Experiment, dessen genaue Durchführung du nicht nachlesen willst.
Saugst du dir deine Aussagen aus den Fingern, also erfindest du sie einfach, wie es dir in den Kram passt oder glaubst du mit hellseherischen Kräften begabt zu sein?
Zitat
Zitat von »Phasenverschobener«
Inwiefern beeinflussen Magnetfelder die Axiome Newtons?
Was erzählst du da? Die Axiome Newtons führst du hier permanent ein. Wir reden von Uhren - und die reagieren mit Ungenauigkeit, wenn äußere Bedingungen auf sie einwirken. Ein Magnetfeld erzeugt in jeder Uhr über Kraftwirkungen auf bewegte Ladungen oder die Mechanik Störeinflüsse. Wenn sich bei gegensätzlichen Bewegungen im Erdmagnetfeld dann auch ein Vor- bzw. Nachgehen der Uhren ergibt, sollte als eine Ursache dieses Phänomens immer auch die Bewegung innerhalb eines Magnetfeldes gedacht werden. Die Schulversuche sind geradezu klassisch, wenn eine Spule mit Spannungsmesser in einem Magnetfeld bewegt wird und der Zeiger je nach Bewegungsrichtung hin und herpendelt.
Schon beim Bau einer solchen Uhr wird das Magnetfeld berücksichtigt, man schirmt es ab!
Zitat
4.12a. Hafele and Keatings claims are mistaken. Hafele and Keating (1972) claimed to have observed a fractional difference of the order of 10[size=8pt]-12
[/size][/size]
Zitat
in the time rates of atomic clocks flown east and west around the world. The trips east and west took about 5 days each. They attributed this difference to the effect of the velocities on their clocks. Unfortunately,at the time they did their experiment the fractional error of atomic clocks was greater than 10-12, the magnitude of the effect they report. Even today (1983), more than a decade later, it is unlikely that the requisite accuracy could be attained with portable clocks.
ich halte dich für kompetenter als ich es bin. Kannst du etwas zur Aussage von Jocelyne Lopez sagen? Stimmst du mit ihr da überein?Man müsste hier vielleicht auch bedenken, dass Einstein auch die Reziprozität der physikalischen Effekte in seiner SRT als Prinzip festgesetzt hat, d.h. dass es bei der Relativbewegung zwischen zwei Objekten völlig egal ist, ob man das eine oder das andere Objekt als ruhend oder als bewegt betrachtet: 1. Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden., siehe z.B. hier .
Das hat also als Konsequenz, dass wenn tagtäglich irgendwo auf der Welt in Schulen, Laboren, Flugzeugen oder Satelliten bewegte Uhren aufgrund von äußerlichen Umwelteinflüssen gerade nachgehen, dass dann bei uns allen überall auf der Welt unsere biologischen Zellen langsamer absterben, auch wenn wir die vielen bewegten Uhren selber nicht ablesen können und uns nicht selber mitbewegen. Toll. Wie kommt Einstein bloß auf so eine abstruse Erfahrung???![]()
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Man könnte wohl auch vielleicht davon ausgehen, dass die Uhren von Hafele und Keating 1972 nicht optimal von aüßerlichen physikalischen Einflüßen abgeschirmt waren, oder nicht?
Hallo Gerhard Kemme,
Jocelyne Lopez schreibt:
ich halte dich für kompetenter als ich es bin. Kannst du etwas zur Aussage von Jocelyne Lopez sagen? Stimmst du mit ihr da überein?Man müsste hier vielleicht auch bedenken, dass Einstein auch die Reziprozität der physikalischen Effekte in seiner SRT als Prinzip festgesetzt hat, d.h. dass es bei der Relativbewegung zwischen zwei Objekten völlig egal ist, ob man das eine oder das andere Objekt als ruhend oder als bewegt betrachtet: 1. Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden., siehe z.B. hier .
Das hat also als Konsequenz, dass wenn tagtäglich irgendwo auf der Welt in Schulen, Laboren, Flugzeugen oder Satelliten bewegte Uhren aufgrund von äußerlichen Umwelteinflüssen gerade nachgehen, dass dann bei uns allen überall auf der Welt unsere biologischen Zellen langsamer absterben, auch wenn wir die vielen bewegten Uhren selber nicht ablesen können und uns nicht selber mitbewegen.
Interessant, obwohl sich die Dame konsequent weigert, diese im original zu lesen?die meiste Erfahrung, was die Schriften von Albert Einstein
Hab ich schon mitgekriegt.... Die klassische Physik ist schon extrem absurd.Frau Lopez geht auf die Absurdität teils willkürlicher Wahl von Bezugssystemen ein.
Dann fordere das nicht von anderen. Ständig die primitivsten Wissenslücken auszubessern, nur weil man sich konsequent weigert die entsprechende Literatur auch selbst zu lesen, ist einfach nur absurd und nervig.
Zitat
Dass ganze Bücherregale von Universitätsbibliotheken nicht mal eben in einem Posting präsentiert werden können, dafür bitte habe Verständnis.
Da kommt ja kräfterfrei vor.
Zitat
Sei nicht so vorschnell mit den Einschätzungen meiner Qualifikation - hoffe du hast dein Studium wenigstens erfolgreich abgeschlossen.
Nimm eine beliebige Definition von Inertialsystem:
"http://lexikon.meyers.de/meyers/Inertialsystem
Inertialsystem, ein räumlich-zeitliches Bezugssystem, in dem die newtonschen Axiome gelten, das heißt, in dem insbesondere ein kräftefreier Massenpunkt in Ruhe bleibt oder sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit bewegt."
Dieser letzte Satz ist nichts anderes wieder, als Lex Prima. Davon rede ich die ganze Zeit. Da steht nicht, das nur kräftefreie Massen entahlten sein dürfen, sondern, wenn sie denn enthalten sind, dann muss d²r/dt²=0 sein. Das folgende ist eine glatte Umkehrung der Implikation, einfach nur falsch:In einem Inertialsystem dürfen Kräfte wirken, wie sie lustig sind. Nur, wenn keine Kräfte wirken, dann muss der Massepunkt unbeschleunigt sein. So schwer ist das nicht.
Zitat
Selbstverständlich gilt, dass in einem Inertialsystem keine
Beschleunigungskräfte wirken .dürfen, d.h. wenn in einem IS eine Ladung
bewegt wird, darf es zu keiner Ablenkung durch ein Magnetfeld kommen.
Zitat
Frau Lopez geht auf die Absurdität teils willkürlicher Wahl von Bezugssystemen ein.

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Wenn ich es einmal so sagen darf, erkenne ich hier das Verhalten einer Lehrerin, die die gesamte Zeitdilatation nicht einfach per Rotstift durchstreicht und als Wertung ein Ungenügend notiert, sondern zumindest dieses Thema noch als entfernt gesprächswürdig achtet.
Zitat
Diese freie Wahl von Bezugssystemen, die gleichberechtigt, d.h. "relativ" sein sollen, muss meines Erachtens noch klarer kritisiert werden, da gerade die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit darauf hin weist, dass es sich beim Licht um eine typische Geschwindigkeit in einem Medium handelt, d.h. dass also ein Lichtäther existiert und somit eine Bevorzugung dieses Mediums für alle Gedankengänge sehr nahe liegt.
Zitat
Als Beispiele für die Konstanz der Geschwindigkeit eines Objektes in einem Medium sei einmal ein Torpedo angeführt
Zitat
Entsprechend könnten Vögel oder Schall im Medium Luft betrachtet werden, die ebenfalls im Medium Luft mit konstanter Geschwindigkeit fliegen und auch nicht per Trägheit den Geschwindigkeitszustand eines Fahrzeuges annehmen, auf dem sie gesessen (Vogel) oder von dem es ausgesandt wurde (Schallsignal).
Zitat
Insofern halte ich - wie Frau Lopez - irgendwelche biologischen Altersunterschiede bei Geweben, die gleich alt waren, dann durch unterschiedliche Geschwindigkeiten aufgrund der Wahl des Bezugssystems, ein unterschiedliches Alter aufweisen, für unsinnig.
Wenn du sagst, unsere Zellen altern langsamer, dann ist damit ja noch nicht alles gesagt: ALLE physikalischen Abläufe verlaufen dann genauso. Für uns läuft das aber doch aufs gleiche hinaus, ob unsere Zeit jetzt in Bezug auf ein Raumschiff auf fast-Lichtgeschwindigkeit langsamer geht oder nicht. Die haben ihren langsamen Zeitverlauf und wir unseren schnellen. Und in dem jeweiligen System drin sieht die Zeit ganz normal aus.
Zitat
Zitat Gerhard Kemme:
Frau Lopez geht auf die Absurdität teils willkürlicher Wahl von Bezugssystemen ein.
Liegt vielleicht daran, dass man sich die Systeme willkürlich auswählen kann, weil alles ist relativ.![]()
Also ein Bezugssystem ist garantiert etwas anderes als eine abstrakte Vorstellung, sondern wohl am Volkstuemlichsten mit einem Standpunkt/Beobachtungspunkt zu beschreiben
Zitat
Das "Auswählen" eines Bezugssystems ist ja eine reine mentale, abstrakte Vorstellung,
selbst ich als Laie erkenne den Fehler darin
Zitat
- Eine Uhr im Zug geht langsamer, wenn man sich gerade mental vorstellt, dass der Zug sich bewegt.
. Eine Uhr auf der Schienen geht langsamer, wenn man sich gerade vorstellt, dass die Schienen sich bewegen.
- Ein reisender Zwillingbruder altert langsamer, wenn man sich gerade mental vorstellt, dass er sich bewegt.
- Ein stehender Zwillingsbruder altert langsamer, wenn man sich gerade mental vorstellt, dass er sich bewegt.
selbst ich als Laie erkenne den Fehler darin
Zitat
- Eine Uhr im Zug geht langsamer, wenn man sich gerade mental vorstellt, dass der Zug sich bewegt.
. Eine Uhr auf der Schienen geht langsamer, wenn man sich gerade vorstellt, dass die Schienen sich bewegen.
- Ein reisender Zwillingbruder altert langsamer, wenn man sich gerade mental vorstellt, dass er sich bewegt.
- Ein stehender Zwillingsbruder altert langsamer, wenn man sich gerade mental vorstellt, dass er sich bewegt.
du muesstest von einem Beobachtungsstandpunkt sprechen
Wieder falsch und das in der ganz klassischen Physik. Ich kann mein Bezugsystem völlig frei wählen, ich muss es nicht zwingend dahin legen, wo gerade was messe. Wenn du so etwas fordern wolltes, dann merkt man, das du noch nie einen ganz simplen Bewegungsablauf beschrieben hast. Das wäre Wahnsinn, wenn man so etwas fordern wollte.
Bei einer Messung ist das Meßinstrument der "Beobachtersstandpunkt", also hier die Uhr.
Uhr = Beobachter.
Wenn das Messinstrument der Beobachtungsstandpunkt ist, wieso sprichst du dann bei Bezugssystemen von mentalen, abstrakten Vorstellungen?
Fuer mich klingt das ziehmlich schlecht durchdacht
Die Begriffe "Bezugssystem", "Beobachter" und "Meßinstrument" sind bei einem Meßakt Synonymen.
Bei einer Messung ist das Meßinstrument der "Beobachtersstandpunkt", also hier die Uhr.
Uhr = Beobachter.
Ich kann mein Bezugsystem völlig frei wählen, ich muss es nicht zwingend dahin legen, wo gerade was messe.
Aha.Abgekürzt kann man also sagen, der Bezugssystem einer Messung ist das Messinstrument. Immer. Es gibt keine Ausnahme.
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